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  • Schokolade Basel: das Baslerstäbli vom xocolatl und seine sieben Namen

    In der Basler Altstadt, wo die Marktgasse ihre Gäste seit jeher mit kleinen Fachgeschäften empfängt, verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Fassade eine ganze Welt aus Kakao. xocolatl heisst das Geschäft an der Marktgasse 6 – und mit dem Baslerstäbli führt es eine Spezialität, die es so nur hier gibt: ein Stück Schokolade, das seine Heimat gleich im Namen trägt. Bild: Basel Tourismus Schokolade Basel: die Welt der Schokolade an der Marktgasse Wer bei xocolatl eintritt, betritt kein gewöhnliches Süsswarengeschäft, sondern eine Bibliothek des Geschmacks. Rund 600 Schokoladenprodukte aus aller Welt reihen sich hier aneinander, sortiert wie Bücher im Regal – aus Madagaskar, Ecuador, der Schweiz und vielen weiteren Herkunftsländern. Der Name ist Programm: «Die Welt der Schokolade» steht über dem Sortiment, und gemeint ist das durchaus wörtlich. Hinter dieser Auswahl stehen Handarbeit und Haltung. Maren Gnädinger hat Anbaugebiete bereist, Kooperativen besucht und mit Kleinbäuerinnen und Kleinbauern auf ihren Plantagen gesprochen, um zu wissen, woher der Kakao stammt und wie er gehandelt wird. Nachhaltige Produktion und fairer Handel sind hier keine Schlagworte, sondern Auswahlkriterien – Produkte aus Ländern, in denen missbräuchliche Kinderarbeit zum Alltag gehört, sucht man bewusst vergeblich. Damit reiht sich das Fachgeschäft in eine Basler Genussszene ein, die Qualität und Herkunft ernst nimmt, vom neuen Restaurant BANKS im Grand Hotel Les Trois Rois bis zum kleinen Laden in der Altstadt. Das Baslerstäbli und seine sieben Dialektnamen Das eigentliche Wahrzeichen des Hauses aber ist das Baslerstäbli. Das Schokoladenformat wird exklusiv für xocolatl gefertigt und ist in sieben Basler Dialektnamen aufgeteilt – eine kleine Hommage an die Sprache der Stadt, die aus Schokolade mehr macht als eine Nascherei: ein Stück Basel. Wer die sieben Namen entziffern möchte, muss den Weg an die Marktgasse antreten, denn ihren Charme entfalten sie erst in der Vitrine. Über das Jahr verändert sich das Sortiment mit den Jahreszeiten. Ein Herz und ein Schmetterling gehören ebenso dazu wie ein Stern zur Weihnachtszeit und ein Hase zu Ostern. So wird das Baslerstäbli zum Begleiter durch den Kalender – und zum Mitbringsel, das sich in Basel ebenso gut macht wie als Gruss aus der Rheinstadt in die Ferne. Es ist die lokal verwurzelte Antwort auf ein globales Sortiment: international inspiriert, unverkennbar baslerisch. Gerade als Geschenk entfaltet das Baslerstäbli seinen Reiz: ein Stück Basel, das sich verschenken lässt, ohne beliebig zu wirken. Wer grössere Aufmerksamkeiten sucht, wird bei xocolatl ebenfalls fündig – das Geschäft stellt auf Wunsch Präsente zusammen, berät auch Firmenkunden und liefert diese versandfertig. So verbindet sich die Sorgfalt, mit der die Schokoladen ausgewählt werden, mit der Freude, sie weiterzureichen: Aus einer Tafel wird ein durchdachtes Mitbringsel, das seine Herkunft gleich miterzählt. Schokoladen-Kaffee statt WLAN Im hinteren Teil des Ladens öffnet sich ein Schokoladen-Kaffee, das zum Verweilen einlädt. Über dreissig heisse und kalte Trinkschokoladen stehen zur Wahl, mit und ohne Aromen, dazu Kaffee- und Tee-Spezialitäten und eine Vitrine mit hausgemachten Kuchen. Zu den Klassikern zählt die glutenfreie Schokoladen-Tarte, die sich stückweise oder als ganze Torte mitnehmen lässt. Über allem wacht ein Motto, das in Zeiten permanenter Erreichbarkeit fast programmatisch klingt: «Sorry we don’t have WiFi – please talk to each other.» Es ist eine Einladung, den Blick vom Bildschirm zu heben – und passt bestens zu einem Basler Sommer, der ohnehin am liebsten draussen und miteinander gelebt wird, ob beim Rheinschwimmen quer durch die Stadt oder bei einer heissen Schokolade in der Altstadt. Ein süsses Stück Basel zum Mitnehmen Schokolade Basel hat viele Adressen, doch nur wenige erzählen ihre Herkunft so charmant wie das Baslerstäbli vom xocolatl. Wer das Globale und das Lokale auf einem einzigen Löffel vereinen möchte, findet an der Marktgasse 6 nicht nur eine Spezialität mit sieben Namen, sondern ein süsses Stück Stadtgeschichte zum Mitnehmen.

