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- Restaurant SPOON: gesunde Suppen und Gebäck an der Malzgasse in Basel
Das Restaurant SPOON an der Malzgasse 1 in Basel setzt auf Suppenrezepte, die so individuell sind wie die Gäste selbst. Die Gastgeberinnen Nicole Schmutz und Carolin Kolb entwerfen und erproben leidenschaftlich gerne neue Gerichte, kreieren gesunde Suppen, kreative Salatkombinationen und süsse Gebäcke. zVg. Nicole Schmutz (links) und Carolin Kolb im Restaurant SPOON an der Malzgasse 1 in Basel Restaurant SPOON: zwei Gastgeberinnen und ihr Mut zur Selbstständigkeit Nicole Schmutz und Carolin Kolb sind die Gastgeberinnen im beliebten Restaurant SPOON. Die Baslerinnen entwerfen und erproben leidenschaftlich gerne neue Gerichte, kreieren gesunde Suppen, kreative Salatkombinationen und süsse Gebäcke. Suppe kochen, Salate zubereiten und Geschmäcker kombinieren deuten sie als Ausdruck ihrer Kreativität. Ob scharf und würzig oder mild und süsslich – so individuell wie die Menschen selbst sind auch ihre Suppenrezepte. Den Traum von einem eigenen Laden hegten die beiden schon lange. Konkret wurde der Plan aus einer Notlage heraus. Nach dem Verlust ihrer damaligen Arbeitsstellen nahmen sie ihren ganzen Mut zusammen und wagten den Schritt in die Selbstständigkeit. zVg. Gesunde Suppen mit Liebe, Kreativität und saisonalem Angebot Die gelernte Köchin und die Designerin decken mit der Dienstleistung ihres Gastronomie-Betriebs ein grundlegendes menschliches Bedürfnis ab, sagen sie. Denn jeder Mensch müsse essen und jede Person wolle gesund und fit sein. «Dieser Gedanke gibt unserer Tätigkeit den wahren Sinn», schwärmen die beiden. Die Leidenschaft und die Authentizität für gesundes Essen spürt man förmlich im SPOON. «Es ist ein schönes Gefühl, positives Feedback für unsere Kreationen zu bekommen und unseren Gästen ein Ort des Wohlfühlens zu bieten», so Nicole Schmutz. «Wie bei der Grossmutter oder der Mutter zu Hause», fügt Carolin Kolb hinzu. Auch in der Küche sind Grossmutters Zeiten in Form von alten Kochtechniken wie einwecken und dörren noch allgegenwärtig. Diese Techniken ermöglichen ihnen, ihre saisonalen Lebensmittel haltbar zu machen, um die Gäste beispielsweise auch noch im Winter mit Mirabellen-Wähen verwöhnen zu können. Wer regelmässig ins SPOON essen geht, weiss, dass man jeden Tag neue, gesunde Suppenkreationen geniessen kann, die mit viel Liebe und Kreativität und mit einem saisonalen Angebot kombiniert werden. Diese Ambition und Freude am Kochen macht SPOON so einzigartig. Weitere Infos finden Sie hier zVg. Rezept: SPOONs «Green Power Suppe» mit gerösteten Hanfsamen 200g Spinat (frisch oder aus dem Tiefkühler) 200g Erbsen (frisch oder aus dem Tiefkühler) 100g Lauch 100g Federkohl 200ml Hafermilch Zitronensaft und Zeste einer halben Zitrone ¹/² TL Kurkuma (Gelbwurz) 600ml Bouillon Salz, Pfeffer Olivenöl zum andünsten Topping: geröstete Hanfsamen und frischer Kerbel 🥬 Gemüse rüsten und in Olivenöl andünsten, mit Wasser bedecken und ca 30 Minuten kochen lassen. 🥬 Hafermilch, Zitronensaft, Bouillon und Kurkuma dem Gemüse beigeben. 🥬 Die Zutaten pürieren und wenn nötig Wasser zugeben, bis die Suppe ihre gewünschte Konsistenz erreicht hat. 🥬 Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Zum Schluss mit den gerösteten Hanfsamen und dem Kerbel garnieren. Im Sommer kann man den Kerbel durch Zitronenverveine ersetzen, dies ergibt eine frische Sommersuppe mit dem gewissen Etwas. zVg. Gut zu wissen: die Zutaten im Detail Der Spinat ist am neutralsten im Geschmack, die Erbsen geben etwas Süsse und Stärke und Proteine in die Suppe und der Lauch ein leichtes zwiebliges Aroma ohne aufdringlich zu sein. Der Federkohl schliesslich gibt der Suppe Vitamine und Mineralstoffe und sorgt für einen abgerundeten Geschmack. Wer diesen kohligen Geschmack gern hat, verwendet mehr Federkohl und dafür weniger Spinat. Kurkuma wird verwendet, um der Suppe eine schönere Farbe zu geben. Dies ist nötig, da der Spinat und die Erbsen durch das Kochen oxidieren und ihre frische grüne Farbe verlieren. Mit Kurkuma wird das ergraute grün wieder frisch und appetitlich. Zudem hat Kurkuma eine positive Wirkung auf unser Immunsystem, sie regt die Magensäureproduktion an und wirkt somit verdauungsfördernd. Hanfsamen enthalten alle essentiellen Aminosäuren, die über die Ernährung aufgenommen werden müssen. Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium. Hanfsamen enthalten auch viele Ballaststoffe, wodurch sie stark sättigend wirken und weshalb sie ideal zum Abnehmen geeignet sind. Der Hanf gibt der Suppe einen leicht nussigen Geschmack. Der Kerbel sorgt mit seinem leichten Anisgeschmack für das gewisse Etwas. Im Sommer kann man den Kerbel gern durch Zitronenverveine ersetzen, dies ergibt dann eine frische Sommersuppe mit dem gewissen Etwas. Kerbel hat eine positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und eignet sich gut bei Blähungen, Verstopfung und Durchfall.
