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  • EUROPA-PARK

    Für die Winterzeit hat sich der Europa-Park in Rust besonders herausgeputzt. Schneeflocken wirbeln durch die Luft, unendliche viele Lichterketten funkeln, rund 3000 Tannenbäume säumen die Wege. Es duftet nach Glühwein und gebrannten Mandeln. Ein Fest für alle Sinne! Von Karin Breyer Glanz überall. Gerade in der kalten Jahreszeit ist die Sehnsucht gross nach magischen Momenten. Auch diesen Winter verzaubert der Europa-Park mit spannenden Attraktionen und Programmen. Ob Alt oder Jung – für jeden Besucher wartet ein besonderes Highlight, das die Augen zum Leuchten bringt. Bes- tens einstimmen auf Weihnachten können Sie sich bei einem Bummel durch den festlich dekorierten Weihnachtsmarkt nahe des Historischen Schlossparks Balthasar. Altes Handwerk wird vorgestellt, im Badhaus herrscht fröhliches Treiben, eine alpenländische Krippe ist zu bestaunen, Kinder drehen im Holzkarussell freudig ihre Runden. Wenn es dunkel wird, lodern Feuerstellen und in den Nachthimmel züngeln Fackeln. Romantik pur. * Was gibt es Passenderes, als im Winter in die Welt isländischer Mythen einzutauchen? Der «WODAN – Timburcoaster» lädt Wagemutige zu einer spekta- kulären Fahrt ein. * Riesenspass im Schnee bietet für die Kleinen die Eislauffläche auf dem Rafting See im Skandinavischen Themenbereich und in der Kinderskischule. * Wer sich den illuminierten Europa-Park von oben ansehen möchte, steigt in das 55 Meter hohe Rie- senrad Bellevue und geniesst den traumhaften Blick, am besten bei Dunkelheit. * Das Show-Highlight des Jahres, die neue Dinner-Show: eine fantastische Kombination aus grosser Unterhaltung, Show und hochkarätiger Akrobatik, dazu ein exquisites Vier-Gänge-Menü. Der Höhepunkt des Abends: die Verleihung des Ed-Awards, den begehrten Preisen für die besten Künstler ihres Fachs. Es ist ein Preis des Publikums. Den Besuch können Sie abrunden mit einer traumhaften Über- nachtung in einem der sechs Vier-Sterne-Hotels – ein Angebot «Dinner& Dream». * New York Sunday Brunch: Hier können Sie ausgiebig ein Stück New Yorker Lebensart geniessen mit einem klassisch kultigen Trendgericht, inkl. Champagner. Am besten mit einem Lieblingsmenschen. Infos: Tel. +49(0)7822 8605678. * Glamouröser Jahreswechsel: In märchenhafter Atmosphäre, im 1442 erbauten Schloss Balthasar können Sie das in vieler Hinsicht ungewöhnliche, auch herausfordernde Jahr 2020 ausklingen lassen bzw. 2021 fulminant einläuten. Mit besonderen Silvester- Arrangements. Infos und Anmeldung: Tel. +49(0)7822 8605678. Der winterlich gestimmte Europa-Park hält noch viele weitere Überraschungen bereit! Folgende Eintrittspreise gelten für die komplette Wintersaison: Erwachsene: 50 Euro pro Person, Kinder: (4–11Jahre): 42 Euro pro Person, Infos und weitere Attraktionen unter: w ww.europapark.de

  • EISURU GELATO: NUN AUCH IM SHOPPING CENTER ST. JAKOB

    Die Gelateria Eisuru hat sich in Basel bereits einen Namen gemacht. Nun begeistert Eisuru mit ihren kreativen Glacé- und Sorbetkreationen auch die Kundschaft im Shopping Center St. Jakob-Park in Basel. Ihre Sorbetkreationen werden bis weit über die Kantonsgrenze hinaus geschätzt. Im Juli 2020 hat Eisuru Gelato im Ranking von Gault-Millau sogar den dritten Platz belegt. Die Jury wurde von den «überraschenden japanischen Eiskreationen» wie Hoji Cha Tea, Kuro Goma oder Juicy Juicy Mango überzeugt. Gelateria Eisuru, St. Jakobs-Strasse 397, 4052 Basel

  • EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN BEI SUTTER BEGG

    Sutter-Begg-CEO Katharina Barmettler-Sutter über Frauen-Power und sommerliche Weihnachtsvorbereitungen. Frauen haben beim Sutter Begg schon früh eine wichtige Rolle gespielt. Als die Urgrosseltern von Sutter Begg-CEO Katharina Barmettler-Sutter das Unternehmen vor über 100 Jahren gründeten, erhielten sie im gleichen Jahr auch Nachwuchs: Im Gründungsjahr 1911 kam die Grossmutter der heu- tigen CEO zur Welt. Sie war die erste prägende Frau im Betrieb. Denn nachdem sie mit ihrem Mann die Geschäftsleitung übernommen hatte, lancierte sie das Filialgeschäft. Sie eröffnete laufend weitere Sutter Begg-Filialen und legte so den Grundstein für den heutigen Erfolg. «Ich erinnere mich gerne an meine Grossmutter: Sie hatte eine sehr herzliche, aber auch strenge Art – bei den Verkäuferinnen achtete sie immer auf perfekt sitzende Frisuren. Generell faszinieren mich engagierte, starke Frauen. Wie beispielsweise Michelle Obama oder die Triathletin Daniela Ryf», erzählt Katharina Barmettler-Sutter. Beruflich schätze sie eine gute Mischung der Geschlechter. Bei ihren Mitarbeitenden-Teams beobachte sie immer wieder, dass die besten Ergebnisse erzielt werden, wenn keine reinen Männer- oder Frauen-Teams eingesetzt werden. «Wenn wir heute bei einer offenen Stelle sowohl eine passende Kandidatin als auch einen passenden Kandidaten haben, entscheiden wir ganz bewusst so, dass beim Team der Geschlechter-Mix stimmt. Natürlich schaffen wir das nicht immer. Wir sind letztlich auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt angewiesen. Und dort ist es nun mal so, dass im Verkauf mehr Frauen und in der Produktion – vor allem im Bereich Bäckerei und Konditorei – mehr Männer tätig sind.» Dass sie bis vor Kurzem keinen einzigen Mann in der Geschäftsleitung hatten, war für sie überhaupt keine Besonderheit. Es hatte sich einfach so ergeben, als Katharina Barmettler-Sutter ihren Vorgänger als Geschäftsleiterin abgelöst hatte. «Eine rein weibliche Geschäftsleitung wäre zu Zeiten meiner Urgrosseltern noch undenkbar gewesen. Zum Glück leben wir heute in anderen Zeiten», weiss die Baslerin zu schätzen. Dennoch spielten sie seit Längerem mit dem Gedanken, der Produktion in der Geschäftsleitung eine stärkere Stimme zu geben. Im vergangenen September war es dann so weit: Die Unternehmensspitze ernannte den Produktionsleiter Beat Stohler zum neuen Geschäftsleitungsmitglied. Und damit endete die Ära der reinen Frauen-Geschäftsleitung. «Das ist ganz okay so. Denn wie gesagt, muss die Mischung stimmen. Ganz wie bei einem guten Brotteig», sagt Katharina Barmettler-Sutter mit einem Lächeln. «Dr Basler Wiehnachts-Begg» – Weihnachten beginnt beim Sutter Begg bereits im Sommer. Juni Das Innovationsteam trifft sich zur ersten Sortiments- planung: Welche Produkte kommen neu dazu und stehen im Mittelpunkt? Welche Farben bestimmen das kommende Weihnachtsgeschäft? Nach dieser Besprechung zwischen der CEO, dem Produktions- leiter und der Leiterin des Verkaufsinnendienstes entstehen erste Produktmuster. September Das Innovationsteam legt das Festtagssortiment fest, inklusive Mengen- und Preisangaben. Zudem regt es Marketingmassnahmen an. Anfang Oktober Die Bäckerinnen und Bäcker legen Rosinen und Beeren in Rum ein. Diese benötigen sie später für die Christstollen. Ende Oktober Die Grättimänner-Produktion rollt an. Ihren Höhepunkt erreicht sie in der Nacht auf den 6. Dezember. Beim Sutter Begg entstehen jährlich insgesamt rund 95 500 Stück – in Handarbeit. November/Dezember Nicht nur die Mitarbeitenden der Bäckerei arbeiten auf Hochtouren. Auch jene in der Confiserie und in der Konditorei sind jetzt gefordert: Es entstehen Weihnachtsgutzi, Christstollen (jeweils in der Weihnachtswoche) und Schokoladenkreationen in unter- schiedlichsten Varianten. Alleine für die Basler Bruns- li werden 100 kg Schokolade verarbeitet – auch hier: in Handarbeit. Dezember Bereits vor Weihnachten entstehen in der Confiserie Silvesterprodukte wie zum Beispiel das Marzipanglücksschweinchen. Und mit dem Ende der Weihnachtsproduktion am 26. Dezember in der Filiale im Bahnhof SBB startet bereits am 27. Dezember die Saison der Fastenwähen.

  • NEUERÖFFNUNG: BISTRO IN DER «BROCKART»

    Die Brockenstube «Brockart» an der Allschwilerstrasse 49 in Basel beherbergt nun auch ein Bistro, wo man es sich drinnen wie draussen gemütlich machen kann. In der «Brockart» geniessen die Gäste inmitten alter Schätze handgefertigte Leckereien lokaler Manufakturen. Das täglich frische Angebot reicht von Croissants, Zimtschneggen, Silser-Brötchen, Don Chocolato über Vegiweggen und Fruchtwähen bis Skavderkugel und Magenbrot. Zum Trinken gibt es Kaffee, Tee, Limonade, Wein und Bier, alles aus der Region. Die sogenannte Gastronomie mit Bühnenbild ist von Dienstag bis Freitag, von 9 bis 18 Uhr geöffnet. www.brock-art.ch