  • Confiserie Schiesser: Basler Süsswarentradition am Marktplatz

    Im Gespräch mit Rosalba Schiesser Foto: Tim Lüdin Vor drei Jahren feierte die Confiserie Schiesser am Basler Marktplatz den 150. Geburtstag. Rosalba und Stephan Schiesser führen sie in vierter Generation. Seit 2018 ist Rosalba Schiesser Gesch.ftsführerin des Haupthauses und der 2005 eröffneten «Chocolaterie», der Filiale im Gebäude der UBS an der Aeschenvorstadt 1. Für BaslerIN schildert sie ihr Leben zwischen Tradition und Gegenwart. Schwarz-Weiss-Fotos: zVg von Confiserie Schiesser Die Confiserie Schiesser ist eines der ältesten Kaffeehäuser der Schweiz und eines der seltenen Beispiele, bei denen weitgehend noch alles im Originalzustand ist, nicht nur baulich, sondern auch inhaltlich. Denn als «Café, Tea-Room, Confiserie zum Rathaus», wie es am Haus zu lesen ist, pflegt die Confiserie Schiesser bis heute die klassische schweizerische Tradition der Verbindung von Kaffeehaus, Salon de Thé und der Zuckerbäckerei. Können Sie etwas über die Zuckerbäcker in der Schweiz und zu den Schiesser-Vorfahren sagen? Vom 17. bis 20. Jahrhundert waren vorwiegend die Bündner Zuckerbäcker in ganz Europa berühmt und in besonderem Masse geschätzt. Die Familie Schiesser kam 1870 jedoch aus dem Glarnerland nach Basel. Übrigens: Frauen waren in diesem Metier schon immer essenziell. Sie arbeiteten und bestimmten mit und haben, wie im Falle unseres Grossvaters, der an der Spanischen Grippe starb, den Betrieb allein weitergeführt. Seit eh und je steht an der Fassade der Confiserie Schiesser «Café, Tea-Room, Confiserie zum Rathaus». Auch die Adresse ist seit der Gründung von vor mehr als 150 Jahren der Marktplatz in Basel, doch die ursprüngliche Hausnummer war 15, nicht wie heute 19. Seit wann ist das so und warum? Die heutige Fassadenbeschriftung stammt aus der Zeit nach 1910, als im Zuge der Marktplatzerweiterung die Häuserzeile zwischen Hutgasse und Sattelgasse komplett erneuert und dafür neu parzelliert wurde. Der Neubau steht am ursprünglichen Ort. Wenig später wurden Räume im benachbarten Eckhaus dazu gemietet, die u. a. den Tea Room im ersten Stock erweiterten. Schiesser ist nicht nur ein Laden, sondern auch ein Café und ein Tea Room. Worin besteht der Unterschied zwischen den drei Bereichen? Das Café steht in der Tradition des Kaffeehauses, das früher nur von Männern besucht wurde. Es hat dunkle Holzwände und dunkle Holzmöbel. Der Tea Room hat eine weibliche Tradition. Es hat eine helle Einrichtung und wurde früher hauptsächlich von Frauen besucht, die den feinen Tee mit Kuchen und aufwendiger Patisserie genossen. Eine Confiserie ist eine Zuckerbäckerei und verkauft Konfekt. Ein Café bietet Kuchen, ein Tea Room auch Herzhaftes – ist Schiesser eine Confiserie, eine Konditorei oder eine Bäckerei? Ja, eine Confiserie wird auch Konditorei oder Zuckerbäckerei genannt. Das ist ein Handwerksbetrieb, in dem süsses Gebäck und feines Salzgebäck von Hand produziert werden. Die Konditorei grenzt sich von der Bäckerei dadurch ab, dass dort keine Brotwaren produziert werden. Dies spielt auch in der Arbeitszeit eine sehr grosse Rolle. Während die Bäcker bereits ab 2 Uhr nachts arbeiten, können unsere Konditoren noch ausschlafen, da wir erst um 7 Uhr starten. Als unser Ur-Grossvater Rudolph Schiesser den ersten Konditor-Confiseur-Verein in Basel mitgründete, wurde das Handwerk «Zuckerbäcker» in «Konditor» umbenannt. In der Schweiz heisst die korrekte Berufsbezeichnung «Konditorin-Confiseurin». Zu den anspruchsvollsten Arbeiten gehört die Herstellung von Wunsch- und Hochzeitstorten. Ein Spezialgebiet gehört dem Chocolatier. In der Chocolaterie-Abteilung werden nebst Schokolade, Schokoladen- figuren und -spezialitäten auch Pralinés produziert. Sie gelten aufgrund ihrer aufwendigen Herstellung als die Krönung der Chocolatiers-Kunst. Im Herzen der Stadt gelegen, stellt sich die Frage: Wo werden die so unterschiedlichen Waren für den Verkauf in der Confiserie und den Verzehr im Café und dem Tea Room produziert? Was ist hausgemacht, was eingekauft? Wir haben im Haus eine Backstube, eine Chocolaterie sowie eine Patisserie-Abteilung und produzieren alle Spezialitäten selbst. Sämtliche Rohstoffe werden so regional wie möglich eingekauft. Einige unserer Lieferanten beliefern uns bereits seit Generationen. Was bedeutet es, ein Haus zu führen, das einen prominenten Ort so lange mitgeprägt hat? Ist es eine Verpfl ichtung? Eine Ehre? Oder mitunter auch eine Last? Es ist hauptsächlich eine grosse Ehre und Freude! Die Pfl icht sehe ich darin, die Tradition, die hochstehende Qualität sowie unsere Gastfreundschaft zu leben und zu erhalten. Eine Last sehe ich in der erdrückenden Bürokratie sowie den aktuellen Rahmenbedingungen. Seit der Pandemie haben uns die übertriebenen Reglemente, Vorgaben, ständig wechselnden Auflagen und Verbote sehr unter Druck gesetzt und nur geschadet. Auch die massiven administrativen Kontrollen durch diverse Behörden und deren Aufwände sind reine Schikane. Wir sind keine Juristen, sondern immer noch leidenschaftliche Gastgeber. Wie leben Sie den Spagat zwischen Tradition und Gegenwart? Was empfinden Sie als erhaltenswert und warum? Wo lassen Sie Neues zu? Zwischen Tradition und Gegenwart sehe ich keinen Spagat, sondern eher eine Brücke, die auf jeden Fall erhaltenswert ist. Auch die über hundertjährigen altbewährten Rezepte dürfen nicht geändert werden. Das erwartet unsere Kundschaft in konstanter Qualität von anno dazumal! Dabei sind wir auch stets offen für Neues, primär betreffend unsere Lernende, die immer wieder moderne Kreationen ausprobieren und herstellen. Der Spagat in meinem Leben ist eher woanders zu fi nden: Mein Mann Stephan und ich haben zwei Kinder und führen gemeinsam eine altehrwürdige Institution mit 32 Mitarbeitenden während sehr schwierigen Zeiten. Als moderne Frau habe ich den Anspruch, Familie, Haushalt und Confiserie perfekt zu meistern und mich dabei nicht selbst zu verlieren. Sie sind die erste Geschftsführerin des Betriebs, die mit ihrer Familie nicht im Schiesser-Gebäude wohnt. Was ist in Ihren Augen der Vorteil? Gibt es auch Nachteile? Für mich gibt es keinen Feierabend in diesem Sinne. In Gedanken bin ich permanent bei der Arbeit. Die räumliche Distanz hilft dennoch, etwas Abstand zum Geschäft zu gewinnen. Da wir in Fussdistanz wohnen, gibt es keine Nachteile. Sie sind gebürtige Italienerin. Wann kamen Sie nach Basel und weshalb? Was lieben Sie in und an Basel? Meine Eltern sind in den 1970er-Jahren aus Süditalien nach Bad Säckingen emigriert. Ich hatte eine wunderschöne Kindheit im badischen Ambiente. Nach dem Wirtschafts-Abitur war ich für eine Unternehmensberatung tätig, deren Hauptsitz in Reinach war. Somit zog ich von meinen Eltern weg ins Baselbiet. Das war damals sehr dramatisch: Meine Eltern hatten längst auf eine Hochzeit mit einem Italiener gewartet. Stattdessen zog ich nun unverheiratet in ein anderes Land. Ein paar Jahre später wurde ich GF-Assistentin im Ristorante Da Roberto in der Küchengasse. Fünf Jahre später wurde mir eine Stelle in der Geschäftsleitung der legendären Confiserie Frey am Bahnhof angeboten. Während dieser Zeit lernte ich Stephan Schiesser kennen. 2005 zog ich zu ihm nach Basel. Somit ist die Antwort klar: In die Stadt Basel kam ich der Liebe wegen. Was ich sonst noch an Basel liebe, ist die lässige Lebendigkeit der Baslerinnen und Basler, die Weltklassenkultur und -kunst sowie die regionale Schoggi- und Kaffeehauskultur. Ausserdem gefallen mir das mediterrane Ambiente der Stadt sowie die kurzen Wege. Es ist ein grosses Privileg und eine Freude, zu Fuss zur Arbeit oder zum Einkaufen zu gehen, zu flanieren oder auch abends nach dem Ausgehen nach Hause zu spazieren. Ich liebe und lebe die Basler Gastronomie. Mich trifft man entweder in einem belebten Basler Café (nicht nur im Schiesser) oder in einem gemütlichen Basler Restaurant. Text: Ulrike Zophoniasson

  • Food Pairing: die Aromenlehre hinter der perfekten Kombination

    Eine Wissenschaft auf der Suche nach der perfekten Geschmackskombination. Hintergrund des Food Pairings sind wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Aromenlehre. Unsere Zunge unterscheidet fünf Geschmacksrichtungen: bitter, sauer, salzig, süss und umami. Beim Food Pairing werden die einzelnen Lebensmittel im Labor auf ihre Aromen analysiert. Die Kombination von Zutaten mit ähnlichen Aromenbildern empfinden wir geschmacklich als besonders harmonisch. Das Aroma einer Erdbeere kann beispielsweise in folgende Nuancen unterteilt werden: fruchtig, würzig, zitronig, säuerlich, röstartig und käsig. Dazu passen Bananen, Vanille, Spargeln und Krustentiere, die ähnliche Nuancen aufweisen.

