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  • Kunst Basel: bunte Wohnaccessoires für ein farbenfrohes Zuhause

    Kunst in Basel ist längst nicht nur in Museen zu Hause: Diese Deko-Ideen für bunte Wohnaccessoires zeigen, wie sich künstlerische Akzente auch im eigenen Zuhause setzen lassen – ob als Kissen mit Knoten-Zopfmuster oder als Designersessel in Rosa. zVg. Kunst Basel: eine Stadt mit aussergewöhnlicher Museumsdichte Basel gilt als Stadt mit der grössten Museumsdichte der Schweiz – nahezu 40 Museen sind hier zu finden. Das Kunstmuseum Basel zählt zu den ältesten Museen der Welt, mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1661 zurückreicht, und wurde von der Times 2013 zum fünftbesten Museum weltweit gekürt. Seine Sammlung umfasst Hauptwerke der Kunst der letzten 700 Jahre, darunter Werke von Picasso, Matisse, Miró und Klee. Jährlich im Juni verwandelt zudem die international renommierte Art Basel die Stadt in einen Treffpunkt der internationalen Kunstwelt. Wie tief die Liebe zur Kunst in Basel verankert ist, zeigte sich schon 1967 beim legendären «Picasso-Wunder». Wie Kunst über Wohnaccessoires ins eigene Zuhause einzieht Man muss keine Galerie besuchen, um sich von diesem kreativen Klima inspirieren zu lassen. Schon einzelne, sorgfältig ausgewählte Wohnaccessoires bringen künstlerische Akzente ins eigene Zuhause – ob als Skulptur, Wandobjekt oder farbenfrohes Detail. Diese Auswahl an bunten Wohnaccessoires zeigt, wie aus alltäglichen Gegenständen kleine Kunstwerke werden. (Von oben links nach rechts) OUTDOOR DEKO-BLÄTTER, schwarzes Metall, von Maisons du Monde DESIGNERSESSEL Roly Poly, Ockergelb, von Triade WOHNDECKE Perry, Beige, von Slowdown Studios DEKO-KISSEN Panara, Knoten Zopfmuster in grün, von Beliani HOLZSKULPTUR blaue Venus Torso, von Yves Klein GIESSKANNE, Rosa, von Fruugo DEKO-KISSEN Sirali, Knoten Flechtmuster in blau, von Beliani VASE Andy, Rosa, von Kave Home ZIERKISSENBEZUG Taverna, grün, von Stoff Studios SKULPTUR, glossy green, von HKliving DUFTKERZE macchia su macchia, von Stories Of Italy PFLANZENWEDEL Palampa, aus türkisfarbenem Metall, von Maisons du Monde

  • Tribal Traces Basel: ein afrikanisch inspirierter Lifestyle-Showroom

    Der einzigartige Afrika-Konzept-Store «Tribal Traces» in Basel ist die stilvolle Lifestyle-Adresse im Herzen der Stadt. zVg. «Tribal Traces» in Basel: afrikanisches Design trifft Nachhaltigkeit Betritt man den intim und persönlich eingerichteten Laden, taucht man ein in eine kleine, exotische Welt. Hier gibt es alltägliche Dinge zu bestaunen, jedoch allesamt afrikanisch beeinflusst oder inspiriert. Der Gründerin und Designerin Judi Kisob-Frick liegt Nachhaltigkeit sehr am Herzen, darum finden sich auch in ihrer neuen Kollektion recycelte, upgecycelte, neu gepolsterte Vintage- oder antike Stücke für jeden (Wohn-)Stil. Viele der Stücke fertigt sie in Handarbeit selbst. Andere wiederum entwirft sie und lässt sie herstellen. Wem soziale Verantwortung eine Herzensangelegenheit und die Umwelt wichtig ist, den erwartet im «Tribal Traces» eine farbenfrohe, stilvolle Auswahl von exklusiven Stücken – nicht nur zum Verschenken. «Tribal Traces», Gerbergässlein 10, 4051 Basel

  • Sommerrezepte, Salsa und Siesta: so gelingt der perfekte Sommertag

    Vielleicht ist in diesem Sommer die Zeit gekommen für neue Sommerrezepte, um Ihre Gäste mit einer originellen Fiesta zu überraschen, oder um Ihre Salsa-Schritte zu perfektionieren. Was Sie auch Neues wagen, Sie werden in guter Gesellschaft sein: «Raus aus dem Rückzug und rein ins Vergnügen» heisst die Devise. Foto: 123RF Feurige Sommerrezepte für heisse Tage Die Natur umgibt uns mit prachtvollen leuchtenden Farben. Wieso also nicht feurige Rezepte ausprobieren. Der Liebesapfel, unsere Tomate, hat Saison und mit ihm lassen sich vielfältige Gerichte zaubern: eine kühlende, befeuchtende Gazpacho-Suppe beispielsweise oder «pa amb tomàquet», leckere katalanische Tomatenschnitten, die hervorragend zu einem erfrischenden Cava passen. Tomaten lassen sich ausserdem zu einer pikanten Salsa verarbeiten. Diese verleiht Ihrem Lieblingsgrill den nötigen Pep und entfacht je nach Schärfe das Feuer in Ihnen. Salsa tanzen in Basel Doch Salsa ist nicht gleich Salsa. Bei so vielen Leckereien darf die Bewegung im Sommer nicht zu kurz kommen. Bewegen Sie sich zu den heissen Rhythmen der karibischen Musik und lassen Sie der Freude freien Lauf. Wenn Sie in diesem Bereich noch etwas Starthilfe benötigen, buchen Sie doch einen Kurs in einer der Basler Tanzschulen. Erfrischung und süsser Ausklang Sollten Sie mal aus der Puste kommen vor lauter Fiesta, bietet sich ein köstlicher Fenchelsalat an. Dem Fenchel werden atmungserleichternde Effekte nachgesagt. Seine ätherischen Öle fördern die Durchblutung der Schleimhäute, unter anderem auch die der Atmungsorgane. Feingeraspelt und mit Orangenschnitzen angerichtet ergibt er einen sommerlichen Salat. Für weitere Erfrischung sorgt die Wassermelone. In der chinesischen Ernährungslehre reduziert diese Frucht unter anderem Sommerhitze und lässt sich schnell mit etwas Minze und Apfelsaftschorle zu einem leckeren Getränk anrichten. Und um dem Nachmittag noch etwas Süsse zu verleihen, gönnen Sie sich einen Teller Ananasschnitze. Die Ananas spendet Säfte, die durch das vermehrte Schwitzen aus unserem Körper austreten, leitet aber auch angestaute Flüssigkeiten im Körper wieder aus. Nicht selten können uns an heissen Tagen Wassereinlagerungen zu schaffen machen und uns daran hindern, in die schönen Sommerschuhe reinzupassen. Siesta zum Ausklang des Tages Um nach all dem Schlemmen und Tanzen auch etwas zur Ruhe zu kommen, sollten Sie sich zur heissesten Tageszeit eine Siesta gönnen. Dies bringt die erwünschte Balance zwischen Bewegung und Ruhe und schützt Ihre Haut zusätzlich vor schädlichen Strahlen und schmerzhaften Verbrennungen. Text: Patricia Raña

