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- UNSERE REDAKTION: TEIL 3 MIT PATRICIA RAÑA
In der Serie «Unsere Redaktion» stellen wir jeweils eine engagierte Persönlichkeit des BaslerIN-Teams vor. Unsere Redaktorinnen, aber auch die Mitwirkenden im Hintergrund, sind kreative Frauen, die ihr eigenes Business leiten und mitten im Leben stehen. In dieser Ausgabe machen wir Sie mit Patricia Raña bekannt. Seit nun einem Jahr informiert sie in der BaslerIN über Ernährung und gibt der Jahreszeit entsprechend Gesundheitspflegetipps an unsere Leserinnen und Leser weiter. In Basel führt sie ihre eigene Praxis und arbeitet als Therapeutin für Chinesische Medizin und Akupunktur. Ihr Beruf ist ihre Leidenschaft und so finden in ihrer Praxis Menschen aller Altersgruppen Raum für kompetente Behandlungen und ganzheitliche Beratung in Gesundheitsfragen. Sie bildet sich sowohl in der Schulmedizin als auch in der Chinesischen Medizin weiter.
- UNSERE REDAKTION: TEIL 2 MIT KARIN BREYER
In der Serie «Unsere Redaktion» stellen wir jeweils eine engagierte Persönlichkeit des BaslerIN-Teams vor. Unsere Redaktorinnen, aber auch die Mitwirkenden im Hintergrund, sind kreative Frauen, die ihr eigenes Business leiten und mitten im Leben stehen. In dieser Ausgabe machen wir Sie mit Karin Breyer bekannt. Sie ist von Beginn an dabei und unterhält die Leserinnen und Leser mit ihren Ausflugstipps und spannenden Reisereportgen. Sie arbeitet als freie Reise- und Kulturjournalistin und Autorin. Seit vielen Jahren wandert sie kreuz und quer durch die Schweiz, dabei sind acht Wanderbücher entstanden. Die schönsten Touren in den Schweizer Bergen und im Schwarzwald begleitet sie als Wanderführerin. Ihre grosse Leidenschaft sind Auszeittage in der Natur. Karin Breyer bietet MBSR-Achtsamkeitskurse an.
- UNSERE REDAKTION: TEIL 1 MIT ANDREA ELMIGER
In der Serie «Unsere Redaktion» stellen wir jeweils eine engagierte Persönlichkeit des BaslerIN-Teams vor. Unsere Redaktorinnen, aber auch die Mitwirkenden im Hintergrund, sind kreative Frauen, die ihr eigenes Business leiten und mitten im Leben stehen. Andrea Elmiger ist seit den Anfängen dabei und hat das Team nicht nur redaktionell, sondern auch hinter den Kulissen kräftig unterstützt. Sie ist freie Journalistin, Sprachlehrerin und Inhaberin von ae text & sprache einer Sprachschule und Textwerkstatt. Die Mutter von zwei Töchtern veröffentlichte 2018 ihr Kinderbuch «Vivi mit den lila Haaren». Die Geschichte soll Vorschulkinder für das Thema Mobbing sensibilisieren. Bei BaslerIN betreut Andrea Elmiger das Ressort Familie. Weitere Informationen: www.aetextundsprache.ch
- Freiwilligenarbeit im Bergwald: gemeinsam den Schutzwald stärken