- Making Fashion Sense: Mode und Technologie im HeK Basel
Mit «Making Fashion Sense» widmet sich das Haus der elektronischen Künste Basel (HeK) noch bis 8. März 2020 der Verbindung von Mode und Technologie. Die virtuelle Welt hat das Kleidungsdesign erfasst: Die Schau zeigt die radikale Verwandlung von Mode durch Technologie – kreativ, hybrid, faszinierend. Clara Daguin, «Aura Inside», 2018 Making Fashion Sense: Mode im Zeitalter der virtuellen Welt Die virtuelle Welt hat das Kleidungsdesign erfasst. Eine Schau im Haus für elektronische Künste Basel (HeK) zeigt die radikale Verwandlung von Mode durch Technologie: kreativ, hybrid, faszinierend. zVg: Making Fashion Sense, HeK Basel Die beteiligten Künstler*innen und Designer*innen Die Künstler*innen und Designer*innen: Alfatih, Salome Asega, Robbie Barrat, BioBabes, Hussein Chalayan, Carole Collet, Clara Daguin, Charleen Elberskirch, Clara Escalera, Ying Gao, Christope Guberan, Adam Harvey, Jun Kamei, Kazuya Kawasaki, Flora Miranda, Yuima Nakazato, Freya Probst, Ling Tan, TheKnitGeekResearch, Giulia Tomasello, Iris van Herpen. Lesen Sie auch den Bericht unserer Kunst/Mode-Redaktorin Maria Becker. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Nightshopping im St. Jakob-Park: exklusive Angebote für Nachtschwärmer
Das Nightshopping im Shopping Center St. Jakob-Park findet am Freitag, 27. März 2020, statt. Von 18 bis 22 Uhr wird das Shopping Center wieder zur Flaniermeile und sorgt mit verschiedenen Attraktionen und besonderer Unterhaltung für viel Einkaufsspass. zVg: Shopping Center St. Jakob-Park Nightshopping im St. Jakob-Park: einkaufen, geniessen und verweilen Das Shopping Center St. Jakob-Park wird bald wieder zur Flaniermeile. Am Nightshopping vom 27. März wird von 18 bis 22 Uhr mit verschiedenen Attraktionen und besonderer Unterhaltung für viel Einkaufsspass gesorgt. Das Nightshopping bietet an diesem Abend alles unter einem Dach: Es kann eingekauft, genossen und verweilt werden. Bar, Live-Musik und Gastronomie Im Bar-Bereich kann der Besucher zwischen Prosecco, klassischen und trendigen Gins wählen und sich mit kleinen Snacks verköstigen. Live-Musik sorgt für ein gemütliches Ambiente, das zum Anstossen und Plaudern mit Familie, Freunden und Bekannten einlädt. Für die Hungrigen bieten die verschiedenen Gastrobetriebe eine leckere Auswahl, zum Beispiel das speziell für diesen Anlass aufgebaute Burger-Buffet im Manora Restaurant. zVg: Shopping Center St. Jakob-Park Chill Out-Lounge, Wettbewerb und Fotowand Auf der Fläche vor dem Laden New Yorker wird eine Chill Out-Lounge eingerichtet, welche Jung und Alt zu coolem Sound von einem Live-DJ entspannen lässt. Zwanglos relaxen, oder sich doch mit der Virtual Reality-Brille durch andere Welten bewegen? Das bleibt ganz dem Besucher überlassen. Mit etwas Glück wird nicht nur Geld ausgegeben an diesem Abend, sondern auch wieder welches mit nach Hause genommen: Beim Nightshopping Schätz-Wettbewerb gibt’s Shopping-Guthaben zu gewinnen. Hier kann überboten und übertrumpft werden, und wer näher an der richtigen Antwort liegt, hat Chancen auf St. Jakob-Park-Geschenkkarten, einlösbar in allen Geschäften. Um Frühlingsgefühle festzuhalten, kann vor der Fotowand posiert werden. Die gratis Schmink-Lounge verleiht im Vorfeld passend dazu den extra Glanz fürs Erinnerungsfoto. Programm-Highlights - Gratis Fotoshooting - Schmink-Lounge - Wettbewerb mit tollen Preisen - Prosecco- und Gin-Bar mit leckeren Häppchen - Live-Musik - Chill Out-Lounge mit DJ - Virtual Reality-Game - Glitzer-Tattoos für die kleinen Besucher - Gratis Parking von 19 bis 22 Uhr Weitere Informationen finden Sie hier.
- International Swiss Talent Forum: Lösungen für nachhaltige und gesunde Nahrung
Nachhaltige und gesunde Nahrung für alle ist ohne Zweifel eine der grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Am 9. International Swiss Talent Forum hat die nächste Generation Lösungen gesucht und gefunden: 65 junge Menschen aus der Schweiz, Europa, Asien und den USA haben sich mit dem Welternährungssystem befasst. zVg: Schweizer Jugend forscht International Swiss Talent Forum: «World Food System» im Fokus Das 9. International Swiss Talent Forum zum Thema «World Food System» ist zu Ende gegangen. 65 jungen Menschen aus der Schweiz, Europa, Asien und USA haben Lösungen zum Thema des Welternährungssystems gearbeitet. Exklusiv eingeladen: junge Talente mit hervorragenden Leistungen Die Teilnehmer sind exklusiv zum viertägigen Event eingeladen worden, weil sie im Jahr 2019 hervorragende Leistungen erbracht haben. Am 8. Februar 2020 präsentierten sie ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit. Weitere Infos: www.istf.ch
- Kunstmuseum Basel: Hauptbau bleibt während der Sanierung geschlossen
Der Hauptbau des Kunstmuseums Basel stammt aus dem Jahr 1936 und muss grundlegend saniert werden. Im Juni 2023 läuft das Vorprojekt für die Gesamtsanierungs- und Umbaumassnahmen, anschliessend wird das detaillierte Bauprojekt erarbeitet. Fest steht bereits, dass der Hauptbau während der Sanierung, die frühestens Mitte 2027 starten wird, geschlossen bleibt. zVg. Sanierung des Kunstmuseums Basel: warum der Hauptbau geschlossen bleibt Um den Werterhalt des Kunstmuseums Basel sicherzustellen, müssen die Gebäudehülle, der Innenausbau und die technische Infrastruktur in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege saniert werden. Gleichzeitig mit der Gesamtsanierung sollen im Erdgeschoss die Nutzungen optimiert werden. Der Lenkungsausschuss hat auf Antrag der Projektorganisation, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Bau- und Verkehrsdepartements, des Präsidialdepartements, des Kunstmuseums sowie Immobilien Basel-Stadt, beschlossen, dass der Hauptbau während der Sanierung geschlossen bleibt. Einerseits, da damit die Sicherheit der Kunstwerke besser gewährleistet werden kann. Andererseits hat sich in der Vergangenheit und auch in anderen Städten gezeigt, dass Teilschliessungen der Öffentlichkeit schlecht zu vermitteln sind und das Besuchererlebnis leidet. zVg. Ausstellungen im Neubau und im Haus Gegenwart während der Sanierung Mit dem Neubau und dem Haus Gegenwart stehen dem Kunstmuseum Basel auch bei einem geschlossenen Hauptbau weiterhin Ausstellungsflächen zur Verfügung. So werden auch während der Sanierung des Hauptbaus grosse Sonderausstellungen im Neubau stattfinden. Die Ausstellungsfläche für die Sammlungspräsentation wird aufgrund der Schliessung des Hauptbaus stark reduziert sein. Deshalb ist das kuratorische Team des Kunstmuseums im Juni 2023 damit befasst, einen konzentrierten Sammlungsparcours vorzubereiten. Im Neubau und im Gegenwart sollen Highlights aus der ständigen Sammlung auf überraschend neue Art und Weise präsentiert werden. Diverse weitere Möglichkeiten, die Sammlung physisch und digital zugänglich zu halten, werden ebenfalls geprüft. Vorprojekt: was die Sanierung des Hauptbaus umfasst Im Juni 2023 läuft das Vorprojekt für die Gesamtsanierung des Hauptbaus. In dessen Rahmen werden Lösungsmöglichkeiten für die Optimierung des Erdgeschosses untersucht, Konzepte für die architektonische Umsetzung, energetische Ertüchtigung und Erneuerung der Gebäudetechnik in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern und der Denkmalpflege entwickelt und ein Terminplan sowie eine Grobkostenschätzung erstellt. Tangiert von den Optimierungs- und Sanierungsmassnahmen ist der gesamte Hauptbau, unter anderem der Shop, aber auch der Vortragssaal, die Ateliers Bildung & Vermittlung, das Bistro, das Kupferstichkabinett inklusive Studienraum, der Kassen- und Empfangsbereich inklusive den Galerieräumen sowie diverse Lagerräume und Werkstätten. Nach dem Vorprojekt: Bauprojekt, Baukredit und Realisierung Nach Abschluss des Vorprojekts wird das detaillierte Bauprojekt inklusive Kostenvoranschlag ausgearbeitet und aufgrund dessen der Baukredit beantragt. Die Realisierung, die voraussichtlich drei bis vier Jahre dauern wird, startet frühestens Mitte 2027 – vorbehältlich der Dauer des politischen Prozesses zur Ausgabenbewilligung und der behördlichen Genehmigungen.
