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  • IM GESPRÄCH MIT GISÈLE LINDER

    Vor 35 Jahren hat Gisèle Linder ihre Galerie eröffnet, seit 31 Jahren ist sie an der ART dabei. Die Galeristin über Mäzenatentum, die Spannung zwischen «Business» und Experiment und die Freude am Entdecken. Gisèle Linder in ihrer Galerie. Foto: Serge Hasenböhler Von Michèle Faller Das Haus ist einladend. Die Schaufenster werden von zierlichen Pilastern eingerahmt und auch die je drei Treppenstufen, die zu den beiden Türen hinaufführen, passen zum klassizistischen Touch. Ein Blick durch die Fenster macht aber klar, dass es drinnen nicht um vergangene Epochen, sondern um zeitgenössische Kunst geht. Die Galeristin öffnet lächelnd die Tür und bittet ins kleine Büro hinter den Ausstellungsräumen. Seit knapp 35 Jahren führt Gisèle Linder die gleichnamige Basler Galerie an der Elisabethenstrasse. Bevor wir auf Gisèle Linders Engagement für Kunst und Künstler zu sprechen kommen, lautet das Stichwort Maja Sacher-Stehlin. Am 8. August jährt sich der Todestag der Kunstsammlerin zum 30. Mal, doch ihre persönliche Leidenschaft für zeitgenössische Kunst prägt Basel bis heute. «Eine schöne Geschichte, die mir in Erinnerung blieb, ist das Kleid mit den Stoffzigaretten, das Fred Spillmann für Maja Sacher-Stehlin kreierte, die ja ziemlich viel rauchte», sagt Gisèle Linder mit einem Schmunzeln. Und dann wieder ernst: «Wir können glücklich und stolz sein, dass es solche Familien in dieser Stadt gibt. Es sind echte Mäzene.» «Vielleicht muss man ein bisschen naiv sein. Auf jeden Fall aber passioniert!» Gisèle Linders Interesse an der bildenden Kunst ist familiär bedingt, denn schon ihr Vater kaufte früher Kunst. Allerdings eher hobbymässig, betont die Westschweizerin. Wer ein paar Bilder kaufe, sei ja noch kein Kunstsammler, eher ein Liebhaber. «Aber die braucht es auch.» Später in Genf in der Galerie von Freunden kam sie wieder mit Kunst in Kontakt und merkte schliesslich: «Das ist meine Welt.» Bevor sie ihre eigene Galerie eröffnete, arbeitete Gisèle Linder als Sekretärin in einem Basler Chemiekonzern und begann ihre Galerietätigkeit quasi von zu Hause aus. Nun ist sie seit über drei Jahrzehnten erfolgreich dabei. Nach einem Erfolgsrezept befragt, sagt die gestandene Galeristin etwas verlegen: «Vielleicht muss man ein bisschen naiv sein. Auf jeden Fall aber passioniert!» Die Qualität der Kunst spüren «Ihre» Künstlerinnen und Künstler kommen aus verschiedensten Weltgegenden. Aktuell und noch bis zum 13. Juli ist in der Galerie die Ausstellung «One and One» des Basler Künstlers Serge Hasenböhler zu sehen. Früher habe sie sich vor allem auf konkrete Kunst und Monochrome spezialisiert. Heute sei sie offener, aber gleichzeitig kritischer. Nach wie vor sei wichtig, dass sie die Qualität der Kunst sehe und spüre und sich nicht nur darauf verlasse, was man so höre. Deshalb besuche sie gerne Ausstellungen wie die Regionale. Früher, als diese noch «Weihnachtsausstellung» hiess und praktisch jede und jeder eine Chance erhielt, dort auszustellen, mochte sie die Schau noch lieber. «Es gab viel Schreckliches, aber auch sehr viel zu entdecken!», lacht die Galeristin. Seit 31 Jahren ist Gisèle Linder an der Art dabei. Die Basler Galerien seien aber nicht besonders gut vertreten, und was generell fehle, sei der Nachwuchs. «Junge Galerien, die junge Kunst zeigen, sind so wichtig für eine Stadt und bringen Bewegung. Auch für mich ist es manchmal schwierig, ganz junge Kunst zu verstehen», erklärt sie. Und wie schaffte es sie selber als junge Galeristin, einen begehrten Standplatz an der Art Basel zu ergattern? Damals sei es noch einfacher gewesen, zumal Ernst Beyeler sich sehr für die Basler Galeristen eingesetzt habe. Heute sei die Messe weniger auf Experimentelles und mehr auf «Business» ausgerichtet, und einen Stand zu kriegen sei schwieriger geworden — sogar nach Jahrzehnten des Ausstellens, wie Gisèle Linder erfuhr, als sie vor drei Jahren keine Zusage erhielt. Sie legte Rekurs ein und mit der tollen Unterstützung aus der Kunstszene habe es schliesslich doch geklappt. So sei aus dem Schrecken eine positive Erfahrung geworden. Positives gibt es einiges. Das wird klar, wenn die Galeristin in den vielen Ordnern blättert, mit leuchtenden Augen von den Begegnungen mit den Künstlern berichtet und Fotos von Vernissagen, Cocktailpartys in der Galerie und dem 30-Jahre-Jubiläum vor fünf Jahren zeigt. Insbesondere von der Toninstallation «Avoir vent» von Rudy Decelière, die zu diesem Anlass die Galerie zierte. An Fäden befestigte und mit Magneten versehene Magnolienblätter bewegten sich sanft und erzeugten dabei ein leises Geräusch. www.galerielinder.ch Links: Rudy Decelière, Toninstallationen «Avoir vent», 2014 (anlässlich 30-Jahre-Jubiläum am 24. August 2014 – 25.8.–13.9.2014) Mitte und rechts: Serge Hasenböhlers «One and One 15» und «One and One 02»