Freiwilligenarbeit im Bergwald: Forstliche Laien gehen in den Bergwald und leisten dort mit Fachleuten gemeinsam Freiwilligenarbeit. Sie bauen Zäune um junge Bäume, damit diese gross und stark werden können, erstellen Dreibeinböcke, um Schneekriechen einzudämmen, säubern Weiden von Sträuchern, um die Weideflächen wieder nutzbar zu machen, und vieles mehr: Das ist das Bergwaldprojekt. zVg: Bergwaldprojekt Freiwilligenarbeit im Bergwald: Einsatz für Zäune, Weiden und Schutzwald Jährlich helfen über 2000 Freiwillige tatkräftig mit, die Bergwälder und die Kulturlandschaft im Berggebiet stark und vielfältig zu erhalten. Sie unterstützen die lokalen Forstdienste dabei, Arbeiten zu erledigen, die sonst liegen bleiben würden. Denn der Klimawandel verursacht Mehrarbeit, die von den Forstdiensten allein kaum mehr bewältigt werden kann. «Die Kombination von Profis und Laien ist wahnsinnig spannend», findet der Revierförster Thomas Tschuor von Soazza GR. Die Gemeinde ist langjähriger Projektpartner vom Bergwaldprojekt und schätzt die Zusammenarbeit mit Freiwilligen aus allen Landesteilen, Berufsgruppen und Altersklassen. Sagenhafte 90’000 Arbeitsstunden Freiwilligenarbeit konnten im 2021 durch das Bergwaldprojekt in der Schweiz geleistet werden. Für das 2022 hat das Bergwaldprojekt wieder ein reichhaltiges Programm zusammengestellt. Interessierte können aus über 150 Projektwochen auswählen, wo und wann sie sich für die Bergwälder und die Kulturlandschaft der Schweiz einsetzen möchten. Abermals wird an über 40 Orten der Schweiz gearbeitet: Neu kann man auch in der Val Müstair GR einen Trockenstandort aufwerten helfen oder mit der Familie in Glarus Süd den Schutzwald pflegen. Packen Sie 2022 mit dem Bergwaldprojekt an: Stärken wir den Bergwald gemeinsam! Interessierte können sich direkt über www.bergwaldprojekt.ch für eine Projektwoche anmelden. zVg: Bergwaldprojekt zVg: Bergwaldprojekt
- DARF MAN SCHNEE ESSEN?
Kinder lieben Schnee. Sie bauen Schneemänner und Iglus, fahren Schlitten, formen Schneeengel und werfen Schneebälle. Manche stecken sich die weisse Pracht auch gern in den Mund oder lutschen an Eiszapfen. Was die Eltern beschäftigt: Darf man Schnee bedenkenlos essen? Von Andrea Elmiger Dass man gelben oder offensichtlich verschmutzten Schnee nicht essen sollte, ist allen klar. Aber wie sieht es mit frischgefallenen Flocken aus? Schnee, der sich auf Bäumen oder Dächern ansammelt? Schnee wie auch Regen können auf dem Weg zur Erde Schadstoffe aus verschmutzter Luft a uf nehmen. Wenn die Feinstaubwerte hoch sind, zeigt sich dies nicht nur in der Luft, sondern auch in frischem Schnee. Laut einer 2016 veröffentlichten kanadischen Studie reichert sich Schnee sehr schnell mit Feinstaub und anderen gesundheitsgefährdenden Substanzen an. Die Forscher hatten in einer Kältekammer frischen Schnee mit Abgasen, die bei der Verbrennung verschiedener Benzinsorten anfallen, bedampft. Bereits nach einer Stunde konnte eine erheblich höhere Belastung mit Fremdstoffen festgestellt werden. Auch Kot und Urin von Tieren verschmutzen den Schnee. Streusalz ist ein weiteres Problem. In grossen Mengen aufgenommen, kann es zu Erbrechen und Durchfall führen und ist nicht immer mit blossem Auge zu erkennen. Aber auch ohne Schmutzpartikel ist der Schnee nicht gut für den Körper. Geschmolzener Schnee ähnelt destilliertem Wasser, da er weder Mineralien noch Elektrolyte enthält. Diese werden dem Körper entzogen, wenn man Schnee in grossen Mengen trinkt. Fazit: Spass im Schnee gerne, aber bitte nicht essen!