  • IM GESPRÄCH MIT TANJA GRANDITS

    Tanja Grandits ist Koch des Jahres 2020 und mit Michelin-Sternen und Gault-Millau-Punkten reich ausgestattet. Die Stucki-Chefin über ihr neuestes Kochbuch, monochrome und vielfarbige Gerichte und schöne Feedbacks aus dem Lockdown. MICHÈLE FALLER Schwarz gekleidet und mit erwartungsvollem Blick sitzt sie da. Bekannt ist sie aber für ihre Farben – und die Aromen natürlich. Ob es eine gute Idee war, die Spitzenköchin, die seit zwölf Jahren mindestens achtteilige Menüabfolgen in jeweils verschiedenen Farben kreiert – wobei diese wieder aus zahlreichen Farbabstufungen komponiert sind –, nach ihrer Lieblingsfarbe zu fragen? «Von allem, was rosa ist, bin ich ein grosser Fan», sagt die zierliche Frau dann sehr freundlich. Das sei ihre Farbe, die ihr auch guttue. Abgesehen davon variiere die Lieblingsfarbe. Im Moment seien es die schönen war- men Gelbtöne. Ocker, Senfgelb, Goldgelb ... wie die stilisierte Blüte auf der schwarzen Schürze. Tanja Grandits ist seit zwölf Jahren Chefin des Restaurants Stucki, hat zwei Sterne im Guide Michelin, ist Koch des Jahres 2020 und mit 19 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet, womit sie in die nun achtköpfige Truppe der besten Schweizer Köche aufgestiegen ist. Das stimmt zwar nur halb, denn stets betont die berühmte Köchin, dass sie sich diese Weihen gemeinsam mit ihrem Team erkocht, und auch im Gespräch ist immer wieder nicht nur Stolz, sondern auch Bewunderung für ihre Mitarbeiter zu spüren. Andere Meister ihres Fachs sind auch auf die eigene Crew angewiesen, doch Grandits betont es explizit – und meint es auch so. Vegetarisch und genussvoll Die in Albstadt auf der Schwäbischen Alb geborene Erfolgsköchin mit dem hübschen Dialekt ist auch Buchautorin. Vor wenigen Wochen erschien ihr siebtes Kochbuch «Tanja vegetarisch» und mit einem Strahlen im Gesicht, das an diesem regnerischen Herbsttag das ganze Bruderholz zu erhellen scheint, berichtet sie von ihrem bisher «absolut tollsten» Kochbuch. Zu Hause koche sie ausschliesslich vegetarisch, abgesehen von Hühnersuppe als Krankenkost. Ihre 15-jährige Tochter Emma sei Vegetarierin, wie sie selber in dem Alter. Erst in der Ausbildung habe sie wieder angefangen, Fisch und Fleisch zu essen. «Vegetarisch, aber extrem genussvoll», umschreibt die Köchin das neue Buch präziser, um sich von dogmatischer Selbsteinschränkung abzugrenzen. Wenn man etwas mit guten Zutaten frisch koche, sei es doch schon gesund. Auch wenn mal Zucker und weisses Mehl drin sei. Besonders sei das Buch auch wegen seiner Entwicklung. Im April hätte alles fotografiert werden sollen und im März hatte die Autorin das ganze Wohnzimmer ausgeräumt und alle Requisiten bereitgestellt. «Dann kam der Lockdown und ich sass in meinem Fotostudio da.» Darauf nahm das neu geschaffene Take-away die Stucki-Chefin voll in Anspruch. Doch kaum war das Restaurant wieder geöffnet, ging es schnell. «Es hat unglaublich Spass gemacht und das Kochbuch ist mit einer grossen Leichtigkeit entstanden», schwärmt die Spitzenköchin. «Ich möchte eine Inspiration sein» «Es ist für Emma», sagt sie dann mit geradezu rührender Offenheit. «Sie kocht immer noch nicht», schmunzelt die Mutter und knüpft damit an das vor zwei Jahren erschienene «Tanjas Kochbuch. Vom Glück der einfachen Küche» an, dessen Vorwort die Tochter schrieb. Sie könnte es, räumt Grandits ein, und backe sogar ohne Rezept Goodies für ihr Pferd. «Doch sie hat ihre eigene Leidenschaft. Sie ist eine tolle und hingebungsvolle Reiterin», sagt die Mutter bewundernd. Emma wisse viel über Essen. Auch, ob etwas gut sei oder nicht. «Das ist wichtiger, als selber zu kochen.» Im Buch seien «ganz normale Sachen» drin, die sie mal kochen könne, auch das absolute Lieblingsdessert Crème brûlée – aber nur mit Vanille. «Das findet sie ganz schlimm, wenn man es mit Kräutern oder Gewürzen ‹verunstaltet›», erklärt die Köchin, in deren Küche Kräuter eine zentrale Rolle spielen – auch die Fenchelblüte, die zum Logo wurde und mittlerweile sogar ihren rechten Unterarm ziert. Sie lacht beinahe entschuldigend und betrachtet das Tattoo zugleich mit kindlicher Freude. Im Kochbuch sei natürlich nichts monochrom, das mache zu Hause keinen Sinn. «Für die Restaurantgäste ist es wie eine Dramaturgie unseres Menüs. Und für mich ist es eine grosse Inspiration, da ich mich beschränken muss.» Das Monochrome sei manchmal fast zu sehr drin, berichtet sie nun amüsiert. «Beim Fotografieren für das Buch hatte ich anfangs richtige Hemmungen, die grüne Minze auf die roten Tomaten zu legen!» Dass sie in unterschiedlichen Welten agieren darf, gefällt der gefeierten Köchin sehr. Sie sei einerseits Mutter, Hausfrau und Kolumnistin, andererseits Chefin des Stucki. Dies spreche viele Frauen an und hier sei sie gerne Vorbild. Das erklärt auch, warum die Spitzenköchin in ihren Büchern alle ihre Tricks verrät. «Ich möchte eine Inspiration sein.» Die unzähligen Feedbacks – insbesondere während des Lockdowns – seien für sie genauso wichtig wie die Guide-Michelin-Sterne oder die Gault-Millau-Punkte, versichert Grandits und berichtet voller Freude von den drei älteren Damen, die statt einer Woche im April sieben Wochen in Südfrankreich bleiben mussten und jeden Tag etwas aus ihrem Buch kochten. So könnte man der sympathischen Frau stundenlang zuhören. Sie spricht schnell und erklärt viel, doch nie verliert sie den Faden. Etwa wenn sie ohne moralischen Zeigefinger von den Gräueln der Massentierhaltung berichtet und darauf aufmerksam macht, dass einfach und gut kochen keine Geldfrage sei. Wenn sie von ihrem Lieblingsheimatessen, dem «schwäbischen Nationalgericht» Linsen mit Spätzle schwärmt, das es manchmal als Personalessen gibt: «Mein Küchenchef kommt aus dem Schwarzwald und hat schon als Sechsjähriger Spätzle vom Brett geschabt – er macht die besten auf der ganzen Welt. Und mein Sous-Chef macht die besten Linsen.» Oder wenn sie die Offenheit der Stadt Basel rühmt und feststellt, dass ihre Bewohner ausgesprochene Geniesser seien – und, dass sie sich hier immer mehr zu Hause fühlt: «Basel ist genau der richtige Ort für mich.» Wichtige Ästhetik Immer wieder betont die geerdete Sterneköchin die Wichtigkeit, sich selber Gutes zu tun, wozu auch das Pflegen von Ästhetik gehöre, etwa mit schönem Geschirr: «Die eigenen Sinne anzusprechen erhält gesund und glücklich», bringt sie es auf den Punkt. Sie sei jetzt 50 und wisse, was ihr guttue: gute Ernährung, Yoga und frische Luft. Und weil es ihr gut geht, engagiert sie sich für andere: als Terre-des-Hommes-Botschafterin dafür, dass junge Frauen in Tansania eine Ausbildung machen können. Und ihr Rezept, sich als Frau in einer Männerdomäne zu behaupten? «Sich selber sein», kommt es wie aus der Pistole geschossen. Wenn man seinen Prinzipien treu bleibe und sein eigenes Ding mache, spiele es gar keine Rolle, ob man eine Frau oder ein Mann sei. Es brauche keinen Befehlston, sondern Selbstbewusstsein und den Mut, Entscheidungen zu treffen. «Als Chefin muss man zuhören können», hält sie ausserdem fest und verrät lächelnd ein weiteres ihrer Erfolgsgeheimnisse: «Wir zelebrieren hier alles und haben uns unsere eigene Welt voller Schönheit geschaffen – das macht es einfach, die guten Leute bei sich zu halten.»

