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- Kuppel Basel: das Nachfolgeprojekt «Volume 2» nimmt Form an
Kuppel Basel bekommt ein neues Nachfolgeprojekt: Nach dem zweiten Projektwettbewerb zeichnet sich mit «Volume 2» von Vécsey Schmidt Architekten eine Lösung für die künftige Basler Musikszene ab. Das Projekt bietet Platz für 600 Besucher und beherbergt acht Bandproberäume. zVg. Kuppel Basel: sieben Millionen Franken für die Zukunft der Musikszene Schon 2001 gab es einen ersten Anlauf, um ein würdiges Nachfolgeprojekt für die Kuppel zu finden. Jetzt nach dem zweiten Projektwettbewerb, zeichnet sich eine Lösung ab. Das Gewinner-Projekt heisst «Volume 2». Es bietet Platz für 600 Besucher, beherbergt acht Bandproberäume und stammt von Vécsey Schmidt Architekten. Die benötigten sieben Millionen Franken werden zum grössten Teil von Spenderinnen und Spendern der Stiftung Kuppel bereitgestellt und von der Stadt, die mit 1,7 Millionen die Übungsräume finanziert. Die Bauzeit wird mindestens zwei Jahre dauern.
- Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes: der Kinofilm über den Umweltaktivisten
Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes erzählt eindrücklich vom Kampf des Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten für die Rechte der Penan und die Erhaltung des Regenwalds von Sarawak. Über zehn Jahre lang hat ein Filmteam um Produzent Valentin Greutert und Regisseur Niklaus Hilber an der Verfilmung von Bruno Mansers Lebensgeschichte gearbeitet. Foto: Tomas Wutrich Bruno Manser: politisches Erbe und Verfilmung eines Lebenswerks Im Herbst hat der Ständerat auf Forderung des Bruno Manser Fonds und 12 000 Personen die Holzdeklarationspflicht bestätigt. Sie wird nun auf Gesetzesstufe verankert. Beinahe zeitgleich ist auch der Film über das Leben des Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten in den Kinos angelaufen: «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes». Während über zehn Jahren hat ein Filmteam um Produzent Valentin Greutert und Regisseur Niklaus Hilber an der Verfilmung des Kampfes von Bruno Manser für die Rechte der Penan und die Erhaltung des Regenwalds von Sarawak gearbeitet.
- Bunte Stiefel: mit kniehohen Boots gegen den Herbst-Blues
Bunte Stiefel bringen Farbe in die kalte Jahreszeit: Man könnte für den Herbst ein schlichtes Modell in Schwarz, Bordeaux oder Braun wählen. Da die kalte Jahreszeit aber ohnehin schon zu grauer Stimmung neigt, empfiehlt sich ein anderes Paar kniehoher Stiefel. Nämlich solche, wie sie Jacquemus in seinen Herbst-/Winter-Kollektionen 2019/20 präsentierte: in auffälligen Farben von Rot über Grün bis hin zu Weiss. Eine Investition lohnt sich, denn kniehohe Stiefel lassen sich extrem vielfältig kombinieren – zum Beispiel zur Jeans, zum weit schwingenden Midirock oder zum Partykleid. zVg: Vogue Runway Bunte Stiefel: Jacquemus zeigt Mut zur Farbe zVg: Vogue Runway zVg: Vogue Runway zVg: Vogue Runway zVg: Vogue Runway zVg: Vogue Runway zVg: Vogue Runway zVg: Vogue Runway zVg: Vogue Runway
- Polizeihund Basel: «Macho» siegt bei der Prüfung beider Halbkantone
Polizeihund Basel wird jährlich zum Schauplatz eines Wettbewerbs, den die Polizeikorps von Basel-Stadt und Baselland gemeinsam austragen: Bei der Polizeihundeprüfung setzte sich Feldweibel Daniel Hagmann mit seinem holländischen Schäferhund «Macho» gegen zwölf weitere Teams durch. Geprüft werden Unterordnung, Wegrand, Gebäude, Patrouillendienst und Schutzdienst. zVg: BaZ Polizeihund Basel: 13 Hundeteams kämpfen um den Titel Dreizehn Hundeteams buhlten um den Titel des besten Polizeihundes beider Basel. Laut Kantonspolizei Basel-Landschaft konnte der Baselbieter Feldweibel Daniel Hagmann mit seinem Schäferhund «Macho» den Sieg einfahren. «Macho» holte 291 von 300 möglichen Punkten in der Polizeihundeprüfung. Die Disziplinen sind Unterordnung, Wegrand, Gebäude, Patrouillendienst und Schutzdienst. Seit acht Jahren führen die Polizeikorps von Basel-Stadt und Baselland diesen Wettbewerb gemeinsam durch. Quelle: BaZ