  • Trockenblumen für die Hochzeit: ein nachhaltiger Trend, der nicht verstaubt

    Trockenblumen für die Hochzeit sind längst mehr als eine Notlösung. Wer im Herbst heiratet und noch nach Ideen für die Blumendekoration sucht, findet in getrockneten Gräsern und Blüten einen nachhaltigen, langlebigen Schmuck, der mit Pampasgras, Schilf und Eukalyptus weit mehr zu bieten hat als «verstaubte» Klischees. zVg. Warum Boho-Hochzeiten die Trockenblumen zurückgebracht haben Natürlichkeit ist aktuell in vielen Bereichen ziemlich gefragt. Sei es im Interior-Living, dass mit Wohnelementen in verschiedenen Beigetönen und Naturmaterialien wie Holz besticht, modetechnisch mit weiten und lässigen Schnitten in zarten Farben eine unkonventionelle Art hervorrufen möchte, als auch beim Make-up, wo das Motto lautet: weniger ist mehr. Dezentes Makeup mit Nude-Tönen liegen schon seit geraumer Zeit hoch im Kurs. Back to the roots, schlichte Natürlichkeit ist gefragt wie nie. Durch Boho-Hochzeiten wurden sie in den Vordergrund gerückt: Trockenblumen. Zuerst nur als einzelne Akzente in Blumenkränzen gebunden, später dann als opulenter Blumenschmuck bei Traubögen, als Tischdekoration oder bei Brautsträussen. Das wohl Bekannteste ist das Pampasgras, aber auch Schilf, Samt- und Lagurusgras erzeugen mit sanften Nude- und Erdtönen einen natürlichen Gesamtlook. Diejenigen, denen das zu fad erscheint, können mit Eucalyptus und konservierten Blumen Farbe ins Spiel bringen. Vorteile von Trockenblumen für die Hochzeit Den Trend gibt es schon seit geraumer Zeit, jedoch wurde dieser von den Brautpaaren nur sehr zögerlich umgesetzt, denn wer möchte schon «ausgetrocknete Blumen» an seiner Hochzeit haben? An «verstaubt», «altbacken» und an «Grossis Zeiten» denken viele, wenn sie zum ersten Mal mit diesem Trend konfrontiert werden. Wer sich jedoch eingehender mit dieser Thematik beschäftigt, wird überrascht sein, denn Trockenblumen bringen viele Vorteile mit sich und sind auf einer Hochzeit der Eyecatcher schlechthin. So sind sie individuell einsetzbar und können natürlich, wild aber auch zart und elegant arrangiert werden. Sind also ebenso für rustikale wie auch für elegante und stilvolle Hochzeiten geeignet. Trockenblumen können sich in jedem Fall zum Thema Nachhaltigkeit stark vom frischen Blumenschmuck abheben. Da sie bereits professionell getrocknet wurden, hat man auch nach der Feier noch sehr lange Freude an ihnen und hat somit eine tägliche Erinnerung an diesen besonderen Tag. Ebenso können DIY-Freunde weitere wundervolle Deko-Elemente fürs Daheim zaubern. Frische Blumen hingegen halten nach einer Hochzeit maximal nur ein paar Tage und müssen danach entsorgt werden. Haltbarkeit und praktische Tipps für Trockenblumen Ein weiterer Vorteil liegt auch in der Haltbarkeit und Vorbereitungszeit. Trockenblumen können einige Zeit im Voraus verarbeitet und an einem beliebigen Standort zwischengelagert werden. Frischblumen dürfen im Gegenzug erst kurz vor der Hochzeit verarbeitet werden, zudem muss darauf geachtet werden, sie in geeigneten Kühlräume unterzustellen. Vorsicht ist auch am Hochzeitstag selbst geboten, da sie in Sachen Haltbarkeit sehr unbeständig sind. Man muss Acht geben, sie keinen allzu grossen Temperaturschwankungen auszusetzen. Viele vertragen meist keine Hitze, was vor allem bei frei hängenden Blumendekorationen, Bräutigam- und Trauzeugenanstecker oder auch bei Haarblumen der Fall ist, da sie am Hochzeitstag selbst, keiner Wasserzufuhr ausgesetzt sind. Wer jetzt Lust bekommen hat, aber nicht gänzlich auf frische Blumen und ihren Duft verzichten möchte, kann mit Trockenblumen auch einzelne Highlights setzen. Mein ganz persönlicher Tipp: Ein getrocknetes Gras oder eine Blüte als kleines Highlight auf einer Hochzeitseinladung, verleiht einen romantischen und authentischen Charakter. So haben die Gäste nicht nur visuell eine Freude an den Einladungen, sondern können die Vorfreude auf die Hochzeit schon «erspüren». Trockenblumen punkten somit mit Nachhaltigkeit, Langlebigkeit, hoher Beständigkeit, weiterer Verwendung, Pflegeleichtigkeit und Originalität. Wie man sich auch entscheidet. Blumen, egal frische oder trockene, sollten ein wichtiger Begleiter einer Hochzeit sein, denn sie bringen pure Lebensfreude und viele positive Energie zum Ausdruck. Text: Judith Ravasi