- WEDDINGTRENDS TO LOVE
Heiratswillige können aufatmen, denn vieles hat sich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich entspannt. Diese positive Entwicklung spürt man auch bei den neuesten Hochzeitstrends 2022. Foto 123rf Von Judith Ravasi Lange mussten Paare Einschränkungen hinnehmen und auf Alternativen ausweichen. Obschon die Intimität und das Familiäre der Tiny-Weddings (Hochzeiten im kleinen Rahmen) genossen wurden, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um wieder gross herauszukommen. Hochzeitspaare möchten wieder feiern, und zwar richtig. Diese Veränderung hat vor allem auch die «Farbe des Jahres» geprägt. Die Trendfarbe 2022 wurde komplett neu entwickelt: «Veri Peri» ist eine fröh- liche Mischung aus Blau, Rot und Violett und steht für die Verschmelzung der physischen mit der digitalen Welt. Mit Letzterer mussten wir uns in der Vergangen- heit immer mehr anfreunden. Obwohl die digitalen Medien klar im Vorteil sind, wenn es darum geht, Infor- mationen auf schnellstem Weg zu übermitteln, bevor-zugen manche Paare dennoch eine Kommunikation in Papierform. Die Kalligrafie erlebt seit Jahren ein Revival, darunter Brushlettering, das zurzeit voll im Trend liegt. Für die Schönschrift sorgen professionelle Handlettering-Designer, die die Inhalte gekonnt umsetzen und den Schriften einen hochwertigen Touch verleihen. Für den grossen Auftritt braucht es natürlich die passende Mode. In diesem Jahr besonders angesagt sind Brautkleider mit dem gewissen Etwas: lange Schleppen, voluminöse Röcke, funkelnde Stoffe mit Kristallsteinchen und Glitzertüll. Unkonventionelle und mutige Bräute set- zen zudem mit einem Jumpsuit oder einer lässig coolen Kopfbedeckung ein Statement. Braut-Hüte und Capes sind 2022 das Trend-Accessoire schlechthin. Es gibt sie in Weiss oder Creme sowie in zarten Blush-Tönen. Ein weiterer Fokus wird auf den Oberkörper, insbesondere auf die Schultern gelegt. Mit sogenannten Trämeln (ein Mix aus Trägern und Ärmeln), die knapp unterhalb der Schulter angebracht sind, zarten Federstolas sowie mit ultra-voluminösen Tüllärmeln lässt sich die Figur zart umspielen. Brautkleider mit Capes fallen durch seidige und leichte Stoffe besonders schmeichelhaft und versprühen eine gewisse Extravaganz. Diese Stilrichtungen lehnen sich an die französische Mode und Designer an und lassen sich beim Dinner weiterverfolgen. Statt runder Einzeltische setzt sich der Trend der langen französischen Tafeln immer mehr durch. Diese werden mit Tischtüchern und -läufern aus Leinen und goldenen Kerzenständern mit hohen Stabkerzen festlich gedeckt. Der Blumenschmuck ist saisonal gewählt und natürlich gesteckt. Farblich in sanften Tönen wie Flieder oder Mauve und für Mutige in kräftigen, knalligen Farben, die mit hellen Grüntönen kombiniert werden. Kulinarisch möchten sich Paare wieder exquisite Gaumenfreuden gönnen und ziehen ein Mehr-Gänge-Menü dem Buffet vor. Kleine spezielle Bars ergänzen die Exklusivität: Gin-, Whiskey- oder Tequila-Bars sind die Favoriten. Wer seinen Welcome-Drink zusätzlich aufpeppen möchte, bringt ihn mit einer Prise Glitter zum Funkeln. Die Freude, seinen grossen Tag wieder mit all seinen Liebsten feiern zu dürfen, soll wieder gelebt werden!
