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- LÖSUNGEN FÜR NACHHALTIGE UND GESUNDE NAHRUNG
Nachhaltige und gesunde Nahrung für alle ist ohne Zweifel eine der grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts – am 9. International Swiss Talent Forum hat die nächste Generation Lösungen gesucht und gefunden. Das 9. International Swiss Talent Forum zum Thema «World Food System» ist zu Ende gegangen. 65 jungen Menschen aus der Schweiz, Europa, Asien und USA haben Lösungen zum Thema des Welternährungssystems gearbeitet. Die Teilnehmer sind exklusiv zum viertägigen Event eingeladen worden, weil sie im Jahr 2019 hervorragende Leistungen erbracht haben. Am 8. Februar 2020 präsentierten sie ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit. Weitere Infos: www.istf.ch
- MAKING FASHION SENSE
Bis 8. März 2020 im Haus der elektronischen Künste Basel (HeK) Die virtuelle Welt hat das Kleidungsdesign erfasst. Eine Schau im Haus für elektronische Künste Basel (HeK) zeigt die radikale Verwandlung von Mode durch Technologie: kreativ, hybrid, faszinierend. Die Künstler*innen und Designer*innen: Alfatih, Salome Asega, Robbie Barrat, BioBabes, Hussein Chalayan, Carole Collet, Clara Daguin, Charleen Elberskirch, Clara Escalera, Ying Gao, Christope Guberan, Adam Harvey, Jun Kamei, Kazuya Kawasaki, Flora Miranda, Yuima Nakazato, Freya Probst, Ling Tan, TheKnitGeekResearch, Giulia Tomasello, Iris van Herpen. Lesen Sie auch den Bericht unserer Kunst/Mode-Redaktorin Maria Becker. Weitere Informationen finden Sie hie r.
- MODE ALS VISION ZWISCHEN KUNST UND TECHNOLOGIE
Die virtuelle Welt hat das Kleidungsdesign erfasst. Eine Schau im Haus für elektronische Künste Basel (HeK) zeigt die radikale Verwandlung von Mode durch Technologie: kreativ, hybrid, faszinierend. Von Maria Becker Es sei ihr um die Visualisierung elektrischer Spannung gegangen, sagt Iris van Herpen. Die berühmte holländische Designerin und Künstlerin hat in ihrer Kollektion «Voltage» etwas umgesetzt, das man eigentlich kaum sichtbar machen kann. Wie kann elektrische Ladung in einer Modeschau gezeigt werden? Wie immer hat sich van Herpen von ihrer Vision leiten lassen: «Ich suche die verborgene Schönheit an der Schnittstelle zwischen Präzision und Chaos, zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen dem Künstlichen und dem Organischen. Das ist die Basis aller meiner Entwürfe.» So wurde «Voltage» eine Kollektion wie aus einem utopischen Film: schwarze und weisse Roben aus federartigem Kunststoff, die statisch aufgeladen scheinen, Kostüme aus Spiegelteilen, die das Licht unendlich reflektieren – Spannung als Vision aus Bewegung und Licht. Der berühmte «Mirror dress» aus «Voltage» ist jetzt in einer faszinierenden Ausstellung im Haus für elektronische Künste in Basel zu sehen. Er ist ein Wunder – nicht nur durch das Material, sondern durch das aufwendige Handwerk. Über ein Jahr dauerte seine Herstellung im Studio von Iris van Herpen. Technische Präzision und ungewöhnliche Materialien sind das Markenzeichen der Designerin. Für sie ist Modekreation immer eine Bühne und ein Theater der Formen. Die Filmaufnahme des Catwalk, die ebenfalls in der Ausstellung gezeigt wird, macht es deutlich. Barock und futuristisch – die Gegensätze verbinden sich zu einer machtvollen Impression. Das Haus für elektronische Künste zeigt in dieser Ausstellung, wie weit die virtuelle Welt in Design, Mode und Kunst bereits etabliert ist. Künstler und Gestalter arbeiten mit digitaler Technologie, nutzen sie für neue Lösungen im Alltag und in der Umweltforschung. Mode ist nicht nur eine Schau der Formen, sondern eine Plattform für Experimente mit 3-D-Druck und Recycling. Sogar die Bedrohung