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  • Im Gespräch mit Anna Rossinelli

    Anna Rossinelli über die Plattensammlung ihrer Mutter, Partybesuche und deren Auswirkungen und ihre Vorliebe für ausgesuchte, aber nicht unbedingt neue Kleidungsstücke. Foto: Jen Ries Anna Rossinelli und ihr neues Album «White Garden» Schwungvollen Schrittes betritt sie das Café, an den Füssen goldene Stiefeletten, auf dem Kopf eine Strickmütze und im Gesicht ein strahlendes Lächeln. Sie setzt sich, be- stellt einen Tee und blickt erwartungsvoll. Am 18. Januar haben Anna Rossinelli und ihre Bandkollegen Manuel Meisel und Georg Dillier die jüngste CD «White Garden» herausgebracht, die direkt auf Platz eins der hiesigen Albumcharts eingestiegen ist. Drei Jahre sind seit dem letzten Album vergangen und es gibt viel zu berichten. Zum Bespiel über den namengebenden weissen Garten. «Für uns steht er für einen Neubeginn.» Während ein realer Garten meist sehr bunt sei, müsse dieser noch ein wenig bemalt werden. Er sei wie die Leere nach einer langen Beziehung, aber auch ein Garten, der neu erkundet werden möchte, wo man Neues herausfinde. Wo ein Durch- einander von Gefühlen herrsche, aber auch viel Freude und neu zu entdeckende Lebenslust. «Es ist ein guter Ort.» Liebe und andere Empfindungen Das ist ein bemerkenswerter Einstieg, denn ungezwungen erwähnt die Künstlerin, dass die lange, zu Ende gegangene Beziehung die eigene mit dem Bassisten Georg Dillier ist. Die neuen Songs kreisten so eindeutig um die Themen Schmerz, Alleinsein, Single- Sein und sich neu Verlieben — es sei unmöglich gewesen, so zu tun, als gehe es hier um jemand anders, erklärt sie die Offenheit bezüglich der schmerzlichen Erfahrung. Und ergänzt: «Die positive Nachricht: Liebe kann sich zwar verändern, aber was man für den Menschen empfindet, verschwindet nicht. Wir wollen immer noch füreinander da sein, denn die Musik ist unser Leben und eine Liebe, die wir teilen.» So viel im Leben passiert ist, hat sich auch in der Musik getan, die etwas wilder als früher daherkommt. Es gibt rockige Songs wie «Run» und einige elektronisch ange- hauchte. Dafür mitverantwortlich seien häufige Partybesuche gewesen, stellt Anna Ros- sinelli grinsend fest. So widerspiegle «Feel it» etwa die Stimmung um vier Uhr morgens beim Heimstraucheln. Mit «Two Hearts In My Chest» und «Heroine» kommen aber auch Melancholie und Zerrissenheit zum Ausdruck. «Die Plattentaufe findet am 16. März im Parterre in Basel statt», freut sich die Frontfrau der Band, «unsere erste überhaupt!» Fest steht auch der Auftritt am 29. Juni am «Summerstage Basel» im Park im Grünen. Die Tour durch die Schweiz folgt dann im Herbst. Von der Kindheit zum Eurovision Song Contest Zur Musik hat Anna Rossinelli schon früh gefunden. Vor allem wegen der Platten, die ihre Mutter hörte — Mani Matter, Aretha Franklin, Dire Straits. Bald begann Klein-Anna mitzusingen. «Mami machte Videos von mir — ganz ernst und mit einer Banane oder Lampe als Mikrofon.» In der Schule besuchte sie Klassen mit Musikschwerpunkt, sang ab 15 in der Schülerband «Cocaburra» und merkte trotz anfänglich lähmender Büh- nenangst: «Musik gibt mir Kraft.» Mit 23 kam die Strassenmusik, wo sie von David Klein für den Eurovision Song Contest entdeckt wurde und es mit ihrer Band bis ins Finale schaffte. «Mit Musik hat der Contest nicht so viel zu tun — aber es war eine Megaerfahrung, die ich nicht missen will.» Seit der zweiten CD «Marylou Two» komponierten sie alles selber. «Wir fanden immer mehr zu uns selber und bei ‚White Garden‘ bastelten wir wirklich so lange, bis wir hundertprozentig zufrieden waren», sagt die junge Frau mit diebischer Freude. Leben von der Musik Heute kann die Sängerin — was sie sich nie hätte träumen lassen — von der Musik leben. «Bescheiden, aber ja», sagt sie. Alle drei gingen aber auch noch anderen Jobs nach. Sie selber betreibt seit drei Jahren mit einer Freundin das «Kiöskli» im Rheinbad St. Johann, was ihr grosse Befriedigung verschaffe. «Läufts nicht so gut?» Den Spruch habe sie dort schon ein paar Mal gehört. «Wenn ich gerade ein total geiles Album herausgegeben habe, dann läuft es für mich gut», sagt sie mit Nachdruck. «Ich mache ja nicht in erster Linie Musik, um Geld zu verdienen, sondern weil sie rausmuss!» Spezielle Stücke und Bühnenoutfits Am Hals der Sängerin baumelt ein Kettchen mit einem glänzenden Medaillon. Sind ihr Mode und Kleider wichtig? «Ja», sagt sie nach kurzem Überlegen lächelnd: «Ich ziehe mich gerne an — jeden Tag anders.» Schmuck sei für sie oft eine Erinnerung an Länder oder Menschen und auch bei den Kleidern stehe der emotionale Wert im Vordergrund. «Ich suche gerne in Brockis oder auf dem Flohmi ein spezielles Stück.» Der Gedan- ke, dass ein Schmuckstück schon in den 40er-Jahren getragen wurde, gefällt ihr. Auch qualitativ Hochstehendes aus Baumwolle oder Seide haben es ihr angetan. Trotzdem dürfe es nicht zu viel werden. «Geh nicht da rein!», sage sie sich manchmal selbst, «du brauchst kein T-Shirt!» Wenn es zu viele würden, gebe sie die Kleider wieder in Umlauf. Bei einem Auftritt darf es festlich sein. «Aber ich gehe als Anna auf die Bühne und verkleide mich nicht», stellt sie klar. Auf der letzten Tour habe sie meist ein Glitzerkleid getragen, was es bei der kommenden sei, stehe noch nicht fest. «Der Vorteil eines Büh- nenoutfits: Man muss nicht überlegen, was man anziehen soll.» Fitness, Freizeit und ein Wunschduett Beim Thema äussere und innere Form darf auch das Stichwort Fitness nicht fehlen. Kurzes Stirnrunzeln. Ins Fitnesscenter oder Joggen gehe sie nicht. «Ich bin keine Sportskanone.» Doch sie sei ein aktiver Mensch, wohne im dritten Stock und fahre viel Velo. Yoga mache sie auch ein bisschen. «Das sollte ich aber mehr machen. Man wird ja auch nicht jünger. Und auf der Bühne hüpfe ich doch ordentlich rum!» In ihrer Freizeit jasst Anna Rossinelli gern oder kocht ein schönes Essen für Gäste. «Freunde treffen ist eigentlich mein Hobby.» Und mit wem würde sie am liebsten ein Duett singen? «Mit Freddie Mercury hätte ich gerne ein Duett gesungen — und einen Teller Spaghetti gegessen!», kommt die sofortige Antwort. «Er interessiert mich als Sänger und als Mensch. Meine Mutter hörte ihn früher immer — er ist auch eine Kindheitserinnerung.» Infos zur Tour durch die Schweiz: www.annarossinellimusic.com Text: Michèle Faller Albumcover «White Garden»