- MISTE DEINEN GEISTIGEN KLEIDERSCHRANK AUS
Möchte man eine positive Veränderung im Leben erfahren, muss man lernen, anders zu denken und zu handeln. Von Myriam Born Wie ich in meiner Kolumne «Sei mutig und zeige dich» in der Februar-Ausgabe der BaslerIN erwähnt habe, bin ich davon überzeugt, dass wir erst etwas Neues in unserem Leben erschaffen und erleben können, wenn wir bereit sind, hinzusehen und uns darüber bewusst werden, was uns gerade noch davon abhält, dieses Neue zu erschaffen bzw. auch anzuziehen. Dabei können uns gewisse Muster, eine Verhaltensweise, sich immer wiederholende Gedanken, limitierende Glaubenssätze oder das festhängen an gewissen Erlebnissen unbewusst davon abhalten, loszugehen oder uns zu verändern bzw. diese anderen Erlebnisse und Menschen im Aussen anzuziehen. Erst wenn wir uns verändern, verändern sich auch die Dinge im Aussen und die Menschen fangen an, anders auf uns und unsere Verhaltensweise zu reagieren. Dafür müssen wir zuerst bei uns hinschauen und uns bewusst darüber werden, wo diese Blockaden denn sein können. Gerne erkläre ich dies anhand des Kleiderschrank-Beispiels: Ob wir wollen oder nicht, die Welt und wir verändern uns täglich. So auch die Mode, unser Körper, unser Stil, unser Umfeld, unsere Einstellungen und Wertvorstellungen. Darum sollte man von Zeit zu Zeit seinen Kleiderschrank anschauen und die Kleidungsstücke ausmisten, die nicht mehr passen, stiltechnisch überholt sind oder worin man sich nicht mehr wohl fühlt. Das schafft Platz für neue Kleidungstücke, die uns besser passen, worin wir uns wohler fühlen und worin wir auch das Ausstrahlen, was wir ausstrahlen möchten. Genau so ist es auch im Leben mit dem geistigen Kleiderschrank. Präsentiert Ihnen das Leben immer wieder ähnliche Herausforderungen in Form von wiederholenden Erlebnissen, Diskussionen mit Menschen oder wiederkehrenden Gefühlen und Gedanken, dann ist es Zeit genauer hinzusehen. Sobald man dann gewisse Dinge erkannt hat, also ins Bewusstsein geholt hat, geht es darum, diesen nachzugehen, um sie anschliessend zu transformieren. Damit sie uns nicht mehr länger davon abhalten, etwas zum Positiveren oder Besseren hin in unserem Leben zu verändern. Manche nennen das «Schattenarbeit», andere nennen es «inner work». Eines ist bei beidem klar, es ist Arbeit. Man muss bereit sein, bei sich hinzusehen, hinzuhören und zu fühlen und es braucht Mut. Eine grosse Portion Mut, Dinge anders zu machen, als es alle anderen machen und für sich und seine Werte einzustehen und dafür in Kauf zu nehmen, aufzufallen. Ist das ein Spaziergang? Nein. Eher ein Marathon. Aber es lohnt sich. Denn das anschliessende Gefühl von innerer Freiheit, Fülle und Ruhe und die neu gewonnene Klarheit und Kraft, die sich dadurch freisetzen, sind einfach unbezahlbar. Möchten Sie in Ihrem Leben Dinge verändern und Ihren geistigen Kleiderschrank einmal ausmisten? Dann sollten Sie Ihre wiederkehrenden Themen angehen und für sich transformieren. Dadurch können Sie in Ihre volle Kraft kommen und mit der freigesetzten Energie Ihre Ziele auch wirklich erreichen bzw. sich ein erfüllendes Leben nach Ihren Vorstellungen erschaffen. Mit einem Therapeuten, Arzt, Coach oder einer Mentorin geht die Aufarbeitung leichter, effizienter und man fühlt sich nicht so alleine. Also warten Sie nicht, sondern gehen Sie aktiv und mutig die sich zeigenden Themen an und werden zur kraftvollsten Version von sich selbst. Folgende drei Bücher und ein dazugehöriges Arbeitsbuch kann ich dir zum Thema Schattenarbeit empfehlen: • Ich bin ein Fehler und Liebe es. - Jeffrey Kastenmüller • 199 Fragen an dich selbst. - Michael Curse Kurth • Das Kind in dir muss Heimat finden. - Stefanie Stahl • Das Kind in dir muss Heimat finden: In drei Schritten zum starken Ich – das Arbeitsbuch - Stefanie Stahl Alle Bücher gehen das Thema Schattenarbeit unterschiedlich an und weil auch wir Menschen sehr individuell sind und unterschiedliche Geschichten haben, räsoniert das eine Buch vielleicht mehr mit dir als das andere.
