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- Lava Flow Cocktail Rezept: der Hawaii-Drink für den Sommer
Die Outdoor-Saison hat begonnen: Ob Grillparty, Brunch auf der Terrasse oder Apéro im Garten – ein gutes Lava Flow Cocktail Rezept darf dabei nicht fehlen. Der beliebte Hawaii-Drink kombiniert Erdbeerpüree mit einem cremigen Ananas-Kokos-Mix zu einem farbenfrohen Sommergenuss. zVg. Lava Flow Cocktail Rezept: der Hawaii-Drink für die Outdoor-Saison Die Outdoor-Saison hat begonnen — ob Grill- oder Strandparty, Brunch auf der Terrasse, Apéro im Garten oder Geburtstags- und Cocktailparty, ein guter Cocktail darf nicht fehlen. Zutaten für ein 250-ml-Glas 4–5 frische Erdbeeren 6 cl Ananassaft 6 cl Kokosmilch einen Schuss Kokossirup etwas Crushed Ice Cocktail-Shaker Zubereitung: so gelingt der Lava-Effekt Frische Erdbeeren waschen, von den Blättern befreien und mit einem Stabmixer pürieren. Ein Cocktail-Glas zu einem Drittel mit dem Erdbeerpüree füllen. Crushed Ice, Ananassaft, Kokosmilch und Kokossirup in einen Cocktail-Shaker geben und kräftig schütteln, bis es schäumt. Den Ananas-Kokos-Mix auf das Erdbeerpüree giessen. Das Erdbeerpüree mit einem langen Löffel von unten nach oben durch den Ananas-Kokos-Mix ziehen, damit ein Lava-Effekt entsteht. Serviervorschlag: mit Ananas und bunten Röhrchen servieren.
- Maja Sacher-Stehlin: die Kunstsammlerin, die Basels Gegenwartskunst prägte
Maja Sacher-Stehlin gilt als eine Ikone der Gegenwartskunst und prägte massgeblich, wie bedeutend Basel in diesem Bereich bis heute ist. 1933 gründete sie die Emanuel Hoffmann-Stiftung, 1980 initiierte sie mit einer grosszügigen Schenkung das weltweit erste Museum für Gegenwartskunst – das heutige Kunstmuseum Basel Gegenwart. Im gleichen Jahr porträtierte sie Andy Warhol und machte sie damit endgültig zur Ikone. Andy Warhol, «Maja» [Maja Sacher-Stehlin], 1980. Siebdruckfarbe auf Acryl auf grundierter Leinwand (101.5 x 101.5 cm). Emanuel Hoffmann-Stiftung, Depositum in der Öffentlichen Kunstsammlung Basel. Foto: Kunstmuseum Basel, Martin P. Bühler. Maja Sacher-Stehlin: eine Basler Kunst-Ikone Kunst bestimmte ihr Leben. Und sie selber bestimmte mit, wie bedeutend Basel heute in Bezug auf die Gegenwartskunst ist: Maja Sacher-Stehlin. Die 1896 geborene Architektentochter studierte in München Bildhauerei und ging in Paris beim Bildhauer Antoine Bourdelle in die Lehre. 1921 heiratete sie den gleichaltrigen Emanuel Hoffmann, mit dem sie zuerst in Paris und ab 1925 in Brüssel lebte. 1930 zog die mittlerweile fünfköpfige Familie nach Basel, wo Emanuel Hoffmann seither Vizedirektor der Hoffmann-La Roche war. In Emanuel Hoffmann fand die junge Frau jemanden, der mit ihr die Begeisterung für die zeitgenössische Kunst teilte. Bereits in Paris und Brüssel hatte das Ehepaar Kontakte zur jungen Kunstszene geknüpft und erste Werke befreundeter Künstler angekauft. Zurück in Basel ging die Sammlungstätigkeit weiter, Emanuel Hoffmann wurde 1932 zum Präsidenten des Kunstvereins Basel gewählt und wurde zu einer Identifikationsfigur des Basler Kulturlebens. Die Gründung der Emanuel Hoffmann-Stiftung Maja Hoffmann-Stehlin tat es ihrem Mann gleich, doch einen der folgenreichsten Schritte in ihrem Engagement musste die junge Kunstsammlerin alleine tun, denn ihr Mann Emanuel starb 1932 an den Folgen eines schweren Autounfalls. «Um das Wichtigste der Tätigkeit meines Mannes einigermassen weiterführen zu können», wie in der Stiftungsurkunde nachzulesen ist, gründete Maja Hoffmann-Stehlin 1933 die Emanuel Hoffmann-Stiftung. Dass besagte Tätigkeit durchaus eine gemeinsame war, zeigte die Art und Weise, wie konsequent und geradezu visionär Maja Hoffmann-Stehlin sich für die neue Kunst einsetzte: «Aus dem Stiftungsertrag sind Werke von Künstlern zu kaufen, die sich neuer, in die Zukunft weisender, von der jeweiligen Gegenwart noch nicht allgemein verstandenen Ausdrucksmittel bedienen», ist der Stiftungsurkunde weiter zu entnehmen. Dass es ihr mit dem Sammeln, Konservieren und Sichtbarmachen von zukunftsgerichteter Kunst ernst war, zeigte Maja Sacher-Stehlin – 1934 hatte sie den Dirigenten Paul Sacher geheiratet – auf eindrückliche Weise. Sie fungierte als Präsidentin der Stiftung und war von 1940 bis 1964 als erste Frau Mitglied der Kunstkommission der Öffentlichen Kunstsammlung Basel, wobei sie bereits 1941 die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung der Öffentlichen Kunstsammlung Basel als Depositum übergab. Ein Museum für die Gegenwartskunst 1980 initiierte Maja Sacher-Stehlin mit einer grosszügigen Schenkung sogar das weltweit erste Museum für Gegenwartskunst, das heutige «Kunstmuseum Basel Gegenwart» am St. Alban-Rheinweg. So wurde die Sammlung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht – heutige Klassiker der Moderne wie Werke von Paul Klee und Hans Arp oder prominente Werkgruppen von Joseph Beuys und Bruce Nauman, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren angekauft wurden, haben sich zu den flämischen Expressionisten der Anfänge gesellt. Ebenfalls 1980 porträtierte Andy Warhol die Stiftungsgründerin in einer fünfteiligen Serie und machte die Kunstsammlerin damit definitiv zur Ikone. Heute ist die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung so umfangreich, dass nur noch ein kleiner Teil im Kunstmuseum Basel gezeigt werden kann. Den gleichen Weg wie ihre Grossmutter gehend, rief die Enkelin der Stiftungsgründerin, Maja Oeri, das Schaulager ins Leben, wo seit 2003 die Werke der Sammlung aufbewahrt werden. Text: Michèle Faller
- Hawaii Party: so gelingt das tropische Fest im eigenen Garten
Hawaii Party mit Hula-Tanz, Stand-up-Paddling und Lava-Flow-Cocktails: Mit ein wenig Fantasie verwandelt sich der Garten, eine Grill-Party oder ein Fest in einen hawaiianischen Traum. zVg. Hawaii Party: Deko-Ideen für Garten und Fest zVg. zVg. zVg. zVg. Gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden Sich mit Familie und Freunden auszutauschen, Probleme zu besprechen und über Gott und die Welt zu diskutieren, entspannt, lenkt ab, beruhigt und liefert neue Sichtweisen. In solchen Momenten lässt der Alltagsdruck nach und Stresshormone werden abgebaut. Auch werden bei einem Apéro, beim gemeinsamen Kochen oder Essengehen der Geist stimuliert und die Abwehrkräfte angeregt — und die Zufriedenheit insgesamt steigt an. Zusammen zu lachen ist ebenso gesund wie Sport und ist förderlich für Körper, Seele und Geist. Wer lacht, lebt länger und ist gesünder, denn Lachen wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. zVg. zVg. zVg. Sportlich unterwegs: Stand-up-Paddling und Hula Wer am See ein Picknick macht, kann passend zum hawaiianischen Thema ein Stand-up Paddle (SUP) mieten und wie die Hawaiianer über das Wasser gleiten. Denn Stand-up-Paddeln kommt aus der Zeit, als die Polynesier auf ihren Booten fischen gingen. Besonders auf Tahiti und Hawaii wurden — und werden auch heute noch — diese Fischer häufig gesehen. Im 20. Jahrhundert wurde das SUP, wiederum auf Hawaii, von den Surfern wiederentdeckt, was sich in den vergangenen Jahren zu einer eigenständigen Wassersportart und einem neuen Kultsport entwickelte. SUP macht Spass und ist perfekt, um das Gleichgewicht zu trainieren. Es strafft die Muskeln und Stabilisatoren am ganzen Körper, doch am meisten werden Bauch, Beine und Po beansprucht, womit man sich das BBP-Training im Studio sparen bzw. an die frische Luft und aufs Wasser verlegen kann. Wer Wasser nicht mag oder sich nicht in Wassernähe befindet, kann zu Hula-Musik seine Hüften schwingen. Der Hula-Tanz, eine Art Erzähltanz, mit dem die Hawaiianer eine Geschichte erzählten, wurde von König David Kalākaua so beschrieben: «Hula ist die Sprache des Herzens und deshalb der Herzschlag des hawaiischen Volkes.» In der Schweiz gibt es noch eher wenige Hula-Workshops, aber wer sucht, der findet. Der Hula Hoop bekam seinen Namen übrigens auch vom hawaiianischen Tanz. Denn zwei Amerikaner, Arthur Melin und Richard Knerr, hatten in den 50er-Jahren die Idee, Reifen aus Kunststoff herzustellen und diese um die Hüften kreisen zu lassen. Sie gaben ihrer Erfindung den Namen Hula Hoop — «hoop» ist das englische Wort für Reifen. Stars wie Beyoncé schwören schon lange auf die fettverbrennende Wirkung der guten alten HulaHoop-Reifen. Für die, die lieber in einer Gruppe Sport machen, gibt es Hot Hula Fitness-Workouts, bei denen Arme, Beine, Po, Rücken und Bauch gleichermassen geformt werden und der Körper in einer Stunde bis zu 900 Kalorien verbrennt. zVg. Cocktails und Chill-out für Faule Den Fitnessmuffeln und Partylöwen empfehlen wir als Alternative, einen Abend lang hawaiianische Lava Flow Cocktails zu schütteln — auch das kann den Bizeps stählen. > Hier geht es zum Rezept Also raus an die frische Luft!