  • Dubai – Faszination am Persischen Golf

    Dubai: Wüstenlandschaften, himmelsstürmende Wolkenkratzer, edle Hotels mit paradiesischen Sandstränden und jahrein, jahraus subtropische Temperaturen – ein spannender Urlaubscocktail unter der Sonne des Orients. Foto: Shutterstock Zwischen Zukunft und Tradition Dubai ist eine Stadt der Superlative. Immer höher, grösser, ausgefallener lautet die Devise der ambitionierten Stadtplaner. Allein schon wegen der archi- tektonischen Highlights lohnt sich eine Reise an den Persischen Golf. Unvorstellbar, dass noch vor rund fünf Jahrzehnten hier nichts als Wüste war. Heute ragt eine futuristische Skyscraperlandschaft in den azurblauen Himmel, eine Glitzerwelt aus der Retorte. Schon klar, dass in Dubai auch das höchste Gebäude der Welt steht, der Burj Khalifa, 828 Meter hoch — davor schiessen blaue und rote Wasserfontänen bis zu 159 Meter in die Höhe, von Musik untermalt. Was für ein Spektaktel! Doch nicht alles ist himmelsstürmend, die orientalisch-verträumten Ecken sind am Creek, wo das Herz der Stadtpocht: Wassertaxis (Abras) tuckern auf der Lebensader hin und her, Windturmhäuser leuchten in den Farben der Wüste, das historische Dubai Museum fasziniert. Basare, Souks und Shopping-Paläste Im Deira Old Souk, dem grössten Basar der Stadt, wird inmitten des Gassengewirrs wie eh und je ge- feilscht. Es duftet nach Weihrauch, Kardamom, Zimt und Rosenöl, im funkelnden Gold-Souk ist tatsäch- lich alles Gold, was glänzt: Ketten, Anhänger, Ringe ... Einen Kontrast bilden all die spacigen Shopping Malls. «Shop till you drop» — Designerklamotten, Teppiche, Kunsthandwerk, Parfüm ... bis zum Limit der Kreditkarte. In der weltverrücktesten Dubai Mall gibt es mehr als 1200 Läden, 150 Restaurants und hervorragende Foodtempel, Wasserfälle, ein Aqua- rium mit Haien, während man in der überdimensionierten Mall of the Emirates im Skidom spontan Skilaufen kann. zVg. Wüstenabenteuer mit Jeep und Squad Dubai zwischen Wüste, Strand und Wellness Nach all den Superlativen tut ein ruhiger Tag am Wasser, an Dubais palmengesäumten Stränden, mal richtig gut. Der blütenweisse Jumeirah Beach lädt ein zum Relaxen, Träumen, Baden ... Was gibt es Schöneres, als nach einem sonnigen Tag sich in eine Wellnessoase zurückzuziehen und die reinigende Wirkung eines traditionellen Hammam-Rituals zu geniessen? Stille, gleissendes Licht, ein Meer aus filigranen Sanddünen. Nur eine Stunde von der Megacity entfernt, taucht man ein in den Zauber der arabischen Wüs- te. Weite, wohin das Auge reicht. Faszination und Staunen. In Dubai gibt es zahlreiche Anbieter, die Ausflüge in die Wüste organisieren. Unvergesslich bleibt eine Wüstensafari, mit dem Jeep oder turbulent mit dem Quad. Es geht spektakulär hinauf und hinab durch die rötlich-braun schimmernden Sand- dünen und -täler – was für ein Feeling! – und schliesslich zu einem Lager im Beduinenstil. In grosser Herzlichkeit werden frischer arabischer Kaffee und Datteln serviert, bei einer Shisha (Wasserpfeife) kann man sich entspannen, bis das arabische Barbecue- Abendbüffet mit Kebab und Hummus eröffnet wird. Mit exotischem Bauchtanz klingt der Tag aus, magisch verschwindet die feuerrote Sonne am Horizont. Zweifelsohne, in Dubai lässt sich ein traumhafter (Luxus-)Urlaub geniessen. Mittlerweile gibt es auch Pauschalreisen zu erstaunlich erschwinglichen Preisen. Ja, die Wüstenmetropole ermutigt, Grenzen zu überschreiten. Vernimmt man hier doch überall die Stimme «Warum nicht?». Infos: www.visitdubai.com/de, www.dubai.de Text: Karin Breyer zVg. Burj Khalifa in Dubai

  • Kunstmuseum Basel: Gertrud Dübi-Müller, die Sammlerin hinter Van Gogh und Hodler