durch den Klimawandel spielt mit herein. So hat Jun Kamei, ein japanischer Designer des sogenannten Biomikry, ein Kleidungsstück eintwickelt, das fähig ist, Wasser Sauerstoff zu entziehen. «Amphibio» ist ein biomorpher Suit, mit dem man sich unter Wasser ganz selbstverständlich bewegen kann. Auch das ist eine technische Vision – doch wir wollen hoffen, dass die Städte in Zukunft nicht überflutet sind. Die Wiederverwertung von Material und die Züchtung neuer Materialien für Kleidung spielt eine grosse Rolle. So hat Yuima Nakazato – wieder ein japanischer Designer – für seine Haute Couture Kollektion «Harmonize» ein hochaktuelles Konzept entworfen: Er recycelt Material und schafft Designelemente, durch die jedes Kleidungsstück individuell komponiert werden kann. Es ist massgeschneiderte Mode der Zukunft – so einzigartig wie die Menschen, die sie tragen. Interessant erscheint auch die Möglichkeit, Pflanzen zur Produktion von Stoffen zu pro- grammieren. Die englische Wissenschaftlerin Carole Collet arbeitet mit Wurzelsystemen, die in Gewächshäusern gezüchtet werden. Textilfarmen der Zukunft könnten so entstehen. Die Pflanzen werden dabei als lebende Maschinen genutzt, die organisches Material für eine faire Mode produzieren. Immer wieder wird hier auch deutlich, wie wichtig nicht nur die Technologie, sondern das Handwerk für die Mode ist. Der Körper ist eine lebendige Platt- form und will individuell bespielt werden. Gerade die aufwendigsten Entwürfe einer Kollektion entstehen zu einem grossen Teil in Handarbeit. Und man sieht es ihnen an. Es sind kostbare Einzelstücke wie das interaktive Kleid «Aura Inside» der Französin Clara Daguin. Einer Mandala gleich legt es sich über die Mitte des Körpers in tausenden von Leuchtfäden. Das wunderbare Leuchten macht die Träge- rin/der Träger selbst, denn das Material reagiert auf die Wärme des Körpers und erzeugt eine Art Aura. Wer möchte, kann es anprobieren in der Ausstellung und für einen Augenblick zum Zentrum einer Vision neuer Mode werden. Fotos: 1. Clara Daguin, Aura Inside, 2018 2. und 3. Yuima Nakazato, Harmonize Collection, 2018 Bild ganz oben: Iris van Herpen, Mirror Dress (Voltage Collection), 2013 Foto: Michel Zoeter / Courtesy of Iris van Herpen
- SPOON – EIN LÖFFEL GUTES
In diesem Restaurant sind die Suppenrezepte so individuell wie die Gäste selbst. Nicole Schmutz (links) und Carolin Kolb im Restaurant SPOON an der Malzgasse 1 in Basel Nicole Schmutz und Carolin Kolb sind die Gastgeberinnen im beliebten Restaurant SPOON. Die Baslerinnen entwerfen und erproben leidenschaftlich gerne neue Gerichte, kreieren gesunde Suppen, kreative Salatkombinationen und süsse Gebäcke. Suppe kochen, Salate zubereiten und Geschmäcker kombinieren deuten sie als Ausdruck ihrer Kreativität. Ob scharf und würzig oder mild und süsslich – so individuell wie die Menschen selbst sind auch ihre Suppenrezepte. Den Traum von einem eigenen Laden hegten die beiden schon lange. Konkret wurde der Plan aus einer Notlage heraus. Nach dem Verlust ihrer damaligen Arbeitsstellen nahmen sie ihren ganzen Mut zusammen und wagten den Schritt in die Selbstständigkeit. Die gelernte Köchin und die Designerin decken mit der Dienstleistung ihres Gastronomie-Betriebs ein grundlegendes menschliches Bedürfnis ab, sagen sie. Denn jeder Mensch müsse essen und jede Person wolle gesund und fit sein. «Dieser Gedanke gibt unserer Tätigkeit den wahren Sinn», schwärmen die beiden. Die Leidenschaft und die Authentizität für gesundes Essen spürt man förmlich im SPOON. «Es ist ein schönes Gefühl, positives Feedback für unsere Kreationen zu bekommen und unseren Gästen ein Ort des Wohfühlens zu bieten», so Nicole Schmutz. «Wie bei