  • TREND: TASCHEN

    Klein aber fein heisst die Devise der aktuellen

  • YVES SAINT LAURENT – DER FRAUENVERSTEHER

    «Yves Saint Laurent gab Frauen die Macht», heisst es. Der Franzose gilt als einer der genialsten Modeschöpfer, er verkörperte wie nur wenige andere Designer die französische Haute-Couture-Mode. Den grössten Einfluss hinterliess er 1967 mit seiner Kreation eines Hosenanzuges für Frauen. Dieser Smoking schmeichelte der weiblichen Form elegant und sachlich zugleich und wirkte dadurch bewusst emanzipatorisch. Das Museum YSL in Paris präsentiert seine Kollektionen neu und wirft ein Licht auf den ikonischen Mondrian-Look. Von Maria Becker Kann Mode Kunst sein? Für Aurélie Samuel, Sammlungsdirektorin und Kuratorin des Musée Yves Saint Laurent in Paris, ist das keine Frage. Die Kunsthistorikerin ist überzeugt, dass der kulturelle Wert von Mode den Rang von Kunst hat. Angesichts der glamourösen Präsentation von Saint Laurents Kollektionen glaubt man das gerne. Sind nicht die beiden Museen — nach dem Pariser Haus wurde 2017 auch eines in Marrakesch eröffnet — der offizielle Beweis für den hohen Stellenwert? Selbst der Meister war sich nicht so sicher, ob Mode mit Kunst gleichzusetzen ist. Doch es war für ihn klar, dass es einen Künstler braucht, um Mode zu erschaffen. So sah er sich: «Es ist geheimnisvoll, aber die Natur hat mir ein Talent gegeben: zu spüren, was die Frauen wünschen.» Yves Saint Laurent, 1936 in Oran, Algerien, geboren, hat die Beziehung zwischen Kunst und Mode verändert. Er liess sich vielfach inspirieren von Werken der Kunstgeschichte und war ein passionierter Sammler. Heute werden im Museum in Paris Bilder von Picasso, Matisse und anderen als Beigabe für Ausstellungen präsentiert. Das klassizistische Gebäude an der Avenue Marceau ist das Stammhaus des Unternehmens und bewahrt rund 3100 Prototypen von Modellen. Anders als es früher bei Haute-Couture üblich war, hat Saint Laurent diese Originalmodelle für sich behalten. Zusammen mit Tausenden von Entwurfszeichnungen, Fotos und Accessoires bilden sie den Kernbestand des Museums. Auch sein Atelier gehört dazu: Es ist die Keimzelle der grossen Kreationen, wo der Meister zwischen Stoffballen und Kunstbüchern seine Kollektionen entwarf. Das Mondrian-Kleid Die neue Präsentation der Kollektionen im Pariser Museum fokussiert auf die berühmte Mondrian-Linie, die Saint Laurent in der Herbstschau 1965 erstmals zeigte. Sie machte ihn mit einem Schlag international bekannt. Der «Mondrian cocktail dress»,wie die originale Bezeichnung heisst, ist ein einfaches Etuikleid ohne figurbetonende Nähte. Hals- und Ärmel-Ausschnitte sind ohne jedes Dekor, alles kommt auf die Wirkung des von Mondrians späten abstrakten Bildern übertragenen Musters an: schwarze Linien auf weissem Grund und die drei Primärfarben Rot, Blau und Gelb. Gefertigt aus weichem