    Kaum volljährig kaufte sie ein Gemälde von Vincent van Gogh, fuhr im eigenen Cabriolet nach Paris und bestieg das Matterhorn: Gertrud Dübi-Müller war eine der bedeutendsten Kunstsammlerinnen der Schweiz – und ist heute fast vergessen. Das Kunstmuseum Basel widmet ihr mit «Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet» die erste umfassende Ausstellung. Ferdinand Hodler malt Gertrud Müller, Genf, Glaspositiv, 40 x 40 mm, ca. 1916, Gertrud Dübi-Müller-Archiv / Fotostiftung Schweiz Kunstmuseum Basel zeigt eine vergessene Pionierin Rund achtzig Werke aus ihrer internationalen Sammlung, eindrückliche Fotografien und bislang unveröffentlichte Dokumente machen das Leben von Gertrud Dübi-Müller (1888–1980) erstmals in diesem Umfang sichtbar. Schon Wilhelm Barth, langjähriger Direktor der Kunsthalle Basel, wollte ihre Sammlung nach Basel holen – vergeblich. Rund hundert Jahre später holt das Kunstmuseum Basel diese Würdigung im Neubau nach. Ferdinand Hodler,«Bildnis Gertrud Müller», 1911, Öl auf Leinwand, Kunstmuseum Solothurn, Dübi-Müller-Stiftung Mit einem Van Gogh fing die Sammlung an Früh verwaist und dadurch finanziell unabhängig, kam sie durch Malunterricht bei Cuno Amiet zur Kunst. Kaum volljährig erwarb sie van Goghs Porträt «Charles-Elzéard Trabuc» und baute darauf eine einzigartige Sammlung der Moderne auf – mit Werken von Paul Cézanne, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler, Gustav Klimt und Henri Matisse. Vincent van Gogh, «Portrait de Charles-Elzéard Trabuc», 1889, Öl auf Leinwand. Kunstmuseum Solothurn, Dübi-Müller-Stiftung Giovanni Giacometti, «Bildnis Trutti Müller», 1907, Öl auf Leinwand, Privatsammlung, SIK-ISEA Zürich Ein Cabriolet nach Paris, zu Fuss aufs Matterhorn Mit einem Cabriolet der Schweizer Marke Piccard-Pictet – wohl dem ersten Auto im Kanton Solothurn – fuhr Dübi-Müller in die Kunsthauptstädte Berlin, Paris, Rom und Wien. Mit ihrer Kamera hielt sie Zeppelinflüge und Reisen bis nach Nordafrika fest, und ihre Bergtouren bis hinauf aufs Matterhorn zeugen von einer für ihre Zeit aussergewöhnlichen Unabhängigkeit. Gertrud Dübi-Müller in ihrem Automobil der Marke Pic-Pic, um 1911, Fotostiftung Schweiz, Winterthur Gertrud Dübi-Müller, beim Pausieren auf einer Bergtour, ca. 1921, Gertrud Dübi-Müller-Archiv / Fotostiftung Schweiz «Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet» im Kunstmuseum Basel Mit Ferdinand Hodler war sie besonders verbunden – er verewigte sie in siebzehn Bildnissen, darunter «Blick ins Unendliche». Entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Solothurn und der Fotostiftung Schweiz, ist die Ausstellung vom 19. September 2026 bis 7. Februar 2027 im Kunstmuseum Basel | Neubau zu sehen; ein Katalog im Hirmer Verlag begleitet sie. Wer der Sammlerin hier begegnet, entdeckt eine Frau, die die Kunst ihrer Zeit nicht nur besass, sondern aktiv mitprägte. Ferdinand Hodler sitzt vor dem «Redner» und «Blick ins Unendliche», Solothurner Fassung, Genf, 1914, Gertrud Dübi-Müller-Archiv / Fotostiftung Schweiz

  • Catalina Sugar Beach: das neue Karibik-Kreuzfahrt-Ziel bei La Romana

    Ein geschützter Inseltraum vor der Küste der Dominikanischen Republik, erreichbar per Karibik Kreuzfahrt: feiner Zuckersand und kristallblaues Wasser – mit Catalina Sugar Beach kündigt die MSC Group ein neues, privates Premium-Reiseziel in der Karibik an. Eröffnet wird der Strand im November 2026 – Anlass genug, die Insel schon jetzt näher kennenzulernen, die dem Ort ihren Namen leiht. Angesteuert wird der Inseltraum von MSC Cruises und Explora Journeys. © Dominikanische Republik Tourismus Catalina Sugar Beach: ein neuer Sehnsuchtsort in der Karibik Der Name steht fest: Catalina Sugar Beach heisst das Reiseziel, das die MSC Group auf der Isla Catalina vor der Küste der Dominikanischen Republik erschliesst. Es entsteht in Zusammenarbeit zwischen CTL Maritime, einer Tochtergesellschaft der MSC Group, und dem Casa de Campo Resort & Villas. Der Strand liegt rund zwei Kilometer südlich der Küstenstadt La Romana. Nach umfangreicher Modernisierung wird Catalina Sugar Beach zu einem privaten Premium-Reiseziel, das Kreuzfahrtgästen von MSC Cruises und Explora Journeys ebenso offensteht wie den Gästen des Casa de Campo Resort & Villas. Die Eröffnung ist für November 2026 geplant. Isla Catalina: Naturdenkmal aus Zuckersand und Korallenriffen Im Zentrum des neuen Reiseziels steht die Insel selbst. Die Isla Catalina ist in der Dominikanischen Republik als Naturdenkmal geschützt und besticht durch puderfeinen weissen Sand, ruhiges Wasser und eine wohltuende Zurückhaltung, was die Bebauung angeht. Unter Wasser setzt sich diese Schönheit fort: Die Riffe rund um die Insel zählen zu den artenreichsten Tauch- und Schnorchelrevieren der Region. © Dominikanische Republik Tourismus Zwischen Strandpavillon und Palapa-Bar Das Herzstück von Catalina Sugar Beach bildet ein charakteristischer Strandpavillon, in dem ein Open-Air-Buffet internationale Gerichte und lokale Spezialitäten vereint. Im angrenzenden, schattigen Essbereich lässt sich die Mahlzeit mit Panoramablick aufs Meer geniessen. Für Erfrischung sorgen zwei Bars, darunter eine offene Palapa-Bar, die als schattiger Treffpunkt dient. Wer die klaren Gewässer erkunden möchte, findet im Wassersportzentrum die passende Ausrüstung, und für einen ruhigen Tag am Strand stehen bequeme Daybeds und Cabanas bereit. Ein malerischer Naturpfad führt schliesslich durch die üppige Landschaft zu einem Aussichtspunkt, von dem aus sich Strand und Insellandschaft in ihrer ganzen Weite zeigen. © Dominikanische Republik Tourismus Ausflüge rund um La Romana und die Isla Catalina Rund um das neue Reiseziel wird die Karibik zum Erlebnisraum. Entspannte Katamaranfahrten, Schnorchelausflüge zu den artenreichen Riffen, Bootstouren zur benachbarten Insel Saona und Besuche der eindrücklichen Höhle Cueva de las Maravillas gehören zu den Landausflügen, die den Aufenthalt abrunden. Auch das Umland lohnt die Entdeckung: La Romana ist für seine gepflegten Resorts, seine Golfplätze und das mediterran anmutende Künstlerdorf Altos de Chavón bekannt – eine kulturelle Note zwischen zwei Strandtagen. © Dominikanische Republik Tourismus Karibik Kreuzfahrt: mit MSC Cruises und Explora Journeys nach Catalina Sugar Beach Erreichbar wird der neue Sehnsuchtsort in erster Linie über das Wasser. Mit der MSC Opera bietet MSC Cruises ab November 2026 erstmals ganzjährig Kreuzfahrten in der südlichen Karibik an – vom neuen Heimathafen La Romana aus. Auf jeder ihrer Reisen über sieben Nächte läuft das Schiff Catalina Sugar Beach an; wer mehr Zeit mitbringt, kann die Reise zu einer vierzehnnächtigen «Butterfly»-Kreuzfahrt verlängern. Auch Explora Journeys steuert das Reiseziel auf ausgewählten Routen an. Wer Kreuzfahrten schätzt, aber lieber in Reichweite bleibt, findet auf einer Flussfahrt auf dem Rhein eine stilvolle Alternative.