- TRAINING UND MEHR ÜBER DEN DÄCHERN VON BASEL
Am 20. Mai 2022 eröffnet im Messeturm in Basel die «LIFE Health Lounge» ihre Tore. Training, Ernährungsberatung, Entspannung und ästhetische Anwendungen in einem familiären, exklusiven Ambiente warten auf die Gäste. Die «LIFE Health Lounge» ist nicht das erste Projekt von Anna Schepperle, Gründerin und Inhaberin. Mit den bereits bestehenden «LIFE Swiss Health Clubs» in Rheinfelden, Frick, Arlesheim, Allschwil und Basel hat sie und ihr Team im Bereich des Trainings, der Ernährungsberatung und der Entspannung bereits Fuss gefasst. Die «LIFE Health Lounge» ist das neueste Projekt, bei dem die Bereiche Gesundheit & Ästhetik miteinander verbunden sind. LIFE vertritt die Werte aussergewöhnlich, inspirierend und familiär – was die Kunden bei ihren Besuchen spüren und erleben dürfen. Ihnen eine Auszeit aus dem stressigen Alltag zu bieten, ist für das Team oberstes Gebot. Im Bereich des Trainings geht es darum, mit den neusten Trainingsmethoden besonders effektiv und zeitsparend Fett zu verbrennen, sich fit zu halten und sich nicht durch komplizierte Trainingsgeräte kämpfen zu müssen. Mit einem einfachen, sicheren und mit Chipkarten gesteuerten Training lassen sich gezielt die richtigen Muskelgruppen trainieren, damit das gewünschte Ergebnis schneller sichtbar wird. Im Bereich der Ernährungsberatung erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie mit einem einfach und vor allem nachhaltigen Konzept das gefährliche Bauchfett verlieren, gezielt Fett verbrennen und das ganze ohne Jo-Jo Effekt. «Es geht uns nicht darum, den Interessierten einfach nur einen Ernährungsplan zu erstellen, sondern sie zu begleiten, die Ernährungsform zu finden, die zu Ihnen und Ihrem Alltag passt und Sie über Ihre Zielerreichung hinaus zu begleiten», erklärt Anna Schepperle. Hier darf man sich aber auch einfach mal fallen lassen. Bei einer wohltuenden Massage, einem Saunagang oder einfach in einer Wellnessbehandlung. Dort lässt es sich auf den Moment fokussieren, die Aussicht geniessen, Tee trinken und erleben, wie die Seele neue Energie auftankt und der Körper Giftstoffe abtransportiert. Im Bereich der Ästhetik kombiniert «LIFE Health Lounge» Gesundheit mit qualitativ hochwertigen Anwendungen sowie Natürlichkeit mit Jugendlichkeit. Weitere Informationen: www.life-health-lounge.ch Foto: Anna Schepperle
- EIN TAG IM DIENSTE DER SCHWEIZER TAFEL
Hinter den Kulissen mit Sandra Locher Dickinson, Präsidentin des Gönnervereins Regio Basel der Schweizer Tafel. Sandra Locher Dickinson In der Schweiz leben 735 000 Menschen oder 8,7 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Tendenz durch die Corona-Pandemie steigend. Dennoch landen jährlich etwa zwei Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall. Die Schweizer Tafel engagiert sich für bedürftige Menschen in der gesamten Schweiz und setzt ein Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Die Präsidentin des Gönnervereins Regio Basel, Sandra Locher Dickinson, die für das Fundraising zuständig ist, zeigt uns, wie ein Tag bei der Schweizer Tafel in der Region Basel aussieht. Morgenmeeting und Vorbereitung Um 8 Uhr treffen alle im Verteilerzentrum/Lager in Pratteln ein. Die Zivildienstleistenden und freiwilligen Helferinnen und Helfer werden in einem 20-minütigen Briefing durch den Regionenleiter Michele Hoststettler und Disponen- ten Martin Mettler auf den Tag vorbereitet. Nach einem heissen Kaffee geht es los. Wir rollen die bereits mit Lebensmitteln aufgefüllten Kisten zur Rampe. In denen befinden sich Joghurts, Pasteten, Brot, Getränke und vie- les mehr. Fünf Kühlwagen starten um 8.30 Uhr ihre Tour. Wir sind mit Sandra Locher Dickinson und einem der Zi- vildienstleistenden auf der Stadtroute eingeteilt, die quer von Pratteln nach Muttenz durchs Gundeli, Bachgraben, Allschwil und