der Grossmutter oder der Mutter zu Hause», fügt Carolin Kolb hinzu. Auch in der Küche sind Grossmutters Zeiten in Form von alten Kochtechniken wie einwecken und dörren noch allgegenwärtig. Diese Techniken er- möglichen ihnen, ihre saisonalen Lebensmittel haltbar zu machen, um die Gäste beispielsweise auch noch im Winter mit Mirabellen-Wähen verwöhnen zu können. Wer regelmässig ins SPOON essen geht, weiss, dass man jeden Tag neue, gesunde Suppenkreationen geniessen kann, die mit viel Liebe und Kreativität und mit einem saisonalen Angebot kombiniert werden. Diese Ambition und Freude am Kochen macht SPOON so einzigartig. Weitere Infos finden Sie hier SPOONS «GREEN POWER SUPPE» MIT GERÖSTETEN HANFSAMEN 200g Spinat (frisch oder aus dem Tiefkühler) 200g Erbsen (frisch oder aus dem Tiefkühler) 100g Lauch 100g Federkohl 200ml Hafermilch Zitronensaft und Zeste einer halben Zitrone ¹/² TL Kurkuma (Gelbwurz) 600ml Bouillon Salz, Pfeffer Olivenöl zum andünsten Topping: geröstete Hanfsamen und frischer Kerbel 🥬 Gemüse rüsten und in Olivenöl andünsten, mit Wasser bedecken und ca 30 Minuten kochen lassen. 🥬 Hafermilch, Zitronensaft, Bouillon und Kurkuma dem Gemüse beigeben. 🥬 Die Zutaten pürieren und wenn nötig Wasser zugeben, bis die Suppe ihre gewünschte Konsistenz erreicht hat. 🥬 Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Zum Schluss mit den gerösteten Hanfsamen und dem Kerbel garnieren. Im Sommer kann man den Kerbel durch Zitronenverveine ersetzen, dies ergibt eine frische Sommersuppe mit dem gewissen Etwas. GUT ZU WISSEN: Der Spinat ist am neutralsten im Geschmack, die Erbsen geben etwas Süsse und Stärke und Proteine in die Suppe und der Lauch ein leichtes zwiebliges Aroma ohne aufdringlich zu sein. Der Federkohl schliesslich gibt der Suppe Vitamine und Mineralstoffe und sorgt für einen abgerundeten Geschmack. Wer diesen kohligen Geschmack gern hat, verwendet mehr Federkohl und dafür weniger Spinat. Kurkuma wird verwendet, um der Suppe eine schönere Farbe zu geben. Dies ist nötig, da der Spinat und die Erbsen durch das Kochen oxidieren und ihre frische grüne Farbe verlieren. Mit Kurkuma wird das ergraute grün wieder frisch und appetitlich. Zudem hat Kurkuma eine positive Wirkung auf unser Immunsystem, sie regt die Magensäureproduktion an und wirkt somit verdauungsfördernd. Hanfsamen enthalten alle essentiellen Aminosäuren, die über die Ernährung aufgenommen werden müssen. Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium. Hanfsamen enthalten auch viele Ballaststoffe, wodurch sie stark sättigend wirken und weshalb sie ideal zum Abnehmen geeignet sind. Der Hanf gibt der Suppe einen leicht nussigen Geschmack. Der Kerbel sorgt mit seinem leichten Anisgeschmack für das gewisse Etwas. Im Sommer kann man den Kerbel gern durch Zitronenverveine ersetzen, dies ergibt dann eine frische Sommersuppe mit dem gewissen Etwas. Kerbel hat eine positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und eignet sich gut bei Blähungen, Verstopfung und Durchfall.
- NEW WORK – DIE NEUE FORM DES ARBEITENS
In Zukunft geht es um die gelungene Symbiose von Leben und Arbeiten. Wenn Maschinen künftig bestimmte Arbeiten besser verrichten können als der Mensch, beginnen wir, über den Sinn der Arbeit nachzudenken. New Work beschreibt einen epochalen Umbruch, der die Arbeitswelt von Grund auf umformt. Das Zeitalter der Kreativ-Ökonomie ersetzt die rationale Leistungsgesellschaft und stellt die Potenzialentfaltung jedes einzelnen Menschen in den Mittelpunkt. Denn Arbeit steht im Dienst des Menschen: Wir arbeiten nicht mehr, um zu leben, und wir leben nicht mehr, um zu arbeiten. In Zukunft geht es um die gelungene Symbiose von Leben und Arbeiten.