  • «Again for Tomorrow»: Junge Grafikerinnen gestalten unsere Zukunft

    Zum zweiten Mal bespielen Lernende der Fachklasse Grafik Luzern das Hans Erni Museum. Vom 3. September bis 4. Oktober 2026 zeigt die Ausstellung «Again for Tomorrow» Arbeiten, die sich mit den grossen Themen der Gegenwart auseinandersetzen: dem Schutz der Natur, dem Wandel des Klimas und der Versorgung mit Energie. Photobastei Zürich 2023 Wissenschaft als Ausgangspunkt, Gestaltung als Sprache Die gezeigten Arbeiten sind zwischen 2019 und 2025 im Rahmen der «Lutz Wochen» entstanden. Grundlage bilden wissenschaftliche Fakten und Prognosen von Forschenden der ETH Zürich und Hochschule Luzern (HSLU). Mit den Mitteln der Infografik übersetzen die jungen Gestalterinnen und Gestalter komplexe Sachverhalte in Bilder, die zugänglich sind und zum genaueren Hinschauen einladen. Zu sehen sind unter anderem plastische Modelle zur Biodiversität, eindrückliche Bilder zum Klimawandel sowie Objekte, die den Energiekreislauf der Schweiz sichtbar machen. Again for Tomorrow: Eine Gesamtschau von sieben Jahren Zusammenarbeit «Again for Tomorrow» ist die erste Gesamtschau aller Werke, die in dieser Zusammenarbeit entstanden sind. In den letzten sieben Jahren haben rund 80 Lernende sowie ebenso viele Forschende, Dozierende und Fachleute aus Kommunikation und Produktion zum Gelingen der Projekte beigetragen. Moderiert und produziert wurden die Kooperationsprojekte durch «graphic.rodeo», einen Verbund aus Forschenden, Gestaltenden und Kommunikationsfachleuten. Kuratiert wird die Ausstellung von Rafael Koch und Heinz Stahlhut, Leiter des Hans Erni Museums. Drei Exponate im Fokus «erschreckend schöne Bilder» (2019, 2022): Fakten und Prognosen zum Klimawandel in der Schweiz und weltweit — ein Denkanstoss, der die erschreckenden Dimensionen auf überraschende Weise veranschaulicht. «Energie am Puls der Zeit» (2023, 2024): Schlaue Uhren unter Strom — die abstrakte Materie Energie und der unsichtbare Fluss von Strom werden durch Lichtbilder sichtbar gemacht. «einfach komplex» (2025): Artenreiche Ökosysteme sind produktiver als Monokulturen. Eine Serie von Skulpturen vermittelt die komplexen Zusammenhänge der Biodiversität plastisch und haptisch erfahrbar. Besuch und Informationen Die Ausstellung «Again for Tomorrow» ist vom 3. September bis 4. Oktober 2026 im Hans Erni Museum im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zu sehen. Ein Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Gesprächen und Präsentationen der Lernenden begleitet die Ausstellungsdauer. Parallel zu sehen: «Fantastische Flugobjekte. Hans Küchler und Verwandte» im Erdgeschoss des Hans Erni Museums.