  • Swiss Press Photo 26: die besten Pressefotos in Bern

    Pressefotografie hält fest, was ein Jahr prägt – präzise, nah und ohne Umweg. In Bern wird diese Chronik jetzt sichtbar: Swiss Press Photo 26 versammelt die ausgezeichneten Pressebilder des Jahres 2025 in sechs Kategorien von Aktualität bis Ausland – ein konzentrierter Überblick über zeitgenössischen Fotojournalismus, noch bis zum 9. Oktober 2026 in der Nationalbibliothek. Foto: Simon Schmid / Schweizerische Nationalbibliothek Swiss Press Photo 26 in Bern: ein präziser Rückblick auf das Bilderjahr 2025 Welche Bilder bleiben, wenn ein Jahr zu Ende geht? Swiss Press Photo 26 beantwortet diese Frage mit einer pointierten Auswahl aus dem Pressebildschaffen 2025. Noch bis zum 9. Oktober 2026 zeigt die Schweizerische Nationalbibliothek in Bern die prämierten Serien und Einzelaufnahmen – strukturiert in die sechs Kategorien Aktualität, Alltag, Schweizer Geschichten, Porträt, Sport und Ausland. Die Ausstellung entsteht in Partnerschaft mit der Stiftung Reinhardt von Graffenried und widmet dem «Fotograf des Jahres» einen eigenen Fokus. Für das Bilderjahr 2025 trägt Mario Heller den Titel «Swiss Press Photographer of the Year 2026»; seine Fotoserie aus Narva, einer estnischen Grenzstadt, die von russischen Expansionsbestrebungen bedroht wird, gehört zu den eindrücklichsten Serien der Ausstellung. Weitere Informationen, Detailangaben zu Führungen und der freie Eintritt sind auf der Swiss Press Photo 26 Seite der Schweizerischen Nationalbibliothek zu finden. zVg: Schweizerische Nationalbibliothek Bilder, die 2025 prägten: Themen, Namen, Serien Die Spannweite reicht vom bedrohten Zürcher Nachtleben, fotografiert von Boris Müller, bis zu sportlichen Massenmomenten wie dem Schweizerischen Eidgenössischen Turnfest in Lausanne, festgehalten von Gabriel Monnet. Flavia Leuenberger Ceppi legt den Blick auf häusliche Gewalt offen; Laurent Gilliéron kehrt Monate nach dem Bergsturz nach Blatten zurück und dokumentiert Spuren und Alltag. In der Kategorie Ausland begleitet Nora Teylouni den Alltag in Syrien nach dem Sturz des Assad-Regimes; Mark Henley richtet seinen Blick auf den UNO-Sitz in New York. Zusammengefügt entsteht ein präzises Mosaik aus Nähe und Distanz – ein Bild der Schweiz im Kontext der Welt. Wer Fotowettbewerbe als Bühne für neue Perspektiven schätzt, findet Parallelen zum internationalen Fotowesen, etwa zum Fotowettbewerb Siena Awards mit regionaler Beteiligung aus der Nordwestschweiz. zVg: Schweizerische Nationalbibliothek Praktisch gedacht: Zeiten, Führungen und Anreise ab Basel Geöffnet ist Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 18 Uhr; der Eintritt ist frei. Öffentliche Termine begleiten die Laufzeit: Eine Führung auf Deutsch mit Kathrin Gurtner am 9. September 2026 sowie eine Führung mit Gespräch mit Mario Heller, dem Fotografen des Jahres, am 24. September 2026 setzen zusätzliche Akzente; beide beginnen um 18 Uhr. Für die Anreise ab Basel SBB empfiehlt sich die direkte Intercity-Verbindung nach Bern; von dort ist die Nationalbibliothek an der Hallwylstrasse 15 zu Fuss in rund einer Viertelstunde erreichbar. Wer die Verbindung mit einem Kulturspaziergang verknüpfen möchte, plant ausreichend Zeit für den Rundgang durch die Bildserien ein. Ergänzend lohnt sich der Blick in andere Gestaltungsdisziplinen: Junge Gestalterinnen Luzern zeigen, wie Grafik und visuelle Kommunikation gesellschaftliche Fragen spiegeln – ein verwandter Zugang zum Bild der Gegenwart. Der Besuch bei Swiss Press Photo 26 ordnet das Bilderjahr 2025 ein – mit Raum für Distanz und Präzision. Wer vertiefen möchte, wählt eine der öffentlichen Führungen im Spätsommer und Frühherbst oder plant einen stillen Rundgang während der Wochenzeiten. So entsteht ein Blick, der über die Schlagzeile hinausweist: Pressefotografie als Arbeitsinstrument der Erinnerung – zugänglich, klar und bei Swiss Press Photo 26 noch bis zum 9. Oktober 2026 gebündelt. Foto: Gabriel Monnet / Schweizerische Nationalbibliothek