Münchenstein führt. Erster Halt: Die Ware wird abgeholt Der erste Halt ist eine Coop-Verkaufsstelle. An der Anlieferungsrampe erwartet uns eine freundliche Mitarbeiterin. Neben ihr stehen bereits fünf Kisten mit Lebensmitteln, die wir an diesem Tag mitnehmen dürfen.Unsere Aufgabe ist es nun, die Kisten zu überprüfen, um festzustellen, ob wir gegebenenfalls etwas aussortieren müssen. Wir sind sichtlich erstaunt über den auf den ersten Blick einwandfreien Zustand der Wa- ren. Der Zivildienstleistende kann unseren Blick sofort deuten und erklärt, dass in der Schweiz die Qualitätsansprüche enorm hoch seien. Unsere Aufgabe ist nun, die gesamte Ware auf ihr Haltbarkeitsdatum zu kontrol- lieren. Dies betrifft sämtliche verpackte Lebensmittel. Bei Obst und Gemüse erfolgt es durch Sichtkontrolle. Sobald wir dies durchgeführt haben, laden wir die Kisten in das Kühlfahrzeug und weiter geht es zum nächsten Supermarkt. Das Abholen und Ausliefern der Ware ist eine präzise Organisation, denn das Auto hat nur eine gewisse Kapazität. Dies bedutet, dass die abgeholte Ware zuerst ausgehändigt werden muss, damit Kisten wieder frei werden, um diese dann wieder füllen zukönnen. Zweiter Halt: Die Ware wird abgegeben Die erste Station auf der Tour ist die Organisation Soup&Chill, wo wir schon sehnsüchtig erwartet werden. Die Küchenbrigade wählt aus dem Angebot aus. Heute sind es 20 Kisten, davon überwiegend Obst und Gemüse. Während des Ausladens läuft eine Passantin vorbei, klopft Sandra Locher Dickinson auf die Schulter und sagt: «Das ist grossartig, was Sie hier machen!» Locher Dickinson ist sichtlich berührt von den strahlenden Augen und der Dankbarkeit, die uns entgegengebracht wird. Das Prozedere des Einsammelns und der Abgabe wiederholt sich mehrere Male an diesem Tag. Zu den Institutionen gehören unter anderem das Tageshaus für Obdachlose, Gassenküche, Frauenhäuser und Männer- wohnheime, Ausgabestellen von kirchlichen Organisationen sowie weitere soziale Institutionen. Auf der Rückfahrt nach Pratteln ins Lager sind alle erschöpft. Kein Wunder, bedenkt man, dass wir an diesem Tag rund 220 Kisten aus- und eingeladen haben. «Ich bin immer wieder betroffen von der Armut, die ich sehe, und gleichzeitig bin ich beeindruckt, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie die Zivildienstleistenden jeden Tag leisten. Tagtäglich stellen sie sich dem Kampf gegen Foodwaste und zur Linderung der Armut. Und die körperliche Anstrengung ist nicht zu unterschätzen», so Sandra Locher Dickinson. Wie wird die Schweizer Tafel finanziert? Die Lagerbewirtschaftung, der Fahrzeugbetrieb sowie der Unterhalt der Infrastruktur kosten Geld. Als Non- Profit-Organisation ist die Schweizer Tafel zu hundert Prozent spendenfinanziert. Der Gönnerverein sammelt Geld für die Schweizer Tafel und finanziert somit einen wesentlichen Teil des monetären Gesamtbedarfes. Die wichtigste nationale Spendenaktion ist der Suppentag, der jeweils im November stattfindet. Es gibt aber viele weitere Möglichkeiten, wie man die Organisation unterstützen kann: mit einer Mitgliedschaft, einer Spende, einem Legat oder einem Anlass zugunsten der Schweizer Tafel. Wann und wie ist die Schweizer Tafel entstanden? Die Schweizer Tafel wurde vor 20 Jahren von Yvonne Kurzmeyer in Bern gegründet. Heute werden jährlich über 4000 Tonnen Lebensmittel im Wert von rund 26 Millionen Franken sinnvoll weiterverwendet. Essen – verteilen statt wegwerfen . Die Schweizer Tafel sammelt schweizweit bei Produzenten, Grossverteilern und Detaillisten täglich 16 Tonnen überschüssiges aber einwandfreie Lebensmittel ein. Sie verteilt diese kostenlos an soziale Institutionen wie beispielsweise Obdachlosenheime, Gassenküchen, Notunterkünfte und andere Hilfswerke. Jährlich werden so über 4000 Tonnen Lebensmittel im Wert von rund 26 Mio Franken sinnvoll weiterverwendet.
