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- DIE WUNDERWELT DER MECHANISCHEN MUSIK
Peter Rohrer ist leidenschaftlicher Sammler von mechanischen Musikinstrumenten. In seinem Privatmuseum in Kleinbasel zeigt er sie stolz den Besuchern. Von Connie Radavero Mit dem Geld, das er bei seinem ersten Job nach der Ausbildung zum Chemie-Assistenten gespart hatte, kaufte sich Peter Rohrer vor 50 Jahren sein erstes Instrument: ein Klavier-Orchestrion. Seitdem sammelt er diese antiken Kostbarkeiten: mechanische Musikinstrumente aus aller Welt von 1760 bis 1975. Als er in seinem Haus keinen Platz mehr für die wertvollen Stücke hatte, gründete er 2007 die « Wunderwelt der mechanischen Musik » – ein kleines Privatmuseum, in dem er seine Exponate ausstellt. Sobald man dieses zauberhafte zweistöckige Gebäude in seinem Hinterhof mitten in Kleinbasel betritt, fühlt man sich in eine wunderbare musikalische Welt versetzt, ähnlich derjenigen der Salons Fin de Siècle. Rund 80 Instrumente aus der Schweiz, Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und Russland erwachen zum Leben, wenn Rohrer sie durch Drehen einer Handkurbel oder Einwurf einer Münze bedient. Die Drehorgeln, Drehorgel- und Papierstreifen-Klaviere, Piano-Orchestrien und Piccollos sind alle exquisit restauriert und perfekt spielbar. Es gibt sogar eine Souchette, eine grosse Serinette (man sagt auch Vogelorgel dazu). Jedes einzelne Instrument mit seinem individuellen Repertoire hat eine besondere Geschichte zu erzählen. Peter Rohrer kennt sie alle und erzählt sie begeistert mit leuchtenden Augen. Sobald der Lockdown vorbei und die aktuelle Lage sich gebessert hat, können Sie eine private Führung buchen. Peter Rohrer wird Sie gerne durch sein kostbares Museum führen. Es ist ein Erlebnis, das Sie nicht vergessen werden! Weitere Informationen finden Sie unter www.museumbasel.ch . Museum Basel, Claragraben 37, 4058 Basel Peter Rohrer inmitten seiner kostbaren mechanischen Instrumente. Connie Radavero testet ein Walzenklavier
- VERNISSAGE VON ANDREA WOLFENSBERGER
Galerie Gisèle Linder zeigt die Ausstellung « Nature Studies » von Andrea Wolfensberger. Isabel Zürcher Ringförmig, als Blume, Stern oder ovales Netz, aber auch in kristallinen Nadeln bilden Pilze ihre Zellen aus. Dass Andrea Wolfensberger ein Auge hat für das vielfältige Bild wachsender Myzele, kommt nicht von ungefähr. Seit Jahren befasst sie sich mit der Phänomenologie natürlicher Bewegungen, deren eigengesetzlichen Rhythmen und inneren Struktur. So sind die sogenannten Soundwaves digitaler Aufzeichnungen in ihrem Atelier zur Partitur geworden. Wolfensberger entlässt den Ton aus der Enge linearer Deutungsmuster, um ihm Körper und Raum zu geben. Die Beobachtungen, die die Künstlerin vermisst, rekonstruiert und ausgewählten Materialien anvertraut, verwandelt sich vor unseren Augen in eine andere Natur. Versteckt sich nicht im Wespennest eine Baustruktur von vorbildlicher Stabilität und Durchlässigkeit? Ist nicht die Bienenwabe ein Prototyp für Hülle und Kern zugleich? Es sind Fragmente solch gegebener Naturgehäuse, die sich Andrea Wolfensberger mit viel Handarbeit zu eigen macht. Der Faserzement mit seinem inneren Wellengang kommt ihr bei der Vergrösserung entgegen, gibt er doch jeder Höhle und jeder Ausbuchtung seine eigenen Öffnungen mit. Je nach Schnitt durch dieses industriell hergestellte Material und je nach Perspektive unseres Blicks zeigt sich ein «Wespennest» eher als Schale oder als Netz. Je nach Standpunkt sehen wir in der «Chaoswabe» ein Ergebnis erodierender Winde oder den Anfang und Nukleus eines Wachstums, das erst begonnen hat. Auch die von Tonaufnahmen hergeleiteten Plastiken sind von der Binnenstruktur ebenmässiger Kurven gezeichnet. Alles ist Rhythmus und. Puls im geschichteten Wellkarton, bietet