- Nubya: die Basler Sängerin kehrt mit neuen Songs ins Atlantis Basel zurück
Nubya kehrt zurück: Am Donnerstag, 19. August 2021, präsentiert die Basler Sängerin im Atlantis Basel zum ersten Mal die neuen Songs, die nächstes Jahr auf ihrem sechsten Studioalbum erscheinen werden. Mit der Single «Rebel» hat sie im März 2021 bereits gezeigt, dass sie zu den grössten Stimmen der Schweiz zählt und sich künstlerisch neu erfindet. zVg: Atlantis Basel Nubya im Atlantis Basel: der Auftakt zum sechsten Studioalbum Tough, selbstsicher und ohne den kleinsten Hauch von falscher Bescheidenheit: Nubya meldet sich als Solokünstlerin zurück – und wie! Mit ihrer Single «Rebel» schlug die Baslerin im März 2021 ganz neue Töne an. Es ist ein grosses und fettes Ausrufezeichen, mit dem sich eine der grössten Stimmen, die die Schweiz je gehört hat, in die musikalische Gegenwart katapultiert. Nubyas Weg: von «Today» bis zum Jubiläum mit dem Circus Knie Nicht, dass Nubya in den Jahren seit dem Erfolgs-Album «Today» untätig gewesen wäre: Sie gastierte mit der Blue Man Group bei Bülent Ceylan (2012) und präsentierte 2013 in der Serie «Tonspur – Soundtrack deines Lebens» auf 3sat ein spannendes TV-Format. Es folgten Weihnachtstourneen durch die Schweiz (2015/2016), 2018 huldigte sie unter anderem an der Seite von Tanja Dankner im Programm «Respect! The Greatest-Soul Divas» den ganz Grossen der Szene – bevor sie 2019 zusammen mit Michael von der Heide und Christina Jaccard den fantastischen «Divamix» auf die Bühne brachte und mit dem Circus Knie auf 100-Jahr-Jubiläumstour war. Nun hat sich Nubya also daran gemacht, Songs für ihr sechstes Studioalbum zu schreiben. «Rebel» ist ein erster Track, der andeutet, dass sie sich zehn Jahre nach «Today» mehr denn je bereit ist, Neues zu wagen und sich künstlerisch neu zu erfinden – ohne aber die Wurzeln ihres langjährigen und erfolgreichen musikalischen Schaffens aus den Augen zu verlieren. Die gebürtige Baslerin, die Teile ihrer Kindheit und Jugend in Nigeria und New York verbracht hat, steht wie keine andere für Facettenreichtum und trotzdem ein stets klar erkennbares musikalisches Profil, das sie selbstbewusst und mit einer unvergleichlichen Leidenschaft immer wieder neu herausarbeitet. Weitere Informationen zum Konzert von Nubya finden sich hier.
- Postillon d'Amour: das Dating-Event im Landgasthof Farnsburg
Postillon d'Amour heisst das neue Dating-Event im frisch renovierten Landgasthof Farnsburg: Ab November 2019 können Singles dort auf die Suche nach der grossen Liebe gehen. zVg: Landgasthof Farnsburg Postillon d'Amour: der «Postbote der Liebe» im Landgasthof Farnsburg Ab November 2019 können sich Singles im frisch renovierten Landgasthof Farnsburg auf die Suche nach der grossen Liebe machen. Am jeweils ersten Montag des Monats findet dort das Dating-Event «Postillon d'Amour» statt. Der «Postbote der Liebe» übermittelt die Nachrichten der Gäste. Dazu gibt‘s einen Welcome Drink, ein köstliches Buffet und im Anschluss Party, jedes zweite Mal mit DJ Nick Schulz. Viele Singles sind frustriert von den digitalen Angeboten und den damit verbunden Überraschungen. Das ergab auch die Diplomarbeit eines Studenten der FH Basel, der zum Thema «Postillon d'Amour» intensive Recherchen betrieben hat. Diese Erkenntnisse bilden nun die Basis für die Umsetzung. Das Event-Team hat das Konzept entsprechend ausgerichtet und achtet auf ein paar wichtige Details: Die Abende sollen unverkrampft, aber dennoch charmant, romantisch und stilvoll ablaufen. Das Rahmenprogramm sorgt dafür, dass auch Paare einen unterhaltsamen Abend verbringen können. Im Fokus steht die Altersgruppe ab 35 Jahre, aber niemand soll ausgeschlossen werden. Kosten: CHF 69.–