- Art Basel: das Rahmenprogramm, das ganz Basel zum Gesamtkunstwerk macht
«Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.» (Joseph Beuys) In Kleinbasel rücken die vier Kunstmessen Art Basel mit Art Unlimited, Liste, Volta und Photo Basel sowie der Basel Social Club auf dem Franck Areal zum Global Art Village zusammen. Das Rahmenprogramm der Art Basel verwandelt die Stadt vom 12. bis 18. Juni in ein einziges Gesamtkunstwerk. zVg. Art Unlimited, General Impressions Art Basel Rahmenprogramm: Kleinbasel wird zum Global Art Village Die Kunstwelt rückt zusammen: Das Quartier Kleinbasel wird mit den vier Kunstmessen Art Basel und Art Unlimited, Liste, Volta und Photo Basel sowie dem Basel Social Club auf dem Franck Areal zum Global Art Village. Das Bermuda-Dreieck Theater, Kunsthalle und Kunstmuseum lädt die Besucher am Samstag, 17. Juni zu «Finally Saturday», einem grossen Open-Air ein. Unter dem Motto «Ein attraktives Basel für eine attraktive Art Basel» weht während des Highlights des Kulturjahres ein Hauch Weltstadt durch Basel: Die Stadt wird nicht nur herausgeputzt, sondern selbst zum Schmuckstück für den globalen Kunstmarkt. Dank einer Kapitalerhöhung von 34 Millionen Schweizer Franken für die Messe Basel (MCH Group) verwandeln die zwei vom Kanton neu geschaffenen Taskforces Tourismus und Kultur Basel vom 12. bis 18. Juni in ein bisher unvorstellbares Kunstmekka: Die Stadt wird zu einem einzigen Gesamtkunstwerk. Eine Kunstwoche für alle: mehr Gastfreundschaft statt Preisexzesse Die «Art-Week», die Woche der Kunstmesse Art Basel, ist nicht nur für viele Freunde der Kulturstadt die schönste Jahreszeit. Ähnlich wie für Fasnächtler die «drey scheenschte Dääg» lässt die Art Basel die Herzen der Kunstliebhaber weltweit höher schlagen. Ausgebuchte Hotels, überfüllte Restaurants, lange Schlangen vor der Messe und schwindelerregende Preise sind die Folge. Für Normalsterbliche zeigte sich die Art Basel daher oft eher aus der Ferne. Neu aber wird die ganze Stadt zum Kunstwerk: Das Flaggschiff aller Messen der MCH (Messe Group Basel) soll unter dem Motto «pART of it» vermehrt in die Stadt und unter die Leute gebracht werden. Gleichzeitig soll während der Art Basel die «Willkommenskultur» in der ganzen Stadt gestärkt werden. Knapp 150 Hotellerie- und Gastrobetriebe verpflichten sich, mit einer Charta «gegen Preisexzesse und für mehr Gastfreundschaft» die hohen Standards der Art-Woche zum Beispiel dank eines neuen Welcome-Packages für auswärtige Gäste zu steigern. Bisher umwehte nämlich stets ein Hauch Exklusivität die Art. Nicht nur Tickets für die Vernissage und die legendären Art-Partys waren in den vergangenen Jahren oft heiss begehrt und sehr gesucht. Bereits der Besuch der weltberühmten Kunstmesse fiel für viele finanziell ins Gewicht. Das wollen die Behörden ändern. Zunächst einmal mit dem gesenkten Preis einer Tageskarte für Einwohner des Kantons Basel-Stadt: 54 statt 67 Franken kostet das Kunsterlebnis für Ortsansässige neu. Noch mehr allerdings wird die Art-Woche dank den beiden frisch geschaffenen Taskforces Tourismus und Kultur die ganze Stadt in ein Kunstwerk verwandeln. Ganz Basel wird zum Kunsthappening Für Letizia Elia wird es übrigens die erste Art als Leiterin von Basel Tourismus. Wenn das geplante Willkommensgeschenk für alle auswärtigen Gäste ihre Handschrift zeigt, dann darf man auf die Zukunft wahrlich mehr als gespannt sein. 43 000 zusätzliche Übernachtungen generiert die Art Basel nämlich. Dass Gastfreundschaft in der «kleinsten Metropole der Welt», wie an der Vorstellung der Taskforce gescherzt wurde, gross geschrieben wird, merkt man: Die Art Basel erstrahlt neu in noch schillernderem Glanz – und wird für so viel Party, Szene-Flair und Glamour wie noch nie sorgen. Ein Bekenntnis zur Kulturstadt, das die Kunstszene in schwindelerregende Höhen, wenn nicht sogar voraussichtlich auf einen neuen Gipfel erheben wird. «Memories of the Future» lädt zum Abheben ein Mit junger Kunst werden Besucher der Art gleich zu Beginn der Woche am Flughafen empfangen: In Zusammenarbeit mit der Schweizer Klimaschutzstiftung myclimate und den beiden Kunsthochschulen der Städte Basel und Freiburg wird am EuroAirport das Kunstprojekt «Memories of the Future» umgesetzt. Die grossflächigen Bilder und Installationen sind am ganzen Flughafen zu sehen – und zwar vom Arrival bis zur Departure Hall. Damit werden all jene Besucher der Art Basel, die mit dem Flieger anreisen, nicht bloss gleich mit Kunst empfangen, sondern gleichzeitig auch animiert, sich auf konstruktive Art und Weise mit dem Thema Nachhaltigkeit und ökologischer Fussabdruck auseinanderzusetzen. Die Kulturstadt Basel wird auf neuem Level bespielt «Wir sind keine Weltstadt und werden auch keine werden», stellte Regierungsrat Kaspar Sutter an der Präsentation der Taskforces klar. Das Image der Kulturstadt soll allerdings neue Höhen erklimmen. Dies verriet Kulturchefin Kathrin Grögel an der unter dem Titel «Attraktives Basel für eine attraktive Art Basel» Anfang Mai 2023 einberufenen, hochrangig bestückten Medienkonferenz im Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt. Am Rheinsprung präsentierten der Messechef Florian Faber und Letizia Elia die bisherigen Ergebnisse der zwei Taskforces Tourismus und Kultur, welche die von der