Woll-Jersey, ignorierte das Modell die klassischen Vorgaben der Haute Couture, deren Entwürfe sich grundsätzlich am Körper der Frau orientierten. Saint Laurent kam es auf die Dekorativität des künstlerischen Vorbildes mit seinen klaren Farben und Mustern an. Dass es dennoch weiblich wirkte, hat Pierre Bergé, Laurents Freund und langjähriger Geschäftsführer, bestätigt: «Nicht eine Naht, kein Abnäher für die Brust – nichts, was hilft, dass das Kleid gut sitzt. Es schmiegt sich an die Hüften, an die Brust, und sehen Sie sich die Frauen in den Kleidern an: Es sitzt perfekt.» Das Mondrian-Kleid war eine Kreation, das den Geist seiner Zeit, die revolutionären 1960er-Jahre, reflektierte. Es war modernistisch und künstlerisch zugleich und wirkte stilbildend in der Modewelt und in der Gesellschaft. Oft kopiert, ist es heute weltweit in Museen zu sehen. Yves Saint Laurent hat das Grundmodell später modifiziert, so dienten auch die Kompositionen von Serge Poliakoff, einem ebenfalls abstrakten Künst-ler, als Muster. Darüberhinaus war das Etuikleid einfach ein Symbol für die neue Freiheit in der weiblichen Mode, ebenso wie der Hosenanzug, den Saint Laurent 1966 kreierte. Frauen konnten nun selbstverständlich auch maskuline Kleider tragen. Das war keine Kleidung mehr für das konservative Publikum der Haute Couture. «Yves Saint Laurent begleitete die Emanzipation der Frau. Er gab den Frauen Macht», sagt die Kuratorin Aurélie Samuel. Die Brüste von Mannequins Die neue Präsentation der Kollektion gibt auch einer langjährigen Mitarbeiterin des Meisters die Ehre: Claude Lalanne, eine exzentrische Bildhauerin, die für Saint Laurents Kollektionen Schmuck und andere Accessoires entwarf. Für ihre erste Teilnahme an der Herbstschau 1969 hatte sie die Brüste von Manne-quins abgeformt und in Kupfer gegossen. Die antropomorphe Schmuckform wurde wie eine Rüstung über Abendroben aus tiefblauem Chiffon getragen und erregte damals nicht nur Bewunderung, sondern auch Kritik. Für Saint Laurent konnte es recht sein. Einmal mehr hatte er gezeigt, dass seine Kreationen auf der Höhe der Zeit waren. Die Frage, ob Mode Kunst sein kann, kann man am besten bei einem Besuch der neuen Ausstellung be-antworten. In jedem Fall ist sie ein wunderbares Handwerk. Bis zum 5. Januar 2020 ist die Präsentation von Saint Laurents ikonischen Modellen im Musée Yves Saint Laurent Paris zu sehen. www.museeyslparis.com

  • HARLEY NIGGI-NÄGGI

    Am 7. Dezember 2019 von 16.30 bis 18.30 Uhr Wer kennt sie nicht: 50 Santa Clauses auf donnernden Maschinen, eine jubelnde Menge, Glühwein und Punsch und Tausende von verschenkten Niggi-Näggi-Seggli und noch mehr strahlende Kinderaugen. Das ist der alljährliche Harley Niggi-Näggi des H.O.G. Northwest Chapters Switzerland. Der Erlös geht an einen guten Zweck, nämlich an die Theodora- Stiftung. Die Route führt vom Claraplatz zum Marktplatz.