- LEGO® Serious Play®: die etwas andere Weiterbildungsberatung von Avanti
Im Weiterbildungs-Dschungel der kaufmännischen Berufe verspricht die LEGO® Serious Play®-Methode einen neuen, spielerischen Zugang zur passenden Weiterbildung – als Alternative zur klassischen Beratung. zVg. Die LEGO® Serious Play®-Methode als neuer Beratungsansatz Im Weiterbildungs-Dschungel ist eine umfassende Beratung unumgänglich, denn in den kaufmännischen Berufsfeldern gibt es unzählige Möglichkeiten und Angebote. Oft ist aus den heutigen Berufsbezeichnungen jedoch nicht mehr ersichtlich, ob die Funktion zur eigenen Bestimmung passt. Eine Weiterbildungsberatung im klassischen Sinn ist auf eine bestimmte Funktion ausgerichtet und die daraus folgende Empfehlung fokussiert auf einen bestimmten Lehrgang. Die Frage nach Ihrer persönlichen Zielsetzung und nach Ihren Stärken kommt oft zu kurz. Und genau diese Fragestellung stellt Avanti mit einer Beratung der etwas anderen Art in den Mittelpunkt. Sie sollen von einer Methode profitieren, die es Ihnen ermöglicht, individualisiert herauszufinden, welche Ihrer persönlichen Stärken und Talente zu welcher Berufsrichtung passen und welche Weiterbildung zum Ziel führt. Avanti KV Weiterbildungen bieten neu einen ganz anderen Ansatz von Beratung an: Den «LEGO® Serious Play®»-(kurz LSP)-Weiterbildungs-Finder-Workshop. Für wen sich der LSP-Weiterbildungs-Finder-Workshop eignet Der LSP-Weiterbildungs-Finder-Workshop richtet sich an Personen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, ohne dass sie im Voraus genau wissen, wo ihre beruflichen Perspektiven liegen. Sie setzen sich im LSP-Weiterbildungs-Finder-Workshop mit Ihren persönlichen Stärken auseinander und erhalten eine Übersicht, welche Weiterbildungen dazu passen. Avanti berät Sie dabei und zeigt Ihnen den Weg auf, wie Sie zur passenden Weiterbildung kommen. Welche Ziele die LSP-Methode verfolgt Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Talenten Weiterbildungsvorstellungen konkretisieren Passende Weiterbildungs-Angebote kennenlernen Austausch und Netzwerk mit anderen Weiterbildungsinteressierten «LEGO® Serious Play®»-Methode kennenlernen, die sich auch für andere Fragestellungen eignet zVg. zVg. Wie der Workshop abläuft Der LSP-Workshop-Weiterbildungs-Finder dauert drei Stunden und ist für 6 bis 10 Personen konzipiert. Der Ablauf des Workshops besteht aus verschiedenen Phasen: Sie werden in die LSP-Methodik und in die LSP-Etikette eingeführt. Die Moderation stellt Ihnen eine Aufgabe und Sie bauen mittels LEGO®-Steinen Ihre Antwort auf. Sie stellen der Gruppe die Erkenntnisse (Interpretationen und Geschichten ihrer Modelle), die Sie dank der LSP-Methode gewonnen haben, vor. Sie erkennen, welche Angebote aus der Weiterbildungslandschaft zu Ihren Stärken passen und erhalten weitere Informationen. Camille Fuchs, Workshop-Moderatorin und «LEGO® Serious Play®»-Facilitator: «Das neue Angebot bei Avanti ist mir ein ganz besonderes Anliegen, da die Teilnehmenden mittels der «LEGO® Serious Play®»- Methodik und des «LEGO® Serious Play®»-Prozesses wichtige Erkenntnisse über ihre Stärken und die dazu passenden Weiterbildungsangebote gewinnen können. Zudem ist «LEGO® Serious Play®» ein wunderbares Kommunikationswerkzeug und ermöglicht den Teilnehmenden die Kommunikation auf drei Ebenen: visuell, auditiv und kinästhetisch.» Text: Ella Rupp www.avanti-kv.ch
- Sommer in Basel: die BaslerIN Sommer-Ausgabe mit den besten Tipps
Sommer in Basel heisst Festivals, Kunstausstellungen und laue Abende im Garten – die Sommer-Ausgabe von BaslerIN zeigt die schönsten Adressen und Tipps für die wärmste Jahreszeit. zVg. Sommer in Basel: das erwartet die Leserinnen in dieser Ausgabe Sind Sie gerne aktiv und unterwegs auf Festivals oder an Kunstausstellungen oder bevorzugen Sie es, gemütlich zu Hause im Garten oder auf der Terrasse den Sommer zu ge- niessen? Egal, in welche Richtung Sie tendieren: In der Mai-Ausgabe zeigen wir die verschiedensten Arten, wie Sie das Maximum aus dem Sommer herausholen können. Ob Kultur, Bildung oder Som- mertrends — wir haben die besten Adressen für Sie zusammengestellt. Wir feiern den Sommerbeginn und freuen uns, Ihnen spannende Tipps zu präsentieren. Lesen Sie drei interessante Berichte über eine Basler Galeristin, eine Basler Künstlerin und einen Kunstpreis an der LISTE Art Fair Basel. Erfahren Sie, was Basel und die Umgebung während der Sommermonate zu bieten haben, und lernen Sie eine neue Methode kennen, bei der Sie auf spielerische Art und Weise entdecken, welche Weiterbildung zu Ihnen passt. Und falls Sie neue Deko-Ideen brauchen, haben wir die passenden Accessoires und Möbel, um Ihr Zuhause oder Ihren Garten für die Sommerzeit umzugestalten. Egal, wie Sie den Sommer verbringen werden, wir wünschen viel Spass dabei.