sich als Wabe an, als vibrierende Textur oder als ein in scharfe Spitzen auslaufendes Gerüst. Positiv und Negativ, Werden und Vergehen, Kommen und Gehen greifen versöhnt ineinander. Auch in der Wiedergabe von Myzele überlässt Wolfensberger die Materialität keinem Zufall. Hochwertiges Silber stabilisiert das organische Wachstum. Wobei der Wechsel von oxidierten und hell glänzenden Verstrebungen den Blick nie ganz ruhen lassen will. Im Bienenwachs bleiben die filigranen Strukturen in der Schwebe zwischen flüssig und fest. Den Blick durchs Mikroskop in eine Petrischale – dem kleinen, gläsernen Träger von Mikroorganismen für den Blick durchs Mikroskop im Labor – beantwortet die Künstlerin mit der Wiedergabe eines geknüpften Teppichs. Hier ist das «Growing Mycelia» zur Topographie ausgewachsen, zu einem Territorium und seinen brüchig zum Meer auslaufenden Rändern. Und während die Kunst die Beweglichkeit von Körpern, das Hin und Her von Stimmen oder das Auf und Ab von Wellen zur Grundlage hat, nimmt sie mikro- wie makrokosmische Gesetze in sich auf. Wolfensbergers «Naturstudien» treffen hier auf Werke von Alfonso Frlatteggiani, von Marcia Hafif, Nicole Hassler, Joseph Marioni und Rémy Zaugg. Dabei gehen Malerei und Plastik ein Bündnis ein. Sie beide sind mit den Grundlagen von Wahrnehmung befasst; beide speichern ein Wissen um die Zusammenhänge zwischen Material, Körper, Klang, und beide geben dem Blick zu denken. Andrea Wolfensberger „Nature Studies“ begleitet von Alfonso Frattteggiani Bianchi, Marcia Hafif, Nicole Hassler, Joseph Marioni, Rémy Zaugg 21. März bis 15. Mai 2021 Galerie Gisèle Linder Elisabethenstrasse 54 CH-4051 Basel Vernissage : Samstag, 20. März 2021, 11 bis 13 Uhr Weitere Informationen: www.galerielinder.ch
- DIE KULTIGE BRUNCH BOX VON STRADA 4058
Die anatolischen Köstlichkeiten der Brunch Box werden stilvoll in einer Holzkiste mit handgefertigten Keramikbehältern geliefert. Das Strada 4058 ist eine anatolische Perle in der Basler Gastroszene, in der die Gäste bis vor Corona täglich einen anatolischen Brunch geniessen und erleben durften. Die aktuell schwierige Zeit hat die Wirte erfinderisch gemacht: Sie haben ein Lieferservice auf die Beine gestellt. In Holzkisten wird nun das anatolische Erlebnis nach Hause transportiert. Verschiedene Köstlichkeiten werden in zwölf handgefertigten Keramikbehältern serviert. Zusätzlich hat es frischen Orangensaft, frisches Bazlama Brot, Simit Brot, einen Teller mit Käsesorten aus unterschiedlichen Provinzen von Anatolien und zwei warme Gerichte mit Rühreiern. Den Cay gibt es in Form von Teebeuteln beigelegt. Mit dieser Holzkiste ist man rundum ausgestattet für einen Brunch mit zwei bis vier Personen. Bestellungen und weitere Informationen finden Sie auf www.strada4058.com
- BLAGGEDDE AUS SCHOGGI SOLL TROST SPENDEN
Die Konditorei Beschle hat zusammen mit dem Fasnachts-Comité eine Initiative gegen die Nicht-Fasnacht gestartet. Von Connie Radavero Die berühmte Basler Fasnacht wurde wegen der Pandemie auch dieses Jahr wieder abgesagt. Sie hätte am 21. Februar 2021 beginnen sollen. Die Nicht-Fasnacht schlägt nicht nur auf die Gemüter, auch die wirtschaftlichen Auswirkungen sind verheerend. Um diesen Effekt etwas abzuschwächen, versuchen lokale Unternehmen ihn buchstäblich zu versüssen. Die Konditorei Beschle hat zusammen mit dem Fasnachts-Comité eine grossartige Initiative gestartet: Mit einer Solidaritätsplakette aus feinster Schokolade wollen sie diejenigen unterstützen, die zumindest teilweise von der Fasnachts-Tradition leben. Mit jedem Schokoladenabzeichen geht ein Teil des Verkaufspreises an das Fasnacht-Comité, um den Subventionskredit weiter zu erhöhen. Derzeit wurden 5760 Plaketten verkauft, die rund 19 000 Schweizer Franken für das Fasnacht-Comité generieren.