  • ADVENTSKALENDER IM THEATER BASEL

    Ab 1. Dezember 2019 täglich 17 bis 17.30 Uhr, am 13. Dezember 17.30 bis 18 Uhr Täglich ab dem 1. Dezember öffnet das Theater Basel ein Fenster seines literarisch-musikalischen Adventskalenders. Auf der grossen Bühne im Foyer werden von den Mitarbei- terinnen und Mitarbeitern des Theaters heitere oder besinnliche Beiträge und Performances präsentiert. Eintritt frei

  • ABENDS AUF DEM TURM DES BASLER MÜNSTERS

    Vom 2. bis 20. Dezember 2019 (Mo–Fr) von 16 bis 18 Uhr Jedes Jahr wird in der Adventszeit der Treppenaufgang des Martinsturms beleuchtet. Der Turm des Basler Münsters bietet einen ganz speziellen Ausblick über die weihnachtlich beleuchtete Altstadt. Der Eintritt kostet CHF 5.— pro Person.

  • EIS-DISCO AUF DER KUNSCHTI

    Samstag, 14. Dezember 2019, von 19 bis 24 Uhr Eislaufen einmal ganz anders: Nebelmaschine, Lichteffekte und heisse Beats verwandeln die Eisflächen der Kunsteisbahn in einen «Dancefloor on Ice». Kleine und grosse Schlittschuhläuferinnen und -läufer erleben ab 19 Uhr die Kunschti Margarethen im farbig- glitzernden Dekor. Eintrittspreise Eis-Disco: Erwachsene (ab 16 Jahren): CHF 10.– Kinder, SchülerInnen (6 bis 16 Jahre): CHF 7.– Kunsteisbahn Margarethen Im Margarethenpark 10 4053 Basel

  • EM BEBBI SY ADVÄNTSBOX

    Donnerstags, 5., 12. und 19. Dezember 2019, von 17 bis 20 Uhr Der Marktplatz liegt mitten in der Weihnachtsstadt zwischen den Weihnachtsmärkten und der Adväntsgass in der Rheingasse. Auch dieses Jahr wird «Em Bebbi sy Adväntsbox uff em Märtplatz» eingerichtet, eine mit Schiffscontainern erbaute Lounge, in der jeweils am Donnerstagabend in Zusammenarbeit mit den Machern von «Em Bebbi sy Jazz» ein etwas moderneres und frecheres Konzertangebot auf die Beine gestellt wird. Ergänzt wird es mit einem unkomplizierten Kulinarikangebot. www.basellive.ch

  • ADVENT-EVENTS IM HAFEN

    Im Basler Hafen zur Adventszeit nichts los? Von wegen! Wer das Besondere mag und es auch gerne mal alternativ hat, ist in der Panoramabar auf dem Quarterdeck genau richtig. Das Programm der am Rhein gelegenen Bar ist mit Musik von Americana, Folk und Country über Singer/Songwriter, Psycodelic Rock und Stoner bis hin zu Punk sehr vielseitig. Das Angebot an Getränken ist überschaubar aber qualitativ hochwertig und zu essen gibt's Fondue, Suppe oder Eintopf. www.quarterdeck.ch

  • BEGEHBARER ADVENTS- KALENDER IN SISSACH

    Vom 1. bis 24. Dezember werden geschmückte, mit viel Fantasie und Geschick gestaltete Fenster der Reihe nach geöffnet. Dieser Brauch wurde ursprünglich im Jahr 1992 von der Kulturellen Vereinigung gestartet und wird heute vom Frauenverein Sissach organisiert. Gute Gelegenheit für einen vorweihnachtlichen Abendspaziergang.