  • Schoggi-Tour: die Schokoladentour durch Basels Altstadt

    Stéphanie Greiner, Schweizerin mit kolumbianischen Wurzeln, auf den Spuren von Kakao, einer ebenso aromatischen wie spirituellen Frucht. Foto: Nils Fisch Stéphanie Greiner ist in Basel geboren und aufgewachsen. Sie ist bereits als Kind viel gereist, bei ihr zu Hause wurde gern gekocht und mit Freunden aus aller Welt gefeiert. Das Interesse für andere Kulturen und Lebensweisen sowie auch die Liebe zur Kulinarik wurden ihr in die Wiege gelegt. Kolumbien als ihr zweites Heimatland hat eine besondere Bedeutung für sie. Zu den Schoggi-Erlebnissen kamen Sie durch Zufall – oder war es vielleicht Bestimmung? Ich bin inmitten des kulturellen Herzens von Kakao und Schokolade aufgewachsen. Wirklich bewusst wurde mir dies erst, als ich nach mehreren Jahren Auslandsaufenthalt nach Basel zurückkam und für Freunde und Bekannte aus der Ferne kleine improvisierte Schokoladenrundgänge in der Stadt organisierte, um ihnen die «feine handgefertigte Schweizer Schokolade» näherzubringen. Da entdeckte ich, was alles hinter einer Schokoladentafel steckt und wie stark ich sowohl mit dem Ursprung des Kakaos im Amazonas als auch mit der edlen Schokoladenverarbeitung in der Schweiz verbunden bin. So wurde aus einem Hobby eine Leidenschaft und ein Unternehmen. Was bedeutet Kakao für Sie? Für mich ist Kakao die Urform und Schokolade das kulturelle Produkt einer kostbaren Pflanze. Ich finde es unglaublich spannend, wie Kakao und später Schokolade über Jahrtausende hinweg durch die halbe Welt gewandert sind, von Südamerika über Europa und Afrika. Dabei hatte diese tropische Frucht auf jedes Volk eine grosse Wirkung. Die alten mesoamerikanischen Zivilisationen verstanden Kakao beispielsweise als Herzensöffner und Symbol für die Wiedergeburt. Kakao wurde damals teilweise auch von Priestern als bewusstseinserweiterndes Getränk für Zeremonien zubereitet, denn Kakao hat in purer Form eine sanfte psychoaktive Wirkung. Kakao wurde für mich zum Herzensbegleiter. Zur Schokolade habe ich wiederum eine starke kulturelle Verbindung, da sowohl Kolumbien als auch die Schweiz grosse Schoggi-Kulturen sind. Wie sind die Touren aufgebaut, für wen eignen sie sich? Die Schokoladentour führt durch die wunderschöne Altstadt Basels. Wir besuchen handwerkliche Chocolatiers und erleben traditionelle lokale Familienbetriebe, die teils schon in fünfter Generation Schokolade kreieren. Auch lernen wir junge Bean-to-Bar-Unternehmen kennen, die von der Kakaobohne bis zur fertigen Tafelschokolade alle Produktionsschritte hausintern durchführen. Die Teilnehmer erhalten zudem einen Einblick in die tausendjährige Schokoladengeschichte, lernen die Schokoladenverarbeitung als traditionelles Handwerk kennen und probieren alles von der Kakaofrucht über Kakaobohnen bis zur fertigen Tafel. Dabei entdecken sie einige der bis zu 600 Aromen, die in einer guten Schokolade enthalten sein können. Die Schoggi-Tour eignet sich für Schokoladen-Enthusiasten und für alle, die dieses Genussmittel neu entdecken möchte. Xocotour Suisse, www.xocotour.ch