  • «I'LL BE YOUR MIRROR» AB 10. DEZEMBER IM KINO

    Lassen sich Mutterrolle und Selbstverwirklichung vereinbaren? In ihrem Dokumentarfilm geht Johanna Faust der Frage nach, ob man gleichzeitig eine «gute Mutter» und engagiert im Beruf sein kann. Am 10. Dezember 2020 kommt «I’ll be your mirror» von Johanna Faust in die Deutschschweizer Kinos. In ihrem Dokumentarfilm geht Johanna Faust der Frage nach, ob man gleichzeitig eine «gute Mutter» und engagiert im Beruf sein kann. Ausserdem legt sie anhand ihrer spannenden Familiengeschichte dar, wie generationsübergreifende Erschütterungen unser Leben mitbestimmen können, ohne dass wir es wissen. Mit berückenden Bildern und der unverkennbaren Musik von Fred Frith ist «I’ll be your mirror» ein eindringliches Werk, das auf persönliche Weise Tabus und gesellschaftliche Vorurteile hinterfragt. Johanna Faust will sich im Ausland der Kunst widmen und dafür ihre Familie vorübergehend verlassen. Doch plötzlich beginnt sie an ihrem Plan zu zweifeln. Vage erinnert sie sich an Geschichten, die ihre Mutter einst erzählte, und erkennt bei den Frauen ihrer Familie wiederkehrende Muster: Alle trugen den Wunsch nach Unabhängigkeit und künstlerischem Ausdruck in sich und kämpften mit der schwierigen Frage, wie sich Selbstverwirklichung und Familie vereinen lassen. Gedreht zwischen Basel und den USA, ist «I'll Be Your Mirror» ein dokumentarischer Roadmovie, der das Rollenbild der Frau in der Familien- und Arbeitswelt schonungslos hinterfragt. Stimmen: «Mutterschaft zwischen Selbstaufgabe und Selbstverwirklichung – diese Thematik beschäftigt nicht nur die Filmemacherin. Ein sehr ehrlicher Film der überraschend universelle Erkenntnisse liefert.» Iria Gutscher, Programmatorin Zurich Film Festival «Die 1973 geborene Basler Künstlerin betreibt in ihrem Erstling eine familiäre Spurensuche in erster Person. Die Mutter dreier Kinder stellt als Ausgangspunkt ihres radikal ehrlichen Films die Frage, ob sie für die künstlerische Tätigkeit ihre Familie für längere Zeit verlassen könne, und stösst dabei auf die Geschichten ihrer Mutter und ihrer Grossmutter – und ­wiederum deren Mutter – in den USA. Je mehr sie erkennt, dass sich in diesen Biografien ihre eigene Geschichte spiegelt, findet sie schliesslich zu einer Entscheidung über ihr eigenes zukünftiges Leben.» Geri Krebs, NZZ am Sonntag Hier finden Sie den TRAILER zum Film.

  • LECKERES VOM QUARTIERMARKT

    Der Quartiermarkt an der gemütlichen Ökolampad-Matte bietet Gemüse, Käse und Pilze aus lokaler Produktion sowie Brot, Kuchen, Currys, Samosas, Bio-Datteln und Arganöl an. Im Xaviers MusiCafé verwöhnt ein Kaffee-Barista zudem die Gäste. Nebst den Stammanbietern warten auch saisonale Neuanbieter mit kunstvollen Adventskränzen und Kerzen sowie jahreszeitabhängigen Überraschungen auf die Marktbesucher. Es lohnt sich, in der Adventszeit auch mal einen Spaziergang durch die Quartiere zu machen. Der beliebte Markt findet jeden Mittwoch von 8 bis 12 Uhr auf dem Allschwilerplatz statt.