- BIG CITY LIFE – AUSSTELLUNG IM CARTOONMUSEUM BASEL
Vom liebevollen Porträt einer Stadtlandschaft bis zur harschen Kritik an prekären Verhältnissen – 12 Zeichnerinnen und Zeichner aus Europa und den USA widmen ihr Werk dem Stadtleben. Immer mehr Menschen leben in Städten. Die ungezähmte Natur ist weit weg, alles ist gestaltet und das meiste geregelt. Trotzdem sind viele Städte wild, vielgestaltig, im stetigen Wandel, ein Labor der Ideen und Veränderungen. Kulturen berühren sich, Neues entsteht. Nach einer Reihe von Werkschauen überrascht das Cartoonmuseum Basel mit einer Ausstellung zum Leben in der Grossstadt: Big City Life versammelt 12 Zeichnerinnen und Zeichner aus Europa und den USA, die in ihrem Werk dem Stadtleben begegnen. Vom liebevollen Porträt einer Stadtlandschaft bis zur harschen Kritik an prekären Verhältnissen, vom Aquarell auf Reisen bis zum Plan am Reissbrett, vom Cartoon bis zur Graphic Novel. Ein inspirierender Reigen mit über 200, teilweise noch nie gezeigten Originalen von Frans Masereel, Will Eisner, Gabriella Giandelli, Yann Kebbi, Lorenzo Mattotti, Christoph Niemann, Helge Reumann, Marcel Schmitz mit Thierry Van Hasselt, Sempé, Art Spiegelman und Chris Ware. Der genaue Termin des Eröffnungstags wird sobald wie möglich online veröffentlicht. Die Wartezeit wird mit Online-Veranstaltungen verkürzt. Weitere Informationen: Cartoonmuseum Basel St. Alban-Vorstadt 28 CH-4052 Basel cartoonmuseum.ch
- REGENERATION FÜR PARTNERSCHAFTEN
Die liebendgern PAARBOX vereint die langjährige Erfahrung der Paartherapeutin Anna Holfeld. Sie hilft Paaren, ihrer Beziehung spielerisch und erfolgreich wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die liebendgern PAARBOX passt zu allen Paaren, die ihrer Beziehung wieder mehr Aufmerksamkeit schenken möchten, die Wert auf gemeinsame Momente legen und bereit sind, gemeinsam spielerisch zu reflektieren. Die Inspirationen, Aufgaben und Übungen der li ebendgern PAARBOX s ind verständlich formuliert, machbar und bieten einen sinnvollen Reflektionsraum. Gleichzeitig bergen sie aber auch viel Potential für die eigene Kreativität und eine Menge Spass. Die Karten fungieren wie ein unsichtbarer Coach. Sie sind liebevoll und hochwertig gestaltet und damit auch ein perfektes Geschenk, beispielsweise zum Valentinstag, Geburtstag oder sogar zum Muttertag. Die liebe ndgern PAARBOX best eht aus 18 Inspirationskarten, 5 Videos und 4 Downloads. Warum ein Kartenset? Anna Holfeld hat 15 Jahre Erfahrung mit Paar- und Familienberatung, man könnte sagen, sie lebt dafür. Damit nicht jedes Paar, das neuen Input braucht, gleich in die Therapie gehen muss, hat Anna einen Teil ihrer wertvollen Erfahrungen aus der Praxis in die PA ARBOX üb erführt. “Jede Übung ist aus meiner Arbeit inspiriert und wurde schon von vielen Paaren getestet. Die PAARB OX ist a lso fast eine Art “Best of” einiger meiner bewährten Paartherapie-Methoden.” Natürlich kann kein Kartenset eine Therapie ersetzen, aber die PAARBOX bietet einen spielerischen Weg zu mehr Nähe und stärkerer gegenseitiger Reflektion. Das allein kann schon einen entscheidenden Unterschied in der Beziehung machen. Beziehung mal anders Anna ist aber nicht nur eine engagierte Therapeutin, sie hat auch ein spannendes Lebensmodell für sich selbst gewählt. Sie wohnt mit ihrem Ex-Mann, ihren zwei Söhnen und ihrer Partnerin Monique, die auch Teil von liebendgern ist, in einer grossen WG. “Da geht es natürlich manchmal hoch her mit zwei Jungs und drei