- MIT YOGA UND MASSAGE ZUM WUNSCHKIND
In ihrer Praxis Salomea in Basel hilft Salome Sonderegger Paaren, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Von Andrea Elmiger Das Wunderwerk weiblicher Körper spielt manchen Paaren einen Streich durch ihre Lebensplanung. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik ist jedes sechste Paar in der Schweiz von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen und nur wenige sprechen darüber. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist nach wie vor ein Tabuthema. In den vergangenen Jahren haben die Anfragen für Kinderwunschbegleitung auch in Salome Sondereggers Praxis Salomea zugenommen. Die Baslerin unterstützt Paare in ihren Anliegen betreffend Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung. Für junge Paare scheint Familiengründung oft weit weg zu sein. Viele Frauen sind bereits Mitte dreissig, ehe sie sich diesem Thema öffnen. «Man folgt oft dem klassischen Lebensweg Ausbildung, Heirat, Haus und Kind. Wenn die gewünschte Schwangerschaft dann ausbleibt, beginnt eine Reise voller Ungewissheit und Entscheidungen. Dieser Weg zum Baby wird oft als eine Achterbahnfahrt der Gefühle beschrieben, die mit Angst, Unsicherheit, aber auch Vorfreude verbunden ist», erzählt Salome Sonderegger. Was tun, wenn Zyklus um Zyklus verstreichen und die biologische Uhr tickt? «In der Kinderwunschwartezeit hadern so manche Frauen mit Selbstzweifeln. Sie fragen sich, was stimmt mit mir als Frau oder bei meinem Partner nicht. Das kann sehr zermürbend sein», sagt Salome Sonderegger. Bei einigen liegt gar eine medizinische Unfruchtbarkeit-Diagnose oder eine erfolglose künstliche Befruchtung vor. Es gibt viele Faktoren, die einen erheblichen Einfluss darauf haben, ob eine Frau schwanger wird oder nicht. Auch bei einem gesunden Paar und unter optimalen äusseren Bedingungen beträgt die Schwangerschaftsrate nicht mehr als zwanzig bis dreissig Prozent pro Zyklus. Ein ausbleibender Eisprung oder unausgereifte Eizellen können Gründe dafür sein. Auch enden Schwangerschaften oft bevor sie festgestellt wurden.Dennoch kann auch unter schwierigen Bedingungen eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg entstehen. Fruchtbarkeitsmassage und -yoga, Akupressur und positive Suggestionen beispielsweise schaffen ganzheitliche Voraussetzungen für eine mögliche Schwangerschaft. Die Fruchtbarkeitsmassage wurde im 19. Jahrhundert vom Engländer Joseph B. Stephenson entwickelt und ist im englischen Sprachraum als Stephensons-Technik oder «Creative Healing» bekannt. Bei einer Fruchtbarkeitsmassage werden die weiblichen Organe entsprechend der aktuellen Zyklusphase stimuliert. Foto: Die Fruchtbarkeitsmassage schafft ganzheitliche Voraussetzungen für eine mögliche Schwangerschaft. Yoga gehört zu den erfolgreichsten Methoden der Stressreduktion, weil es den Cortisolspiegel senkt und die Hormone positiv beeinflusst. Fruchtbarkeitsyoga verbessert den Blutfluss zu den Fortpflanzungsorganen und reduziert die Spannungen im Hüft- und Beckenbereich. Akupressur kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei werden bestimmte Punkte am Körper mit dem Daumen oder Zeigefinger gedrückt und massiert. Dadurch wird die Energie QI bewegt. Bei regelmässiger Anwendung wird die Schleimhaut der Gebärmutter aufgebaut, die Follikelreifung, die Einnistung und die damit verbundenen hormonellen Veränderungen stimuliert. Mit Suggestionen werden zudem Glaubensmuster und Blockaden, die im Unterbewusstsein verankert sind, aufgelöst. Salome Sonderegger ist Therapeutin für therapeutische Frauenmassage, dipl. Akupresseurin (TCM), dipl. Pflegefachfrau HF, dipl. Yogalehrerin für Fertility und Schwangerschaftsyoga, dipl. Kursleiterin für mentale Geburtsvorbereitung sowie zertifizierte Hypnosetherapeutin. Foto: Salome Sonderegger bei der Arbeit in ihrer Praxis Salomea in Basel.