  • YOUNG STAGE STARTET INS NEUE FESTIVAL-JAHR

    Die 12. Ausgabe des Internationalen Circus Festivals YOUNG STAGE ist für den 14. bis 18. Mai 2021 geplant. Ein Schutzkonzept wird zusammen mit Basel-Stadt erarbeitet, damit die Shows in DAS ZELT sowie die Open-Airs in der Basler Innenstadt stattfinden können. Eine neue Webseite unterstützt die Aufbruchstimmung. YOUNG STAGE hisst die Segel und nimmt Fahrt auf für die 12. Ausgabe des Internationalen Circus Festivals 2021. Dieses wurde im Mai 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Neu ist das Festival vom 14. bis 18. Mai 2021 geplant. Festivaldirektorin Nadja Hauser sagt: «Es ist Zeit, dass wir vorwärts schauen und Verantwortung übernehmen. Wir werden alles dafür tun, dass wir den jungen, internationalen Artisten in Basel wieder eine Plattform geben können und unsere Besucher ihre bereits für Mai 2020 gekauften Tickets dann endlich einlösen können. Die globale Artistenwelt leidet enorm unter der Corona-Krise. Seit März geht weltweit gar nichts mehr, Artisten haben keine Jobs und somit kein Einkommen, können sich nirgends präsentieren und nur unter schwierigen Bedingungen trainieren. Deshalb ist es dringend nötig, dass unser Festival wieder stattfindet.» Schutzkonzept für alle Bereiche des Festivals ist in Arbeit Aktuell ist das YOUNG STAGE Team damit beschäftigt, ein Schutzkonzept in Zusammen-arbeit mit dem Kanton Basel-Stadt zu erarbeiten. Einerseits für die Shows in DAS ZELT, andererseits auch für die Open-Air Events in der Innenstadt. Der operative Leiter und «Corona-Chef» Beat Läuchli meint: «Die Situation ist generell eine grosse Herausforderung, aber wir möchten nicht weiter abwarten. Es ist ab Oktober wieder möglich, unter strengen Auflagen grössere Veranstaltungen durchzuführen. Wenn diese Auflagen im Detail klar sind, können wir diese pragmatisch umsetzen. Unsere Shows im Zelt haben knapp 1’000 Sitzplätze, diese Grösse ist gemäss aktuellen Kenntnissen mit einer Maskenpflicht gut zu handhaben.» Die Open-Air Veranstaltungen haben bei der letzten Austragung 2019 mehrere tausend Besucher angezogen. «Da müssen wir uns Gedanken machen, wie wir den Besucherstrom lenken oder eingrenzen», so Läuchli. «Eine weitere Challenge sind unsere Künstler, die aus vielen verschiedenen Ländern anreisen. Auch da spielen wir mehrere Szenarien durch. Nötigenfalls werden wir unser Konzept und das Artistenbooking kurzfristig anpassen müssen. Aber all dies ist viel besser als weiterhin nichts zu tun.»

  • THUN – DIE STADT AM TOR ZUM BERNER OBERLAND

    Thun erhielt ihren einzigartigen Charme bereits im frühen Mittelalter unter den Zähringer Herzögen. Wer heute durch die Altstadtgassen bummelt, geniesst Kunst und Kultur, besondere Geschäfte und Cafés entlang der Aare. Von Karin Breyer Entdecken Sie diesen Herbst Thun, so traumhaft schön zwischen See und Alpen gelegen. Mächtig thront seit dem 12. Jh. das Schloss mit seinen unverkennbaren vier Ecktürmen und Donjon hoch über den Dächern der Stadt. Das majestätische Wahrzeichen ist unbedingt einen Besuch wert, ist es doch faszinierendes Zeugnis zähringischer Bauzeit; das Schlossmuseum entführt in die spannende Geschichte Thuns (noch bis 6. Dezember Sonderausstellung: «Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit»). Daneben erhebt sich ebenso dominant die Stadtkirche. Voller Flair, die Altstadt Vom Schloss führen Treppen hinab zum imposanten Rathaus mit der grosszügigen Platzfassade und den wuchtigen Pfeilern — quirliges Leben kommt Ihnen am Rathausplatz entgegen, da laden die charmanten Altstadtgassen zum Flanieren und Verweilen. Die Obere Hauptgasse mit den einzigartigen Hochtrottoirs, eine architektonische Besonderheit, und Bälliz sind mit ihren trendigen Boutiquen und edlen Geschäften eine beliebte Shoppingmeile. Mittwochs und samstags ist im Bälliz buntes Markttreiben, es duftet nach fri- schem Brot und leckerem Käse. Im L Cafe (Bälliz 39) können Sie einen wunderbaren Kaffeestopp einlegen, bevor Sie den Stadtrundgang fortsetzen. Weiter geht’s entlang einer Vielzahl historischer Gebäude, die beschildert und nummeriert sind und eindrücklich in vergangene Jahrhunderte entführen. Schon seit jeher zieht die 45 000 Einwohner zählende mittelalterliche Stadt magnetisch Besucher an. Berühmtheiten wie Ferdinand Hodler, Robert Walser, Rainer Maria Rilke, Johannes Brahms und Heinrich von Kleist logierten hier und hatten höchst kreative Tage. Spaziergang entlang des Wassers Ganz in den Augenblick holt Sie der wunderbare Aarequai mit den bunten Häuserzeilen, der Oberen Schleuse mit der blumengeschmückten, alten Holzbrücke und der wild sprudelnden Aare. Stilvolle Restaurants und Bars laden zu einer Stärkung, köstlich und kreativ ist die Küche im Füürgässli (gegenüber der Brücke) oder im Grottino (Aarequai 66). Ein Kleinod ans andere reiht sich beim weiteren Gang entlang des glitzernden Thunersees. In die Herbstsonne blinzeln, geniessen im Banne der majestätischen Alpen, vielleicht mögen Sie eine Weile auf dem Strandweg spazieren ... Schon nach wenigen Kilometern erreichen Sie das sehenswerte Schloss Hünegg (Museum für Wohnkultur mit herrlichem Park) und kurz drauf das Schloss Oberhofen mit dem romantischen Seetürmchen (Wohnmuseum mit feinster bernischer Wohnkultur und exotischem Park). Kunst und Kultur 8. August – 22. November 2020 Das Kunstmuseum Thun zeigt 2020 eine grosse Sonderausstellung rund um das Frühwerk von Johannes Itten (1888–1967). Erstmalig wird wissenschaftlich vertieft aufgezeigt, wie der Künstler Itten, einer der lehrenden Meister und Kunstpädagogen am Bauhaus in Weimar, am Thunersee den Weg zu seiner eigenen, ganz persönlichen Kunstauffassung und Malweise fand. Die Ausstellung wird die Bedeutung der verschiedenen Stationen und Aufenthalte von Johannes Itten in Thun und im Thuner Land veranschaulichen und am Beispiel seiner Naturdarstellungen zeigen, welche grundlegenden Impulse hiervon für sein gesamtes, späterhin international bekannt gewordenes Schaffen ausgegangen sind. Dank der in vielen Punkten neuen Forschungslage kann das Kunstmuseum Thun eine ganze Reihe bislang unbekannter oder niemals zuvor ausgestellter Gemälde und Zeichnungen zeigen. Weitere Informationen finden Sie hier. 3 – 24. Oktober 2020 Gisèle Gilgien Die Versuchung des Goldes Galerie Rosengarten Malerei, Grafik, Fotografie, dreidimensionale Kunst Weitere Informationen finden Sie hier. Thun-Panorama im Schadaupark Ein Rundgemälde der Stadt Thun, das sich als das älteste erhaltene 360-Grad-Panorama der Welt erweist. Auf 7,5 m Höhe und 36 m Breite gibt es faszinierende Einblicke in das morgendliche Treiben in der Kleinstadt. 1809–1814 vom Basler Künstler Marquard Wocher gemalt. Noch bis Ende November Ausstellung: „Jenseits des Panoramas. Zur Konstruktion von Landschaft“ . Wunderschön auch der Schadaupark, der mit Spazierwegen und botanischen Schönheiten besticht. Weitere Informationen finden Sie hier. Übernachtungstipp Schloss Schadau 3-Sterne Boutique Hotel Seestrasse 45, Thun Weitere Informationen finden hier. Das Schloss Schadau und dessen Umgebung haben eine Geschichte, die bis in das Jahr 1348 reicht, wo das Haus Schadau zum ersten Mal schriftlich erwähnt wird. Der 3,6 Hektaren grosse Schadau-Park ist seit 1860 für die Öffentlichkeit zugänglich und einer englischen Gartenanlage nachempfunden. Die Lage des Schlosses direkt am Thunersee und am Ausfluss der Aare ist einmalig und bildet mit der Scherzlig-Kirche, einer der tausendjährigen Kirchen am Thunersee, ein harmonisches Ensemble. Der Bau des heutigen Schlossgebäudes wurde von 1847 bis 1852 vom Neuenburger Bankier, Denis Alfred de Rougemont, in Auftrag gegeben. Der Neuenburger James Victor Colin und der an der Pariser Ecole des Beaux-Arts ausgebildete Architekt Pierre-Charles Dusillion haben ein Bauwerk erschaffen, welches von den reichen Sandstein-Schmuckwerken bis zur exquisiten Innenausstattung von höchster Handwerkskunst zeugt. Als eines der bedeutendsten Werke des romantischen Historismus in der Schweiz stellt das Schloss Schadau ein Kulturgut von nationaler Bedeutung dar. In der Eingangshalle des Schlosses führt die vom Bildhauer Joseph Hubert Verbunt gestaltete Sandsteintreppe in die oberen Stockwerke und im ganzen Gebäude finden sich herausragende Holz-, Marmor- und Stuckimitationen. Seit 1925 ist das Schloss und der Park im Besitze der Stadt Thun und seit 1928 befindet sich im Erdgeschoss ein Restaurationsbetrieb. Das Schloss Schadau wurde, nach diversen Mischnutzungen, von 2017 – 2019 zum ganzheitlichen Restaurant- und Hotelbetrieb umgebaut und ermöglicht eine authentische Vermittlung des baukulturellen Erbes. Bei dieser Renovation bestätigte die bauhistorische Untersuchung, dass praktisch die komplette feste Innenausstattung aus der Bauzeit erhalten ist. Dies betrifft die hölzernen Elemente wie Fenster, Nischenverkleidungen, Türen, Knietäfer und Bodenbeläge genau so wie die Malereien, welche unter jüngeren Farbschichten zum Vorschein kamen. Obschon das Schloss Schadau als private Sommerresidenz erbaut wurde, war es immer einer der gesellschaftlichen Mittelpunkte am See und steht heute allen Besuchern als erleb- und bewohnbares Gesamtkunstwerk zur Verfügung.