Erwachsenen und all den Gefühlen, die da im Raum sein können. Aber es läuft gut, wir sind glücklich, dass wir es geschafft haben, ehrlich mit unseren vielfältigen Bedürfnissen zu sein. Rausgekommen ist dann eben ein Leben mit allen gemeinsam unter einem Dach. Mit allen Herausforderungen und Momenten, die das eben so bringt.” Offen und ehrlich auch im Business Offene und klare Kommunikation ist für das liebendgern-Team ein wichtiger Bestandteil ihrer Zusammenarbeit. Sie sind alle miteinander familiär oder freundschaftlich verbunden, das verpflichtet zu Ehrlichkeit, aber auch zu Achtsamkeit. Monique, Felix, Fabian und Anna ergänzen sich da hervorragend. Sie sind sich auch einig darin, dass ihr Unternehmen kein Kunstprodukt sein darf, sondern ihre persönlichen Werte und Lebenserfahrungen widerspiegeln soll. Daraus ergibt sich die liebendgern-Vision, Menschen in ihren Beziehungen zu stärken und sie dabei zu unterstützen, das Wunder der Partnerschaft aus allen Blickwinkeln erfahren zu können. Engagement für junge Menschen Weil die Frage der gesunden Beziehungsfähigkeit schon in jungen Jahren beginnt, engagiert sich liebendgern für den Verein Innocence in danger, der sich vor allem mit Kinderschutz im Netz beschäftigt. Monique ist überzeugt von der hohen Relevanz des Vereins. “Gerade jetzt, wo die Kinder und Jugendlichen so viel im Netz unterwegs sind, braucht es Institutionen, die sich um die Sicherheit und Persönlichkeitsstärkung der Kids bemühen. Wir haben uns deshalb entschieden, dass die PAARBOX -Einnah men auch dem Verein zugute kommen sollen.” Themen in der Box – Wie ticke ich – wie tickst Du? – Wie können wir uns respektieren, wertschätzen und dankbar sein? – Wie blicke ich voller Liebe auf Dich und auf mich? – Sex, Zärtlichkeit und Berührung – Wie liebe ich mit allen Sinnen? – Von Geheimnissen und Geld – Zeit zu zweit und allein Weitere Informationen: www.liebendgern.de Die liebendgern-Gründungsmitglieder: Anna Holfeld, Felix Klein und Monique King (v.r.n.l)
- ENTGIFTEN SIE IHR ZUHAUSE (TEIL 1)
Im Moment verbringen wir viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Unser Zuhause ist multifunktionell geworden, indem es ein Büro, einen Schulraum, ein Café sowie ein Fitnessstudio beheimatet. Kein Wunder, dass man manchmal den Überblick verliert. Um Ihnen zu helfen, wieder die Kontrolle über Ihr Heim zu erlangen, haben wir einige Ideen und Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Räume entgiften und eine Atmosphäre schaffen können, in der Sie sich wohl fühlen. Von Jeanette Domeisen 1. Schaffen Sie Tagesstrukturen! Um das Gefühl der Normalität zu fördern, ist es eine gute Idee, den Tag in verschiedene Segmente aufzuteilen, dabei kann die Beleuchtung eine grosse Hilfe sein. Halten Sie Bürozeiten? Eine fokussierte, kühle Deckenbeleuchtung hilft Ihnen, sich zu konzentrieren. Wenn der Arbeitstag beendet ist, wechseln Sie zu wärmeren Quellen, um ein beruhigendes Licht zu erzeugen. Für eine besonders gemütliche Atmosphäre zünden Sie ein oder zwei (Duft-)Kerzen an. Auch das Raumklima spielt eine grosse Rolle. Weniger Zeit draussen bedeutet weniger frische Luft. Öffnen Sie Ihre Fenster jeden Morgen und jede Nacht zehn Minuten lang. Dies verbessert die Belüftung, unterstützt die Luftzirkulation und bringt neue Energie in Ihre Wände. 