  • BASLER WEIHNACHTSMARKT

    Bis 23. Dezember 2019, täglich 11–20.30 Uhr, Münsterplatz und Barfüsserplatz. Basel geniesst den Ruf als traditionsreichste Weihnachtsstadt der Schweiz. Dazu trägt der hiesige Weihnachtsmarkt einen grossen Teil bei. Es gibt verschiedene Rankings von diversen Anbietern, die die Top-Weihnachtsmärkte in Europa küren. Eines fällt auf: Der Basler Weihnachtsmarkt ist beinahe immer unter den Top 10. 2018 wurde er auf der Rangliste der Plattform «European Best Destinations» auf Platz 8 gekürt und hatte somit sogar den bekannten Nürnberger Christkindlmarkt hinter sich gelassen. Bei Skyskanner.de wurde Basel auf Platz 5 gewählt in der Ranking von «Die 18 schönsten Weihnachtsmärkte in Europa». Vor Basel waren nur noch Wien auf Platz 1, Prag, Colmar und Valkenburg in Holland. Und auf vielen weiteren Seiten findet man Basel als einzigen Schweizer Weihnachtsmarkt – erwähnt in einem Atemzug mit den grössten und schönsten Weihnachtsmärkten Europas. Die Be- liebtheit des Basler Weihnachtsmarktes bestätigen auch die zahlreichen Touristen, die Jahr für Jahr aus aller Welt im Dezember zu uns kommen. Der Basler Weihnachtsmarkt hat aber noch mehr zu bieten. Als ältester Weihnachtsmarkt der Schweiz hat er eine lange Geschichte vorzuweisen. Diese begann im Jahr 1977 mit einigen wenigen Verkaufsständen auf dem Claraplatz. Erst später kam der Barfüsserplatz dazu. Seit 2011 gehört auch der Münsterplatz mit Ständen und dem besonders bei Kindern so beliebten Märchenwald zum Basler Weihnachtsmarkt dazu. Heute ist er mit 600 000 Besuchern jährlich der meistbesuchte Weihnachtsmarkt der Schweiz. Rund 160 Stände buhlen um die Gunst der Besucher. Drei davon sind bereits seit dem Anfang dabei und noch immer gerne vertreten: Born (Seiden- schals), Tanja Geiser (Holzspielwaren) und Raymond Waltzer (Gwürzegge). WUNSCHBAUM Auch dieses Jahr darf man seine Wünsche wieder am Wunschbaum beim Rümelinsplatz anbringen. Nehmen Sie sich einen der wasserfesten Zettel, schreiben Sie Ihre Wünsche auf und hängen Sie ihn an den Weihnachtswunschbaum. Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen! DAS BASLER WUNSCHBUCH Basel geht auch in puncto Wunschbuch als Pionier voraus. Das Basler Wunschbuch war das erste Wunschbuch zur Weihnachtszeit in der Schweiz. Seit 1994 wartet es im Rathaus jedes Jahr darauf, dass es die BaslerIinnen und Basler und die Touris- ten aus aller Welt mit ihren Texten zum Leben erwecken. Bis über den Jahreswechsel hinaus füllt sich das Buch mit privaten Gedanken, mit Wunschzetteln an den Weihnachtsmann, mit Hoffnungen auf Frieden, Liebe und Gesundheit. MÄRCHENWALD AUF DEM MÜNSTERPLATZ Der weihnachtliche Märchenwald lässt Kinderherzen höher schlagen. Neben vielen interessanten Handwerkskünsten wie Fackeln herstellen, Münzen prägen, schmie- den, Lebkuchen verzieren, Gutzi backen, Zinn oder Kerzen giessen, können Gross und Klein neben dem lodernden Feuer Schlangenbrot essen und heisse Schokolade trinken. Auch können Kinder eine Runde mit der Eisenbahn fahren, während die Eltern beispielsweise einen Glühwein trinken. 5. bis 22. Dezember 2019 Montag bis Freitag, 13.30 bis 19 Uhr Samstag, Sonntag, 12 bis 19 Uhr GÄSSLIMÄRT GLAIBASEL Ihrem Moto «Das gemütliche Zusammensein und die wärmenden Begegnungen untereinan- der» wird die Glaibasler Adväntsgass mit Sicherheit gerecht. Während der Weihnachtszeit verwandelt sich die Rheingasse in einen Treff- punkt für Gross und Klein. Neben Glühwein, Fondue-Plausch und vielem mehr veranstaltet die Adväntsgass im Glaibasel auch dieses Jahr während drei Tagen einen attraktiven Waren- markt. Über 40 lokale Händler bieten dabei ihre Waren an. Freitag, 20. und Samstag, 21. Dezember 2019, 14 bis 20 Uhr Sonntag, 22. Dezember 2019, 12 bis 18 Uhr Färbergässlein/ Rheingasse 31 WEIHNACHTSPYRAMIDE Die 13 Meter hohe Weihnachtspyramide ist nicht zu übersehen und ein beliebter Treffpunkt am Weihnachtsmarkt. Sie befindet sich auf dem Barfüsserplatz rechts vor dem Kircheneingang und bietet verschiedene Variationen von Glühwein an.

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