  • IM DOCK BASEL DARF GESCHNUPPERT WERDEN

    Im kultigen Kleinbasler Kunstraum DOCK findet man nicht nur eine Auslese hiesiger Künstlermappen, sondern man kann auch Kunstwerke mieten – oder an Flakons riechen. Von Tara Hill Mit einer neuen, olfaktorischen Ausstellung vermengt das DOCK Basel Dokumentation und Gerüche aus der hohen Kunst des Parfums. Beim ersten Blick durchs Schaufenster kommt das DOCK überaus ordentlich daher — als aufgeräumtes Archiv voller sorgsam gestapelter, grauer Boxen mit den Namen regionaler Künstlerinnen und Künstlern, aufgedruckt in alphabetischer Reihenfolge. Tatsächlich ist die Kleinbasler Institution inzwischen aller- dings noch viel mehr als die Dokumentationsstelle zeitgenössischer Basler Kunst, vom Atelier Mondial über Tarek Abu Hageb bis hin zu Christine Zufferey: ein Sammelsurium aktuellen Kunstschaffens, doch gleichzeitig auch deren Netzwerk und Labor. Seit März steht Ingvild Jervidalo mit ihrem Team nun neu diesem etwas anderen Kunstraum vor — inmitten der ungewissen Corona-Wogen übernahm die 33-jährige Norwegerin die Leitung des DOCK von Ruth Buck, die das Projekt 2009, damals noch im Kaskaden-kondensator des Warteck, initiiert hat. Als Szenografin reizt Jervidalo am DOCK insbesondere das Potenzial einer experimentellen Plattform: «Ich arbeite gerne räumlich und interdisziplinär.» Im Zentrum steht für sie dabei der Netzwerkcharakter des Unterfangens: «DOCK dockt immer wieder an, nicht hierarchisch, sondern im Kollektiv.» Deshalb bleibt die Kleinbasler Kunst-Anlaufstelle für sie trotz all der fein säuberlich sortierten Mappen stets auch Vermittlungsprojekt, Quartiertreffpunkt, ein Ort der Begegnung. Dass zeitgenössische Kunst nicht hochnäsig oder herablassend auf dem Silbertablett serviert wird, ist Jervidalo wichtig: «Kunst soll zum Menschen kommen — nicht umgekehrt.» Gerne auch vorläufig, und low Budget. Dafür hat das DOCK seit Mai das Pionierprojekt «DOCK Ausleihe» lanciert: Im Online-Katalog stehen seither Dutzende von Werken zur Verfügung, die man vorübergehend für ein geringes Entgelt als Leihgabe erstehen kann — etwa die verschlungenen Körper des malerischen Jungtalents Alex Bleuler (*1988). Auch in olfaktorischer Hinsicht wird zukünftig experimentiert: Die neue Ausstellung «De la lune à la terre» von Maeva Rosset befasst sich mit der Öffnung sensorischer Kanäle. Als Parfum strömt der Duft passend zu den Mondphasen aus 29 Flakons ins DOCK. Im Gegensatz zum geordneten Archiv an den Wänden entsteht dabei in Auseinandersetzung mit dem Mythos Parfum ein sinnliches Potpourri, das den Besuchern unversehens in die Nase steigt, sie entrückt und verführt. ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Mittwoch, 13.30-18.30 Uhr. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • GLAMPING – ZWISCHEN KOMFORT UND NATUR