  • «Der Wettkampf meines Lebens»: Openair-Kino im Gartenbad St. Jakob

    Unter dem Namen «Kino am Pool im Joggeli» verwandelt sich das Gartenbad St. Jakob am Samstag, 15. August 2026, in ein Freiluftkino. Gezeigt wird «Der Wettkampf meines Lebens», ein bewegender Film über Mut, Ausdauer und den Willen, persönliche Grenzen zu überwinden. Organisiert wird der Abend vom Sportamt Basel-Stadt. Bild: Presented by Erziehungsdepartement Basel-Stadt · Unterstützt durch Basel Aquatics, Stilkraftfilm, Meom TV & Filmproduktion «Der Wettkampf meines Lebens»: Eine Flucht durch die Ostsee Im Zentrum des Abends steht die Geschichte des Spitzenschwimmers Axel Mitbauer. In der Nacht auf den 17. August 1969 wagte er die Flucht aus der DDR: eine rund 25 Kilometer lange Schwimmstrecke durch die eiskalte Ostsee, von Boltenhagen bis in die Lübecker Bucht – nachdem er zuvor wochenlangen Verhören der Staatssicherheit ausgesetzt gewesen war (Quelle: offizielle Filmseite). Wie Mitbauer selbst es formuliert: «Es war nicht der Wettkampf um eine Olympia-Medaille, es war ein Kampf um mein Leben.» «Der Wettkampf meines Lebens» verbindet dokumentarische Elemente mit nachgestellten Szenen und beleuchtet nicht nur Werdegang, Förderung und sportlichen Erfolg des Schwimmers, sondern auch die diktatorischen Zustände in der DDR, von denen er letztlich selbst betroffen war. Der Film zeigt, was dank des Sports möglich ist: Mut, Entschlossenheit, Ausdauer, menschliche Stärke und Risikobereitschaft – und stellt dem eine Kultur gegenüber, die im Osten herrschte und die viele hierzulande nur aus Erzählungen und aus der Lektüre westlicher Zeitungen kennen. Internationale Auszeichnungen für einen bewegenden Dokumentarfilm «Der Wettkampf meines Lebens» wurde mehrfach international ausgezeichnet. Besonders hervorgehoben wurde die Produktion beim Berlin Kiez Film Festival, wo sie für ihre eindringliche Darstellung der Ostsee-Flucht und die kraftvolle Verbindung von dokumentarischen Elementen und nachgestellten Szenen geehrt wurde. Zudem erhielt der Film eine Auszeichnung bei den Madrid Film Awards, die die authentische filmische Umsetzung, die emotionale Tiefe sowie die gesellschaftliche Relevanz der Geschichte würdigten. Wer sich vorab ein Bild vom Film machen möchte, findet auf der offiziellen Filmseite weiterführende Informationen. Axel Mitbauer und Regisseur Antonio La Regina live vor Ort Ein besonderer Programmpunkt des Abends ist die persönliche Anwesenheit der beiden Hauptbeteiligten. Axel Mitbauer lebt mit seiner Familie seit etlichen Jahren in Riehen und hat über Jahre hinweg Schwimmerinnen und Schwimmer in Basel trainiert, einige davon bis in Spitzennähe gebracht. Am Abend im Gartenbad St. Jakob wird er persönlich anwesend sein, ebenso wie der Regisseur Antonio La Regina. Antonio La Regina, 1989 in Trient geboren und in Südtirol aufgewachsen, bringt italienisch-österreichische Wurzeln und internationale Erfahrung mit. Nach seiner Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie und einem späteren Neuanfang ist er heute als Regisseur, Produzent und Moderator tätig. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine besondere Verbindung von Präzision und Emotion aus – eine Handschrift, die auch in «Der Wettkampf meines Lebens» spürbar wird. Programm und Kulinarik beim Kino am Pool Speziell an diesem Abend: Verpflegt wird mit einem kulinarischen Angebot, das seinerzeit im Osten en vogue war. Der Ablauf des Abends gliedert sich wie folgt: Um 19.30 Uhr öffnen die Tore, begleitet von Musik und Verpflegung. Um 20.00 Uhr folgt eine Gesprächsrunde mit Axel Mitbauer und Antonio La Regina, bevor um 20.30 Uhr der Film startet. Ab 22.00 Uhr klingt der Abend bei offenem Austausch aus. Tickets kosten CHF 18.00 für Erwachsene und CHF 15.00 für Kinder und sind an der Abendkasse sowie online über die Eventseite erhältlich. Mit dem Kino am Pool im Joggeli bringt das Sportamt Basel-Stadt die Geschichte von «Der Wettkampf meines Lebens» an einen aussergewöhnlichen Ort – mitten im Sommer, unter freiem Himmel, im Gartenbad St. Jakob. Wer sich generell einen Überblick über das kulturelle Angebot der Region verschaffen möchte, findet zudem im Beitrag über das Kulturhaus Bider & Tanner Basel eine zentrale Anlaufstelle für Tickets und Kulturtipps.

  • Rheinschwimmen Basel 2026: Der ultimative Guide für den Basler Volkssport

    Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, gibt es für Baslerinnen und Basler nur einen Ort: den Rhein. Das Rheinschwimmen Basel ist weit mehr als eine Abkühlung — es ist Tradition, Lebensgefühl und der Volkssport Nummer 1 der Stadt am Rheinknie. Alles, was Sie für Ihren perfekten Sommer im Rhein wissen müssen. Bild: SLRG Basel / Ursula Pajer Rheinschwimmen Basel — Warum die ganze Stadt im Fluss liegt Es gibt kaum ein Bild, das Basel im Sommer besser beschreibt: Hunderte bunte Schwimmsäcke, die wie ein farbenfroher Strom durch die Altstadt treiben. Das Rheinschwimmen Basel gehört zur Stadt wie das Münster und die Fasnacht. Sobald die Wassertemperatur die 18-Grad-Marke überschreitet, verwandelt sich das Kleinbasler Rheinufer in einen lebendigen Treffpunkt — Einheimische und Gäste gleichermassen lassen sich von der sanften Strömung tragen und geniessen die einzigartige Perspektive auf die historische Altstadt. Was anderswo undenkbar wäre, ist in Basel gelebter Alltag: Ein Fluss mitten in der Stadt, sauber genug zum Schwimmen, mit einer Infrastruktur, die weltweit ihresgleichen sucht. Ständige Kontrollen und Schutzrichtlinien des Kantonalen Laboratoriums Basel-Stadt garantieren eine hervorragende Wasserqualität. Kein Wunder, dass internationale Medien wie The Guardian und Monocle über dieses Phänomen berichten. Bild: Basel Tourismus Das offizielle Basler Rheinschwimmen 2026 Der Höhepunkt der Saison steht fest: Am Dienstag, 11. August 2026 findet das offizielle Basler Rheinschwimmen statt. Start ist um 18 Uhr am Schaffhauserrheinweg auf Höhe Stachelrain, das Ziel liegt bei der Leuengasse an der Johanniterbrücke. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass um eine Woche verschoben. Bis zu 5000 Schwimmerinnen und Schwimmer werden erwartet — begleitet von Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern der SLRG Sektion Basel. Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen sicheren Schwimmerinnen und Schwimmern offen. Seit der Gründung 1980 durch Bernhard Bosshart hat sich der Anlass zu einem Ereignis von internationaler Bekanntheit entwickelt. Bild: Basel Tourismus / wickelfisch.ch Wickelfisch Basel — Der bunte Schwimmsack und wo man ihn kauft Kein Rheinschwimmen ohne Wickelfisch: Der wasserdichte Schwimmsack in der ikonischen Fischform ist eine original Basler Erfindung und seit 2010 eine eingetragene Marke. Er hält Kleider, Handy und Portemonnaie trocken, während man sich treiben lässt — und sorgt mit seiner Signalfarbe für gute Sichtbarkeit im Wasser. Die Wickelfisch AG aus Ettingen bietet drei Grössen an: Small (3 Liter, für Sonnenbrille und Schlüssel), Medium (16 Liter, für T-Shirt und Badetuch) und Large (28 Liter, für ein komplettes Outfit). Neu in der Kollektion 2026: der Schwimmrucksack in der Farbe Opal und die Bikinibag Luna. Den Wickelfisch gibt es ab CHF 20 bei der Tourist Information am Barfüsserplatz, bei Bider & Tanner, bei Manor sowie im Online-Shop auf wickelfisch.com. Sicher schwimmen: Regeln und Wasserverhältnisse Der Rhein ist ein Fliessgewässer — und damit nicht ohne Risiken. Bevor Sie ins Wasser steigen, prüfen Sie die aktuellen Verhältnisse auf badi-info.ch oder in der kostenlosen BachApp (erhältlich für iOS und Android). Schwimmen Sie nur, wenn die Wassertemperatur über 18 °C liegt, der Pegelstand unter 650 cm beträgt, die Abflussmenge unter 1500 m³/Sekunde liegt, Sie sicher und ausdauernd schwimmen können und Sie nicht alleine unterwegs sind. Strikt verboten ist das Springen von Brücken, die Verwendung von Schwimmhilfen (Luftmatratzen, Gummiboote) sowie das Schwimmen in Hafengebieten und bei der Schleuse Birsfelden. Binden Sie den Wickelfisch niemals am Körper fest — verfängt er sich an Ketten oder Bojen, kann das lebensgefährlich werden. Die schönsten Einstiegsstellen für das Rheinschwimmen Basel Der beliebteste Einstieg befindet sich am Schaffhauserrheinweg 93, direkt unterhalb des Museum Tinguely. Von hier aus lässt man sich rund drei Kilometer auf der Kleinbasler Seite rheinabwärts treiben — vorbei an der Wettsteinbrücke, dem Münster auf der gegenüberliegenden Seite und den historischen Fassaden der Altstadt. Wer es kürzer mag, steigt an der Wettsteinbrücke oder bei der Mittleren Brücke aus. Die Bach-ab-Karte der SLRG zeigt alle Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten im Detail. Nach dem Schwimmen: Gönnen Sie sich einen Apéro an einer der Buvetten am Kleinbasler Rheinufer — der perfekte Ausklang eines Sommertags am Wasser. Begleitetes Rheinschwimmen — Ideal für Einsteigerinnen Wer zum ersten Mal im Rhein schwimmen möchte, ist beim begleiteten Rheinschwimmen des Sportamts Basel-Stadt bestens aufgehoben. Von Juli bis Mitte September begleiten geschulte Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer der SLRG jeden Dienstagabend eine Gruppe durch den Rhein. Treffpunkt: 17:45 Uhr unterhalb des Museum Tinguely bei der blauen Flagge des Sportamts. Die Strecke führt bis zur Wettsteinbrücke (ca. 1 km, rund 20 Minuten Schwimmzeit). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung auf bs.trainingplus.ch ist erforderlich. Rheinbadhäuschen — Jugendstil-Perlen am Wasser Wer es etwas gemütlicher mag, findet in den beiden historischen Rheinbadhäuschen den perfekten Zugang zum Wasser. Das Rheinbad Breite und das Rheinbad St. Johann — beide im Jugendstil erbaut — sind von Mai bis September geöffnet und bieten Duschen, WCs und Umziehgarderoben. Besonders das Rheinbad St. Johann bei der Johanniterbrücke eignet sich auch für weniger geübte Schwimmerinnen: Hier wurde ein Nichtschwimmerbecken direkt am Rhein integriert.