  • Wickelfisch: die wasserdichte Schwimmtasche aus Basel

    Er treibt neben den Schwimmerinnen und Schwimmern den Rhein hinunter, leuchtet in allen Farben und hält Kleider, Handy und Portemonnaie trocken: Der Wickelfisch gehört zum Basler Sommer wie das Rheinschwimmen selbst. Was 2002 als orangefarbenes Werbegeschenk aus sperrigem PVC begann, ist heute ein Stück Basler Identität – und längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die Geschichte einer wasserdichten Schwimmtasche aus Basel, die es bis nach Australien geschafft hat. zVg. Wickelfisch: vom Werbegeschenk zum Basler Kultobjekt Die Idee entstand im Umfeld der Rheinsanierung nach dem Chemieunfall der späten 1980er-Jahre: Wer wieder im Fluss schwimmen sollte, brauchte etwas, das Kleider und Wertsachen trocken hält. Gemeinsam mit den IWB entstanden die ersten Modelle. Zuerst gab es ihn lediglich in orange aus sperrigem PVC als IWB Werbegeschenk. Das war 2002. In diesem Jahr blieb der Wickelfisch aber noch weitgehend unbekannt. Erst der Jahrhundert-Hitzesommer von 2003, mit mehreren Tagen über 30 Grad, verhalf dem Schwimmsack zum endgültigen Durchbruch. Seither gehört er zum Rheinschwimmen in Basel wie die Badehose selbst. zVg. Beliebt weit über die Basler Grenzen hinaus Bis heute ist seine Beliebtheit ungebrochen und über die Basler Grenzen hinaus bekannt. Sogar bis nach Australien reicht seine Popularität! Fixe Vertriebsstandorte gibt es heute in Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweden, Holland und Irland. Hinter dem Schwimmsack steht heute die Wickelfisch AG mit Sitz in Ettingen im Baselbiet, seit 2010 ist der Name als Marke geschützt. Als echter Wickelfisch gilt laut Hersteller nur, was die charakteristische Fischform trägt oder mit dem offiziellen Logo gekennzeichnet ist. Foto: Tanja Ecker Vom PVC-Sack zum recycelten Ripstop-Polyester Mittlerweile ist das sperrige PVC leichtem, reissfestem recyceltem Ripstop-Polyester gewichen und technisch verfeinert. Der Wickelfisch kommt in verschiedensten Farben und Mustern daher und gehört zum Basler Stadtbild wie das Münster und die «Fähri». Das Prinzip dahinter ist so einfach geblieben, wie es der Name verspricht: einwickeln, verschliessen, ab ins Wasser. Seit 2002 dicht – wer hätte das damals geahnt. zVg. Drei Grössen – und eine ganze Familie Den Wickelfisch gibt es in drei Grössen: Der kleine fasst drei Liter und misst ausgerollt 52 Zentimeter, das mittlere Modell 16 Liter bei 71 Zentimetern, der grosse 28 Liter bei 89 Zentimetern. Wer die Hände frei haben möchte, greift zum Schwimmrucksack, den es mit 16 und 30 Litern gibt. Dazu kommt der BikiniBag für nasse Badesachen. Wo es den Wickelfisch zu kaufen gibt In Basel ist der Schwimmsack unter anderem bei der Tourist Information am Barfüsserplatz, im Manor, bei Bider & Tanner und im Jobfactory Store erhältlich, dazu über den offiziellen Onlineshop – der Hersteller selbst verkauft nicht direkt. Wer den Wickelfisch nur für einen Nachmittag braucht, kann bei der Tourist Information in den Sommermonaten ein Exemplar in Grösse L mieten. Und für alle, die zum ersten Mal in den Rhein steigen, hält die Kantonspolizei Basel-Stadt ihre Baderegeln bereit. Weitere Informationen: www.wickelfisch.ch

  • Papiliorama Kerzers: die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen

    Das Papiliorama Kerzers nimmt seine Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: vom bunten Ballett der exotischen Schmetterlinge über die bizarren Kreaturen der Nacht bis zu den Regenbogentukanen, einheimischen Schmetterlingen, aussergewöhnlich geformten Gliederfüssern und den Wollschweinen, die sich als Landschaftsgärtner betätigen. zVg. Papiliorama Kerzers: Architektur und Pflanzenvielfalt Die neuartige und avantgardistische Architektur des Papilioramas dient in erster Linie dem Wohlergehen seiner Bewohner. Das Amphitheater mit einem Durchmesser von 40m und einer Höhe von bis zu 14m beherbergt mehrere Dutzend Pflanzenarten, darunter 16 Palmenarten, welche auch im Winter ideale Bedingungen zum Gedeihen und Blühen vorfinden. In diesem Garten fliegen über 60 Schmetterlingsarten aus allen Tropengebieten der Welt. Die rund 1'000 Schmetterlinge bieten ein buntes und bezauberndes Ballet. Die Besucher können ausserdem den kompletten Lebenszyklus des Schmetterlings, vom Ei über die Raupe bis zur Puppe beobachten, denn über 10 Arten vermehren sich im Garten auf natürliche Weise. zVg. Das Nocturama Das Nocturama ist eine weltweit einzigartige Ausstellung: das lichtdurchlässige Dach des Doms filtert das natürliche Tageslicht und schafft im Innern eine Vollmondnacht-Stimmung. Durch den umgekehrten Tages- und Nachtrhythmus ist es möglich, mitten im Tag einen nächtlichen Spaziergang zu machen und die mysteriösen, nachtaktiven Tiere der amerikanischen Tropenwälder zu beobachten. Entlang den Pfaden in den sehr natürlich eingerichteten Gehegen entdecken Sie Faultiere, baumbewohnende Greifstachler, Nachtaffen, Ozeloten, Gürteltiere, Krabbenwaschbären und viele andere Tiere. zVg. Der Jungle Trek Unternehmen Sie eine spannende Wanderung durch das Papiliorama-Reservat in Zentralamerika dank Jungle Trek, einer exakten Kopie von Shipstern, dem 23'000 Hektaren grossen Schutzgebiet in Belize. Tropenwälder, Mangrovensümpfe und Orchideenweiher lassen die Besucher in die Ferne abschweifen, ohne eine lange Reise auf sich nehmen zu müssen. Begleitet werden sie dabei von frei lebenden Tukanen, Rosa Löfflern, Leguanen und zahlreichen anderen Tieren. Auch zu sehen sind spannende Arten wie der Nasenbär oder das Pekari. Eine 7m hohe Panoramabrücke erlaubt den Aufstieg in die Baumkronen und eine atemberaubende Aussicht. zVg. Das «Chlitierli-Zäut» Die im 2004 eröffnete Schweizer Schmetterlingsvoliere wurde 2014 umfassend renoviert und durch weitere Attraktionen bereichert. Seither heisst die fast 500m² grosse Ausstellung im Freien «Chlitierlizäut». Im Chlitierlizäut sind nebst einheimischen Schmetterlingen und ihren Raupen auch andere Kleintiere wie Asseln, Ameisen, Spinnen, Marienkäfer, Regenwürmer oder Wasserinsekten zu entdecken. Der Wildbienenbereich, entstanden in Zusammenarbeit mit wildbee.ch präsentiert die Vielfalt der heimischen Wildbienen im Laufe der Jahreszeiten. In der Umgebung der zahlreichen Nisthilfen können die emsigen kleinen Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden und die Besucher können viel Spannendes über sie lernen. zVg. Der Streichelzoo Die Ausstellungen des Papilioramas sind sehr spannend für Kinder, welche aus nächster Nähe zahlreiche aussergewöhnliche Tierarten beobachten können. Es kann aber manchmal auch frustrierend sein, die Tiere nicht berühren zu dürfen. Genau dafür ist der Streichelzoo vorgesehen! Hier machst Du Bekanntschaft mit Wesley und Pinko, den Zwergeseln, hier kannst Du Ziggy das Hängebauchschwein hinter den Ohren kraulen und die Zwergziegen verwöhnen, welche richtig süchtig sind nach Streicheleinheiten. zVg. Spielplatz «Pongo plaza» Dieser aussergewöhnliche Spielplatz ist aus unbehandelter falscher Akazie (Rubinie) gebaut und integriert sich in seine sehr natürliche Umgebung bestehend aus Büschen, Wiesen, kleinen Fusspfaden und einer Feuchtzone. Während die Kinder spielen, bestimmen sie auch die Dynamik des Spielplatzes; sie machen neue Pfade, spielen im Wasser, stauen die Wasserläufe usw. Derweil können sich die Eltern in einem der Picknickecken ausruhen. «Vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla» heisst die Erweiterung des bestehenden natürlichen Spielplatzes. Sie besteht aus einem Parcours für Kinder, bei welchem das Ziel darin besteht, keinen Fuss auf den Boden zu setzen. Dies verlangt von den Kindern Geschicklichkeit und Gleichgewicht. Der Spass kommt dabei nicht zu kurz, aber gleichzeitig ist auch ein didaktisches Element eingebaut: Vom kleinsten bis zum grössten Affen der Welt müssen sich die Kinder hocharbeiten. Jedes Schild zeigt, dass die nächste Stufe erreicht wurde, informiert über die Gefährdung der Art, erzählt aber auch eine kleine Anekdote. Der Wasserspielplatz Neu gebauter Wasserspielplatz für Gross und Klein. Ob Bächlein stauen, Wasser verteilen, Kippeimer betätigen, die ganze Palette des Vergnügens mit dem Spiel mit Wasser ist vorhanden. Feststellbar ist: Erwachsene benutzen den Wasserspielplatz praktisch mit gleicher Freude wie die Kinder.

  • Waldbaden: die heilsame Wirkung von Shinrin Yoku auf das Immunsystem

    Shinrin Yoku (japanisch für «Eintauchen in die Waldatmosphäre») heisst die ganzheitliche Präventionsmethode, die in Japan sogar bereits seit 1982 durch das staatliche Gesundheitswesen gefördert wird. zVg. Waldbaden: Shinrin Yoku für Körper, Geist und Immunsystem Ich regeneriere am liebsten auf die japanische Art: Nämlich mit einem Waldbad. Seitdem ich über die vielen positiven Effekte des Waldbadens gelesen habe, wirkt so ein Abtauchen ins tiefe Grün gleich doppelt so wohltuend. zVg. Unterwegs in den Wäldern der Langen Erlen Immer öfter zieht es mich in die Wälder der Langen Erlen: Weg von der lauten Stadt, der Reizüberflutung und den vielen Menschen, hin zu der Ruhe und Ausgeglichenheit der Natur. Dort angekommen, gibt es unzählige wundervolle Plätze zum Entdecken und Verweilen. Das frische Grün, die Waldluft und das Plätschern der Bäche wirken beruhigend. Sofort spürt man, wie Körper, Geist und Seele auf Entspannung umstellen. zVg. Was die Forschung über Shinrin Yoku weiss Eins ist klar: Nachdem man einen ausgiebigen Waldspaziergang gemacht hat, fühlt man sich so richtig gut! Warum das so ist, ist längst wissenschaftlich erklärbar. Seit der ersten Feldstudie von Miyazaki Yoshifumi im Jahr 1990 (Professor und Direktor des Zentrums für Umwelt, Gesundheit und Feldforschung an der Universität Chiba) wird vermehrt Forschung betrieben, um die positiven Gesundheitseffekte von Shinrin Yoku genauer zu untersuchen. Was man bisher nachweisen konnte, ist Folgendes: Längere Waldaufenthalte führen nachweislich zu einer reduzierten Anzahl von Stresshormonen, was gleichzeitig die Stimmung hebt. Dafür verantwortlich sind sogenannte Phytonzide. Diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zur Gruppe der Terpene. Bäume und Pflanzen im Wald strömen diese Phytonzide aus, um sich einerseits vor Schädlingen zu schützen und andererseits Bestäuber anzulocken. Wir Menschen nehmen diese Wirkstoffe beim Einatmen über die Lunge und Haut auf, was sich gleich mehrfach positiv auf uns auswirkt: Die Aktivitäten des präfrontalen Kortex (unser Kontrollzentrum, welches bei Stress aktiviert wird) werden heruntergefahren und in uns entsteht ein Gefühl der Ruhe und Entspannung Das Ausschüttung des Stresshormons Cortisol wird verringert und auch der Adrenalin-Ausstoss und Stresspegel ist niedriger als beispielsweise bei einem Stadtausflug. Zudem profitiert unser Herz-Kreislaufsystem von der Waldluft: Sie hilft den Blutdruck und die Herzfrequenz zu senken, die Lungenkapazität und die Elastizität der Arterien zu verbessern. zVg. Phytonzide stärken das Immunsystem Weiterhin wurde festgestellt, dass die Phytonzide dafür sorgen, dass unser Immunsystem eine erhöhte Anzahl natürlicher Killerzellen (NK-Zellen) produziert. Diese Zellen stärken unseren Organismus und setzen krebsbekämpfende Zellen frei. Und das Beste ist: Der Anstieg der NK-Zellen (um rund 40 % bei einem Tag im Wald) hält bis zu 7 Tage an. Ein gesunder Trend, den es sich lohnt, zu integrieren. Also, öfters mal im Wald spazieren und verweilen und Phytonzide tanken! zVg.