    Diese Art, Ferien zu machen, ist relativ neu. Wer weder auf idyllische Natur noch auf Komfort verzichten möchte und einzigartige Erfahrungen sucht, für den sind diese aussergewöhnlichen Unterkünfte genau das Richtige. Von Karin Breyer Das Wort Glamping setzt sich aus dem Englischen «glamorous» und «camping» zusammen. Also: Glamouröses Camping mit luxuriösen Unterkünften. Stilvoll, mit exklusivem Charakter und abenteuerlich sind die hier vorgestellten Baumhäuser, Pods, Jurten und Fässer — und versprechen in jedem Fall Ferien mit einem Hauch Romantik oder de luxe. Baumhaus direkt am Murtensee Gleich mit zwei stilvollen Orten wartet die «La Pin- te du Vieux Manoir» auf: dem Bahnwärterhaus und dem wohl exklusivsten Baumhaus der Schweiz. Inmitten eines herrlichen Parks thront in den Baumwipfeln der Glasdiamant mit 360-Grad-Blick, im Hin- tergrund das beruhigende Wellengeplätscher des Murtensees. Ähnlich wie ein geschliffener Diamant wirkt die im Aussen reflektierende Goldschicht des Luxus-Baumhauses. Im Innen ist der Glasdiamant eine Mischung aus Eleganz und modernem Design, ausgestattet mit hochwertigen Materialien. Eine Oase der Entspannung zum augenblicklich Wohlfühlen und allen luxuriösen Annehmlichkeiten. Kulinarische Highlights gibt es gleich nebenan im Restaurant. www.vieuxmanoir.ch Luxus-Baumhaus am Murtensee Hoch über dem Genfersee: die futuristischen Pods Irgendwie erinnern die kapselförmigen Pods inmitten der Natur, auf 1400 m ü. M., mit grandioser Sicht auf die Berge und den Genfersee, an Weltraumstationen. Pods, das sind die architektonisch einzigartigen High-Tech-Zelte, die einzeln auf hölzernen Plattformen stehen und sich durch Nachhaltigkeit auszeichnen. Luxus und Ökologie kommen auf be- sondere Weise zusammen. Es gibt Cosy Pods, Fa- mily Pods und Deluxe Pods und seit Neustem auch noch Pod-Suiten wie zum Beispiel die ultracoole 007 Suite mit einem richtigen Bond-Girl-Bett. Die insgesamt 15 stilvoll eingerichteten Pods verfügen alle über einen Pelletofen und Quellwasseranschluss. Regionale Küche kann man im Restaurant Cerniers geniessen, wer gar nicht raus will aus dem gemütlichen Pod, bestellt sich kurzerhand Pod-Service. Jahraus, jahrein bietet der Whitepod Resort, circa 18 km von Portes du Soleil entfernt, ultimativen Komfort. Schönste Natur, Wanderwege, Skilifte, ein grosses Spa, alles ist da, was das Herz glücklich macht. www.whitepod.com/de/pods Whitepod Resort über dem Genfersee Schlafen wie in der mongolischen Steppe Im Herzen der Freiberge liegt der lauschige Campingplatz Saignelégier. Auf der grossen Weide, 1000 m ü. M, von Tannen und alten Bäumen durchsetzt, kann man die Stille förmlich einatmen. Angrenzend ist die Waldkraft zu spüren. Welch Abenteuer, hier in einer traditionellen mongolischen Jurte zu schlafen. Nomadenfeeling pur! 2 Doppelbetten, eine kleine Wohnecke und eine Kochgelegenheit und passend dazu ein kleiner Holzofen, mehr braucht es nicht zum Wohlfühlen. Draussen steht ein Tisch mit Grill und Feuerstelle, hier kann man romantische Stunden verbringen und die Seele baumeln lassen. Zurück zur Natur, lautet die Devise. Die Stimmung ist perfekt. Übrigens gibt es hier auch Tipis zu mieten. www.campingsaignelegier.ch Jurte im Kanton Jura Warum nicht mal im Fass übernachten? Eine originelle Idee hatten die Betreiber des Campingplatzes Sutz am romantischen Bielersee: Sie stellten Fasshäuser aus Finnland auf. Die runden, einfach ausgestatteten Holzfässer bieten Platz für vier Personen. Auf Komfort muss man keineswegs verzichten, es gibt Strom und Licht und genügend Stauraum für das Gepäck, ideal also auch für Familien. Die Abende kann man auf der kleinen Terrasse schön ausklingen lassen. www.hotel-camping-sutz.ch Fasshäuser am Bielersee Wohnen im Hobbit-Dorf Klein, aber fein sind die robust gebauten PODhouses, eine Art Iglus aus Holz nahe des Campingplatzes bei der Talstation Atzmännig im Goldingertal. Inmitten schönster Natur, etwas abseits auf einer Waldlichtung, muss man auf keinen Komfort verzichten. In den Holz-Iglus, mit 2 bist 6 Betten ausgestattet und ideal für die ganze Familie, gibt es Strom, Licht, Heizung. Gleich ums Eck sind das Restaurant Atzmännig Lodge und die gemütliche Grillkota. Ein rundum tolles Abenteuer für Outdoor-Freaks und jene, die es werden wollen. Hier, am Tor zum Freizeitpark, lauert noch jede Menge Spass und Action. www.atzmaennig.ch