  • Mit dem Camper auf nach Schweden

    Ferien (fast) wie anno dazumal ohne TripAdvisor & Co. Text und Fotos: Andrea Elmiger Der Weg ist das Ziel, heisst es so schön. Noch nie war dieser Spruch treffender als bei unserer letzten Reise. Praktisch nirgends sieht man mehr von der Landschaft, spürt mehr vom Leben der jeweiligen Bewohner als auf einer planlosen Camperreise. Man lässt sich treiben, trifft auf vie-lerlei Orte, von denen sich manche als wahrer Geheimtipp erweisen. Man begegnet vielen interes-santen Menschen aus allen Gegenden dieser Welt und das Beste: Man weiss nie, wo man am nächs-ten Tag aufwachen wird. Genau dieses Spontane haben wir gesucht. Einmal Ferien machen ohne davor endlose Abende auf dem Sofa zu verbringen und dabei auf Airbnb, TripAdvisor oder Expedia zu surfen. Unvorhersehbares statt Perfektio-niertes. Wir nahmen uns also vor, wie ein Kind die Dinge selbst zu entdecken: unbefangen und mit einem Auge fürs Detail. Wir haben einzig eine App heruntergeladen, um vorhandene Stell-, Hafen- und Campingplätze zu orten. Das Zielland sollte Schweden, die Heimat von Pippi Langstrumpf, sein. Wir packten also unsere sieben Sachen, vier Velos und unsere beiden Töchter und fuhren im Morgengrauen los. Wir fuhren durch Deutschland und Dänemark und dann mit der Fähre von Frederikshavn nach Göteborg. Dort, vor der Küste Schwedens, findet man die berühmten Schären. Die Mischung aus schroffen Felsen, zaghafter Vegetation und roten Häuschen gibt es nirgends ein zweites Mal. An dieser Küste entlang stiessen wir auf viele gemütliche Marinas. Die Atmosphäre an solchen Hafenplätzen ist einzigartig. Segelschiffe, Fischer, Hündeler und Weltenbummler treffen hier aufeinander. Es wird geschwatzt, Tipps gegeben, gemeinsam gegrillt und gelacht. Die schwedischen Stellplätze kosten im Durchschnitt zirka 25 Schweizer Franken und bieten im Allgemeinen eine gute Infrastruktur: angenehme Dusch- und Abwaschmöglichkeiten und oftmals auch Grillplätze zur freien Nutzung. Ausser bei Sehenswürdigkeiten ist es nicht nötig, vorzeitig zu buchen. Dort jedoch muss man nicht nur früh buchen, sondern in puncto Ausstattung, Atmosphäre sowie beim Preis Abstriche machen. Das Check-in erfolgt in der Regel unkompliziert an einem Automaten. Generell sind die Schweden in Sachen Elektronik gut aufgestellt. Ob beim Einchecken (sogar an den abgelegendsten Orten) oder bei der Dame am Marktstand, man zahlt mit der Karte. Bargeldlos erfolgt auch der Erwerb einer Fischerlizenz. Eine entsprechende App zeigt die Gebiete, in denen es erlaubt ist zu fischen, gibt Informationen zum Fischbestand und zur Gesetzeslage. Das Fischen mögen auch die Kinder, ob am Ufer oder auf einem Fischerboot, abenteuerlich ist es auf jeden Fall. Wir sahen verschiedenste Tiere, aber lange in Erinnerung bleiben werden uns die spontanen menschlichen Begegnungen. Stella, Luca, Anna oder wie sie alle hiessen, waren wunderbare Spielkameraden für unsere Töchter und boten uns Eltern die Möglichkeit, mal unge-stört ein Glas Wein zusammen zu trinken. Schön war es auch auf einer Farm, sozusagen am Ende der Welt. Da schliefen wir zwischen Schafen und Hühnern. Letztere verwöhnten uns mit ihren frischen Eiern, die wir zum Frühstück spontan mit der Gastfamilie auf deren Terrasse verspeisten. Fazit unserer Reise: Es waren erlebnisreiche drei Wochen. Wegen der guten Infrastruktur der Stell-plätze und den angenehmen Temperaturen ist und bleibt Schweden ein begehrtes Camperland. Einziger Wermutstropfen: der Preis. Obschon wir viel selber kochten, waren diese Ferien unsere teuersten überhaupt.