- GOSPELCHOR IM MÜNSTER
Am 1. Dezember 2019 um 20 Uhr In der alljährlichen Gospelnacht am 1. Dezember füllt sich das Basler Münster mit begeisterten Gospelfreunden jeden Alters aus dem ganzen Dreiland. Der Gospelchor am Münster vereint bühnenerfahrene Sängerinnen und Sänger zwischen 18 und 35 Jahren. Von Pophymnen über Folk/World Music bis zu modernen und traditionellen Gospels präsentiert der Chor eine breite musikalische Palette mit professionellem Staging. Eintritt frei/Kollekte
- WO KINDERAUGEN GLÄNZEN
Auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum? Suchen Sie Ihren Baum direkt auf dem Feld aus oder fällen Sie diesen gleich selbst. Nach einem schönen Winterspaziergang empfängt Sie das Mathis-Hof-Team in weihnachtlicher Atmosphäre mit Wurst zum selber Bräteln, Schlangenbrot und Punsch auf dem Hof. 14. und 15. Dezember 2019, 10–16 Uhr Mathis-Hof, Bottmingen www.mathis-hof.ch
- ALPENPANORAMA UND KAMINFEUER
Hoteltipps für eine genussvolle und entspannte Winterzeit HOTEL LODGE PARK **** DAS HOTEL Das 4-Sterne-Boutique-Hotel «Lodge Park» wurde im Stil eines traditionellen Blockhauses gebaut und liegt nur wenige Meter von den Skiliften des Skigebiets Megève entfernt. Das Hotel ist wie ein Chalet mit Jagdtrophäen, Tierfellen und Leder eingerichtet und hat einen wunderbaren Charm. Das Restaurant «Beef Lodge» ist ein echter Tipp für Fleischliebhaber. Ganz im Stil eines amerikanischen Steakhouse serviert man erstklassiges Fleisch, das mit grosser Sorgfalt ausgewählt und gereift wird. Black Angus oder bayerisches Rind, Premiumrind aus Texas und andere Rinderrassen werden nach allen Regeln der Kunst zubereitet. Weiter hat das Hotel einen kleinen Spa-Bereich mit Innenpool, Fitnesscenter und eine Whirlpool-Badewanne. MEGÈVE Megève liegt in Frankreich an der Grenze zur Schweiz und ist mit dem Auto von Basel aus in nur vier Stunden erreichbar. Megève ist eines der charmantesten Dörfer Hochsavoyens. Im Herzen der Mont-Blanc-Gegend lädt es zum Skifahren, Snowboarden, Wandern ein und bie- tet eine faszinierende Abwechslung von Wäldern und Lichtungen für romantische Spaziergänge oder eine Kutschenfahrt. DIE ZIMMER Fast alle der gemütlichen und urchigen Zimmer und Suiten verfü- gen über einen Kamin und einen Balkon. Auch in den Zimmern dominiert der Chalet-Chic mit viel Holz und Jagdelementen wie Holz, Fell und Geweihen. Die Zimmerpreise variieren je nach Kategorie um ca. CHF 420.– pro Nacht. 100 Rue d'Arly 74120 Megève Frankreich www.lodgepark.com LA VAL BERGSPA HOTEL **** HOTEL UND SPA Das Hotel liegt knapp drei Fahrstunden von Basel entfernt in Graubünden. In der 500m2 Spa-Bereich findet man eine finnische, eine Kräuter-Sauna, Erlebnisduschen, zwei Dampfbäder sowie das 31 Grad warme Wellnessbecken mit integrierten Sprudelliegen. DIE ZIMMER Die Zimmer begeistern durch einen Mix aus luxuriösem Alpen-Chic und urbanen Elementen. Zimmerpreise ab ca. CHF 270.— pro Nacht. Das Hotel ist von 10.11. bis 20.12.2019 geschlossen. Angebote für Weihnachten und Silvester sind erhältlich. KULINARIK Das Hotel besticht durch drei Restaurants mit unterschiedlichem Charme: Die «Ustria Mirac- la» hat eine edle Atmosphäre, das Restaurant «da Rubi» ist im urbanen-alpinen Stil eingerichtet, und das kleine urige «Lavalino» errinnert an eine Alphütte. Via Palius 18 7165 Brigels www.laval.ch THE RIVER HOUSE BOUTIQUE HOTEL DAS HOTEL Andermatt ist mit dem Auto in nur zwei Stunden erreichbar. Das ca. 300 Jahre alte Gebäude wurde mit viel Liebe renoviert und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Moderne. DIE ZIMMER Die acht einzigartigen Zimmer sind individuell und mit Liebe zum Detail eingerichtet. Jedes für sich spiegelt ein anderes Thema aus der Bergwelt wider. Zimmerpreise ab ca CHF 180.— pro Nacht. KULINARIK In der Bar des River House, der Alten Apothek, werden 30 verschiedene Whiskys angeboten. Aber auch alpine Tapas , Burgers, Kuchen und lokale Spezialitäten stehen auf der Karte. Gotthardstrasse 58 6490 Andermatt www.theriverhouse.ch