- Schnitzeljagd an der Basler Herbstmesse: mit dem Smartphone auf digitale Entdeckungstour
Die Schnitzeljagd an der Basler Herbstmesse ist das digitale Spiel von Basel Tourismus, das den Messebesuch mit einem unterhaltsamen Wissenstest verbindet: Wer mitmacht, gewinnt einen Gutschein für das Riesenrad auf dem Münsterplatz. zVg: MySwitzerland Schnitzeljagd an der Basler Herbstmesse: das digitale Erlebnis für Basel-Besucher Das digitale Spiel von Basel Tourismus verbindet den Besuch der Basler Herbstmesse mit einem unterhaltsamen Wissenstest. Ob Kenner oder Neuling: Jeder, der mitmacht, gewinnt einen 2-Franken-Gutschein für das Riesenrad auf dem Münsterplatz. Starte die Tour an einem beliebigen Standort in der Stadt. Die Schnitzeljagd inklusive Rabatt-Gutschein gibt es nur vom 26.10. – 10.11.2019. Und so geht's: Schritt 1: Lade die kostenlose Actionbound-App auf dein Handy: zVg. Für dein iPhone oder iPad, im App Store: IOS Für dein Smartphone oder Tablet, im Play Store: Android Schritt 2: QR-Code mit der Actionbound-App scannen oder Bound finden mit «Basler Herbstmesse». zVg. Schritt 3: Los geht's! Starte die Schnitzeljagd an einem beliebigen Standort in der Stadt. Löse die spannenden Aufgaben und beantworte die verschiedenen Quiz-Fragen. Schritt 4: Hol dir deinen Gewinn! Jeder, der mitmacht, gewinnt einen 2-Franken-Gutschein für das Riesenrad. Die Verlosung: attraktive Preise für die Teilnehmenden Zusätzlich kann jeder Spieler bei der Verlosung dabei sein und tolle Preise gewinnen: 1. Platz: Einen CHF 100 Pro Innerstadt Gutschein, ein «Mässpäckli» und einen exklusiven BaselBag von Basel Tourismus. 2. Platz: Eine FoodTour mit KULT für 2 Personen, ein «Mässpäckli» und einen exklusiven BaselBag von Basel Tourismus. 3. bis 5. Platz: Ein «Mässpäckli» und einen exklusiven BaselBag von Basel Tourismus. Die Verlosung findet am Ende der Herbstmesse statt, am 13.11.2019.
- Museum der Kulturen Basel: exklusive Schalkollektion mit Batikmuster
Das Museum der Kulturen Basel lanciert eine exklusive Schalkollektion: Als Vorlage diente ein indonesisches Batikmuster aus der weltbekannten Textilsammlung des Museums, das Samenkapseln von Früchten der Zuckerpalme zeigt. Museum der Kulturen Basel Museum der Kulturen Basel: ein Batikmuster wird zum Wollschal Zuckersüss ist die neue, exklusive Schalkollektion des Museum der Kulturen Basel: Als Vorlage diente ein indonesisches Batikmuster aus der weltbekannten Textilsammlung des Museums, das Samenkapseln von Früchten der Zuckerpalme zeigt. Gleichzeitig geben die neuen Accessoires aus Wolle schön warm. Beide Modelle – aus Wolle respektive Sheer Wool – kosten 98 Franken. Museum der Kulturen Basel, Münsterplatz 20, 4001 Basel
- Atlantis Basel: Wilde präsentiert ihr Album «Fool's Gold»
Atlantis Basel wird zur Bühne für die Band Wilde und ihr Album «Fool's Gold» – ein Konzertabend, der die opulenten Vorgängeralben hinter sich lässt und stattdessen auf schnörkellosen Gitarrenrock setzt. Konzertplakat «Fool's Gold», Wilde Atlantis Basel: der Konzertabend mit Wilde und «Fool's Gold» Konzert am Freitag, 1. November 2019, 20.00 Uhr, im Atlantis in Basel Im Unterschied zu den psychedelisch angehauchten, leicht opulenten Vorgängeralben hat WILDE auf «Fool's Gold» den Gürtel etwas enger geschnallt und zelebriert jetzt auch den schnörkellosen Gitarrenrock: fadengrad und netto. Den Abend eröffnen wird ANDI GISLER mit seinem Programm «GUITAR ROUTES» - Neu arrangierte Rock- und Popklassiker, überraschende Mash-Ups und neue Originals. Sphärische Sounds stehen neben packenden Grooves. Martin Bammerlin (drums, vocals) Andy Hidber (guitars, vocals) Remo Leupin (bass, vocals) Matthias Wilde (vocals, guitar) Atlantis Basel, Klosterberg 13, 4051 Basel