  • Engagement für die Musikszene Basel

    Die Musikszene Basel steht unter Druck – gleichzeitig entsteht neues Engagement, das Kultur und Gemeinschaft stärkt. Foto: Henry Hirtle Entwicklung der Musikszene Basel Das Lebensgefühl vieler junger Menschen in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Steigende Lebenshaltungskosten und unsichere Zukunftsaussichten erschweren es der Generation zwischen 20 und 30, Freizeit und Kreativität frei zu gestalten. Viele entscheiden sich im Nachtleben deshalb eher für wenige grosse Erlebnisse als für regelmässige kleine Ausgänge – ein Trend, der Clubs und lokale Kulturangebote zunehmend unter Druck setzt. Foto: Henry Hirtle Verschiebungen im sozialen Miteinander Doch die wirtschaftliche Lage ist nur ein Teil des Problems. Seit der Coronapandemie hat sich das soziale Miteinander verschoben: Homeoffice, digitale Vorlesungen und Social Media prägen den Alltag. Begegnungen finden immer seltener «vor Ort» statt. Was als pragmatische Lösung begann, hat das Verständnis von Gemeinschaft verändert. Junge Menschen orientieren sich an digitalen Trends, an dem, was online als «cool» gilt – und grosse Events mit entsprechendem Budget ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Die lokale Szene bleibt dabei oft auf der Strecke. Auswirkungen auf Kulturorte in Basel Diese Entwicklung hat Folgen: Immer mehr Clubs müssen schliessen, wie zuletzt der jahrzehntealte Basler Club Borderline. Diejenigen, die bestehen, passen sich dem Trend an – Vielfalt und künstlerische Freiheit gehen verloren, weil sich risikoreiche Konzepte kaum mehr verantworten lassen. Für Basel, eine Stadt mit reicher Kulturgeschichte, ist das ein herber Verlust. Mit jedem geschlossenen Club verschwindet ein Ort der Begegnung, des Ausdrucks und der Selbstentfaltung. Damit fehlen jungen Menschen die physischen Räume, in denen echte Verbindungen entstehen. Die Sehnsucht nach einem gelebten «Wir» wächst – nach Orten, an denen ausprobiert, gestaltet und Zugehörigkeit erfahren werden kann. Neue Initiativen in der Musikszene Basel Hier setzen Initiativen wie Cultura40 an – das Musiklabel des Vereins Techno Basilea. Junge Baslerinnen und Basler mit einer geteilten Liebe für elektronische Musik schaffen Räume, in denen Jugendkultur wieder lebt – mit Grillfesten, Kunstausstellungen oder Tanzveranstaltungen, offen für alle, die mitmachen wollen. Mitgliedschaften ermöglichen Engagement: Wer mitorganisiert, Inhalte gestaltet oder Verantwortung übernimmt, wird Teil eines Netzwerks, das Kreativität, Freundschaft und Zusammenhalt fördert. Die erwirtschafteten Mittel fliessen direkt zurück in die Projekte. Richard Hille ist Präsident des Vereins Techno Basilea und Projektleiter von Resurrections e.V. Fest in der Basler Clubkultur verankert, organisiert er mit seinem Team Techno-Events in Locations wie dem Nordstern, der Voltahalle oder der Pauluskirche. Mit seinen 25 Jahren setzt er sich leidenschaftlich dafür ein, die Jugendkunst und -kultur in Basel lebendig zu halten und Begegnungsorte zu schaffen, die weit über Musik hinausgehen – von Partys bis zu Grill-Events. Richard Hille, Foto: Henry Hirtle Am Ende geht es um mehr als um Musik oder Feiern. Es geht um Selbstentfaltung – um die Rückkehr zu gelebter Authentizität. Schönheit entsteht nicht allein durch Perfektion, sondern durch Begegnung, Bewegung und gemeinsames Schaffen. Wo junge Menschen wieder füreinander da sind, entsteht eine Kultur, die von innen leuchtet: stark, ehrlich, echt. Eine gesunde Kultur stärkt eine gesunde Gesellschaft. Dementsprechend lautet das Motto des Vereins: «Wir sind die Kultur.» Das ist kein Slogan, sondern ein Aufruf, Energie ins reale Leben zu tragen. Nur eine vereinte Gesellschaft lässt Kultur atmen und wachsen.

  • Thurgau Travel setzt neue Massstäbe: Pionier für nachhaltige Flussreisen

    In einer Zeit, in der das Bewusstsein für ökologische und soziale Verantwortung stetig wächst, setzt Thurgau Travel, ein bekannter Name für internationale Flussreisen, neue Massstäbe. Das Schweizer Unternehmen hat als weltweit erster Flussreise-Veranstalter die begehrte TourCert-Zertifizierung erhalten. Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Gütesiegel, sondern ein klares Bekenntnis zu einer umfassenden und strategischen Nachhaltigkeitsphilosophie, die weit über Einzelmassnahmen hinausgeht. MS Thurgau Gold Nachhaltige Flussreisen als Kern der Unternehmensentwicklung Die TourCert-Zertifizierung bestätigt, dass Thurgau Travel Nachhaltigkeit nicht als optionales Extra, sondern als integralen Bestandteil seiner Unternehmensstrategie versteht. Dies manifestiert sich in der konsequenten Weiterentwicklung interner Standards, der aktiven Sensibilisierung der Mitarbeitenden und einer transparenten Kommunikation gegenüber den Kundinnen und Kunden. Auch die Zusammenarbeit mit Leistungspartnern wird unter diesem Aspekt kritisch beleuchtet und optimiert. Im Zentrum steht dabei stets die kontinuierliche Verbesserung sowie die bewusste Auseinandersetzung mit ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten des Reisens. Robert Katzer, Nachhaltigkeitsbeauftragter und Head of Onboard Operations bei Thurgau Travel, betont die Bedeutung dieser Zertifizierung: «Die TourCert-Zertifizierung bedeutet für uns als Reiseveranstalter, Nachhaltigkeit noch konsequenter in unserem täglichen Handeln zu verankern, und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette.» Er hebt hervor, dass der Zertifizierungsprozess das gesamte Familienunternehmen zusammengeführt und das bereits vorhandene Engagement sichtbar gemacht habe. Diese Auszeichnung bestärkt Thurgau Travel darin, die Verantwortung bewusst wahrzunehmen und den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen. Geschäftsführer Daniel Pauli-Kaufmann Ein Novum in der Tourismusbranche TourCert begleitet Tourismusunternehmen und Destinationen weltweit auf ihrem Weg zu einem nachhaltigeren Wirtschaften. Unter den aktuell 134 zertifizierten Unternehmen und Organisationen ist Thurgau Travel der erste Flussreise-Veranstalter, der diese anerkannte Auszeichnung erhält. Dies unterstreicht die Vorreiterrolle des Schweizer Unternehmens in der Branche und setzt einen neuen Standard für verantwortungsbewusste Flussreisen. Die Zertifizierung von TourCert hilft Unternehmen dabei, klare Standards zu etablieren, Fortschritte messbar zu machen und Nachhaltigkeit langfristig in der gesamten Organisation zu verankern. Für Thurgau Travel ist dies ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung eines zukunftsfähigen Reiseangebots, das seit fast 25 Jahren persönliche Beratung, sorgfältig kuratierte Routen und besondere Flusserlebnisse weltweit miteinander verbindet. Die TourCert-Zertifizierung ergänzt diesen Anspruch um eine klar strukturierte und überprüfbare Nachhaltigkeitsbasis. Verantwortungsbewusst die Welt entdecken Für Reisende, die Wert auf nachhaltige Flussreisen legen, bietet die TourCert-Zertifizierung von Thurgau Travel eine wichtige Orientierungshilfe. Sie können darauf vertrauen, dass ihr Reiseveranstalter sich aktiv für Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und eine faire Wirtschaft einsetzt. Dies ermöglicht es, die Schönheit der Flusslandschaften weltweit mit gutem Gewissen zu geniessen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zu leisten. Thurgau Travel zeigt, dass luxuriöse und gleichzeitig verantwortungsvolle Flussreisen keine Gegensätze sein müssen. Das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit ist ein inspirierendes Beispiel für die gesamte Reisebranche und ein Gewinn für alle, die das Reisen lieben und gleichzeitig die Welt für zukünftige Generationen bewahren möchten. Wer mehr über die nachhaltigen Angebote erfahren möchte, findet Informationen auf der Webseite von Thurgau Travel.