- DAVOS KLOSTERS
Glitzernde Schneepracht, grandiose Bergwelt und Champagnerluft Von Karin Breyer Die traditionellen Höhenkurorte begeistern Skifahrer, Wanderer, Langläufer, Freerider, Snowboarder und Schneeliebhaber gleichermassen. Inmitten der Bündner Alpen liegen das elegante Davos, die höchstgelegene Stadt Europas (1560 m ü. M.) und das beschauliche Klosters (1200 m ü. M.), ein malerisches Chalet-Bergdorf. Gemeinsam bilden sie ein Ferienparadies, das gerade im Winter seinen ganzen Zauber entfaltet. Schier grenzenlos scheint der Schneeplausch zu sein mit 300 km Skipisten, 100 km klassischen Loipen, 75 km Skating- Loipen, 150 km Schneeschuh- und Winterwanderwegen, 8 Schlittelbahnen; etwa 80 Prozent der Ski- gebiete liegen über 2000 m ü. M. Folgen Sie dem Lockruf des Pulvers! Hinauf zu den sechs «Zauberbergen» Gipfelstürmer fahren mit der topmodernen Bahn aufs Jakobshorn hinauf – der Berg, wo vor allem Freeskier und Snowboarder voll auf ihre Kosten kommen. Gegenüber ist Parsenn-Gotschna, das grösste Skigebiet der Region, mit endlosen Abfahrten und zuhauf Bergbeizli. Welch Traum, hier die ersten Spuren auf frisch präparierten Pisten zu ziehen, im Banne der schneebemützten Gipfelriesen. Vom Weissfluhgipfel bis nach Küblis zu kurven, ist ein Muss – mit 12 km ist die längste Abfahrt Europas ein echter Alpenmythos. Etwas ruhiger, aber nicht minder schön, ist es auf den Familienbergen Madrisa und Rinerhorn – ideal für Kids mit Kinderparadiesen (Madrisa-Park und Madrisa-Land), aber auch für stille Geniesser abseits des Rummels. Und dann lockt noch der sonnendurchflutete, naturbelassene Freeride-Berg Pischa, ein wunderbarer stiller Flecken Erde, wo keine Pisten markiert werden. Zweifelsohne entführt Pischa mit bestens gepfadeten Winterwanderwegen, Schneeschuhtrails und hochalpinen Langlaufloipen in eine glitzernde Winterwunderwelt. Einfach herrlich, nahezu schwerelos über den Schnee zu gleiten, mit atemberaubender Sicht ins Flüelatal und tiefer Bergesruhe. Auf der Schatzalp/Strela erwartet Sie entschleunigtes Skifahren. Nach wie vor hat die Schatzalp, ein im Jugendstil errichtetes Bergrestaurant, 300 Höhenmeter über Davos gelegen, die Aura des Geheimnisvollen. Thomas Mann hat in seinem Roman «Der Zauberberg» (1924) diesen Ort unsterblich und weltberühmt gemacht. Das noble Panoramarestaurant sollten Sie unbedingt aufsuchen, vielleicht zu einem Fondueplausch, um dann gestärkt mit dem «Davoser Schlitten» – der weltweit meistbenutzte Schlitten – stiebend und jauchzend hinunter nach Davos zu sausen. Und wer vom Tag noch nicht genug hat: In Davos Klosters ist es auch nach dem Eindunkeln noch möglich, dank diversen Flutlichtanlagen sich auf Pisten, Loipen, Schlittelbahnen ins pure Vergnügen zu stürzen. Und wer es romantisch liebt: Machen Sie mit einem Freund, einer Freundin, unter die warmen Felle gekuschelt, eine (Mondschein-) Kutschenfahrt durchs märchenhaft verschneite Sertig- oder Dischmatal. Ja, im hintersten Landwassertal lauert das Glück! Übernachten + 4-Sterne-Hotel AMERON, Swiss Mountain Resort, mit schönstem Alpenblick. Wellness pur im grossen 4 Elements Spa w ww.ameronhotels.com + Exklusive Suiten im 4-Sterne-Hotel Grischa, mit hoteleigenem Wellness- und Erlebnisbad. 