  • Grand Tour of Switzerland: die Schweizer «Route 66» für den perfekten Roadtrip

    Sommerfeeling pur beschert ein Roadtrip mit Freundinnen oder Partner auf der «Grand Tour of Switzerland». zVg. Grand Tour of Switzerland: die schönste Route quer durch die Schweiz Touring vom Feinsten: Auf der 1600 Kilometer langen Ferienstrasse quer durch die Schweiz können schönste Natur- und Kulturräume mit Auto oder Motorrad erfahren werden. Beinahe im Viertelstundentakt wechselt die Szenerie: vom Gletscher zu den Palmen, von pulsierenden Metropolen zu romantischen Dörfern. Gegrüsst wird mit einem freundlichen Grüezi, Bonjour, Buongiorno oder Bundi, es geht durch 23 Kantone. Kurzum: Eine geballte Ladung Schweiz, die jedes Touring-Herz höherschlagen lässt. Dabei ist der Weg das Ziel. Der besondere Reiz: Nicht auf den grossen, sondern schönsten Strassen lotsen die braunen Wegweiser «Grand Tour» zu Sehnsuchtsorten. Die Besucherinnen und Besucher werden zu 12 UNESCO-Welterbestätten, 45 Sehenswürdigkeiten von Rang, zwei Biosphärenreservate und 22 Seen geführt. Nach Lust und Laune anhalten, sich an Sightseeing und Wandertouren erfreuen, Mussestunden und lokale Köstlichkeiten geniessen – so reiht sich ein geglückter Urlaubstag an den anderen. Die empfohlene Route führt im Uhrzeigersinn durchs Land. Empfehlung: mind. sechs bis acht Tage auf der Kernroute (tägliche Fahrzeit: mind. fünf Stunden). Jede Etappe kann natürlich auch einzeln absolviert werden. Wenn Sie sich auf die «Grand Tour of Switzerland» begeben, sind Sie mit dem «Touring Guide» bestens beraten. Der bebilderte Führer mit handfesten Tipps und Touren-Highlights, in 25 Streckenabschnitte aufgeteilt, inspiriert, sich nach Lust und Laune ins Reisabenteuer zu stürzen. zVg. Karte: Streckenabschnitte entlang der «Grand Tour of Switzerland» Schweiz at it’s best: von Neuchâtel nach Bern Eine Nacht sollten Sie in Neuchâtel verbringen, bevor Sie sich auf die «Grand Tour» begeben (im «Touring Guide» die vier Etappen Nr. 22 bis 25). Die alte Universitätsstadt mit ihren Cafés, Bistros und Museen verströmt französischen Charme. Zunächst werden Sie zum Sandsteinberg Mont Vully gelotst mitten zwischen den drei Seelandseen, am Murtensee erheben sich verträumte Winzerdörfchen. Entspannt kurven Sie via das historische Städtchen Murten nach Fribourg. Mit einem «petit verre de vin» können Sie den Tag genüsslich in der Zähringerstadt ausklingen lassen. An Tag 2 geht’s durch die Freiburger Alpen: Schöne Wege führen Sie zum Städtchen Gruyères mit dem Schloss und der Käserei. Ein Muss ist es, den berühmten Greyerzer-Käse zu kosten. Auch sollten Sie unbedingt einen Stopp in der Cailler-Schokoladenfabrik in Broc einplanen. Dann geht’s durch das Haute Gruyère ins Pays- d’Enhaut. Château-d’Oex, das Mekka der Heissluft- ballonfahrer, ist ein guter Ort zum Schlafen. Verführerisch sind hier die Ausflüge im Saanenland, ins Turbachtal, hoch zum Lauenensee oder ein Bummel durch Gstaad. Eine spektakuläre Bergwelt zieht am Auge vorbei, eine Landschaft zum Staunen und Fotografieren. Viele Kurven führen durchs Simmental, nach dem Engnis von Wimmis glitzert schon bald der Thunersee. Eine einzige Augenweide: Spiez mit Städtli und Schloss. Der tiefblaue See vor erhabener Bergkulisse begleitet Sie bis Interlaken – zum Greifen nah das magische Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. In der Alpenstadt können Sie den Abend wunderbar verbringen. Zwar sind es von hier nur 28 km nach Bern, aber die «Grand Tour» wählt die viel attraktivere Route über den Längenberg. Über das Gürbental geht's hinauf nach Riggisberg und zum Von-Tavel-Denkmal – mit Traumblick auf die Berner Alpen, Stockhornkette und Gantrisch. Schon bald sind Sie in Bern, mitten in der Altstadt auf dem Bundesplatz. Es lohnt sich unbedingt, die Bundeshauptstadt zu erobern. zVg. Streckenabschnitt Beatenberg Seestrasse am Thunersee Attraktive Packages Zu den unterschiedlichsten Etappen gibt es viele tolle Angebote. So lockt z. B. die sechstägige «Grand Tour of Switzerland – Deluxe» von Basel nach Genf, Übernachtung in Fünf-Sterne Swiss Deluxe Hotels. Oder die «Grand Tour of Switzerland – Romantik» – ein fünftägiger Roadtrip von Ascona nach Saanenmöser. Weitere Informationen finden Sie hier. Text: Karin Breyer zVg. Uferpromenade in Ascona