- Wohnaccessoires in Blau: eine harmonische Farbkombination fürs Zuhause
Wohnaccessoires in Blau läuten die nächste Umgestaltung der eigenen vier Wände ein. Ob Babyblau, Türkisblau, Indigoblau, Aquamarin oder Azurblau: Blau zeigt sich in zahlreichen Nuancen und lässt sich mit vielen anderen Farben kombinieren, um ganz unterschiedliche Stile, Stimmungen und Wohnwelten zu kreieren. Besonders die Kombination aus Blau, Marine und Rosé ergibt dabei ein harmonisches Bild, in dem man sich rundum wohlfühlen kann. zVg. Wohnaccessoires in Blau für Wohnzimmer und Esstisch Blau zeichnet sich durch viele unterschiedliche Nuancen aus wie Babyblau, Türkisblau, Indigoblau, Aquamarine oder Azurblau und ist mit diversen anderen Farben gut kombinierbar, damit man unterschiedliche Stile, Stimmungen und Wohnwelten kreieren kann. Die Kombination Blau, Marine und Rosé ergibt ein harmonisches Bild, wo man sich nur wohlfühlen kann. zVg: Schmitt OHG / Steul Gartencenter zVg: Schmitt OHG / Steul Gartencenter zVg: Schmitt OHG / Steul Gartencenter zVg: Schmitt OHG / Steul Gartencenter zVg: Schmitt OHG / Steul Gartencenter zVg: Schmitt OHG / Steul Gartencenter zVg: Schmitt OHG / Steul Gartencenter zVg: Schmitt OHG / Steul Gartencenter zVg: Schmitt OHG / Steul Gartencenter – Alle Artikel erhältlich im Schmitt OHG — Gartencenter in Lörrach oder Steul Gartencenter in Rheinfelden.
- Gisèle Linder im Gespräch: 35 Jahre Galerie und Kunstleidenschaft in Basel
Vor 35 Jahren hat Gisèle Linder ihre Galerie eröffnet, seit 31 Jahren ist sie an der ART dabei. Die Galeristin über Mäzenatentum, die Spannung zwischen «Business» und Experiment und die Freude am Entdecken. Foto: Serge Hasenböhler Gisèle Linder und ihre Basler Galerie an der Elisabethenstrasse Das Haus ist einladend. Die Schaufenster werden von zierlichen Pilastern eingerahmt und auch die je drei Treppenstufen, die zu den beiden Türen hinaufführen, passen zum klassizistischen Touch. Ein Blick durch die Fenster macht aber klar, dass es drinnen nicht um vergangene Epochen, sondern um zeitgenössische Kunst geht. Die Galeristin öffnet lächelnd die Tür und bittet ins kleine Büro hinter den Ausstellungsräumen. Seit knapp 35 Jahren führt Gisèle Linder die gleichnamige Basler Galerie an der Elisabethenstrasse. Bevor wir auf Gisèle Linders Engagement für Kunst und Künstler zu sprechen kommen, lautet das Stichwort Maja Sacher-Stehlin. Am 8. August jährt sich der Todestag der Kunstsammlerin zum 30. Mal, doch ihre persönliche Leidenschaft für zeitgenössische Kunst prägt Basel bis heute. «Eine schöne Geschichte, die mir in Erinnerung blieb, ist das Kleid mit den Stoffzigaretten, das Fred Spillmann für Maja Sacher-Stehlin kreierte, die ja ziemlich viel rauchte», sagt Gisèle Linder mit einem Schmunzeln. Und dann wieder ernst: «Wir können glücklich und stolz sein, dass es solche Familien in dieser Stadt gibt. Es sind echte Mäzene.» «Vielleicht muss man ein bisschen naiv sein. Auf jeden Fall aber passioniert!» Gisèle Linders Interesse an der bildenden Kunst ist familiär bedingt, denn schon ihr Vater kaufte früher Kunst. Allerdings eher hobbymässig, betont die Westschweizerin. Wer ein paar Bilder kaufe, sei ja noch kein Kunstsammler, eher ein Liebhaber. «Aber die braucht es auch.» Später in Genf in der Galerie von Freunden kam sie wieder mit Kunst in Kontakt und merkte schliesslich: «Das ist meine Welt.» Bevor sie ihre eigene Galerie eröffnete, arbeitete Gisèle Linder als Sekretärin in einem Basler Chemiekonzern und begann ihre Galerietätigkeit quasi von zu Hause aus. Nun ist sie seit über drei Jahrzehnten erfolgreich dabei. Nach einem Erfolgsrezept befragt, sagt die gestandene Galeristin etwas verlegen: «Vielleicht muss man ein bisschen naiv sein. Auf jeden Fall aber passioniert!» Die Qualität der Kunst spüren «Ihre» Künstlerinnen und Künstler kommen aus verschiedensten Weltgegenden. Aktuell und noch bis zum 13. Juli ist in der Galerie die Ausstellung «One and One» des Basler Künstlers Serge Hasenböhler zu sehen. Früher habe sie sich vor allem auf konkrete Kunst und Monochrome spezialisiert. Heute sei sie offener, aber gleichzeitig kritischer. Nach wie vor sei wichtig, dass sie die Qualität der Kunst sehe und spüre und sich nicht nur darauf verlasse, was man so höre. Deshalb besuche sie gerne Ausstellungen wie die Regionale. Früher, als diese noch «Weihnachtsausstellung» hiess und praktisch jede und jeder eine Chance erhielt, dort auszustellen, mochte sie die Schau noch lieber. «Es gab viel Schreckliches, aber auch sehr viel zu entdecken!», lacht die Galeristin. Seit 31 Jahren ist Gisèle Linder an der Art dabei. Die Basler Galerien seien aber nicht besonders gut vertreten, und was generell fehle, sei der Nachwuchs. «Junge Galerien, die junge Kunst zeigen, sind so wichtig für eine Stadt und bringen Bewegung. Auch für mich ist es manchmal schwierig, ganz junge Kunst zu verstehen», erklärt sie. Und wie schaffte es sie selber als junge Galeristin, einen begehrten Standplatz an der Art Basel zu ergattern? Damals sei es noch einfacher gewesen, zumal Ernst Beyeler sich sehr für die Basler Galeristen eingesetzt habe. Heute sei die Messe weniger auf Experimentelles und mehr auf «Business» ausgerichtet, und einen Stand zu kriegen sei schwieriger geworden — sogar nach Jahrzehnten des Ausstellens, wie Gisèle Linder erfuhr, als sie