2. Misten Sie aus! Unsere Umgebung kann sich leicht auf unser Innenleben auswirken: Eine unordentliche Umgebung kann Stress bedeuten. Eine aufgeräumte hingegen hilft Ihnen, Ruhe und Frieden zu finden. Zudem sparen Sie Zeit, wenn Sie wissen, wo Sie nach allem suchen müssen. Vor allem, wenn Sie Ihren Kindern mit den Hausaufgaben helfen müssen, und die Hälfte Ihres Büros auch auf dem Küchentisch gestapelt ist. Haben Sie das Gefühl, dass Sie zu viele Dinge zu Hause haben, und dass es nötig wäre etwas auszumisten? Dann stellen Sie sich beim Sortieren Ihrer Sachen drei Fragen: Wie oft benutze ich es? Ist es in gutem Zustand? Brauche ich es wirklich? Dabei ist es wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein. Wie gehe ich vor? Durchsuchen Sie jeweils ein Zimmer (vielleicht eines pro Wochenende). Lassen Sie die anderen Mitglieder des Hauses aktiv am Prozess teilnehmen. Delegieren Sie altersgerechte Aufgaben. Verkaufen oder verschenken Sie alle verwendbaren Artikel, die noch in gutem Zustand sind. Werfen Sie kaputte oder sich in schlechtem Zustand befindlichen Gegenstände weg. 3. Knöpfen Sie sich Ihre unordentliche Schublade vor! Wir alle haben diese eine unordentliche Schublade, einen Ort, an dem all die kleinen Gegenstände aufbewahrt werden, die für unser tägliches Leben nicht wichtig sind, aber einem zu teuer sind, um sie wegzuwerfen. Kämpfen Sie nicht gegen die unordentliche Schublade an. Nehmen Sie ihre Existenz an und seien Sie froh, sie zu haben. Wir alle haben eine! Um die Überhand zu behalten, bewerten Sie zunächst deren Inhalt: Was ist mit dieser einsamen Schraube, die Sie hinter der Kommode gefunden haben? Wohin gehört dieser kleine Plastikdeckel? Sehen Sie sich alles einzeln an und entscheiden dann, was Sie noch brauchen. 4. Entdecken Sie Ihren geliebten Schnickschnack neu! Ein Haus ist erst dann ein Zuhause, wenn es mit persönlichen Dingen wie Erinnerungsstücke oder gesammelte Gegenstände gefüllt ist. Suchen Sie all diese besonderen Gegenstände und ordnen Sie sie neu an. Am besten so, dass Sie sie alle zusammen sehen können. Manchmal gewöhnen wir uns so sehr an unsere Umgebung, dass wir sie nicht mehr wahrnehmen. Wenn Sie Ihre geliebten Erinnerungsstücke umstellen, erhalten sie einen neuen Fokus. 5. Pflegen Sie Ihre grünen Mitbewohner! Pflanzen sind ausgezeichnete Mitbewohner – sie dienen nicht nur einem dekorativen Zweck, sondern sorgen auch dafür, dass wir uns besser fühlen. Verbringen Sie Zeit damit, Ihren grünen Freunden liebevolle Pflege zu geben: stellen Sie sicher, dass sie gewässert und entstaubt sind, schneiden Sie trockene Blätter ab und drehen Sie die Töpfe so, dass die Sonne sie von einer anderen Seite anstrahlt. Wenn die Töpfe zu klein geworden sind, pflanzen Sie Ihre grünen Lieblinge so um, dass ihre Wurzeln ausreichend Platz haben, um sich auszubreiten. Wenn Sie Ihre Gartenkünste auf die nächste Stufe heben möchten, versuchen Sie doch einmal, eine neue Pflanze aus einer vorhandenen zu züchten. Dazu wählen Sie einen gesunden Stängel aus der Mutterpflanze aus (idealerweise einen, aus dem kürzlich neues Wachstum hervorgegangen ist) und schneiden Sie diesen vorsichtig in der Länge zwischen 10 und 15 cm ab. Legen Sie den Schnitt in ein Glas Wasser und stellen Sie das Glas an einen Ort, an dem es viel natürliches Licht bekommt. Sobald weisse Wurzeln erscheinen, können Sie Ihren kleinen Freund in neuen Boden umtopfen. Das nächste Mal im TEIL 2: Strukturieren Sie Ihren Arbeitsplatz geschickt und zeitsparend. Tipps für ein cleveres Ablagesystem für Ihre Bibliothek . Entdecken Sie vergessene "Schätze" in Ihrem Kleiderschrank . Schaffen Sie in Ihrer Küche Ordnung mit System.