  • Thurgau Travel setzt neue Massstäbe: Pionier für nachhaltige Flussreisen

    In einer Zeit, in der das Bewusstsein für ökologische und soziale Verantwortung stetig wächst, setzt Thurgau Travel, ein bekannter Name für internationale Flussreisen, neue Massstäbe. Das Schweizer Unternehmen hat als weltweit erster Flussreise-Veranstalter die begehrte TourCert-Zertifizierung erhalten. Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Gütesiegel, sondern ein klares Bekenntnis zu einer umfassenden und strategischen Nachhaltigkeitsphilosophie, die weit über Einzelmassnahmen hinausgeht. Nachhaltige Flussreisen als Kern der Unternehmensentwicklung Die TourCert-Zertifizierung bestätigt, dass Thurgau Travel Nachhaltigkeit nicht als optionales Extra, sondern als integralen Bestandteil seiner Unternehmensstrategie versteht. Dies manifestiert sich in der konsequenten Weiterentwicklung interner Standards, der aktiven Sensibilisierung der Mitarbeitenden und einer transparenten Kommunikation gegenüber den Kundinnen und Kunden. Auch die Zusammenarbeit mit Leistungspartnern wird unter diesem Aspekt kritisch beleuchtet und optimiert. Im Zentrum steht dabei stets die kontinuierliche Verbesserung sowie die bewusste Auseinandersetzung mit ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten des Reisens. Robert Katzer, Nachhaltigkeitsbeauftragter und Head of Onboard Operations bei Thurgau Travel, betont die Bedeutung dieser Zertifizierung: «Die TourCert-Zertifizierung bedeutet für uns als Reiseveranstalter, Nachhaltigkeit noch konsequenter in unserem täglichen Handeln zu verankern, und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette.» Er hebt hervor, dass der Zertifizierungsprozess das gesamte Familienunternehmen zusammengeführt und das bereits vorhandene Engagement sichtbar gemacht habe. Diese Auszeichnung bestärkt Thurgau Travel darin, die Verantwortung bewusst wahrzunehmen und den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen. Ein Novum in der Tourismusbranche TourCert begleitet Tourismusunternehmen und Destinationen weltweit auf ihrem Weg zu einem nachhaltigeren Wirtschaften. Unter den aktuell 134 zertifizierten Unternehmen und Organisationen ist Thurgau Travel der erste Flussreise-Veranstalter, der diese anerkannte Auszeichnung erhält. Dies unterstreicht die Vorreiterrolle des Schweizer Unternehmens in der Branche und setzt einen neuen Standard für verantwortungsbewusste Flussreisen. Die Zertifizierung von TourCert hilft Unternehmen dabei, klare Standards zu etablieren, Fortschritte messbar zu machen und Nachhaltigkeit langfristig in der gesamten Organisation zu verankern. Für Thurgau Travel ist dies ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung eines zukunftsfähigen Reiseangebots, das seit fast 25 Jahren persönliche Beratung, sorgfältig kuratierte Routen und besondere Flusserlebnisse weltweit miteinander verbindet. Die TourCert-Zertifizierung ergänzt diesen Anspruch um eine klar strukturierte und überprüfbare Nachhaltigkeitsbasis. Verantwortungsbewusst die Welt entdecken Für Reisende, die Wert auf nachhaltige Flussreisen legen, bietet die TourCert-Zertifizierung von Thurgau Travel eine wichtige Orientierungshilfe. Sie können darauf vertrauen, dass ihr Reiseveranstalter sich aktiv für Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und eine faire Wirtschaft einsetzt. Dies ermöglicht es, die Schönheit der Flusslandschaften weltweit mit gutem Gewissen zu geniessen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zu leisten. Thurgau Travel zeigt, dass luxuriöse und gleichzeitig verantwortungsvolle Flussreisen keine Gegensätze sein müssen. Das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit ist ein inspirierendes Beispiel für die gesamte Reisebranche und ein Gewinn für alle, die das Reisen lieben und gleichzeitig die Welt für zukünftige Generationen bewahren möchten. Wer mehr über die nachhaltigen Angebote erfahren möchte, findet Informationen auf der Webseite von Thurgau Travel.

  • Junge Gestalterinnen Luzern: «Again for tomorrow»: Junge Grafikerinnen gestalten unsere Zukunft

    Zum zweiten Mal bespielen Lernende der Fachklasse Grafik Luzern das Hans Erni Museum. Vom 3. September bis 4. Oktober 2026 zeigt die Ausstellung «Again for tomorrow» Arbeiten, die sich mit den grossen Themen der Gegenwart auseinandersetzen: dem Schutz der Natur, dem Wandel des Klimas und der Versorgung mit Energie. Bild: @ Photobastei Zürich 2023 Wissenschaft als Ausgangspunkt, Gestaltung als Sprache Die gezeigten Arbeiten sind zwischen 2019 und 2025 im Rahmen der «Lutz Wochen» entstanden. Grundlage bilden wissenschaftliche Fakten und Prognosen von Forschenden der Universität Zürich und der ETH Zürich. Mit den Mitteln der Infografik übersetzen die jungen Gestalterinnen und Gestalter komplexe Sachverhalte in Bilder, die zugänglich sind und zum genaueren Hinschauen einladen. Zu sehen sind unter anderem plastische Modelle zur Biodiversität, eindrückliche Bilder zum Klimawandel sowie Objekte, die den Energiekreislauf der Schweiz sichtbar machen. Eine Gesamtschau von sieben Jahren Zusammenarbeit «Again for tomorrow» ist die erste Gesamtschau aller Werke, die in dieser Zusammenarbeit entstanden sind. In den letzten sieben Jahren haben rund 80 Lernende sowie ebenso viele Forschende, Dozierende und Fachleute aus Kommunikation und Produktion zum Gelingen der Projekte beigetragen. Moderiert und produziert wurden die Kooperationsprojekte durch «graphic.rodeo», einen Verbund aus Forschenden, Gestaltenden und Kommunikationsfachleuten. Kuratiert wird die Ausstellung von Rafael Koch und Heinz Stahlhut, Leiter des Hans Erni Museums. Drei Exponate im Fokus «erschreckend schöne Bilder» (2019, 2022): Fakten und Prognosen zum Klimawandel in der Schweiz und weltweit — ein Denkanstoss, der die erschreckenden Dimensionen auf überraschende Weise veranschaulicht. «Energie am Puls der Zeit» (2023, 2024): Schlaue Uhren unter Strom — die abstrakte Materie Energie und der unsichtbare Fluss von Strom werden durch Lichtbilder sichtbar gemacht. «einfach komplex» (2025): Artenreiche Ökosysteme sind produktiver als Monokulturen. Eine Serie von Skulpturen vermittelt die komplexen Zusammenhänge der Biodiversität plastisch und haptisch erfahrbar. Besuch und Informationen Die Ausstellung «Again for tomorrow» ist vom 3. September bis 4. Oktober 2026 im Hans Erni Museum im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zu sehen. Ein Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Gesprächen und Präsentationen der Lernenden begleitet die Ausstellungsdauer. Parallel zu sehen: «Fantastische Flugobjekte. Hans Küchler und Verwandte» im Erdgeschoss des Hans Erni Museums.