vor drei Jahren keine Zusage erhielt. Sie legte Rekurs ein und mit der tollen Unterstützung aus der Kunstszene habe es schliesslich doch geklappt. So sei aus dem Schrecken eine positive Erfahrung geworden. Positives gibt es einiges. Das wird klar, wenn die Galeristin in den vielen Ordnern blättert, mit leuchtenden Augen von den Begegnungen mit den Künstlern berichtet und Fotos von Vernissagen, Cocktailpartys in der Galerie und dem 30-Jahre-Jubiläum vor fünf Jahren zeigt. Insbesondere von der Toninstallation «Avoir vent» von Rudy Decelière, die zu diesem Anlass die Galerie zierte. An Fäden befestigte und mit Magneten versehene Magnolienblätter bewegten sich sanft und erzeugten dabei ein leises Geräusch. Text: Michèle Faller www.galerielinder.ch zVg. zVg. zVg. Links: Rudy Decelière, Toninstallationen «Avoir vent», 2014 (anlässlich 30-Jahre-Jubiläum am 24. August 2014 – 25.8.–13.9.2014) Mitte und rechts: Serge Hasenböhlers «One and One 15» und «One and One 02»
- Wohnzimmer im Garten: wenn der Aussenbereich zum Wohnraum wird
Ein Wohnzimmer im Garten liegt im Trend: Die Gartengestaltung zelebriert die Verschmelzung von Innen- und Aussenbereichen, der Garten wird zur Erweiterung des Wohnraums. Entstanden ist ein offener Raum mit Aussenschränken, modernen Aussenküchen und Mehrraum-Möbeln aus robusten Materialien. zVg. Wohnzimmer im Garten: der neue Trend in der Gartengestaltung Der neue Trend in Sachen Gartengestaltung zelebriert die Verschmelzung der Innen- und Aussenbereiche. Der Garten wird als Erweiterung des Wohnzimmers angesehen. Es entsteht ein nach allen Richtungen offener Raum, der statt mit Sofas und Couchtischen mit Aussenschränken, modernen Aussenküchen und Installationen bis zum Pool-Rand besticht. Die Mehrraum-Möbel werden aus technischen Materialien, einer Vielzahl von Texturen, Farben und Oberflächen gefertigt.
- Jung-Yeun Jang: Malerin zwischen Verführung und Irritation
Jung-Yeun Jang schafft mit ihren Gemälden einen ganz eigenen Kosmos der Frauen: jung und schön, aus unzähligen Perspektiven und in vielfältigen Stimmungen gezeigt. Sie lachen und träumen, posieren verführerisch oder plätschern im Schwimmbecken – Momente wie aus einem Film, in dem alle Rollen weiblich besetzt sind. Die in Basel lebende Künstlerin komponiert ihre Bilder für den Raum wie ein Set, mit grossen Einzelauftritten und dichten Clustern, in denen sich das Auge verirrt wie in einem Spiegelkabinett. Jung-Yeun Jang, «Keine Sorge», 2014 Jung-Yeun Jang: Frauen als zentrales Sujet «Frauen sind ein Sujet, dass mich seit mehr als zwanzig Jahren beschäftigt», sagt Jung-Yeun Jang. Ich treffe sie in ihrem Atelier in Basel. Auch hier eine Welt, die fast ausschliesslich von Frauenbildern dominiert ist. Nur vereinzelt sind Stillleben und Architektur-Motive darunter. Die Antwort ist überraschend, als ich sie frage, was Frauen für sie verkörpern: «Ein Gesicht oder ein Körper sind immer mit der Psyche verbunden. Sie sind beweglich, wie eine Tür zum Wechseln.» Steckt nicht auch etwas von dir darin, will ich wissen. «Ja, vielleicht ein Detail, eine Erinnerung oder ein Wunsch. Dass es Frauen sind und nicht Männer, ist wichtig. Es hat mit meiner Identität zu tun.» zVg. Jung-Yeun Jang, «Le coucou du juillet», 2009 Zwischen Seoul, Paris und Basel Jung-Yeun Jang ist in Seoul geboren und hat dort an der Seoul Woman’s University mit Schwerpunkt westliche Malerei in Korea studiert. 1990 zog sie nach Paris, um ein Studium an der renommierten Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts anzuschliessen. Die Jahre in Paris — zehn insgesamt — haben sie sehr geprägt: «Ich habe viel gelernt, viele Leute kennengelernt. Der Austausch und die Inspiration waren so anders als in Korea.» Schon während dieser Zeit hat sie ihre Bilder ausgestellt. Heirat und Familie haben sie dann nach Basel geführt. Zahlreiche Einzel- und Gruppenschauen in Paris, Berlin, Korea und der Schweiz folgten. Ihr Leben spielte sich in drei Welten ab, sagt Jung-Yeun Jang. Jeweils etwa ein Drittel ihrer Zeit war von anderen Orten bestimmt. Drei verschiedene Kulturen und drei verschiedene Arten zu denken. Bei ihrem letzten Aufenthalt in Korea 2018 ist ihr dies besonders bewusst geworden. Sie war mit einem Stipendium drei Monate dort und arbeitete für eine grosse Einzelausstellung im Youngeun Museum of Contemporary Art. Sie merkte, wie viel europäisches Denken in ihr ist. «Das war eine grosse Konfusion. Doch dann habe ich plötzlich gedacht, dass ich sehr reich bin durch diese Erfahrung. Aber die andere Seite ist, dass ich nie ganz in einer der drei Welten sein kann.» Von Öltechnik bis Popkultur: Vorbilder und Einflüsse Koreanische Motive kommen in ihren Bildern nur sehr selten vor. Die direkt mit dem Pinsel auf der Leinwand komponierten Sujets sind in klassischer Öltechnik gemalt. Ihre Farben leuchten sinnlich und delikat. Tizian und Manet, die Meister der grossen Peinture, aber auch zeitgenössische Maler wie der Amerikaner John Currin sind Vorbilder für Jung-Yeun Jang. Ebenso präsent ist die Welt der Fotomodelle, der Werbung, der Stars und Magazine. Die Künstlerin verwandelt diese Vorlagen, verändert das Licht, die Gesten, den Ausdruck. Das englische Modell Kate Moss wird bei ihr zu einer unbekannten Frau, die eine Strasse überquert. Der symbolistische Frauentyp von Ferdinand Hodler ist in ein modernes