  • Catalina Sugar Beach: das neue Karibik-Kreuzfahrt-Ziel bei La Romana

    Ein geschützter Inseltraum vor der Küste der Dominikanischen Republik, erreichbar per Karibik Kreuzfahrt: feiner Zuckersand und kristallblaues Wasser – mit Catalina Sugar Beach kündigt die MSC Group ein neues, privates Premium-Reiseziel in der Karibik an. Eröffnet wird der Strand im November 2026 – Anlass genug, die Insel schon jetzt näher kennenzulernen, die dem Ort ihren Namen leiht. Angesteuert wird der Inseltraum von MSC Cruises und Explora Journeys. Dominikanische Republik Tourismus Catalina Sugar Beach: ein neuer Sehnsuchtsort in der Karibik Der Name steht fest: Catalina Sugar Beach heisst das Reiseziel, das die MSC Group auf der Isla Catalina vor der Küste der Dominikanischen Republik erschliesst. Es entsteht in Zusammenarbeit zwischen CTL Maritime, einer Tochtergesellschaft der MSC Group, und dem Casa de Campo Resort & Villas. Der Strand liegt rund zwei Kilometer südlich der Küstenstadt La Romana. Nach umfangreicher Modernisierung wird Catalina Sugar Beach zu einem privaten Premium-Reiseziel, das Kreuzfahrtgästen von MSC Cruises und Explora Journeys ebenso offensteht wie den Gästen des Casa de Campo Resort & Villas. Die Eröffnung ist für November 2026 geplant. Isla Catalina: Naturdenkmal aus Zuckersand und Korallenriffen Im Zentrum des neuen Reiseziels steht die Insel selbst. Die Isla Catalina ist in der Dominikanischen Republik als Naturdenkmal geschützt und besticht durch puderfeinen weissen Sand, ruhiges Wasser und eine wohltuende Zurückhaltung, was die Bebauung angeht. Unter Wasser setzt sich diese Schönheit fort: Die Riffe rund um die Insel zählen zu den artenreichsten Tauch- und Schnorchelrevieren der Region. Dominikanische Republik Tourismus Zwischen Strandpavillon und Palapa-Bar Das Herzstück von Catalina Sugar Beach bildet ein charakteristischer Strandpavillon, in dem ein Open-Air-Buffet internationale Gerichte und lokale Spezialitäten vereint. Im angrenzenden, schattigen Essbereich lässt sich die Mahlzeit mit Panoramablick aufs Meer geniessen. Für Erfrischung sorgen zwei Bars, darunter eine offene Palapa-Bar, die als schattiger Treffpunkt dient. Wer die klaren Gewässer erkunden möchte, findet im Wassersportzentrum die passende Ausrüstung, und für einen ruhigen Tag am Strand stehen bequeme Daybeds und Cabanas bereit. Ein malerischer Naturpfad führt schliesslich durch die üppige Landschaft zu einem Aussichtspunkt, von dem aus sich Strand und Insellandschaft in ihrer ganzen Weite zeigen. Dominikanische Republik Tourismus Ausflüge rund um La Romana und die Isla Catalina Rund um das neue Reiseziel wird die Karibik zum Erlebnisraum. Entspannte Katamaranfahrten, Schnorchelausflüge zu den artenreichen Riffen, Bootstouren zur benachbarten Insel Saona und Besuche der eindrücklichen Höhle Cueva de las Maravillas gehören zu den Landausflügen, die den Aufenthalt abrunden. Auch das Umland lohnt die Entdeckung: La Romana ist für seine gepflegten Resorts, seine Golfplätze und das mediterran anmutende Künstlerdorf Altos de Chavón bekannt – eine kulturelle Note zwischen zwei Strandtagen. Dominikanische Republik Tourismus Karibik Kreuzfahrt: mit MSC Cruises und Explora Journeys nach Catalina Sugar Beach Erreichbar wird der neue Sehnsuchtsort in erster Linie über das Wasser. Mit der MSC Opera bietet MSC Cruises ab November 2026 erstmals ganzjährig Kreuzfahrten in der südlichen Karibik an – vom neuen Heimathafen La Romana aus. Auf jeder ihrer Reisen über sieben Nächte läuft das Schiff Catalina Sugar Beach an; wer mehr Zeit mitbringt, kann die Reise zu einer vierzehnnächtigen «Butterfly»-Kreuzfahrt verlängern. Auch Explora Journeys steuert das Reiseziel auf ausgewählten Routen an. Wer Kreuzfahrten schätzt, aber lieber in Reichweite bleibt, findet auf einer Flussfahrt auf dem Rhein eine stilvolle Alternative.

  • Kunstmuseum Basel: Gertrud Dübi-Müller, die Sammlerin hinter Van Gogh und Hodler