5 Restaurants lassen keine kulinarischen Wünsche offen w ww.hotelgrischa.ch Hüttenzauber und Gaumenfreuden + Was gibt es Schöneres, als nach einem Schneeplausch sich aufzuwärmen im heimeligen Berghaus? Beispielsweise im urchigen Bergrestaurant Châlet Güggel www. chaletgueggel.ch, im traumhaft gelegenen Madrisa-Hof www. madrisa.ch ode r im aussichtsreichen, 2200 m ü. M. gelegenen Fuxagufer www.f uxagufer.ch, auf der Sonnenseite Jakobshorn. + Legendär ist der Weinkeller im Steigenberger Grandhotel Bélvèdere, regionale Schätze und Klassiker laden zur Weindegustation. + Lust auf Fondue, Pizza oder lieber ein bisschen Gourmet? In der Alten Post Davos geht kulinarisch die Post ab ... www.altepostdavos.ch Action pur + Eiskalter Nervenkitzel und Abenteuer: Eisklettern mit Pickel und Steigeisen beim Wasserfall im Sertig + Dem Himmel ganz nah: Gleitschirmfliegen – dem Zauber des Fliegens sensationell nahekommen (Startplätze am Gotschnagrat und Parsenn). + Skistarfeeling garantiert: Drehen Sie Ihr persönliches Skimovie (Start: Rapid-Sesselbahn, Parsenn). + Fatbiken, Airboarden, auch das ist möglich in Davos Klosters. Weitere Infos: www.davos.ch , www.klosters.ch
- IM GESPRÄCH MIT FLORENCE DEVELEY
Reinacher Pfarrerin mit Herz für Tiere Von Michèle Faller Es ist ein sonniger Wintertag. Im Gartencafé des Bistros Glöggli mit Blick auf die schnör- kellos-elegante Betonarchitektur der Mischeli-Kirche und die grosszügige Anlage, wo sich Hasen, Meerschweinchen und zwei kleine Ziegen tummeln, sitzt die Pfarrerin im weissen Kleid und ist voll und ganz in Weihnachtsstimmung. Das überrascht nur einen kurzen Moment, denn indem sie sich den letzten Rest Schleifstaub aus dem Gesicht reibt, fügt sie hinzu: «Wir sind mitten in den Vorbereitungen fürs Krippenspiel und bauen gerade am Bühnenbild. Es gibt ein Musical – eine grosse Sache!» Florence Develey, seit 14 Jahren Pfarrerin an der reformierten Kirche in Reinach, mag Weihnachten. Das merkt man an ihrem freudigen Blick – trotz der lässigen Erklärung, dass es mit Weihnachten wie mit dem Fussball sei, nach dem Match sei vor dem Match — und man merkt es unmissverständlich, wenn man das Vorwort ihrer vor einigen Jah- ren erschienenen Adventsgeschichtensammlung liest, wo es um die Weihnachtsfeier in der Familie geht. « Wir leben von den biblischen Geschichten. » Die Theologin, die während des Studiums als Pfarrerin auf einem Kreuzfahrtschiff jobbte und kurz nach Uniabschluss als Sprecherin des «Worts zum Sonntag» einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde, veröffentlichte drei weihnächtliche Bücher und einige reizende Kinderbücher. In nächster Zeit sei jedoch kein neues Buch geplant, sagt sie ganz ohne Bedauern. Sie habe alles, was sie habe schreiben wollen, bereits geschrie- ben. «Wobei», räumt sie mit schelmischem Lächeln ein, «ein Krimi im Pfarrhaus fände ich sehr lustig!» Doch damit, wie auch mit den wahren Geschichten aus dem Pfarrhaus warte sie noch bis nach der Pensionierung. Da dies ja noch eine ganze Weile dauert, sind wir froh, dass sie mit einer Anekdote, die einem bereits pensionierten Kollegen passierte, jetzt schon herausrückt: Eine Abdankung in der Peterskirche, auf dem eher schmalen Altar steht die Urne. Der Pfarrer holt zu einer grossen Geste aus — und fegt aus Versehen die Urne vom Altar, direkt