- Johann Wanner: der Basler Weihnachtsladen wird 50
Johann Wanner, der «Basler Weihnachtsmann», feiert Jubiläum: Seit fünfzig Jahren dreht sich am Spalenberg alles rund um Weihnachten – auf 500 Quadratmetern Verkaufsfläche, das ganze Jahr über. zVg: Johann Wanner Johann Wanner: fünf Jahrzehnte mundgeblasener Weihnachtsschmuck Auf 500 Quadratmeter Verkaufsfläche findet man bei Johann Wanner am Spalenberg alles rund um Weihnachten – das ganze Jahr über! Heute gilt Johann Wanner als Marktführer im Bereich des Mundgeblasenen und handbemalten Weihnachtsschmuckes. Er hat einen grossen Beitrag an die Rettung dieses alten Kunsthandwerks geleistet. Johann Wanner, Spalenberg 14, 4051 Basel
- Carmen Perrin «Désordres»: wenn Skulptur und Zeichnung verschmelzen
Carmen Perrin nennt ihre Ausstellung «Désordres» – ein Titel, der ihre Art zu arbeiten spiegelt: Beziehungen zu schaffen zwischen graphischen Elementen, Materialien und verfremdeten Gegenständen, stets in Bewegung und Vermischung. zVg: Galerie Gisèle Linder Carmen Perrin: Beziehungen zwischen Material, Form und Bewegung Vernissage: Samstag, 2. November, 11 bis 14 Uhr Ausstellung vom 6. November 2019 bis 4. Januar 2020 Scheuen wir uns nicht vor Verbindungen. Die Welt ist, was wir durchdringen und was uns in jedem Augenblick durchdringt. Emanuele Coccia, La vie des plantes, 2016 Der Titel den ich für diese Ausstellung gewählt habe, verweist auf meine Art und Weise Beziehungen zu schaffen zwischen den graphischen Elementen, den Materialien oder den Gegenständen, die ich verfremde. Die Arbeit nährt sich von einer ständigen Aufmerksamkeit nach aussen, um in meinen Gedanken unerwartete Parameter einzuführen, die mich dazu zwingen, durch neue Wege die Fragen wieder aufzunehmen, die mich seit dem Beginn meines künstlerischen Werdegangs interessieren und beschäftigen. Es geht dabei um Spannung, sowie um Kräfteverhältnisse, die in uns sind, die uns umhüllen und die uns ausmachen. Sei es die Natur, die Techniken, die Funktion unseres eigenen Körpers oder unserer Denkweise – die Erkenntnis ist immer die gleiche: kein fixer Punkt, nur Bewegung und Vermischung. Jedes Werk bietet die Gelegenheit einer Hybridisierung, die eine Vervielfachung und eine Vielfalt der Formen fördert. Es wird ein Umfeld von Umbruchsmomenten, aufgrund einer Verknüpfung zwischen einem Material, einem gefundenen Gegenstand und einer zumeist repetitiven Arbeitsgeste, sowie einiger Elementarvorgaben, die zu befolgen ich mich bemühe. Ich behalte jedoch stets die Freiheit, sie zu übertreten oder ihnen zu widersprechen, und zwar in Momenten wo ich errate, dass eine neue Tür sich öffnet. In der Serie Dessins jaunes zum Beispiel handelt es sich darum, eine Zeichnung zu schaffen und dabei auf der Papieroberfläche nur flache Oberflächen und gerade Linien zu artikulieren, um visuell, in einer Folge von Zufällen, organische Volumen hervorkommen zu lassen. Die Serie Empreintes (Abdrücke, Spuren) besteht darin Abdrücke von Alltagsgegenständen zu machen, deren Gebrauch eine spezifische Bewegung mit sich bringt, und Skulpturen im menschlichen Mass zu schaffen, deren Formen eine Art Absenz/Präsenz von jedem behandelten Gegenstand enthüllen – als wäre er im Schwung eines Gebrauchs gestoppt oder, wie im Werk ECHOS 2019, gefangen in der Anhäufung von