neuen Partner- oder Konkurrenzmesse in Paris herausgeforderte Art Basel noch mehr zum attraktiven Hot Spot der internationalen Kunstszene werden lassen sollen. Art Basel und Art Unlimited als Kernstück, das Kleinbasel in die Welt hinausträgt Florian Faber, der als Chef der MCH Group nochmals die Einbettung der Art Basel in die Struktur der Messe Basel erläuterte, sprach von einem «Gesamterlebnis», das in Basel während der Art durch die vertiefte Zusammenarbeit aller Player geschaffen werden soll. Seit Herbst 2022, wo die beiden Taskforces ihre Arbeit aufnahmen, geschehe dies «auf einem spürbar neuen Level». Auch der Messeplatz soll während der Art stärker bespielt werden. Eine Installation der marokkanischen Künstlerin Latifa Echakhch bringt noch mehr Leben ins oft bereits dichte Gedränge der Art-Happenings an Ort und Stelle. Live-Konzerte und Performances auf dem Vorplatz des Herzstücks der Art sollen die ganze Woche lang die Besucher aus aller Welt vor dem Eingang der Art Basel und Art Unlimited fesseln. Party, Party, Party – vom Montag bis zum Wochenende Im Vergleich zu 2022, wo Pussy Riot mit einem Überraschungsauftritt für Furore sorgte, wird es um die junge Kunstmesse LISTE 2023 vermutlich etwas ruhiger. Trotzdem gibt es mit dem Auftritt der Zürcher Tänzerin und Choreographin Alexandra Bachzetsis, «Notebook», ein Performance-Highlight zu sehen. Auch 2023 wird die gleich neben der Art Basel stattfindende Entdecker-Messe bereits am Montag ihre Türen öffnen. Gestartet wird die feierfreudige Art-Woche mit der Opening-Party in der KASERNE mit einer geballten Ladung Frauenpower: Neben der Marseiller Rapperin Moesha 13 wird das Zürcher Projekt TVBXS mit feuchtfröhlichen Happy Hardcore- und Gabber-Elementen spielen, während mit AXT eine ukrainische Dancefloor-Queen den Club mit einer «Tanz auf dem Vulkan»-Ästhetik eröffnet: Sie ist Teil des ukrainischen Künstlerkollektivs Motsion und spielt experimentelle Bassmusic und Drum’n’Bass zur «dystopischen Clubmusikdekonstruktion». Zahlreiche Partys und Side-Events sowie verlängerte Öffnungszeiten in der Gastronomie (Open Air bis 2 Uhr nachts!) werden die ganze Stadt vom 12. bis 18. Juni in ein Festgelände verwandeln. Der BASEL SOCIAL CLUB, der 2022 noch die Villa «Beverly Holz» auf dem Bruderholz bespielte, verwandelt neu das gesamte ehemalige Thomi+Franck-Areal beim Wiesenkreisel im Horburg, in ein szeniges Künstlerdorf. Der zukünftig zum Party-Quartier und neuen Nachtlebensort umgenutzte Industriepark, dürfte der neue Hot-Spot der Basler Hipster und des jungen Clubbing-Volks werden. Hier warten täglich kostenlose Performances, Lesungen, Kunst und Konzerte auf die In-Crowd. Was in den roten Backsteingebäuden des Franck Areals genau alles abgeht, soll erst kurz zuvor verraten werden. Ein Publikumsauflauf zwischen den Nachtlebensinstitutionen Klybeckquai und Shift Modes Kulturhafen, BASF-Areal (inklusive neu die Volta) sowie dem klassischen Kleinbasler Milieu rund um Kaserne und Klingeli (inklusive das szenige Renée) scheint nicht nur aufgrund der Gehdistanz zur Hauptmesse Art gesichert. Daneben laden auch spezielle Pop-Up-Bars wie das «Walther» zum Opening oder Happening ein. Photo Basel, Volta und Buchmesse: Entdeckungen in Kleinbasel Sven Eisenhut, Direktor der PHOTO BASEL, hofft auf einen guten Jahrgang. Nach den schwierigen Corona-Jahren konnte er für die Ausgabe 2023 der Photo Basel im Volkshaus mit Chantal Convertini, die mit ihrer Ausstellung «Of Corse» in der Kulturstiftung KBHG für Furore sorgte, eine Senkrechtstarterin aus der Region gewinnen. Das Nachwuchstalent, das überraschenderweise nicht aus einem Künstlerumfeld stammt, hat die Aktfotografie fast im Alleingang wieder salonfähig gemacht. «Während der Art Basel wirkt die Stadt fast ein wenig wie New York», schwärmte denn auch im Werbeclip von Basel Tourismus eine der interviewten Angestellten des Stadt- und Standortmarketings. Ein Hauch Weltstadt also doch für Basel? Eine «Care Ethics» oder zumindest das «Care Ethos» schwebe über allem, meint Cristina Salmastrelli, die als neue Co-Direktorin der VOLTA SHOW live aus New York zugeschaltet die Philosophie der Messe erläutert. «Wir wollen nach dem Motto Discover, Connect, Collect der Basler Bevölkerung ihre eigene lokale Kunstumgebung näherbringen», erklärt die Amerikanerin, die mit ihren bisherigen Engagements (unter anderem Pulse und Affordable Art Fair New York) die Volta noch einen Tick internationaler erscheinen lassen dürfte. Grossartige Kunst wie die schon 2022 begeisternden Scherbenbilder des Ostschweizer Künstlers Simon Berger, der bereits Kamala Harris so verewigte, gibt es neu auf dem BASF-Areal im Klybeck zu sehen. Nicht verpassen! Auch die Buchmesse «I Never Read», die jung und szenig daherkommt, wird wieder für zusätzliche Farbtupfer in gedruckter Form sorgen – auch dieses Mal wieder im K'Haus des wohl etabliertesten Kleinbasler Kulturorts, der Kaserne. Hier lassen sich nicht nur Bücher, sondern auch internationale Coffee-Table-Literatur und Magazine entdecken – und 2023 sicher auch das «Bebbi Zine», ein eigens zur Art unter der Federführung von Claudio Vogt (Ex-Kunsthalle, neu Galerie von Bartha) geschaffenes Kunstmagazin, das unter anderem 20 Porträts von Art-Mitarbeitenden aller Couleur beinhaltet, aber auch als