Kleid geschlüpft. Jung-Yeun Jang, «Hodlers moderne Frau», 2017 Jung-Yeun Jang, «La terre promise», 2004 Schönheit als Erfahrung Es sind Bilder zwischen Verführung und Irritation. Das Auge entdeckt Bekanntes, und doch ist alles neu. Was ist für sie Schönheit, frage ich. Auch jetzt ist die Antwort überraschend. «Für mich ist Schönheit, zu akzeptieren, was wir haben. Das ist schwierig in unserer heutigen Welt.» Widerspricht das nicht dem Frauenbild ihrer Kunst, das ein Ideal weiblicher Schönheit verkörpert? Schönheit sei für sie inspirierend, entgegnet sie mir. Doch aus der Faszination kommt auch Erkenntnis. «Mit der Erfahrung wird das Sehen anders. Die Erfahrung von Schönheit kann wechseln.» Im Atelier steht das grösste Bild, das Jung-Yeun Jang je gemalt hat. Es ist ein Blick aus dem Wintergarten einer historischen Villa. Es sei für sie neu gewesen, in den Raum eines Bildes so einzusteigen. In der Grössendimension erkundet sie eine unbekannte Erfahrung. Überhaupt sei das Moment des Lernens und der Erfahrung mit der Zeit für sie wichtiger geworden. Zeigt sich darin ein Wandel der Verführung? Jung-Yeun Jang lächelt. Ihre künftigen Bilder werden es zeigen. Text: Maria Becker www.jung-yeunjang.ch
- Fasten für Körper, Geist und Seele: der grosse Neustart
Fasten wird bereits seit Jahrtausenden aufgrund seiner Heilwirkung praktiziert und erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Boom – als Heilfasten oder Wasserfasten für einen Neustart von Körper, Geist und Seele. zVg. Was bedeutet Fasten? Das Wort Fasten hat seinen Ursprung im germanischen Adjektiv «fest(halten)». Während im Althochdeutschen explizit der Verzicht auf Nahrungsaufnahme aus religiösen Beweggründen gemeint war, schwang im Altenglischen die allgemeinere Bedeutung des Festmachens, Bekräftigens und Anvertrauens mit. Dies spiegelt die Bedeutung des Fastens ganz allgemein wider. In den letzten Jahren erlebte das Fasten einen regelrechten Boom, und zwar aufgrund seiner erfrischenden Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Obwohl das Fasten hauptsächlich mit dem Verzicht auf Lebensmittel in Zusammenhang gebracht wird, gibt es auch andere Arten zu fasten, z.B. indem man auf gewisse Genussmittel verzichtet, sich von Social Media fernhält, dem Handy Ferien gönnt oder sich gar ein bestimmtes Verhaltensmuster abgewöhnen will. Heilfasten richtig planen Wer vorhat, sich eine Fastenzeit zu nehmen, sollte sich deshalb überlegen, welche Art von Fasten er oder sie praktizieren möchte und für welche Zeitspanne. Es kann hilfreich sein, seine Ziele und Beweggründe im Vorfeld schriftlich festzuhalten oder sie jemandem mitzuteilen. Es ist auch empfehlenswert, die durch den Verzicht gewonnene Zeit mit etwas Sinnvollem zu füllen, das kann z.B. Meditation sein, Gebet, In- sich-Gehen, Tagebuch schreiben, einen Spaziergang machen. So kann man sich in Achtsamkeit üben und sich über seinen Seelenzustand bewusst zu werden. Wenn man den Körper entgiften möchte, damit er sich wieder regenerieren und seine Selbstheilungskräfte freisetzen kann, ist das Heilfasten die richtige Wahl. Wie lange man aufs Essen verzichten möchte — ob drei bis fünf Tage, drei Wochen oder 40 Tage —, muss jeder selber entscheiden. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht komplett fasten darf, kann auch einfach eine Mahlzeit pro Tag auslassen. Man sollte sich beim Heilfasten jedoch bewusst sein, dass es zum Abnehmen nicht geeignet ist bzw. dies nicht der Hauptfokus sein sollte. Was das Wasserfasten – also der gänzliche Verzicht auf Kalorienzufuhr – in unserem Körper bewirkt, wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, zumal es einmal mehr zeigt, wie erstaunlich unser Körper gebaut ist. Was beim Wasserfasten im Körper passiert Wer mehrmals am Tag isst, liefert seinem Organismus so viel Glukose, dass der Überschuss als Glykogen in der Leber gespeichert wird. Erst wenn der Glykogen- speicher leer ist (nach 12 Stunden ohne Essen oder bei intensivem Sport), weicht der Körper auf alterna- tive Energiedepots aus und wandelt Fettsäuren in Ke- tone um, um nicht etwa die Proteine in Muskeln und Organen abbauen zu müssen. Glukose und Ketone dienen beide als Nahrung für unser Gehirn, Ketone sind allerdings für unsere Hirnzellen die effizienteren «Treibstoffe». Sie liefern nämlich nicht nur Energie, sondern bewirken indirekt die Verknüpfung von Ner- venzellen und die Stärkung von Synapsen. Konkret bedeutet das, dass die Konzentrations- und Lernfä- higkeit verbessert, dem Gedächtnis auf die Sprünge geholfen wird und Glückshormone freigesetzt wer- den. Auch wird man stressresistenter. Gleichzeitig wird der Körper allgemein entgiftet und gewinnt aus unbrauchbarem Gewebe wie beschädigten weissen Blutkörperchen oder Arterienablagerungen Energie. So werden Durchblutung und Nährstoffversorgung der Zellen verbessert. Nach Beenden der Fastenzeit werden anhand der Stammzellen neue, gesunde Ab- wehrzellen produziert, d.h. das Immunsystem erlebt einen Neustart — Studien belegen, dass bereits ein dreitägiges Wasserfasten diesen Effekt hat. Wer hätte gedacht, dass Wasser, Zeit und ein Quäntchen Disziplin und Entschlossenheit für einen körperlichen Neustart mit klarem Kopf und guter Laune ausreichen? Ein kleiner Preis für eine so hohe Ausbeute an Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele.