- ENTGIFTEN SIE IHR ZUHAUSE (TEIL 2)
Im Moment verbringen wir viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Unser Zuhause ist multifunktionell geworden, indem es ein Büro, einen Schulraum, ein Café sowie ein Fitnessstudio beheimatet. Kein Wunder, dass man manchmal den Überblick verliert. Um Ihnen zu helfen, wieder die Kontrolle über Ihr Heim zu erlangen, haben wir einige Ideen und Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Räume entgiften und eine Atmosphäre schaffen können, in der Sie sich wohl fühlen. Von Jeanette Domeisen Im TEIL 1 haben wir über allgemeine Tipps zur Strukturierung und Organisation geschrieben, nun wenden wir uns den einzelnen Räumlichkeiten zu. 6. Das Büro – Halt en Sie Ihren Arbeitsplatz gut strukturiert! Bringen Sie Ihre Angelegenheiten in Ordnung, indem Sie den riesigen Stapel, der immerzu wächst, in Angriff nehmen. Sortieren Sie die Unterlagen in relevante Kategorien wie beispielsweise Haushalt, Schule und Arbeit. Wenn Sie Ihre Papiere organisiert haben, suchen Sie nach geeigneten Ablagemöglichkeiten wie Ordner und Mappen sind eine grossartige Möglichkeit, wichtige, aber nicht häufig verwendete Dokumente zu verstauen. Möchten Sie Checklisten und handschriftliche Memos erstellen? Ein Klemmbrett auf dem Schreibtisch oder eine Pinnwand an der Wand hilft Ihnen, schnell und einfach auf die wichtigsten Notizen zuzugreifen. 7. Die Küche – Schaffen Sie Ordnung mit System! Eine saubere und gut organisierte Küche erspart Ihnen beim Essen Mühe. Legen Sie alle Lebensmittel auf die Küchentheke und überprüfen Sie die Verfallsdaten. Dies ist praktisch, wenn Sie einkaufen gehen, da es Sie daran erinnert, welche Zutaten Sie bereits zu Hause haben. Vielleicht inspiriert es Sie, ein neues Rezept auszuprobieren: Dieses halb leere Päckchen Safran, mit dem Sie einst Brot gemacht haben, würde in einem Risotto grossartig schmecken. Um die Zutaten länger haltbar zu machen, füllen Sie die Waren in Glasbehältern ab. Dafür können Sie alte Gläser von verschiedenen Saucen und Marmeladen verwenden. , Reinigen Sie diese vor Gebrauch mit kochendem Wasser. 8. Die Bibliothek – Erstellen Sie ein cleveres Ablagesystem für Ihre Bücher! Erstellen Sie ein System für Ihre persönliche Bibliothek. Sammeln Sie alle Bücher aus Ihrer Umgebung und entscheiden Sie sich für eine Struktur, die für Sie funktioniert. Das klassische System besteht darin, die Bücher alphabetisch nach den Nachnamen der Autorinnen und Autoren zu ordnen. Das muss aber nicht sein. Entscheiden Sie sich für Ihr persönliches Ablagesystem, sei es nach Genre, Farbe oder Grösse der Bücher. Ein guter Tipp ist, Ihre Neuzugänge von den Büchern zu trennen, die Sie bereits gelesen haben. Geben Sie diesen einen sichtbaren Ort und sie werden Sie an all die aufregenden Geschichten erinnern, die Sie noch entdecken dürfen. 9. Das Schlafzimmer – Schauen Sie genauer in Ihren Kleiderschrank! Es ist immer eine gute Idee, Ihre Garderobe aufzuräumen und neu zu organisieren. Suchen Sie zunächst alle Ihre Kleidungsstücke und legen Sie sie auf einen Stapel. Denken Sie auch an die Teile auf dem Dachboden, unter dem Bett oder in der Garage. Wenn Sie alles beisammen haben, gehen Sie sie einzeln durch. Stücke, die Sie regelmässig tragen und die einen sentimentalen Wert haben, gehen zurück in den Schrank. Packen Sie saisonale Kleidung weg, die Sie in den kommenden Monaten nicht mehr benötigen, und sortieren Sie dann die Teile aus, die Sie nicht mehr verwenden: Kleidung, die repariert oder geändert werden muss und solche, die verschenkt oder verkauft werden kann. Waschen, bügeln und hängen Sie alle Teile, die Sie wiederentdeckt haben, auf. Ein guter Tipp zuletzt: Machen Sie nicht alles auf einmal. Viel Spass beim Entgiften!