  • Das Geheimnis von Salma Hayek: Ultherapy und der natürliche Lifting-Effekt

    Hollywood-Star Salma Hayek schwört auf Ultherapy®, eine nicht-invasive Behandlung, die die Haut sichtbar strafft, Fältchen reduziert und einen natürlich wirkenden Lifting-Effekt ermöglicht. Die Methode, die weltweit an Popularität gewinnt, verbindet technologische Präzision mit subtilen, harmonischen Ergebnissen – und ist auch in Basel bei Swissestetix verfügbar. Ultherapy – Hintergrund und Bedeutung der Methode Hollywood-Ikone Salma Hayek ist das globale Gesicht für Ultherapy® und vertraut auf die nicht-invasive Methode, um ihre Haut auf natürliche Weise zu straffen. Doch was genau steckt hinter dieser nicht-invasiven Behandlung, die verspricht, die Haut sichtbar zu verjüngen? Ultherapy® ist eine klinisch erprobte Methode zur Hautstraffung, die ohne Skalpell auskommt und keineswegs neu auf dem Markt ist – bereits seit 17 Jahren sorgt sie für natürlich aussehende Straffungsergebnisse. Durch die stetige Weiterentwicklung der Technologie und prominente Fürsprecherinnen wie Salma Hayek erlebt die Behandlung derzeit eine neue Welle der Aufmerksamkeit. Ultherapy – Markteinführung und wissenschaftliche Evidenz Ultherapy® wurde 2008 global eingeführt. Die erste Zulassung durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA erfolgte 2009, zunächst für das nicht-invasive Augenbrauenlifting. In den Folgejahren wurden die Zulassungen auf die Straffung von Hals, Kinnpartie und Dekolleté erweitert. Damit ist Ultherapy® das erste und bisher einzige von der FDA zugelassene Verfahren dieser Art mit Echtzeit-Ultraschall-Visualisierung. Die Wirksamkeit der Methode ist klinisch sehr gut belegt. Studien der renommierten Northwestern University, Illinois, USA (2008) zeigten, dass neun von zehn Patienten eine klinisch signifikante Liftung der Augenbrauen nach nur einer Behandlung erfahren hatten. Dieses Ergebnis wurde von einem Gremium unabhängiger plastischer Chirurgen und Dermatologen durch anonymisierte Vorher-Nachher-Fotos bestätigt. Was ist Ultherapy und wie funktioniert es? Ultherapy® ist ein nicht-invasives Verfahren, das die körpereigene Kollagenproduktion anregt. Es nutzt mikrofokussierten Ultraschall, um die Haut im Gesicht, am Hals und am Dekolleté sichtbar zu liften und zu straffen. Dabei wird ein spezieller Ultraschallkopf auf die zu behandelnden Hautpartien aufgesetzt. Dieser sendet gebündelte Ultraschallwellen in tiefere Hautschichten, ohne die Hautoberfläche zu verletzen. Die Energie erzeugt in der Tiefe des Gewebes präzise Wärmepunkte, die der Körper als kleine Verletzungen interpretiert. Daraufhin wird die Produktion von neuem, straffendem Kollagen und Elastin angeregt. Dieser Prozess, auch Neokollagenese genannt, führt über mehrere Monate zu einer sichtbaren Straffung und Anhebung der Haut. Ein entscheidender Vorteil von Ultherapy gegenüber anderen HIFU-Behandlungen (hochintensiv fokussierter Ultraschall) ist die patentierte DeepSEE®-Technologie. Sie ermöglicht es dem Behandler, während der gesamten Anwendung die zu behandelnden Gewebeschichten auf einem Bildschirm zu sehen und die Ultraschallenergie gezielt in der optimalen Tiefe abzugeben. Für wen ist Ultherapy geeignet und wo wird die Behandlung in Basel angeboten? Ultherapy® eignet sich besonders für Personen mit leichter bis moderater Hauterschlaffung, die sich ein frischeres und jünger wirkendes Aussehen wünschen, aber noch keinen chirurgischen Eingriff in Betracht ziehen. Ideale Kandidaten sind in der Regel Frauen und Männer ab 30 Jahren, bei denen die Haut an Spannkraft verliert. Typische Anwendungsgebiete: Gesicht: Anhebung der Augenbrauenpartie, Straffung der Wangen und eine definiertere Kinnlinie («Jawline») Hals: Reduzierung von schlaffer Haut und Fältchen Dekolleté: Glättung von Knitterfältchen und straffere Haut im Brustbereich In Basel wird Ultherapy unter anderem bei Swissestetix angeboten, die das Verfahren als Teil ihres medizinisch-ästhetischen Spektrums einsetzen. Ablauf einer Ultherapy-Behandlung Eine Ultherapy®-Behandlung dauert je nach zu behandelndem Areal zwischen 30 und 90 Minuten. Nach einer gründlichen Reinigung der Haut wird Ultraschallgel aufgetragen. Der Arzt oder die Ärztin führt dann den Ultraschallkopf über die entsprechenden Hautpartien. Während der Energieabgabe kann ein leichtes Kribbeln oder Wärmegefühl empfunden werden. Das Schmerzempfinden ist individuell, kann aber bei Bedarf mit leichten Schmerzmitteln vor der Behandlung reduziert werden. Ein grosser Vorteil ist, dass es in der Regel keine Ausfallzeiten gibt. Leichte Rötungen oder Schwellungen können auftreten, klingen jedoch meist innerhalb weniger Stunden ab. Die gewohnten Aktivitäten können sofort fortgeführt werden. Ergebnisse und Haltbarkeit der Ultherapy Erste Ergebnisse sind oft schon direkt nach der Behandlung sichtbar. Der eigentliche Lifting-Effekt entwickelt sich jedoch schrittweise über drei bis sechs Monate, da der Körper Zeit benötigt, neues Kollagen zu bilden. Die Haltbarkeit der Ergebnisse ist individuell und hängt vom natürlichen Alterungsprozess ab, hält aber in der Regel ein bis zwei Jahre. Vorteile und Nachteile von Ultherapy Vorteile: Nicht-invasiv, keine Operation oder Narben Anregung der körpereigenen Kollagenproduktion für natürliche, langanhaltende (bis zu zwei Jahren) Ergebnisse Keine Ausfallzeiten, sofort wieder gesellschaftsfähig Präzise Behandlung durch Echtzeit-Ultraschallbildgebung Klinisch erprobt und FDA-zugelassen Nachteile: Das endgültige Ergebnis ist erst nach mehreren Monaten sichtbar Kann während der Behandlung als unangenehm empfunden werden Die Kosten können je nach Behandlungsareal hoch sein Nicht für jeden Hautzustand geeignet (z. B. bei starker Hauterschlaffung) Risiken und Nebenwirkungen Ultherapy® gilt als sicheres Verfahren. Die häufigsten Nebenwirkungen sind vorübergehend und können leichte Rötungen, Schwellungen, Kribbeln oder eine vorübergehende Berührungsempfindlichkeit umfassen. In seltenen Fällen kann es zu kleinen blauen Flecken oder einem vorübergehenden Taubheitsgefühl kommen. Sehr seltene, aber mögliche Risiken bei unsachgemässer Anwendung sind Nervenreizungen. Daher ist die Wahl eines erfahrenen und qualifizierten Anbieters entscheidend. Wissenswertes zu Ultherapy Ultherapy wirkt in tiefen Gewebeschichten, ohne die Hautoberfläche zu verletzen, und zählt zu den am besten untersuchten nicht-invasiven Liftingmethoden. Die kontinuierliche Kollagenneubildung ermöglicht ein natürlich wirkendes Ergebnis, das sich über Monate hinweg entwickelt und langfristig anhält. Fazit Ultherapy® bietet eine wirksame und sichere Möglichkeit, den Zeichen der Hautalterung entgegenzuwirken und ein jugendlicheres Aussehen zu erzielen, ohne sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen zu müssen. Durch die Anregung der natürlichen Regenerationsprozesse der Haut entstehen langanhaltende Resultate mit einem subtilen, natürlich wirkenden Lifting-Effekt.