- Dubai – Faszination am Persischen Golf
Dubai: Wüstenlandschaften, himmelsstürmende Wolkenkratzer, edle Hotels mit paradiesischen Sandstränden und jahrein, jahraus subtropische Temperaturen – ein spannender Urlaubscocktail unter der Sonne des Orients. Foto: Shutterstock Zwischen Zukunft und Tradition Dubai ist eine Stadt der Superlative. Immer höher, grösser, ausgefallener lautet die Devise der ambitionierten Stadtplaner. Allein schon wegen der archi- tektonischen Highlights lohnt sich eine Reise an den Persischen Golf. Unvorstellbar, dass noch vor rund fünf Jahrzehnten hier nichts als Wüste war. Heute ragt eine futuristische Skyscraperlandschaft in den azurblauen Himmel, eine Glitzerwelt aus der Retorte. Schon klar, dass in Dubai auch das höchste Gebäude der Welt steht, der Burj Khalifa, 828 Meter hoch — davor schiessen blaue und rote Wasserfontänen bis zu 159 Meter in die Höhe, von Musik untermalt. Was für ein Spektaktel! Doch nicht alles ist himmelsstürmend, die orientalisch-verträumten Ecken sind am Creek, wo das Herz der Stadtpocht: Wassertaxis (Abras) tuckern auf der Lebensader hin und her, Windturmhäuser leuchten in den Farben der Wüste, das historische Dubai Museum fasziniert. Basare, Souks und Shopping-Paläste Im Deira Old Souk, dem grössten Basar der Stadt, wird inmitten des Gassengewirrs wie eh und je ge- feilscht. Es duftet nach Weihrauch, Kardamom, Zimt und Rosenöl, im funkelnden Gold-Souk ist tatsäch- lich alles Gold, was glänzt: Ketten, Anhänger, Ringe ... Einen Kontrast bilden all die spacigen Shopping Malls. «Shop till you drop» — Designerklamotten, Teppiche, Kunsthandwerk, Parfüm ... bis zum Limit der Kreditkarte. In der weltverrücktesten Dubai Mall gibt es mehr als 1200 Läden, 150 Restaurants und hervorragende Foodtempel, Wasserfälle, ein Aqua- rium mit Haien, während man in der überdimensionierten Mall of the Emirates im Skidom spontan Skilaufen kann. zVg. Wüstenabenteuer mit Jeep und Squad Dubai zwischen Wüste, Strand und Wellness Nach all den Superlativen tut ein ruhiger Tag am Wasser, an Dubais palmengesäumten Stränden, mal richtig gut. Der blütenweisse Jumeirah Beach lädt ein zum Relaxen, Träumen, Baden ... Was gibt es Schöneres, als nach einem sonnigen Tag sich in eine Wellnessoase zurückzuziehen und die reinigende Wirkung eines traditionellen Hammam-Rituals zu geniessen? Stille, gleissendes Licht, ein Meer aus filigranen Sanddünen. Nur eine Stunde von der Megacity entfernt, taucht man ein in den Zauber der arabischen Wüs- te. Weite, wohin das Auge reicht. Faszination und Staunen. In Dubai gibt es zahlreiche Anbieter, die Ausflüge in die Wüste organisieren. Unvergesslich bleibt eine Wüstensafari, mit dem Jeep oder turbulent mit dem Quad. Es geht spektakulär hinauf und hinab durch die rötlich-braun schimmernden Sand- dünen und -täler – was für ein Feeling! – und schliesslich zu einem Lager im Beduinenstil. In grosser Herzlichkeit werden frischer arabischer Kaffee und Datteln serviert, bei einer Shisha (Wasserpfeife) kann man sich entspannen, bis das arabische Barbecue- Abendbüffet mit Kebab und Hummus eröffnet wird. Mit exotischem Bauchtanz klingt der Tag aus, magisch verschwindet die feuerrote Sonne am Horizont. Zweifelsohne, in Dubai lässt sich ein traumhafter (Luxus-)Urlaub geniessen. Mittlerweile gibt es auch Pauschalreisen zu erstaunlich erschwinglichen Preisen. Ja, die Wüstenmetropole ermutigt, Grenzen zu überschreiten. Vernimmt man hier doch überall die Stimme «Warum nicht?». Infos: www.visitdubai.com/de, www.dubai.de Text: Karin Breyer zVg. Burj Khalifa in Dubai
- Young Stage Basel: eine Festivaldirektorin erzählt aus dem Tagebuch