    Kaum volljährig kaufte sie ein Gemälde von Vincent van Gogh, fuhr im eigenen Cabriolet nach Paris und bestieg das Matterhorn: Gertrud Dübi-Müller war eine der bedeutendsten Kunstsammlerinnen der Schweiz – und ist heute fast vergessen. Das Kunstmuseum Basel widmet ihr mit «Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet» die erste umfassende Ausstellung. Ferdinand Hodler malt Gertrud Müller, Genf, Glaspositiv, 40 x 40 mm, ca. 1916, Gertrud Dübi-Müller-Archiv / Fotostiftung Schweiz Kunstmuseum Basel zeigt eine vergessene Pionierin Rund achtzig Werke aus ihrer internationalen Sammlung, eindrückliche Fotografien und bislang unveröffentlichte Dokumente machen das Leben von Gertrud Dübi-Müller (1888–1980) erstmals in diesem Umfang sichtbar. Schon Wilhelm Barth, langjähriger Direktor der Kunsthalle Basel, wollte ihre Sammlung nach Basel holen – vergeblich. Rund hundert Jahre später holt das Kunstmuseum Basel diese Würdigung im Neubau nach. Ferdinand Hodler,«Bildnis Gertrud Müller», 1911, Öl auf Leinwand, Kunstmuseum Solothurn, Dübi-Müller-Stiftung Mit einem Van Gogh fing die Sammlung an Früh verwaist und dadurch finanziell unabhängig, kam sie durch Malunterricht bei Cuno Amiet zur Kunst. Kaum volljährig erwarb sie van Goghs Porträt «Charles-Elzéard Trabuc» und baute darauf eine einzigartige Sammlung der Moderne auf – mit Werken von Paul Cézanne, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler, Gustav Klimt und Henri Matisse. Vincent van Gogh, «Portrait de Charles-Elzéard Trabuc», 1889, Öl auf Leinwand. Kunstmuseum Solothurn, Dübi-Müller-Stiftung Giovanni Giacometti, «Bildnis Trutti Müller», 1907, Öl auf Leinwand, Privatsammlung, SIK-ISEA Zürich Ein Cabriolet nach Paris, zu Fuss aufs Matterhorn Mit einem Cabriolet der Schweizer Marke Piccard-Pictet – wohl dem ersten Auto im Kanton Solothurn – fuhr Dübi-Müller in die Kunsthauptstädte Berlin, Paris, Rom und Wien. Mit ihrer Kamera hielt sie Zeppelinflüge und Reisen bis nach Nordafrika fest, und ihre Bergtouren bis hinauf aufs Matterhorn zeugen von einer für ihre Zeit aussergewöhnlichen Unabhängigkeit. Gertrud Dübi-Müller in ihrem Automobil der Marke Pic-Pic, um 1911, Fotostiftung Schweiz, Winterthur Gertrud Dübi-Müller, beim Pausieren auf einer Bergtour, ca. 1921, Gertrud Dübi-Müller-Archiv / Fotostiftung Schweiz «Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet» im Kunstmuseum Basel Mit Ferdinand Hodler war sie besonders verbunden – er verewigte sie in siebzehn Bildnissen, darunter «Blick ins Unendliche». Entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Solothurn und der Fotostiftung Schweiz, ist die Ausstellung vom 19. September 2026 bis 7. Februar 2027 im Kunstmuseum Basel | Neubau zu sehen; ein Katalog im Hirmer Verlag begleitet sie. Wer der Sammlerin hier begegnet, entdeckt eine Frau, die die Kunst ihrer Zeit nicht nur besass, sondern aktiv mitprägte. Ferdinand Hodler sitzt vor dem «Redner» und «Blick ins Unendliche», Solothurner Fassung, Genf, 1914, Gertrud Dübi-Müller-Archiv / Fotostiftung Schweiz

  • «Again for Tomorrow»: Junge Grafikerinnen gestalten unsere Zukunft

    Zum zweiten Mal bespielen Lernende der Fachklasse Grafik Luzern das Hans Erni Museum. Vom 3. September bis 4. Oktober 2026 zeigt die Ausstellung «Again for Tomorrow» Arbeiten, die sich mit den grossen Themen der Gegenwart auseinandersetzen: dem Schutz der Natur, dem Wandel des Klimas und der Versorgung mit Energie. Photobastei Zürich 2023 Wissenschaft als Ausgangspunkt, Gestaltung als Sprache Die gezeigten Arbeiten sind zwischen 2019 und 2025 im Rahmen der «Lutz Wochen» entstanden. Grundlage bilden wissenschaftliche Fakten und Prognosen von Forschenden der ETH Zürich und Hochschule Luzern (HSLU). Mit den Mitteln der Infografik übersetzen die jungen Gestalterinnen und Gestalter komplexe Sachverhalte in Bilder, die zugänglich sind und zum genaueren Hinschauen einladen. Zu sehen sind unter anderem plastische Modelle zur Biodiversität, eindrückliche Bilder zum Klimawandel sowie Objekte, die den Energiekreislauf der Schweiz sichtbar machen. Again for Tomorrow: Eine Gesamtschau von sieben Jahren Zusammenarbeit «Again for Tomorrow» ist die erste Gesamtschau aller Werke, die in dieser Zusammenarbeit entstanden sind. In den letzten sieben Jahren haben rund 80 Lernende sowie ebenso viele Forschende, Dozierende und Fachleute aus Kommunikation und Produktion zum Gelingen der Projekte beigetragen. Moderiert und produziert wurden die Kooperationsprojekte durch «graphic.rodeo», einen Verbund aus Forschenden, Gestaltenden und Kommunikationsfachleuten. Kuratiert wird die Ausstellung von Rafael Koch und Heinz Stahlhut, Leiter des Hans Erni Museums. Drei Exponate im Fokus «erschreckend schöne Bilder» (2019, 2022): Fakten und Prognosen zum Klimawandel in der Schweiz und weltweit — ein Denkanstoss, der die erschreckenden Dimensionen auf überraschende Weise veranschaulicht. «Energie am Puls der Zeit» (2023, 2024): Schlaue Uhren unter Strom — die abstrakte Materie Energie und der unsichtbare Fluss von Strom werden durch Lichtbilder sichtbar gemacht. «einfach komplex» (2025): Artenreiche Ökosysteme sind produktiver als Monokulturen. Eine Serie von Skulpturen vermittelt die komplexen Zusammenhänge der Biodiversität plastisch und haptisch erfahrbar. Besuch und Informationen Die Ausstellung «Again for Tomorrow» ist vom 3. September bis 4. Oktober 2026 im Hans Erni Museum im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zu sehen. Ein Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Gesprächen und Präsentationen der Lernenden begleitet die Ausstellungsdauer. Parallel zu sehen: «Fantastische Flugobjekte. Hans Küchler und Verwandte» im Erdgeschoss des Hans Erni Museums.

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