Ausgehmagazin genutzt werden kann. «Finally Saturday» – die Woche endet mit einem Open-Air-Knaller auf dem Theaterplatz. Art Parcours, Kunsthalle und Theater Basel im Grossbasel Im Grossbasel, wo der Art Parcours rund um den Münsterplatz alljährlich die Öffentlichkeit zum Rundgang durch die Altstadt bis und mit Drei Könige lockt, werden im Jahr 2023 27 Installationen den Umfang aller bisherigen Ausgaben sprengen. Neu soll auch die KUNSTHALLE, die mit der CAMPARI BAR jedes Jahr der Treffpunkt für kunstaffine Szenis ist, mit den beiden grössten Kulturinstitutionen zusammenspielen: Das KUNSTMUSEUM vergrössert sein Programm und lädt mit YARD am Mittwochabend in den Innenhof. Das THEATER BASEL sorgt mit dem neuen Foyer Public am Samstag auf dem Theaterplatz für ein grosses Open-Air-Stadtfest für Kunstfans und Kulturfreunde aller Generationen. Neben dem Tinguely-Brunnen und der Serra-Plastik soll ein eigens geschaffener «Mobiler Wald» zum neuen Zuschauermagnet werden. In der ganzen Stadt werde dafür die Baustellensituation optimiert, verspricht die Basler Regierung. Text: Tara Hill Alle Daten im Überblick Kunstmesse Art Basel, inklusive Unlimited, öffentliche Tage von 17 bis 18 Juni Liste und VOLTA: 12. bis 18. Juni Opening-Party Liste: 12. Juni Photo Basel 13. bis 18. Juni I never read: 14. bis 17. Juni Yard: 14. Juni
- Grünes Blattgemüse: gesund und vital in den Frühling
Grünes Blattgemüse stärkt unsere Darmmikrobiota, verbessert den Blutkreislauf und versorgt den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen. Diese grünen Blätter, Knospen und Knollen gehören im Frühjahr wieder auf den Tisch, von frischen Junggemüsen über herrlich duftende Kräuter bis zu Salaten. zVg. Grünes Blattgemüse: was dazugehört, von Salat bis Spinat Im Frühjahr kommen wieder frische, gesunde Junggemüse, herrlich duftende Kräuter und Salate auf den Tisch. Aber was ist eigentlich grünes Blattgemüse und wieso ist es so wichtig für unsere Gesundheit? Zu den grünen Blattgemüsen zählen alle pflanzlichen Lebensmittel, die aus grünen Blättern, Knospen, Knollen etc. bestehen. Grüne Blattgemüse sind somit alle Arten von Salaten wie beispielsweise Feldsalat, Kopfsalat oder Rucola, Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Bärlauch oder Schnittlauch. Aber auch Spinat, Mangold sowie Blätter von diversen Gemüsesorten wie der Roten Beete, des Selleries oder der Karotten zählen dazu. Oft enthalten die Blätter der Gemüsesorten sogar mehr Mineralstoffe und Vitamine als das Gemüse an sich. Chlorophyll: das «Blut» der Pflanzen Chlorophyll, das den Blättern die intensive grüne Farbe verleiht, ist ein Wundermittel, denn es ähnelt dem roten Blutfarbstoff beim Menschen. Dieses Chlorophyll, ein natürlicher Farbstoff, entsteht in den Pflanzen während der Photosynthese. Auf diese Weise absorbieren die Pflanzen Lichtenergie und wandeln sie in chemische Energie um, um wachsen zu können. Chlorophyll ist somit das «Blut» der Pflanzen. Und genau diese Eigenschaften des Wachstums kann Chlorophyll auch in dem menschlichen Körper bewirken. Chlorophyll ist blutbildend wie Eisen, wirkt stark basisch, entzündungshemmend und antioxidantisch. Wirkung auf Darm, Blutkreislauf und Vitaminversorgung Grünes Blattgemüse stärkt die Darmmikrobiota, beugt Tumoren vor, verbessert den Blutkreislauf, bekämpft freie Radikale und versorgt den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen. Chlorophyll kann zudem in rote Blutkörperchen umgewandelt werden. Dies hilft, Giftstoffe zu neutralisieren und auszuscheiden. Je dunkler das Grün des jeweiligen Gemüses ist, desto mehr Chlorophyll enthält es. Dies gilt auch für den Matcha-Tee, an dessen Grünton seine Qualität erkennbar ist.
- Modefarben für den Frühling: Rot, Rosa und Orange im entspannten Look
Designer setzen im Mode-Frühling/Sommer 2020 auf starke Farben und einen entspannten Look. Rot, Rosa und Orange dominieren in unterschiedlichsten Nuancen die Modefarben der Saison, begleitet von Blau, Lila, Gelb, Grün, Türkis und Bordeaux. Ruhe in das bunte Treiben bringen klassische Farben wie Beige, Weiss und Grau. zVg. Modefarben im Frühling und Sommer: Rot, Rosa und Orange Rot, Rosa und Orange dominieren in unterschiedlichsten Nuancen die Fashion-Farben der Saison Frühling/Sommer 2020. Dazu gesellen sich Farben wie Blau, Lila, Gelb, Grün, Türkis und Bordeaux. Ruhe in das bunte Treiben bringen klassische Fashion-Farben wie Beige, Weiss und Grau. Schwarz und Camel: das Must-have der Saison Ein Must-Have in der Saison Frühling/Sommer 2020 ist die Kombination aus Schwarz und Camel. Ob schwarze Skinny-Jeans mit camelfarbenem Pullover und High Heels oder hohe schwarze Stiefel mit camelfarbenem Cape – die Möglichkeiten sind schier endlos, aber garantiert echte Hingucker. zVg. Blue Jeans: klassisches Indigoblau bis zum Knöchel Blue Jeans gehen wieder nur bis zum Knöchel und zeigen sich in klassischem Indigoblau, ohne Waschungen oder abgewetzte Optiken. zVg. Herrenhemden: lässig geknotet statt in die Hose gesteckt Nach Boyfriend Jeans kommen nun die Herrenhemden zum Zug. Dieses sollte allerdings nicht in die Hose gesteckt, sondern lässig zu einem Knoten gebunden werden. Auch sollte der obere Knopf geöffnet sein. Dazu passen hochgekrempelte Hosen aus Jersey oder Baumwolle sowie High Heels und Stiefeletten. zVg.