Mit Nadja Hauser hinter den Kulissen von Young Stage Basel. zVg: Young Stage Basel Young Stage Basel: Blick hinter die Kulissen des Circus-Festivals Was vor der Premiere geschah … 7 Tage vor der Premiere: Ein letztes Mal ins Büro, ein letztes Mal Mails checken. Ich drucke mir alle wichtigen Dokumente aus, die ich während den Proben brauche. Alle Termine und Tasks speichere ich ins Handy. Dann schliesse ich das Büro ab und gehe nach Hause. Zwei Tage brauche ich absolute Ruhe. Ich denke nichts, schlafe viel, schau mir einen Film an. (Das glaubt mir nie jemand, aber es ist so.) Denn alles ist so weit fertig. Natürlich kommen noch Fragen und letzte Ideen von den Moderatoren oder irgendwer will noch etwas überarbeiten etc. Aber da sage ich dann: Fertig. Ich bin nicht erreichbar. 5 Tage vor der Premiere: Ich packe meinen Koffer und ziehe gemeinsam mit meinem Mann Rony ins Hotel, rechtzeitig, wenn auch die Artisten in Basel ankommen. Für jede Darbietung ist eine Stunde Probenzeit auf der Bühne vorgesehen. Mehrere Teams arbeiten gleichzeitig, um das grosse Puzzle, das sich Show nennt, zusammenzufügen. Ich bin sehr nah dran an den Moderatoren, die sich den Text für die Show zurechtlegen. Da sie quasi das Sprachrohr des Festivals sind, ist das Chefsache. Ich bin eine Perfektionistin, deswegen bin ich überall. Ich unterhalte mich mit den Künstlern, helfe bei Problemen, dazwischen gebe ich noch rasch ein Interview und erst spätabends falle ich ins Bett. Da kann ich dann schon nicht mehr abschalten. Ein Glas Wein hilft. Premieretag, morgens: Ist wirklich schon wieder ein Jahr vergangen? Ich muss mich kneifen. Am Abend vorher war Generalprobe, die Show steht, es sind nur kleine Anpassungen nötig. Um 7 Uhr bin ich auf den Beinen, schnappe mir einen Kaffee an der Hotelbar und dann gehts rüber zum Zelt. Unser Fotograf ist schon am Sichten der Bilder. Gemeinsam wählen wir erste Fotos für die Presse aus. Diese ruhigen Stunden am Morgen vor der Premiere geniesse ich sehr. Für mich gibt es nichts Schöneres, als von unseren Artisten und unserem Team umgeben zu sein, mich mit ihnen zu unterhalten, zu lachen und die Vorfreude zu geniessen. Jetzt könnte die Zeit stehen bleiben. zVg: Young Stage Basel zVg: Young Stage Basel – Premieretag, nachmittags: Es wird hektischer. Nun kommen auch die Artisten an, die am Open-Air-Weekend auftreten. Da sind viele Bekannte dabei, das Wiedersehen ist grossartig. Ich begrüsse die Leute offiziell und erkläre die Abläufe der Open-Air-Events. Um alles kümmert sich danach unser Open-Air-Team. Jetzt gehts Schlag auf Schlag, eine letzte Choreografieprobe auf der Bühne, damit am Abend nichts schiefgeht. Oh, ich muss mich ja noch umziehen und dafür rasch ins Hotel. Mein Handy klingelt unaufhörlich: Nadja, da ist unser Partner, dessen Gäste du begrüssen sollst. Ich werfe mein Outfit mitsamt Schuhen in meine Tasche und renne in DAS ZELT zurück, begrüsse die Gästeschar und dann übernimmt mein Mann die Gruppe für eine Backstageführung. Er ist eine grosse Unterstützung, mein Backup sozusagen. Auf jedem Meter im Zelt treffe ich TeamkollegInnen an, die noch was fragen wollen — ich liebe Multitasking! Plötzlich ertönt es: «Mamiiiiii!» Mein Sohn rennt auf mich zu, er trägt ein YOUNG STAGE T-Shirt und darf heute Abend zum ersten Mal bis am Schluss dabei sein. Ich nehme ihn an der Hand und er folgt mir. Er darf Bühnenhelfer sein und ist sooo stolz. Premieretag, abends: Die Angespanntheit ist unbeschreiblich. Meine Nerven sind zum Bersten, aber ich freue mich auch riesig. Dann gehts los! Opening auf der Bühne, Riesenstimmung im Saal. Ich stehe mit meinem Kernteam und meiner Familie auf der Bühnenseite. Wir halten uns alle an den Händen, nun kommen Tränen vor Glück, vor Erleichterung … Wir habens geschafft! Jetzt den Künstlern Daumen drücken. Ich entspanne mich etwas — bis kurz vor Schluss, wenn meine Dankesrede auf der Bühne angesagt ist. Zum Glück weiss mein Team, dass ich kurz vorher sterben möchte. Jemand bringt mir ein Glas Cola, das hilft. Ich schaff das, es wird gehen! Und dann sind die Premiere und meine Rede vorbei. Wir fallen uns in die Arme! Dieser Teamgeist ist das Allerbeste überhaupt! Deshalb liebe ich das alles so sehr. Beim Anstossen tu ich aber nur so, Alkohol ist die ganze Woche tabu. Aber das Glücksgefühl ist für mich besser als jedes Glas Prosecco.