  • Engagement für die Musikszene Basel

    Die Musikszene Basel steht unter Druck – gleichzeitig entsteht neues Engagement, das Kultur und Gemeinschaft stärkt. Foto: Henry Hirtle Entwicklung der Musikszene Basel Das Lebensgefühl vieler junger Menschen in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Steigende Lebenshaltungskosten und unsichere Zukunftsaussichten erschweren es der Generation zwischen 20 und 30, Freizeit und Kreativität frei zu gestalten. Viele entscheiden sich im Nachtleben deshalb eher für wenige grosse Erlebnisse als für regelmässige kleine Ausgänge – ein Trend, der Clubs und lokale Kulturangebote zunehmend unter Druck setzt. Foto: Henry Hirtle Verschiebungen im sozialen Miteinander Doch die wirtschaftliche Lage ist nur ein Teil des Problems. Seit der Coronapandemie hat sich das soziale Miteinander verschoben: Homeoffice, digitale Vorlesungen und Social Media prägen den Alltag. Begegnungen finden immer seltener «vor Ort» statt. Was als pragmatische Lösung begann, hat das Verständnis von Gemeinschaft verändert. Junge Menschen orientieren sich an digitalen Trends, an dem, was online als «cool» gilt – und grosse Events mit entsprechendem Budget ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Die lokale Szene bleibt dabei oft auf der Strecke. Auswirkungen auf Kulturorte in Basel Diese Entwicklung hat Folgen: Immer mehr Clubs müssen schliessen, wie zuletzt der jahrzehntealte Basler Club Borderline. Diejenigen, die bestehen, passen sich dem Trend an – Vielfalt und künstlerische Freiheit gehen verloren, weil sich risikoreiche Konzepte kaum mehr verantworten lassen. Für Basel, eine Stadt mit reicher Kulturgeschichte, ist das ein herber Verlust. Mit jedem geschlossenen Club verschwindet ein Ort der Begegnung, des Ausdrucks und der Selbstentfaltung. Damit fehlen jungen Menschen die physischen Räume, in denen echte Verbindungen entstehen. Die Sehnsucht nach einem gelebten «Wir» wächst – nach Orten, an denen ausprobiert, gestaltet und Zugehörigkeit erfahren werden kann. Neue Initiativen in der Musikszene Basel Hier setzen Initiativen wie Cultura40 an – das Musiklabel des Vereins Techno Basilea. Junge Baslerinnen und Basler mit einer geteilten Liebe für elektronische Musik schaffen Räume, in denen Jugendkultur wieder lebt – mit Grillfesten, Kunstausstellungen oder Tanzveranstaltungen, offen für alle, die mitmachen wollen. Mitgliedschaften ermöglichen Engagement: Wer mitorganisiert, Inhalte gestaltet oder Verantwortung übernimmt, wird Teil eines Netzwerks, das Kreativität, Freundschaft und Zusammenhalt fördert. Die erwirtschafteten Mittel fliessen direkt zurück in die Projekte. Richard Hille ist Präsident des Vereins Techno Basilea und Projektleiter von Resurrections e.V. Fest in der Basler Clubkultur verankert, organisiert er mit seinem Team Techno-Events in Locations wie dem Nordstern, der Voltahalle oder der Pauluskirche. Mit seinen 25 Jahren setzt er sich leidenschaftlich dafür ein, die Jugendkunst und -kultur in Basel lebendig zu halten und Begegnungsorte zu schaffen, die weit über Musik hinausgehen – von Partys bis zu Grill-Events. Richard Hille, Foto: Henry Hirtle Am Ende geht es um mehr als um Musik oder Feiern. Es geht um Selbstentfaltung – um die Rückkehr zu gelebter Authentizität. Schönheit entsteht nicht allein durch Perfektion, sondern durch Begegnung, Bewegung und gemeinsames Schaffen. Wo junge Menschen wieder füreinander da sind, entsteht eine Kultur, die von innen leuchtet: stark, ehrlich, echt. Eine gesunde Kultur stärkt eine gesunde Gesellschaft. Dementsprechend lautet das Motto des Vereins: «Wir sind die Kultur.» Das ist kein Slogan, sondern ein Aufruf, Energie ins reale Leben zu tragen. Nur eine vereinte Gesellschaft lässt Kultur atmen und wachsen.

  • Publikumspreis Klima-Award Basel-Stadt 2025 für kleinbasel

    Das Slow-Fashion-Label kleinbasel by Tanja Klein gewinnt den Publikumspreis beim Klima-Award Basel-Stadt 2025 – eine Auszeichnung für nachhaltiges Wirtschaften und lokales Design. Preisverleihung Klima-Award Basel-Stadt 2025 – Publikumspreis für kleinbasel Auszeichnung beim Klima-Award Basel-Stadt 2025 Das Basler Slow Fashion Label kleinbasel by Tanja Klein darf sich über eine besondere Anerkennung freuen: Bei der Verleihung des Klima-Awards Basel-Stadt 2025 erhielt das Unternehmen den mit 3'000 Franken dotierten Publikumspreis. Die Preisverleihung fand am 11. September im Rahmen der Gewerbetagung in der Lounge des St. Jakob-Parks statt. Werte und Philosophie von kleinbasel Für das Label ist die Auszeichnung eine bedeutende Bestätigung seiner Unternehmensphilosophie. Seit Jahren setzt kleinbasel konsequent auf Slow Fashion, faire Produktionsbedingungen und lokales Design. Die Werte Transparenz, Ressourcenschonung und Langlebigkeit stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Tanja Klein, die das Label gegründet hat und dessen kreative Leitung innehat, zeigt sich erfreut über die Ehrung: Die Anerkennung durch das Publikum erfülle sie mit Stolz und Dankbarkeit. Das Engagement für eine transparente, faire und ressourcenschonende Produktion mit starkem Fokus auf Qualität und lokales Handwerk werde damit gewürdigt. Tanja Klein, Designerin und Inhaberin des Basler Labels kleinbasel Finale des Wettbewerbs und Partner des Awards Im Finale des Wettbewerbs standen neben kleinbasel auch Revendo und die Kurierzentrale Basel. Den Hauptpreis der Jury erhielt Revendo. Alle drei Finalisten demonstrierten eindrucksvoll, wie sich Nachhaltigkeit als zentraler Bestandteil in die Unternehmensstrategie integrieren lässt. Der Klima-Award Basel-Stadt wurde vom Gewerbeverband Basel-Stadt initiiert und findet in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. Als Partner unterstützen die Basler Kantonalbank, die IWB, der Kanton Basel-Stadt sowie BaselCircular das Projekt. Bedeutung der Auszeichnung für das Label Rund 250 Gäste waren bei der Preisverleihung dabei und nutzten den Abend im symbolträchtigen Rahmen des Stadions für den Austausch über zukunftsweisende Ideen einer nachhaltigen Wirtschaft. kleinbasel bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, der Kundschaft und dem Publikum für das entgegengebrachte Vertrauen. Die Auszeichnung verstehe man als Motivation, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen – mit Mode, die Haltung zeigt. Wir gratulieren herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung.

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