  • Trockenblumen: Der nachhaltige Charme von Blumen, die bleiben

    Blumen bringen Schönheit, Leichtigkeit und Emotionen in den Alltag. Doch ihre Präsenz ist oft nur von kurzer Dauer. Nach wenigen Tagen verblühen sie, werden ersetzt – und der Kreislauf beginnt von Neuem. Trockenblumen folgen einem anderen Rhythmus. Sie bleiben. Ein Strauss kann über Monate oder sogar Jahre Teil eines Zuhauses werden, ein Kranz Saison für Saison zurückkehren, und Blumen von einer Hochzeit, einem Geburtstag oder einem anderen besonderen Anlass können noch lange etwas von diesem Moment bewahren. Image by Kato Siegfried Wenn Blumen bleiben dürfen Vielleicht beginnt eine nachhaltigere Art zu dekorieren ganz einfach damit, Dinge auszuwählen, die man behalten möchte. Je länger uns etwas begleitet, desto sorgfältiger wählen wir es meist aus. Das Thema Trockenblumen begleitet uns dabei. Ein florales Arrangement, das bleiben soll, ist etwas anderes als eines, das nur für wenige Tage gedacht ist. Seine Farben, Texturen und sein Charakter haben Zeit, sich in die Umgebung einzufügen und vertraut zu werden. Mit der Zeit wirkt es vielleicht weniger wie Dekoration und mehr wie eines dieser Dinge, die einfach dazugehören. Diese langsamere Beziehung zu Blumen kann auch den ständigen Wunsch nach Veränderung reduzieren. Statt immer schon nach dem Nächsten zu suchen, kann es schön sein, etwas einfach bleiben zu lassen. Image by Kato Siegfried Wenn sich die Natur verändern darf Eine der faszinierendsten Seiten des Trocknens ist, dass sich das Ergebnis nie vollständig kontrollieren lässt. Manche Blumen behalten ihre Form beinahe perfekt. Andere werden blasser, rollen sich an den Rändern ein oder werden viel zarter als erwartet. Ein Stiel, der frisch vielleicht unscheinbar wirkt, kann getrocknet plötzlich eine ganz eigene Schönheit entwickeln. Gerade diese Unvorhersehbarkeit gehört zum Prozess. Beim Trocknen wird eine Blume nicht einfach konserviert – es zeigt sich eine andere Seite von ihr. Dabei lässt sich auch mit mehr experimentieren als mit dem, was im Blumenladen oder auf dem Markt erhältlich ist. Frische Blumen können zu Hause getrocknet werden, während ein behutsam gesammelter Zweig, ein Gras oder eine Samenkapsel aus der Natur etwas Saisonales und Persönliches in ein Arrangement bringen kann. Mit Respekt gesammelt, tragen solche kleinen Elemente oft etwas von ihrem Ort und ihrer Jahreszeit in sich. Es hat einen besonderen Reiz, mit dem zu arbeiten, was bereits da ist: wahrzunehmen, was eine Jahreszeit bietet, Formen zu entdecken, die sonst leicht übersehen werden, und natürliche Veränderungen Teil des Ergebnisses werden zu lassen. Trockenblumen anders betrachten Trockenblumen werden oft einfach als die langlebige Alternative zu frischen Blumen beschrieben. Doch ihr Reiz geht darüber hinaus. Sie laden dazu ein, genauer wahrzunehmen, was wir auswählen, was bereits vorhanden ist und was es vielleicht wert ist, länger zu behalten. Eine Blume verliert ihre Schönheit nicht automatisch, nur weil sie nicht mehr frisch ist. Ein Zweig muss nicht aus einem Geschäft kommen, um dekorativen Wert zu haben. Und ein Raum muss nicht immer komplett neu dekoriert werden, um sich wieder frisch anzufühlen. Manchmal sind die interessantesten Möglichkeiten bereits da – in Blumen, die sich trocknen lassen, in saisonalen Elementen aus der Natur oder in Details, die wir sonst vielleicht übersehen würden. Vielleicht ist genau das die leiseste Form von Nachhaltigkeit: der Schönheit mehr Zeit zu geben. Kató Siegfried ist Floral & Space Designer und Gründerin von Fleur Folle, einem Basler Studio für florale Gestaltung. Mit über zehn Jahren Erfahrung in Grafik-, Event- und Interior Design verbindet sie unterschiedliche gestalterische Perspektiven in visuellen Konzepten, räumlichem Styling und atmosphärischer Gestaltung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht, wie Blumen, Farben, Texturen und Kompositionen Stimmungen prägen, Räume verwandeln und eine zeitgemässe visuelle Sprache in den Alltag bringen. fleurfolle.ch