den Angehörigen vor die Füsse. Der Sigrist wischt die Asche zusammen und da kein anderer Behälter da ist, behilft er sich mit einem Putzkessel. «Die Angehörigen waren empört. Seither hatte der Kollege immer eine Ersatzurne dabei.» Sie selber habe bei Trauungen auch immer zwei goldene Ringe dabei und sogar ein Schleierchen sowie einen Brautstrauss aus Stoffblumen. «Diese Dinge gehen oft vergessen», weiss die Pfarrerin. Das Geschichtenerzählen könnte vererbt sein. Denn an Weihnachten war es ihr Vater, der jeweils gekonnt eine Geschichte vortrug. Mal eine fröhliche, mal eine fromme. Mal eine skurrile, nachdenkliche oder auch traurige. Schliesslich gibt es an Weihnachten ja nicht nur Besinnung und Freude, sondern auch Streit oder Hektik. Die Pfarrerin nickt zustimmend. «Es ist mir wichtig, dass diese Aspekte nicht tabu sind.» Aber das Stich- wort Hektik lässt sie nicht unkommentiert. «Früher predigte ich in der Weihnachtszeit oft, dass alle im Stress seien, aber das stimmt gar nicht.» Je länger, je mehr merke sie, dass die grossen Themen vielmehr Trauer und Alleinsein seien — Trauer um verstorbene Ehepartner, um das vergangene Leben. Offene Weihnacht für Alt und Jung «Es gibt immer mehr alte Menschen, und wenn man alt ist, gibt es oft keine Hektik mehr. Dann sind die Tage lang.» Hier müsse man umdenken und die Leute einladen. Das tut das Team der Reinacher Kirchgemeinde jedes Jahr, und zwar mit der «Offenen Weihnacht». Hauptklientel seien ältere Leute, aber auch Familien und Asylsuchende — auch solche anderer Religionen — seien dabei. «Es ist eine traditionelle Weihnachtsfeier mit Bäumchen, Musik, Essen und einer Geschichte. Nicht überladen, aber sehr schön.» Damit sind wir wieder bei den Geschichten. Ist man als Pfarrerin nicht sowieso eine Geschichtenerzählerin? «Absolut», stimmt Develey zu. Der Unterschied zwischen Seelsorger und Psychiater, nach dem sie manchmal gefragt werde: «Wir leben von den biblischen Geschichten.» Nicht immer erwähne sie die Geschichte, wenn jemand ein Problem schildere, aber sie habe sie immer im Hinterkopf und versuche, anhand der jeweiligen Lösung die Leute zu beraten. Natürlich stehe in der Bibel nichts dazu, wie lange ein Kind am Handy sein solle. «Aber es gibt Geschichten zu den Generationen oder zur Konzentration.» Ob in der Predigt, in der Seelsorge oder im Konfirmationsunterricht, es gehe immer ums Geschichtenerzählen — um biblische oder auch eigene. Dass viele Leute nur an Weihnachten den Gottesdienst besuchen, findet die Pfarrerin nicht schlimm. «Obwohl es natürlich der Traum jedes Pfarrers ist, dass die Kirche jeden Sonntag voll ist.» Aber schade findet sie, dass die Spiritualität allgemein verkümmere, dass viele erst dann zur Pfarrerin kämen, wenn sie in einer Krise steckten und quasi eine Schnellbleiche zum Glauben erwarteten. «Viele beklagen, dass die Gemeinschaft verloren gehe, aber sie treten alle aus der Gemeinschaft aus, der sie fast seit der Geburt angehören!» Florence Develey erzählt mit ansteckender Begeisterung — eine Pfarrerin mit Leib und Seele, denkt man unwillkürlich. Dabei wollte sie zuerst Krankenschwester werden. Pfarrerin war eher eine spontane, nicht einmal ganz ernst gemeinte Idee. Dann begann sie Theologie zu studieren, fand es «superinteressant» und bald war es keine Frage mehr, ob es das Richtige sei. Aufgewachsen ist sie katholisch, wechselte aber kurz vor Studi- enabschluss die Konfession, denn in der katholischen Kirche hätte sie nicht Pfarrerin, sondern nur Laientheologin