- Bergwaldprojekt: gemeinsam für einen starken Wald
Das Bergwaldprojekt setzt sich mit seinen jährlich über 2000 Freiwilligen für die Verjüngung des Waldes, den Schutz junger Bäume gegen Wildverbiss, eine gesunde Artenzusammensetzung und die Vielfalt auf Alpweiden ein. zVg: Bergwaldprojekt Bergwaldprojekt: Freiwillige im Einsatz für den Schutzwald Der Wald tut viel für uns: er schützt uns, nährt uns und stärkt uns. Ein Leben ohne ihn wäre für den Menschen undenkbar. Doch mit dem Klima muss sich auch der Wald verändern, damit er weiterhin seine Leistungen für den Menschen erbringen kann. Bisher Bewährtes muss sich wandeln, sich den neuen Bedingungen anpassen. Mit den Freiwilligen des Bergwaldprojekts konnte der Wandel für einen zukunftstauglichen Wald massgeblich unterstützt werden. Trotz Corona wurden letztes Jahr über 70’000 Arbeitsstunden in den Bergwäldern und Kulturlandschaften der Schweiz geleistet. Auch wenn die Arbeiten etwas aufwändiger zu organisieren waren, haben sie ihre Wichtigkeit keineswegs verloren. Corona hat auch einen – wenn auch aufgezwungenen – Wertewandel in der Gesellschaft gebracht. Statt ins Ausland zu reisen, sind die meisten hier geblieben. Und viele haben sich dazu entschieden, sich freiwillig für den Bergwald zu engagieren. Projekte im 2021 In diesem Jahr starten neben den altbewährten auch neue Projekte. Im Bergell und im Tessin kann Mann und Frau sich für Bergwald und Kulturlandschaft stark machen. Auch im 2021 wird wieder fleissig gearbeitet. In rund 150 Projektwochen an über 40 Orten der Schweiz können erwachsene Freiwillige, Schulklassen und Firmeneinsätze mithelfen, den Schutz der Bergwälder und die Vielfalt der Kulturlandschaften aufrecht zu erhalten. Jung und Alt, Mann und Frau arbeiten zusammen bei Sonne und Regen am gemeinsamen Ziel. Gewohnt wird in einfachen Unterkünften, die Verköstigung ist regional und biologisch. Der Schutz der Mitarbeiter und Freiwilligen steht an oberster Stelle. Anmeldung für eine Projektwoche: www.bergwaldprojekt.ch zVg: Bergwaldprojekt zVg: Bergwaldprojekt zVg: Bergwaldprojekt
- TIPPS UND TRICKS FÜRS HOMEOFFICE
Ob klein oder gross – Kreativität und Flexibilität sind nötig, um das Optimum aus den gegebenen Räumen herauszuholen. Ein grosszügiger Raum, bequemes Mobiliar und ausreichend Stauraum – in einem klassischen Büro wird im Idealfall für das maximale Wohl der Mitarbeiter gesorgt. Was aber, wenn der Arbeitsplatz sich plötzlich in den eigenen vier Wänden befindet? Wenn Kindergeschrei statt Telefonklingeln, technische Probleme und Ablenkungen statt Konzentration den Tag dominieren? Oder wenn gar Wohn- oder Schlafzimmer zum Büro umfunktioniert werden? Zumindest das räumliche Problem ist lösbar: Mithilfe flexibler Stauraummöglichkeiten wie Rollschuber, Kästen oder Kisten, die je nach Bedarf hervorgeholt und wieder versteckt werden können, lässt sich auf engstem Raum Ordnung halten. Denn ein aufgeräumter Schreibtisch sorgt für strukturiertes Arbeiten und mehr Weitsicht. Umso wichtiger ist es, immer nur das Nötigste um sich herum zu haben und alle weiteren Arbeitsmaterialien nur bei Bedarf hervorzuholen. So bleibt das Umfeld stets aufgeräumt und kann nach Feierabend auch schnell wieder zum Wohnraum werden. Damit dies gelingt, sollte das Homeoffice nach jedem Arbeitstag ordentlich hinterlassen werden. Ausnahme: Ein separates Zimmer, das zur Not auch mal abgeschlossen werden kann, steht zur Verfügung. Die räumliche Trennung zwischen Arbeit und Freizeit ist deshalb wichtig, weil dadurch auch die Trennung im Kopf einfacher erfolgt. Dies wiederum ist Voraussetzung, um abschalten und sich entspannen zu können. Wenn man weder ein separates Zimmer noch einen abgetrennten Bereich als Arbeitsumfeld hat, kann man einen versteckten Schreibtisch als Büro zur Hand nehmen. Als Teil eines Wandsystems können solche Schreibtische bei Gebrauch beliebig auf- und am Abend wieder zugeklappt werden.