  • «Der Wettkampf meines Lebens»: Openair-Kino im Gartenbad St. Jakob

    Unter dem Namen «Kino am Pool im Joggeli» verwandelt sich das Gartenbad St. Jakob am Samstag, 15. August 2026, in ein Freiluftkino. Gezeigt wird «Der Wettkampf meines Lebens», ein bewegender Film über Mut, Ausdauer und den Willen, persönliche Grenzen zu überwinden. Organisiert wird der Abend vom Sportamt Basel-Stadt. Presented by Erziehungsdepartement Basel-Stadt · Unterstützt durch Basel Aquatics, Stilkraftfilm, Meom TV & Filmproduktion «Der Wettkampf meines Lebens»: Eine Flucht durch die Ostsee Im Zentrum des Abends steht die Geschichte des Spitzenschwimmers Axel Mitbauer. In der Nacht auf den 17. August 1969 wagte er die Flucht aus der DDR: eine rund 25 Kilometer lange Schwimmstrecke durch die eiskalte Ostsee, von Boltenhagen bis in die Lübecker Bucht – nachdem er zuvor wochenlangen Verhören der Staatssicherheit ausgesetzt gewesen war (Quelle: offizielle Filmseite). Wie Mitbauer selbst es formuliert: «Es war nicht der Wettkampf um eine Olympia-Medaille, es war ein Kampf um mein Leben.» «Der Wettkampf meines Lebens» verbindet dokumentarische Elemente mit nachgestellten Szenen und beleuchtet nicht nur Werdegang, Förderung und sportlichen Erfolg des Schwimmers, sondern auch die diktatorischen Zustände in der DDR, von denen er letztlich selbst betroffen war. Der Film zeigt, was dank des Sports möglich ist: Mut, Entschlossenheit, Ausdauer, menschliche Stärke und Risikobereitschaft – und stellt dem eine Kultur gegenüber, die im Osten herrschte und die viele hierzulande nur aus Erzählungen und aus der Lektüre westlicher Zeitungen kennen. Internationale Auszeichnungen für einen bewegenden Dokumentarfilm «Der Wettkampf meines Lebens» wurde mehrfach international ausgezeichnet. Besonders hervorgehoben wurde die Produktion beim Berlin Kiez Film Festival, wo sie für ihre eindringliche Darstellung der Ostsee-Flucht und die kraftvolle Verbindung von dokumentarischen Elementen und nachgestellten Szenen geehrt wurde. Zudem erhielt der Film eine Auszeichnung bei den Madrid Film Awards, die die authentische filmische Umsetzung, die emotionale Tiefe sowie die gesellschaftliche Relevanz der Geschichte würdigten. Wer sich vorab ein Bild vom Film machen möchte, findet auf der offiziellen Filmseite weiterführende Informationen. Image by BaslerIN Axel Mitbauer und Regisseur Antonio La Regina live vor Ort Ein besonderer Programmpunkt des Abends ist die persönliche Anwesenheit der beiden Hauptbeteiligten. Axel Mitbauer lebt mit seiner Familie seit etlichen Jahren in Riehen und hat über Jahre hinweg Schwimmerinnen und Schwimmer in Basel trainiert, einige davon bis in Spitzennähe gebracht. Am Abend im Gartenbad St. Jakob wird er persönlich anwesend sein, ebenso wie der Regisseur Antonio La Regina. Antonio La Regina, 1989 in Trient geboren und in Südtirol aufgewachsen, bringt italienisch-österreichische Wurzeln und internationale Erfahrung mit. Nach seiner Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie und einem späteren Neuanfang ist er heute als Regisseur, Produzent und Moderator tätig. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine besondere Verbindung von Präzision und Emotion aus – eine Handschrift, die auch in «Der Wettkampf meines Lebens» spürbar wird. Programm und Kulinarik beim Kino am Pool Speziell an diesem Abend: Verpflegt wird mit einem kulinarischen Angebot, das seinerzeit im Osten en vogue war. Der Ablauf des Abends gliedert sich wie folgt: Um 19.30 Uhr öffnen die Tore, begleitet von Musik und Verpflegung. Um 20.00 Uhr folgt eine Gesprächsrunde mit Axel Mitbauer und Antonio La Regina, bevor um 20.30 Uhr der Film startet. Ab 22.00 Uhr klingt der Abend bei offenem Austausch aus. Tickets kosten CHF 18.00 für Erwachsene und CHF 15.00 für Kinder und sind an der Abendkasse sowie online über die Eventseite erhältlich. Mit dem Kino am Pool im Joggeli bringt das Sportamt Basel-Stadt die Geschichte von «Der Wettkampf meines Lebens» an einen aussergewöhnlichen Ort – mitten im Sommer, unter freiem Himmel, im Gartenbad St. Jakob. Wer sich generell einen Überblick über das kulturelle Angebot der Region verschaffen möchte, findet zudem im Beitrag über das Kulturhaus Bider & Tanner Basel eine zentrale Anlaufstelle für Tickets und Kulturtipps.