- WIE EINE ZWEITE HAUT
Nur wenn es drunter stimmt, kann der Gesamtauftritt mit Grazie getragen werden. Nachhaltigkeit und Shapewear sind die neuen Schlagwörter in der (nackten) Welt. Von Vanessa del Moral Dass Nachhaltigkeit auch bei der Unterwäsche überschwappen würde, war zu erwarten; schliesslich ist dieser Stoff im direkten Kontakt mit unserer Haut, jenes Organ, welches uns vor äusseren Einflüssen schützt. Organic Basics Das dänische Label Organic Basics setzt auf Nachhaltigkeit, welche durch und durch hält was sie verspricht, es ist nicht ein Modewort, sondern eine Lebensphilosophie. Die Produktionsstätten mit welchen sie arbeiten, setzen vollumfänglich auf einen ökologischen Fussabdruck. Und auch die Models hinterlassen einen realen Eindruck und setzen das Label in ein wahrhaftig gutes Licht. Esquisse Lingerie Made in France ist hier die Devise. Und tatsächlich fühlt sich die Unterwäsche von diesem Label an wie eine zweit Haut. Einmal getragen, wird Frau zur Wiederholungstäterin. Skims Auch Shapewear ist Dank Kim Kardashian aus der Mottenkiste gezogen worden. Skims präsentiert Modelle, die sich durchaus im Alleingang präsentieren lassen. Das 2019 gegründete Label ist diese Saison, dank Models wie Heidi Klum oder Candice Swanepoel, auf Hochtouren gelaufen.
- IMAGEFILM BASLERIN
Wir freuen uns, dass unser erster Imagevideo endlich fertig ist. Die Zusammenarbeit erfolgte mit Basler Kunstschaffenden und wurde natürlich in Basel produziert. Auch die Tasche wurde durch eine Baslerin kreiert. Die Designerin Petra Huber entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Magazin BaslerIN eine auf 30 Stück limitierte, helle, frische, weisse Schultertasche in schlichtem Design. Sie hat zwei überdeckte Innentaschen, die genügend Platz für Kleingegenstände bieten. Die praktische Schultertasche besteht aus einem Canvas, welcher der Tasche einen festen und formstabilen Look gibt. Erhältlich in zwei Druck-Farben: lila oder braun und kann auf www.rancoonbooks.com bestellt werden. Das junge Basler Modelabel «Feb2nd» steht für kreative, tragbare Mode für jeden Tag. «Slow Fashion» statt «Fast Fashion» heisst die Devise von «Feb2nd» . Bevorzugt werden Materialen, welche zertifiziert sind und bestimmten Standards entsprechen. Je nach Art der Zertifizierung wird sichergestellt, dass sie umweltfreundlich, schadstofffrei, unter sozial verantwortlichen Arbeitsbedingungen sowie mit einer transparenten Lieferkette hergestellt werden. Die Verwendung von Standards ist in der Modebranche noch keine Selbstverständlichkeit. Durch das wachsende Umweltbewusstsein und die Berücksichtigung fairer Arbeitsbedingungen finden sie jedoch immer mehr Beachtung. Den ganzen Bericht lesen Sie hier .