- DANIEL-FASTEN: REINIGUNG VON KÖRPER UND GEIST
Ballast abwerfen und sich leicht und frei fühlen. Der Daniel-Plan hilft, wieder in Form zu kommen und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Es gibt Fasten-Methoden wie Sand am Meer, da kann es schon vorkommen, dass man den Überblick verliert. Nebst Heil-, Suppen- und Basenfasten lag lange Zeit das Intervallfasten im Trend. Auch beliebt ist das Daniel-Fasten, das auf den Fasten-Erfahrungen des biblischen Propheten Daniel beruht. Dabei geht es nicht nur um die Ernährung. Nebst der Begrenzung des Nahrungsmittelkonsums wird auf eine vorbildhafte innere Haltung Wert gelegt. Daniel ging es vor allem darum, noch intensiver mit Gott in Verbindung zu treten. Diese Art des Fastens eignet sich deshalb besonders für diejenigen, die sich Zeit nehmen möchten, sich zu besinnen, zu beten, in der Bibel zu lesen und zu meditieren. Zudem wird auch auf die täglichen Ablenkungen und Abhängigkeiten wie den Medienkonsum verzichtet. Biblische Wahrheiten Fasten und Glauben sind in der Menschheitsgeschichte eng miteinander verknüpft. Der Verzicht auf Speisen wird von vielen Religionen als Reinigungs - u nd Läuterungsprozess empfohlen oder vorgeschrieben. Dabei steht das Besinnen auf Gott und sich selbst im Vordergrund. Im Buch Daniel der Bibel gibt es zwei Quellen zum Fasten: Daniel Kapitel 1 beschreibt, wie Daniel und seine Freunde nur Früchte und Gemüse gegessen und Wasser getrunken haben. Nachdem sie zehn Tage lang Versuchungen widerstanden haben, erschienen Daniel und seine Freunde gesünder als ihre Kameraden, die reichhaltiges Essen vom königlichen Tisch gegessen hatten. In Daniel Kapitel 10 wird beschrieben, wie Daniel auf Fleisch und Wein verzichtet hat. Der Daniel-Plan Beim Daniel-Fas ten gibt es zehntägige Programme, aber auch solche, die 21 oder 40 Tage dauern. Der Daniel-Plan setzt auf eine pflanzenbasierte Kost. Erlaubt sind Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sowie Vollkornprodukte, Nüsse und Samen, Gewürze und Kräuter sowie Tofu. Fleisch, Fisch , Alkohol, Kaffee und Süssigkeiten (auch Honig) sind tabu. Auch auf stark verarbeitete Lebensmittel, Milchprodukte und Frittiertes sollte man verzichten. Wie bei jeder Fasten-Methode ist es wichtig, ausreichend Wasser (ca. acht Gläser am Tag) zu trinken. Es wird empfohlen, sich auf das Fasten langsam vorzubereiten, indem man bereits Tage davor leichter isst und den Kaffeekonsum herunterfährt.
- WARUM SPORT IM FREIEN SO GUT TUT
Aufgrund der aktuellen Situation müssen wir unser Fitnessprogramm wohl oder übel nach draussen verlagern. Eine gute Entscheidung, denn es gibt zahlreiche Gründe, uns an der frischen Luft sportlich zu betätigen. 1. Frische Luft ist gesund Es ist kein Geheimnis, dass frische Luft unser Sauerstoff-Speicher füllt und die Durchblutung ankurbelt. Sie hilft auch gegen Schlafprobleme, da das natürliche Tageslicht die innere Uhr stärkt und somit einen gesunden Schlafrhythmus ermöglicht. Durch die Bewegung im Freien entspannt sich der Körper zudem besser und findet abends leichter zur Ruhe. 2. Die Natur wirkt positiv auf unser Gemüt Nach einem stressigen Arbeitstag entspannt man sich am besten in der Natur. Bereits fünf Minuten reichen aus, um den Kopf freizukriegen. Während Sie durch den Wald joggen oder walken, sinken sowohl die Herzfrequenz, die Adrenalin-Ausschüttung und das Stresslevel. Die angespannten Muskeln lockern sich und Sie fühlen sich leicht und geschmeidig. 3. Die Abwehr wird gestärkt Wer sich den Elementen Kälte, Wind, Regen, Sonne regelmässig aussetzt, kann mit einer verbesserten Immunabwehr rechnen. Die Lungenkapazität steigt, der Blutdruck und das Risiko der Arterienverkalkung sinken. Japanische Forscher konnten sogar nachweisen, dass durch einen Spaziergang an frischer Luft körpereigene Killerzellen aktiviert werden, die Krebszellen fressen. Die gesteigerte Zellen-Aktivität soll sogar eine Woche lang anhalten. 4. Koordination und Geschicklichkeit werden verbessert Ein unregelmässiger Boden fordert die Muskulatur heraus. Steigungen und holprige Wege verbessern nicht nur die Geschicklichkeit, sondern stärken auch die stabilisierende Rumpfmuskulatur. Dies wiederum ist gut für die Haltung und gegen Rückenschmerzen. Unebene Untergründe bewirken zudem eine verstärkte Reizung der Fusssohlen und dadurch eine schnelle Anpassung des Gleichgewichtes. Motorik und Koordination werden verbessert. 5. Die Sinne werden stimuliert Eine abwechslungsreiche Umgebung sorgt für einen ständigen sensorischen Abgleich. Alle Sinne werden aktiviert, die Koordination verbessert. Das Resultat: mehr Geschick und effizientere Bewegungen.