- Alleine reisen als Frau: Solo-Reisen im Trend
Alleine reisen als Frau liegt im Trend. Niemand erkennt dies besser als Google, die meistbenutzte Suchmaschine für Reiseplanungen. Foto: Adobe Stock Alleine reisen als Frau: Bücher und Filme über Selbstfindung Es gibt einige bemerkenswerte Bücher und deren Verfilmungen, die das Thema alleinreisende Frauen in den Mittelpunkt stellen. Ein herausragendes Beispiel ist zweifellos «Eat, Pray, Love» von Elizabeth Gilbert — eine inspirierende Geschichte erzählt von einer Frau, die eine Reise der Selbstfindung unternimmt. Ein weiteres bemerkenswertes Werk ist das Buch «Wild» von Cheryl Strayed, das auch als gleichnamiger Film adaptiert wurde. Es basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt von einer Frau, die nach dem Verlust ihrer Mutter und dem Ende ihrer Ehe einen mehrmonatigen Solo-Wandertrip entlang des Pacific Crest Trails unternimmt. Diese Werke bieten fesselnde Einblicke in die Erfahrungen und Herausforderungen alleinreisender Frauen und inspirieren dazu, die eigene Reise anzutreten und sich selbst besser kennenzulernen. Alleine reisen als Frau: die beliebtesten Reiseziele laut Google Um beliebte Reiseziele für alleinreisende Frauen zu ermitteln, hat das Gastgewerbeunternehmen Accor das weltweite Google-Suchvolumen auf Basis der Abfrage «beste Orte für Alleinreisen als Frau» analysiert. Laut Google ist das Suchaufkommen zu diesem Thema in der letzten Zeit um erstaunliche 5 000 Prozent gestiegen. Google enthüllt zudem die Top 10 Reiseziele für alleinreisende Frauen. Frauen, die allein reisen, bevorzugen insbesondere Ziele in Europa und Asien. Island: das begehrteste Reiseziel für alleinreisende Frauen Island, das begehrteste Reiseziel für alleinreisende Frauen, führt die Liste mit durchschnittlich 2,74 Millionen monatlichen Suchanfragen an. Dieses Traumziel in Nordeuropa ist perfekt für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Klettern geeignet. Island belegt ausserdem ununterbrochen den ersten Platz im Global Peace Index. zVg. Landschaft in Island Italien: Platz zwei der beliebtesten Reiseziele Italien belegt mit durchschnittlich 1,9 Millionen monatlichen Suchanfragen den zweiten Platz. Kein anderes Land der Welt verfügt über mehr UNESCO-Stätten als Italien. Zudem besticht das Land durch seine weltbekannte Küche, Lebensfreude und die perfekte Mischung aus faszinierenden Städten und bezaubernden Stränden. zVg. Kolosseum in Rom, Italien Japan: Platz drei der beliebtesten Reiseziele Japan sichert sich den dritten Platz mit durchschnittlich 1,83 Millionen monatlichen Suchanfragen. Das Land an der Ostküste Asiens bietet beliebte Reiseziele wie Tokio, Nikko und Hakone. Dank der ausgezeichneten Verkehrsverbindungen ist Japan auch für Alleinreisende, die das Land auf eigene Faust erkunden möchten, besonders gut geeignet. zVg. Pagode in Kyoto, Japan Spanien: der aufstrebende Hotspot für weibliche Alleinreisende Spanien, obwohl auf dem sechsten Platz nach Grossbritannien und Singapur, kann sich als «aufstrebender Hotspot für weibliche Alleinreisende» bezeichnen, da die Suchanfragen im Vergleich zum Vorjahr um 233 Prozent gestiegen sind. Als eines der meistbesuchten Länder der Welt verfügt Spanien über eine Küstenlinie von rund 8 000 Kilometern. In Kombination mit bis zu 3000 Sonnenstunden pro Jahr ist Spanien ein ideales Urlaubsziel für alleinreisende Sonnenanbeterinnen. Die Plätze sieben bis zehn belegen Neuseeland, Thailand, Indonesien und Australien. Sicher unterwegs: Tipps für die Solo-Reise Um sichere Reisen für Frauen zu ermöglichen, hat Accor eine Partnerschaft mit dem SHe Travel Club geschlossen. Dieses unabhängige Hotelunternehmen sammelt das Feedback von weiblichen Reisenden und kennzeichnet Hotels, die von Frauen als besonders sicher und geeignet wahrgenommen werden. Damit der Solo-Urlaub ein voller Erfolg wird, sollten laut den Expertinnen des SHe Travel Clubs folgende Dinge beachtet werden: Die Sicherheit sollte bei der Wahl des Reiseziels an oberster Stelle stehen. Es empfiehlt sich, Recherchen anzustellen und Bewertungen zu lesen, um sichere Orte zu finden. Zudem ist es ratsam, sich über Online-Foren, Blogs und Communities mit anderen weiblichen Reisenden oder Einheimischen auszutauschen. Diese Plattformen bieten auch die Möglichkeit, Empfehlungen und Geheimtipps einzuholen. Es empfiehlt sich, Reisen zwischen verschiedenen Städten frühzeitig zu planen. Vorabinformationen über lokale, vertrauenswürdige Taxiunternehmen sowie Fahrpläne und Karten der öffentlichen Verkehrsmittel können dabei helfen, das ideale Transportmittel zu finden. «Auf 25 Wegen um die Welt» von Christine Thürmer «Auf 25 Wegen um die Welt» von Thürmer, Christine, erhältlich bei Bider & Tanner. Hier geht es zum Buch. »Welchen Weg können Sie denn empfehlen?