  • HINTER DEN KULISSEN MIT BETTINA SCHMID

    Die Geschäftsführerin von Garage B. Schmid AG über Japan-Spezialisten, Tuning-Experten und Familienzusammenhalt. Garage Schmid wurde im Jahr 1976 mit einem Start- Kapital von 5000.– Schweizer Franken gegründet. Seither ist der Betrieb stetig gewachsen und beschäf- tigt heute 35 Mitarbeitende. «Da mich meine Eltern seit klein auf in den Betrieb mitgenommen haben, wuchs meine Leidenschaft und Herzblut für Autos täglich», schwärmt Bettina Schmid, Geschäftsführerin von Garage B. Schmid AG. Nach ihrem Abschluss in Betriebswirtschaft an der Uni Basel hat sie während zwei Jahren in einer Kommunikationsagentur gearbeitet. Im Mai 2005 folgte dann der Eintritt ins Familienunternehmen. «Druck seitens meiner Eltern gab es nie. Es war mein eigener Wille, einzusteigen. Ich wollte sicherstellen, dass das Lebenswerk meiner Eltern weitergeführt wird und die Arbeitsplätze erhalten bleiben.» Im Jahre 2017 wurde die Einzelfirma in eine AG umgewandelt. Bettina Schmid wurde daraufhin Geschäftsführerin und ihr Vater Verwaltungsratspräsident. Seit Sommer 2018 ist sie zudem im Vorstand des Autogewerbeverbandes Sektion Basel. Auch ihre Mutter arbeitet im Betrieb. Sie ist für das Mahnwesen zuständig und die Geschäftsleiterin der Auto- vermietung. Für Bettinas Bruder war es nie ein Thema, das Familienunternehmen zu übernehmen. Dennoch arbeiten sie für die «Auto Mobil Basel» mit ihm zusammen, denn er ist Inhaber einer Eventagentur. Die Messe «Auto/Mobil Basel» organisieren die Schmids im Nebenamt über ihre Marketing-Organisation Birseck Marketing GmbH. Sie mieten die leere Halle bei der Messe Basel und organisieren alles selber, damit sie den Garagisten interessante Standmieten anbieten können. Dies ist auch das Erfolgskonzept der «Auto/Mobil Basel»: Sie ist eine Messe vom Autogewerbe für das Autogewerbe. So arbeiten namhafte Garagisten am Projekt mit. Einer von ihnen ist Christoph Keigel (Inhaber der Garage Keigel). Er hat die «Auto/Mobil Basel» mit Vater Schmid im Jahre 2004 ins Leben gerufen. Die diesjährige Austragung der traditionsreichen Messe musste wegen Corona verschoben werden. Sie findet vom 9. bis 12. September 2021 statt, mit dem Fokus auf alternative Antriebe. Die Besucher der «Auto/Mobil Basel» werden sich auch nächstes Jahr wieder bei einem Rundgang über die aktuellen Modelle informieren. Auch der gern gesehene Gratis-Eintritt wird weiterhin beibehalten. Für die Garagisten ist es eine gute Möglichkeit, sich vor den Augen von rund 25 000 Besuchern zu präsentieren und Neukontakte zu knüpfen. Einzigartig an dieser Messe ist, dass auch Probefahrten vor Ort angeboten werden. Die Ausstellung in einer Garage ist ein alter Zopf und bringt nicht mehr viele Besucher auf den Platz, denn das Verhalten der Käufer hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Heute informiert sich der Autofahrer nicht mehr in der Garage, sondern geht ins Internet. Im Vorfeld werden dann von dem Käufer alle Fragen über das Fahrzeug recherchiert — manchmal bis ins letzte Detail. Der Autofahrer kommt dann «nur noch», um die Autos «live» erleben, anfassen und probefahren zu können. Dieser Umstand erfordere neue Strategien seitens der Garagisten, weiss Bettina Schmid. «Auch wir mussten umdenken und etwas Besonderes anbieten: Wir positionieren uns als Japan-Spezialist. Seit 1983 sind wir Haupthändler für die Marke Mitsubishi und seit 2015 Haupthändler für Honda.» Bettina Schmid ist auf dem Rennplatz aufgewachsen, da ihr Vater und ihre beiden Onkel immer aktiven Motorsport (Schweizer Rundstreckenrennen-Meisterschaft) betrieben haben. Die Rennen fanden im angrenzenden Ausland statt. So hat sie bereits mit 18 Jahren den nationalen Lizenzkurs auf dem Hockenheimring absolviert und war berechtigt, Rennen zu fahren. Auch ihren Lebenspartner Roger Vögeli hat sie durch den Rennsport kennengelernt. Dieser ist 2011 in das Unternehmen als technischer Leiter eingestiegen. Mit seinem Eintritt wurde auch die Marke «Edition Schmid» aufgebaut. Unter diesem Namen bietet Garage B. Schmid AG diverse Individualisierungen (Tuning) des eigenen Fahrzeuges an – alles mit MFK-Eintrag. «Wir haben uns in der Schweiz mittlerweile einen Namen gemacht für Tuningarbeiten, im Speziellen für unsere Hausmarken Honda und Mitsubishi — aber wir veredeln auch Fahrzeuge anderer Marken. Auf diese Weise konnten wir auch eine überregionale Kundschaft aufbauen. Diese nimmt den längeren Anfahrtsweg gerne in Kauf, da sie die persönliche Betreuung sehr zu schätzen weiss», so Bettina Schmid. Als aktiver Rennfahrer bringt Roger Vögeli viel Know-how mit, das die Besitzer von sportlichen Autos sehr zu schätzen wissen. Foto links: Bettina Schmid mit ihrem Lebenspartner Roger Vögeli. Foto Mitte: Bettina Schmid auf dem Rennplatz. Foto rechts: Bettina Schmid mit ihren Eltern und ihrem Bruder.

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