Volumen, die eine Architektur-Dimension heraufbeschwören. Das Motiv des Kreises taucht oft in meinen Werken auf, in Form von Lochungen in einem Material wie zum Beispiel dem Schaumgummi für das Werk Capteur, 2019, um die Stratifizierung in der Masse, sowie die Mischung der Farben in der Lochung zu zeigen. Aber seit einigen Jahren ist dieses Motiv auch präsent in einer Serie von Zeichnungen, die ich auf einer runden mit Hilfe eines Motors angetriebenen Holzplatte ausführe, die sich verschieden schnell dreht. Die Wahl des Papiers und der Werkzeuge wird getroffen, je nachdem wie sie mit den Zentrifugal- und den Zentripetalkräften des Gerätes zusammen reagieren. Um zum Beispiel Tourné coulé gouttes, 2017 zu machen wird das Papier auf der Platte befestigt und der Motor auf die höchste Geschwindigkeit eingestellt; darauf wird diese Zeichnung gemacht, ohne dass ein Werkzeug oder die Hand einen direkten Kontakt mit der Oberfläche hat. Es werden Tropfen auf das Papier fallengelassen. Je näher die Tropfen beim Zentrum fallen, umso weniger verformen sie sich. Je näher sie am Rand fallen, da, wo die Geschwindigkeit am grössten ist, umso länger werden sie – sie werden zu Linien. Die Artikulierung von Voll und Leer im Werk FELIX 2019 geht ebenfalls aus einer einfachen Konstruktionsregel hervor, um einer Geometrie, die sich virtuell ausserhalb des Blickfeldes fortzusetzen scheint, ein skulpturales Ausmass zu geben. Das Holz ist geschnitzt und gefärbt worden, um zuerst visuell Voll und Leer der Zeichnung zu enthüllen und einen Zweifel an der Beschaffung des Materials aufkommen zu lassen, dessen Textur sich offenbart, sobald man näher kommt. Und so weiter: so eröffnen die von einer Serie zur andern sich aufeinanderfolgenden Werke neue Experimente, sie lösen den Beginn einer neuen Serie aus und das Bedürfnis, für einen Augenblick ein wenig Ordnung in der neuen Unordnung zu schaffen. Galerie Gisèle Linder, Elisabethenstrasse 54, 4051 Basel
- Wiedereinstieg nach der Elternzeit: Weiterbildung und Familie vereinen
Mit diesen Tipps schaffen Sie den Spagat zwischen Kind und Beruf. zVg. Wiedereinstieg nach der Elternzeit: Weiterbildung als Chance Weiterbildung ist in der heutigen Zeit die Voraussetzung für eine erfolgreiche Lebensgestaltung. Denn weder ein Berufsschulabschluss noch ein Studium reichen aus, um die Karriere wirklich zu lancieren. Ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder eine (Berufs-)Matur und sogar ein Bachelor bilden lediglich die idealen Voraussetzungen dazu. Aber erst kontinuierliche Weiterbildung sichert das Weiterkommen und gibt einem die notwendige Sicherheit, um im Berufsleben erfolgreich bestehen zu können. Wenn man diese Grundsätze erst einmal verinnerlicht hat, stellt sich ganz von selbst die Frage: Wie schaffe ich das neben dem Familienleben? Die Hürden, die eine Frau nach der Mutterzeit auf sich nehmen muss, sehen oft schwieriger aus, als sie sind. Viele lassen sich durch Angstmacherei von anderen, oder auch durch ihre eigene Angst, ob sie in der Arbeitswelt noch bestehen können, beeinflussen, und geben einen Wiedereinstieg auf, bevor sie es erst probiert haben. Die Sozialvorsorge-Einrichtungen warnen jedoch davor, dass Frauen im Alter ohne adäquate Altersvorsorge riskieren, in die Abhängigkeit zurückzufallen. Es ist klar, dass sich in und nach der Elternzeit vieles verändert. Frau hat weniger Zeit, ist gestresst und oft überfordert. Mütter, die in ihre alte Stelle zurückkehren, stellen nicht selten fest, dass ihr Privatleben nicht mehr zu ihrem Traumberuf passt. Immer erreichbar sein, Überstunden machen und viel Reisen beispielsweise sind mit dem Wunsch nach einem harmonischen Familienleben nicht vereinbar. Denn