« Diese Frage wird Wanderexpertin und Bestsellerautorin Christine Thürmer nach über 60 000 Kilometern zu Fuß ständig gestellt - und ist gar nicht so leicht zu beantworten. Schließlich hat jeder andere Erwartungen: Suchen Sie Einsamkeit? Abenteuer? Sinn? Wandern Sie allein, mit Ihrer Familie, Ihrem Hund, Ihrem Esel? Wollen Sie durch Sümpfe waten, auf Vulkane klettern oder lieber heimische Gefilde durchstreifen? Dabei literarischen Spuren folgen oder sich kulinarisch verwöhnen lassen? Entdecken Sie in diesem Buch der meistgewanderten Frau der Welt Ihren Lieblingsweg - denn keiner passt für alle, aber einer passt ganz bestimmt zu Ihnen! Buchcover «Auf 25 Wegen um die Welt» «Ihr glücklichen Augen» von Elke Heidenreich «Ihr glücklichen Augen» von Heidenreich, Elke, erhältlich bei Bider & Tanner. Hier geht es zum Buch. Elke Heidenreich ist in ihrem Leben sehr viel gereist: von Florenz nach China, von Berlin nach Amerika, und überall hat sie sich umgesehen. Nirgendwo jedoch ist sie ausgetretenen Pfaden gefolgt, nirgendwo hat sie nur das gefunden, was in den Reiseführern steht. Nein, sie hat sich ihre eigenen Wege gebahnt, hat Entdeckungen gemacht, die nur sie machen konnte, hat vor allem diejenigen Orte geliebt, die ihr etwas ganz Eigenes, Neues schenken konnten: eine besondere Straße, ein besonderes Essen, und einmal vermasselt ein Hund einfach eine Stadt wie Florenz. Und überall spürt sie die gleiche unstillbare Neugier auf die Menschen in den fremden Ländern und Städten. Eine wunderbare Entdeckungsreise! Buchcover «Ihr glücklichen Augen» «Hoch. Hinaus» von Margot Flügel-Anhalt «Hoch. Hinaus» von Flügel-Anhalt, Margot erhältlich bei Bider & Tanner. Hier geht es zum Buch. Aus einem kleinen Dorf in Nordhessen 22.000 Kilometer bis zur höchstgelegenen Straße der Welt, dem Karakorum-Highway, und zurück: Mit fast 70 Jahren erfüllt sich Margot Flügel-Anhalt ihren Traum, einmal im Leben bis ganz nach oben zu reisen. Ihr Sehnsuchtsziel: der sagenhaft schöne Himalaya-Bergriese Nanga Parbat. Auf ihrem Weg wird sie Zeugin der verheerenden Flutkatastrophe in Pakistan, erlebt die Massenproteste im Iran. Unterdrückung und Freiheit, Gewalt und Schönheit der Natur - es sind besonders die Gegensätze, die ihre Reise am Ende so einzigartig machen. Buchcover «Hoch. Hinaus»
- Me Time: die persönliche Auszeit als Ausdruck von Achtsamkeit
Was ist «Me Time» und wieso brauchen wir in der heutigen Zeit eine «Ich-Zeit»? Die persönliche Auszeit ist ein Ausdruck von Achtsamkeit. Wir müssen lernen, die Dinge langsamer anzugehen und ihnen unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken. zVg. Me Time: Inspirationen für die persönliche Auszeit Ein Leben auf der Überholspur verlangt mehr Energie von uns, als der nächste Urlaub wieder aufladen kann. Umso wichtiger ist es, das, was wir tun, denken und fühlen, bewusst wahrzunehmen. Eine Anleitung für «Me Time» gibt es nicht, denn sie ist so individuell wie wir selbst. Wichtig ist, sich zu überlegen, was man schon lange tun wollte, aber die Zeit und Ruhe dafür nicht fand. Hier einige Inspirationen, wie wir unser Leben im Winter 2022/23 bereichern können. Bewegung an der frischen Luft Frische Luft ist auch im Winter eine unverzichtbare Energiequelle. Lüften wir also nicht nur die Räumlichkeiten zu Hause, sondern auch mal den Kopf bei einem Spaziergang. Regelmässige Bewegung unterstützt eine gesunde Venenfunktion und hält fit. Neues lernen: Nahrung für den Geist Nicht nur der Körper, auch unser Geist braucht Nahrung. Laut einer repräsentativen Schweizer Krankenkassen-Umfrage erachten 72 Prozent der Befragten eine psychische und mentale Stabilität als ausschlaggebend für die persönliche Gesundheit. Neues zu erlernen hält den Geist fit. Ob Sprachen, Instrumente, Kochkünste: was wir gern tun, tut uns auch gut. Kreatives Schreiben: ein Feng Shui der Gedanken Kreatives Schreiben entlastet nicht nur die Seele, sondern ordnet die Gedanken neu. Ein Feng Shui der Gedanken, wenn man so möchte. Beim Basler Verein Wortstellwerk beispielsweise gibt es diverse Veranstaltungen wie Schreibworkshops und Textcoaching für Sprachakrobaten aller Art. Stricken und Häkeln: Handarbeit für die Seele Auch Stricken und Häkeln machen gemäss Studien glücklich und entspannt. Nebenbei verbessern sie Vorstellungskraft und Feinmotorik. Wieso also nicht etwas Handgefertigtes zu Weihnachten kreieren? Bei den Workshops des Luzerner Kollektivs Anna & Juan, bestehend aus Josefina Eliggi und Luzius Schnellmann, erlernen Anfänger wie Fortgeschrittene wichtige Handgriffe, häkeln eine Mütze oder stricken einen Schlauchschal. Verwöhnen: Auszeit im Dampfbad Basel Vergessen wir bei all der Aktivität und Kreativität nicht, uns zwischendurch mal zu verwöhnen. Sei es bei einem revitalisierenden Fussbad oder einer Massage. Im Dampfbad Basel, einer besinnlichen kleinen Wellness-Oase im Norden von Basel, gibt es viele Angebote für eine persönliche Auszeit. Bel far niente: die perfekte Me Time Aber auch während dem «bel far niente» auf dem gemütlichen Sessel mit einem heissen Kakao in der Hand schaltet unser Kopf einen Gang runter und Entspannung kommt auf. Die perfekte «Me Time»! Text: Patricia Raña
- Robes politiques: Frauen, Macht und Mode im Textilmuseum
Robes politiques: Anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht in der Schweiz zeigt das Textilmuseum Kostüme und Accessoires aus der Zeit von 1600 bis heute, die den weiblichen Machtanspruch und die weibliche Machtrepräsentation im Wandel von Gesellschaft, Politik und Mode versinnbildlichen. zVg. Robes politiques: Frauen, Macht und Mode im Wandel Einen Fokus legt die Schau «Robes politiques» auf die öffentliche Wahrnehmung bedeutender Frauen, deren Erscheinen auf der politischen Bühne damals wie heute nicht nur mit Beifall, sondern vielfach auch mit (Stil-)Kritik bedacht wurde und wird. Sechs Kapitel über die Kleidung einflussreicher Frauen Die Ausstellung versteht sich als thematische Annäherung ohne chronologische Abfolge. In sechs Kapiteln wird die Kleidung einflussreicher Frauen unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet. Vertreten sind die britische Premierministerin Margaret Thatcher, die First Lady Jacky Kennedy, Kaiserin Sisi und die letzte Kaiserin Frankreichs, Eugénie de Montijo. Auch Schweizer Politikerinnen wie Elisabeth Kopp, Doris Leuthard oder Karin Keller-Sutter präsentieren ausgewählte Kleidungsstücke aus ihrem privaten Fundus. Textilmuseum, Vadianstrasse 2, 9000 St.Gallen www.textilmuseum.ch
