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  • BASLERIN

SCHOGGI-TOUR

Stéphanie Greiner, Schweizerin mit kolumbianischen Wurzeln, auf den Spuren von Kakao, einer ebenso aromatischen wie spirituellen Frucht.


Foto: Nils Fisch



Stéphanie Greiner ist in Basel geboren und aufgewachsen. Sie ist bereits als Kind viel gereist, bei ihr zu Hause wurde gern gekocht und mit Freunden aus aller Welt gefeiert. Das Interesse für andere Kulturen und Lebensweisen sowie auch die Liebe zur Kulinarik wurden ihr in die Wiege gelegt. Kolumbien als ihr zweites Heimatland hat eine besondere Bedeutung für sie.


Zu den Schoggi-Erlebnissen kamen Sie durch Zufall – oder war es vielleicht Bestimmung?

Ich bin inmitten des kulturellen Herzens von Kakao und Schokolade aufgewachsen. Wirklich bewusst wurde mir dies erst, als ich nach mehreren Jahren Auslandsaufenthalt

nach Basel zurückkam und für Freunde und Bekannte aus der Ferne kleine improvisierte Schokoladenrundgänge in der Stadt organisierte, um ihnen die «feine handgefertigte Schweizer Schokolade» näherzubringen. Da entdeckte ich, was alles hinter einer Schokoladentafel steckt und wie stark ich sowohl mit dem Ursprung des Kakaos im Amazonas als auch mit der edlen Schokoladenverarbeitung in der Schweiz verbunden

bin. So wurde aus einem Hobby eine Leidenschaft und ein Unternehmen.


Was bedeutet Kakao für Sie?

Für mich ist Kakao die Urform und Schokolade das kulturelle Produkt einer kostbaren Pflanze. Ich finde es unglaublich spannend, wie Kakao und später Schokolade über Jahrtausende hinweg durch die halbe Welt gewandert sind, von Südamerika über Europa und Afrika. Dabei hatte diese tropische Frucht auf jedes Volk eine grosse Wirkung. Die alten mesoamerikanischen Zivilisationen verstanden Kakao beispielsweise als Herzensöffner

und Symbol für die Wiedergeburt. Kakao wurde damals teilweise auch von Priestern als bewusstseinserweiterndes Getränk für Zeremonien zubereitet, denn Kakao hat in purer Form eine sanfte psychoaktive Wirkung. Kakao wurde für mich zum Herzensbegleiter. Zur

Schokolade habe ich wiederum eine starke kulturelle Verbindung, da sowohl Kolumbien als auch die Schweiz grosse Schoggi-Kulturen sind.


Wie sind die Touren aufgebaut, für wen eignen sie sich?

Die Schokoladentour führt durch die wunderschöne Altstadt Basels. Wir besuchen handwerkliche Chocolatiers und erleben traditionelle lokale Familienbetriebe, die teils schon in fünfter Generation Schokolade kreieren. Auch lernen wir junge Bean-to-Bar-Unternehmen

kennen, die von der Kakaobohne bis zur fertigen Tafelschokolade alle Produktionsschritte hausintern durchführen. Die Teilnehmer erhalten zudem einen Einblick in die tausendjährige Schokoladengeschichte, lernen die Schokoladenverarbeitung als traditionelles Handwerk

kennen und probieren alles von der Kakaofrucht über Kakaobohnen bis zur fertigen Tafel. Dabei entdecken sie einige der bis zu 600 Aromen, die in einer guten Schokolade enthalten sein können. Die Schoggi-Tour eignet sich für Schokoladen-Enthusiasten und für

alle, die dieses Genussmittel neu entdecken möchte.

Xocotour Suisse, www.xocotour.ch



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