noch gibt es Möglichkeiten, mit den richtigen Skills und Arbeitsmodellen wie Jobsharing den Traumberuf auszuüben. Eine Berufsveränderung kann in solchen Fällen erfüllend sein, damit Mütter nach der Elternzeit den Anschluss an die Berufswelt nicht verpassen. Denn spätestens wenn die Kinder aus dem Haus sind, stehen die eigenen Bedürfnisse wieder im Fokus. Damit der Übergang zwischen Elternzeit und dem Wiedereinstieg klappt, haben wir hier einige Tipps für Sie zusammengefasst. Phase 1 – Rahmenbedingungen schaffen Zuerst gilt es, in Absprache mit Ihrem Umfeld die Rahmenbedingungen zu klären und festzulegen: 1. Welche Weiterbildung und weshalb? Besprechen Sie die gewünschte Weiterbildung mit dem Partner und behandeln Sie die Laufbahn- und Berufsperspektiven unter den Partnern gleichwertig. Er hat nicht den «besseren» Job und die «wichtigere» Karriere, und sie muss sich bewusst werden, für welchen Weg sie sich entscheiden will. Das Resultat dieses Punktes beantwortet die Frage der Funktion, der Arbeit und des Berufs, die jeder Partner in den verschiedenen Phasen des Familienlebens einnehmen soll. Wichtig sind hier auch die Grundsatzfragen der Priorität: Geht es um Einkommensmaximierung, um Zufriedenheit und persönliche Entwicklung, um Selbstverwirklichung etc.? 2. Familienarbeit Definieren Sie in der Familie die Familienarbeit und teilen Sie sie fair auf. Wer übernimmt für welche Bereiche die Verantwortung? Es geht nicht nur um die Kindererziehung, sondern auch ums Waschen, Kochen, Putzen, Einkaufen etc. Bei der Fairness ist darauf zu achten, dass beide Partner einen Verantwortungsbereich übernehmen und gleichermassen entlastet werden. Das Resultat dieses Punktes beantwortet die Frage der Zeitressourcen, die gemeinsam und individuell jedem Partner zustehen. 3. Kinderbetreuung Bei Kindern ist es zentral, Einigkeit über das Betreuungskonzept zu erlangen. Die Grundsatzfrage lautet hier: Wer übernimmt in der Erziehung unserer Kinder welche Rolle, und wie ist der Mix zwischen Familien- und Fremdbetreuung? zVg. Phase 2 – Ziele definieren In einer zweiten Phase geht es um die Konkretisierung der in den Rahmenbedingungen festgelegten Grundsätze: 1. Zeitmanagement: Passt das Zeitmodell der gewünschten Weiterbildung zu den gemeinsam festgelegten Rechten und Pflichten? 2. Prioritätensetzung: Passt die Weiterbildung zur gewünschten Zielsetzung der beruflichen und persönlichen Perspektiven beider Partner? 3. Lernbereitschaft: Ist das didaktische Konzept der Weiterbildung geeignet, um meine Lernfähigkeit zu fördern? Wie hoch ist die Unterrichtspräsenz, was kann ich ausserhalb des Unterrichts im Selbststudium erarbeiten und vor allem, wie sieht die Möglichkeit nach kollaborativem Lernen aus (Lernteams, Lerntandems, Lerngemeinschaften)? Und schliesslich, wie kann ich von anderen lernen, welche Prüfungsformen gelangen zur Anwendung und wie transferorientiert sind sie? Checkliste während der Weiterbildung Diese Überlegungen legen wir Ihnen ganz fest ans Herz: Setzen Sie Ihre Prioritäten und stehen Sie dafür ein! Seien Sie sich bewusst, dass Sie bereit sein müssen, für die Konsequenzen Ihres Handelns einzutreten, und schöpfen Sie Selbstbewusstsein daraus! Leben Sie Ihre Neugierde aus und lassen Sie sich von niemandem ein schlechtes Gewissen deswegen einreden! Vertrauen Sie darauf, dass «gut» gut genug ist und Sie Ihre Lernleistungen nicht nach Noten bemessen, sondern nach Ihrer Entwicklung! Leben Sie nicht für Ihren Traum – leben Sie ihn. Wenn Sie Einzelberatung und Unterstützung brauchen, ist Avanti eine gute Anlaufstelle, um Ihnen den Weg für Ihre Zukunft aufzuzeigen. Weitere Infos: Avanti KV Weiterbildungen Text: Ella Rupp