  • Rheinschwimmen Basel 2026: Der ultimative Guide für den Basler Volkssport

    Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, gibt es für Baslerinnen und Basler nur einen Ort: den Rhein. Das Rheinschwimmen Basel ist weit mehr als eine Abkühlung — es ist Tradition, Lebensgefühl und der Volkssport Nummer 1 der Stadt am Rheinknie. Alles, was Sie für Ihren perfekten Sommer im Rhein wissen müssen. SLRG Basel / Ursula Pajer Rheinschwimmen Basel — Warum die ganze Stadt im Fluss liegt Es gibt kaum ein Bild, das Basel im Sommer besser beschreibt: Hunderte bunte Schwimmsäcke, die wie ein farbenfroher Strom durch die Altstadt treiben. Das Rheinschwimmen Basel gehört zur Stadt wie das Münster und die Fasnacht. Sobald die Wassertemperatur die 18-Grad-Marke überschreitet, verwandelt sich das Kleinbasler Rheinufer in einen lebendigen Treffpunkt — Einheimische und Gäste gleichermassen lassen sich von der sanften Strömung tragen und geniessen die einzigartige Perspektive auf die historische Altstadt. Was anderswo undenkbar wäre, ist in Basel gelebter Alltag: Ein Fluss mitten in der Stadt, sauber genug zum Schwimmen, mit einer Infrastruktur, die weltweit ihresgleichen sucht. Ständige Kontrollen und Schutzrichtlinien des Kantonalen Laboratoriums Basel-Stadt garantieren eine hervorragende Wasserqualität. Kein Wunder, dass internationale Medien wie The Guardian und Monocle über dieses Phänomen berichten. Basel Tourismus Das offizielle Basler Rheinschwimmen 2026 Der Höhepunkt der Saison steht fest: Am Dienstag, 11. August 2026 findet das offizielle Basler Rheinschwimmen statt. Start ist um 18 Uhr am Schaffhauserrheinweg auf Höhe Stachelrain, das Ziel liegt bei der Leuengasse an der Johanniterbrücke. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass um eine Woche verschoben. Bis zu 5000 Schwimmerinnen und Schwimmer werden erwartet — begleitet von Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern der SLRG Sektion Basel. Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen sicheren Schwimmerinnen und Schwimmern offen. Seit der Gründung 1980 durch Bernhard Bosshart hat sich der Anlass zu einem Ereignis von internationaler Bekanntheit entwickelt. Basel Tourismus / wickelfisch.ch Wickelfisch Basel — Der bunte Schwimmsack und wo man ihn kauft Kein Rheinschwimmen ohne Wickelfisch: Der wasserdichte Schwimmsack in der ikonischen Fischform ist eine original Basler Erfindung und seit 2010 eine eingetragene Marke. Er hält Kleider, Handy und Portemonnaie trocken, während man sich treiben lässt — und sorgt mit seiner Signalfarbe für gute Sichtbarkeit im Wasser. Die Wickelfisch AG aus Ettingen bietet drei Grössen an: Small (3 Liter, für Sonnenbrille und Schlüssel), Medium (16 Liter, für T-Shirt und Badetuch) und Large (28 Liter, für ein komplettes Outfit). Neu in der Kollektion 2026: der Schwimmrucksack in der Farbe Opal und die Bikinibag Luna. Den Wickelfisch gibt es ab CHF 20 bei der Tourist Information am Barfüsserplatz, bei Bider & Tanner, bei Manor sowie im Online-Shop auf wickelfisch.com. Sicher schwimmen: Regeln und Wasserverhältnisse Der Rhein ist ein Fliessgewässer — und damit nicht ohne Risiken. Bevor Sie ins Wasser steigen, prüfen Sie die aktuellen Verhältnisse auf badi-info.ch oder in der kostenlosen BachApp (erhältlich für iOS und Android). Schwimmen Sie nur, wenn die Wassertemperatur über 18 °C liegt, der Pegelstand unter 650 cm beträgt, die Abflussmenge unter 1500 m³/Sekunde liegt, Sie sicher und ausdauernd schwimmen können und Sie nicht alleine unterwegs sind. Strikt verboten ist das Springen von Brücken, die Verwendung von Schwimmhilfen (Luftmatratzen, Gummiboote) sowie das Schwimmen in Hafengebieten und bei der Schleuse Birsfelden. Binden Sie den Wickelfisch niemals am Körper fest — verfängt er sich an Ketten oder Bojen, kann das lebensgefährlich werden. Die schönsten Einstiegsstellen für das Rheinschwimmen Basel Der beliebteste Einstieg befindet sich am Schaffhauserrheinweg 93, direkt unterhalb des Museum Tinguely. Von hier aus lässt man sich rund drei Kilometer auf der Kleinbasler Seite rheinabwärts treiben — vorbei an der Wettsteinbrücke, dem Münster auf der gegenüberliegenden Seite und den historischen Fassaden der Altstadt. Wer es kürzer mag, steigt an der Wettsteinbrücke oder bei der Mittleren Brücke aus. Die Bach-ab-Karte der SLRG zeigt alle Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten im Detail. Nach dem Schwimmen: Gönnen Sie sich einen Apéro an einer der Buvetten am Kleinbasler Rheinufer — der perfekte Ausklang eines Sommertags am Wasser. Begleitetes Rheinschwimmen — Ideal für Einsteigerinnen Wer zum ersten Mal im Rhein schwimmen möchte, ist beim begleiteten Rheinschwimmen des Sportamts Basel-Stadt bestens aufgehoben. Von Juli bis Mitte September begleiten geschulte Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer der SLRG jeden Dienstagabend eine Gruppe durch den Rhein. Treffpunkt: 17:45 Uhr unterhalb des Museum Tinguely bei der blauen Flagge des Sportamts. Die Strecke führt bis zur Wettsteinbrücke (ca. 1 km, rund 20 Minuten Schwimmzeit). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung auf bs.trainingplus.ch ist erforderlich. Rheinbadhäuschen — Jugendstil-Perlen am Wasser Wer es etwas gemütlicher mag, findet in den beiden historischen Rheinbadhäuschen den perfekten Zugang zum Wasser. Das Rheinbad Breite und das Rheinbad St. Johann — beide im Jugendstil erbaut — sind von Mai bis September geöffnet und bieten Duschen, WCs und Umziehgarderoben. Besonders das Rheinbad St. Johann bei der Johanniterbrücke eignet sich auch für weniger geübte Schwimmerinnen: Hier wurde ein Nichtschwimmerbecken direkt am Rhein integriert.

  • Trend: Spitzen

    Zarte Spitze verleiht jedem Look eine romantische Note. Der Spitzen-Trend setzt auf feine Transparenz und filigrane Muster – elegant und feminin zugleich. Spitzen-Trend: Transparenz und Romantik

  • Trend: Fransen

    Fransen bringen Bewegung in jeden Look. Der Fransen-Trend sorgt mit schwingenden Details für Leichtigkeit und eine lässige, moderne Eleganz. Fransen-Trend: Bewegung im Look

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