- Skischule für Kinder: ja oder nein? Ein Erfahrungsbericht
Skischule für Kinder – ja oder nein? Aller Anfang ist schwer: Wie schnell und motiviert Kinder Skifahren lernen, hängt von mehreren Faktoren ab. Ein Erfahrungsbericht über Selbstunterricht und Skischule. zVg. Skischule für Kinder: ja oder nein? Kaum sind die Weihnachtstage vorbei, freuen wir uns auf die kommenden Skiferien. Sie gehören für die meisten Schweizer Familien zum Winter dazu. Dabei werden schon die Jüngsten auf die Bretter gestellt. Eine Frage jedoch spaltet die Nation: Skischule ja oder nein? Was für die einen ein Ort wunderbarer Erlebnisse und Erfahrungen ist, ist für die anderen ein Kinderhütedienst, damit die Eltern in Ruhe Skifahren können. Nun, auch wir haben unsere Erfahrungen gemacht. Zu Beginn waren wir uns sicher, unseren Mädchen das Skifahren selbst beibringen zu können. Ballett, Schwimmen, Musizieren – bloss nicht noch mehr Kurse, dachte ich mir. Und schon gar nicht in den Ferien. Wir wollten unsere freien Tage ohne Verpflichtungen verbringen. Zudem kann es doch nicht so schwer sein, den Kindern den Stemmbogen beizubringen. Skifahren lernen mit den Eltern: der erste Versuch am Zauberteppich Mein Mann, als ehemaliger J+S-Leiter, freute sich auf die Herausforderung. Also nichts wie los zum Anfängerhügel. Doch schon beim Hochtäppelen zum Zauberteppich zeigte sich Widerstand. «Hiiiilfe, ich rutsche runter!», schrie meine Grosse mit hochrotem Kopf. Geduldig erklärten wir ihr, wie sie ihre Skier halten soll und dass sie sich mit ihren Stöcken abstossen kann. Oben angekommen, hiess es, die Knie leicht beugen, die Skispitzen zusammenführen und langsam von Mama zu Papa fahren. Die Kleine verhedderte sich mit ihren eigenen Skiern, während unsere 8-Jährige schnurstracks und unkontrolliert den Hügel hinunterdonnerte. «Breeemsen!», schrie mein Mann. Dann, nach gefühlten zehn Minuten und fünfmal umfallen, war dicke Luft. Unser Kindsgi-Kind warf sich zu Boden und weinte. «Das kann ich nicht. Ich will nicht mehr Skifahren!», protestierte auch die Grosse. So ging es den ganzen Tag weiter. Ratlos standen wir Erwachsenen da und schielten zum Nachbarhang, auf dem kleine Kinder eins nach dem anderen wie Pinguine der Reihe nach die Piste hinunterfuhren. «Schön Pizza machen», rief der Lehrer und alle machten fröhlich mit. Skischule für Kinder: spielerisch lernen in der Gruppe Am nächsten Tag meldeten wir unsere Mädchen in der Skischule an. Bereits die witzige Begrüssung durch den Maskottchen Snowli sorgte für ein Lächeln auf den Lippen unserer Skiverweigerer. In der Skischule werden Bewegungsabläufe spielerisch eingeübt. Dies hilft den Kindern nicht nur beim Lernen, sondern nimmt ihnen die Angst vor dem Unbekannten und macht Spass. Die Skilehrer passen ihr Programm genau auf die Bedürfnisse der Teilnehmer an. Während sie mit einigen bereits das Slalomfahren üben, rutschen sie mit den anderen im Schneepflug langsam den Hang hinunter. Und da sie sich gleichzeitig auf mehrere Kinder konzentrieren müssen, lernen diese sich bei kleineren Problemen irgendwie selber weiterzuhelfen. Anstatt wie gewohnt loszuheulen, müssen sie Strategien entwickeln, um mit der Gruppe mithalten zu können. Es wäre laut meiner damals achtjährigen Tochter auch «mega peinlich» gewesen, vor den anderen Schülerinnen und Schülern eine Szene zu machen. In der Gruppe können sich die Kinder zudem gegenseitig motivieren und voneinander Bewegungsabläufe, die sie noch nicht beherrschen, abschauen. Auch mal über den eigenen Schatten zu springen, indem man beispielsweise am Ende des Kurses beim Skirennen mitmacht, macht die Kinder zudem stolz und selbstsicher. Selbstunterricht oder Skischule: das Fazit Fazit: Es spielt keine Rolle, wie Kinder die Schneesportart erlernen. Wichtig ist nur, dass sie die Technik so gut beherrschen, dass sie sich und andere auf der Piste nicht gefährden. Ob Selbstunterricht oder Skischule, in erster Linie hängt es vom Kind ab. Will es gemeinsam das Skifahren erlernen oder weigert es sich, in die Skischule zu gehen. Wenn man die Wünsche der Kinder ignoriert, ist Misserfolg vorprogrammiert. Vorteil beim Selbstunterricht ist, dass Eltern individueller auf ihre Kinder eingehen können. Auch ist diese Unterrichtsform kostengünstiger und bleibt ein Erlebnis für die ganze Familie. Wenn die Eltern über ausreichende Erfahrung, pädagogisches Geschick und viel Geduld verfügen, kann dieser Weg eine gute Option darstellen. Ein Pluspunkt für die Skischule hingegen sind der Spassfaktor und die Kameraden. Unter professioneller Leitung lernen die Kinder die Kniffe des Skisports kennen. Aufgeben geht da nicht. Durch die Gruppendynamik verwandeln sich sogar Skimuffel zu echten Pistenhäschen. Den Snowli freuts. Text: Andrea Elmiger zVg.