werden können. «Das, was Spass macht, darf man da gar nicht machen, Taufen zum Beispiel. Dafür war ich dann doch zu emanzipiert.» Begegnungen mit Menschen und Hasen Der Platz vor dem neuen, vom Heimatschutz ausgezeichneten Kirchgemeindezentrum ist belebt. «Hallo Florence!», ruft eine Frau von Weitem und immer wieder winkt die Pfarrerin mit herzlichem Lächeln jemandem zu. «Hier kommen mehrere Generationen zusammen», sagt Develey und schwärmt vom Austausch, der mit Spielplatz, Jugendhaus, Bistro und den neuen Seniorenwohnungen auf dem Mischeli-Areal entstehe. Dazu gehört natürlich auch die «Hasienda». Auf dem geräumigen eingezäunten Areal, das die Kirchgemeinde zur Verfügung stellt, hoppeln rund 40 Hasen und Meerschweinchen herum, die die Pfarrerin alle mit Namen kennt. Angefangen hat es mit drei Pflegehasen ihres Patenkinds und zweier anderer Mädchen und später kamen lauter Nager dazu, die kein Zuhause mehr hatten. Die Pfarrerin demonstriert, wie man einen Hasen einfängt, stellt Shadow und Barbie vor, unterhält sich so herzerwärmend wie witzig mit Nebel und Isbi und warnt vor dem angriffigen Zwergziegenbock, den sie mit Salatblättern ablenkt. «Ich mochte Tiere schon immer sehr», sagt Florence Develey, die zu Hause ausserdem eine Katze und drei Hunde beherbergt. «‹Die mag die Menschen nicht›, denken doch manchmal die Leute. Aber ich liebe die Menschen!» — Als ob dies noch jemand anzweifeln könnte.
- FONDUE-PLAUSCH IN BASEL
BARACCA ZERMATT Gleich beim Basler Zolli, neben der «Osteria Acqua» steht jeweils von November bis Ende März die charmanteste Saisonnière Basels: Die «Baracca Zermatt» versetzt ihre Gäste in der Wintersaison in spezielles Heinz-Julen-Ambiente und zaubert mit ihrer rustikalen Menükarte alpines Hochgefühl. Ein Stück Zermatt am Rheinknie! Baracca Zermatt Basel Binningerstrasse 14, 4051 Basel Mo–Sa, ab 19 Uhr So geschlossen (Adventssonntage geöffnet) w ww.baraccazermatt.ch AM WEIHNACHTSMARKT Wacker Fonduestübli auf dem Münsterplatz Fondue, Glühwein und Spezialitäten aus der Region. www.wacker-schwobag.ch Alphütte auf dem Barfüsserplatz Eine willkommene Pause zwischen Shoppen und Stöbern: ein stärkendes Fondue oder Raclette. Keine Reservation möglich. HAFECHÄS Das WINTERPROJEKT auf dem Holzpark: eine urgemütliche Fonduebeiz, mit authentischem Fribourger Moitié-Moitié, naturgetrocknetem Bündnerfleisch, Risotto, Salat und glücklich machenden Safranshots. Bei verlorenen Brotmocken bimmelts... Hafechäs Uferstrasse 40, 4057 Basel Mi–Do, 18.30–2 Uhr Fr–Sa, 18.30–4 Uhr So, 14–24 Uhr www.holzpark-klybeck.ch FONDUE STÜBLI Der Garten des Restaurants Kunsthalle befindet sich direkt am Tinguely-Brunnen neben dem Theater Basel und der Elisabethen- kirche im Zentrum von Basel. In winterlicher Atmosphäre kann man traditionelle Fonduegerichte geniessen. Restaurant Kunsthalle Steinenberg 7, 4051 Basel Di–Sa (im Dezember auch montags) jeweils ab 18 Uhr www.restaurant-kunsthalle.ch
- JAPANDI: DER NEUE WOHNTREND 2019
Der Einrichtungsstil "Japandi" verbindet die "hyggelige" skandinavische Wohlfühlatmosphäre mit der reduzierten Ästhetik des Ostens. Wenn Norden auf Osten trifft, entsteht ein schlichtes und wohnliches Zuhause, reduziert auf die wesentlichen Dinge, die jedoch Gemütlichkeit und Wärme ausstrahlen. Egal ob Möbelstücke oder Accessoires, auffällige Form- und Farbgebungen haben bei "Japandi" nichts verloren. Ein extra Pluspunkt: Wegen ihrer Schlichtheit können die einzelnen Einrichtungsstücke problemlos miteinander kombiniert werden.












