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- DANIEL-FASTEN: REINIGUNG VON KÖRPER UND GEIST
Ballast abwerfen und sich leicht und frei fühlen. Der Daniel-Plan hilft, wieder in Form zu kommen und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Es gibt Fasten-Methoden wie Sand am Meer, da kann es schon vorkommen, dass man den Überblick verliert. Nebst Heil-, Suppen- und Basenfasten lag lange Zeit das Intervallfasten im Trend. Auch beliebt ist das Daniel-Fasten, das auf den Fasten-Erfahrungen des biblischen Propheten Daniel beruht. Dabei geht es nicht nur um die Ernährung. Nebst der Begrenzung des Nahrungsmittelkonsums wird auf eine vorbildhafte innere Haltung Wert gelegt. Daniel ging es vor allem darum, noch intensiver mit Gott in Verbindung zu treten. Diese Art des Fastens eignet sich deshalb besonders für diejenigen, die sich Zeit nehmen möchten, sich zu besinnen, zu beten, in der Bibel zu lesen und zu meditieren. Zudem wird auch auf die täglichen Ablenkungen und Abhängigkeiten wie den Medienkonsum verzichtet. Biblische Wahrheiten Fasten und Glauben sind in der Menschheitsgeschichte eng miteinander verknüpft. Der Verzicht auf Speisen wird von vielen Religionen als Reinigungs - u nd Läuterungsprozess empfohlen oder vorgeschrieben. Dabei steht das Besinnen auf Gott und sich selbst im Vordergrund. Im Buch Daniel der Bibel gibt es zwei Quellen zum Fasten: Daniel Kapitel 1 beschreibt, wie Daniel und seine Freunde nur Früchte und Gemüse gegessen und Wasser getrunken haben. Nachdem sie zehn Tage lang Versuchungen widerstanden haben, erschienen Daniel und seine Freunde gesünder als ihre Kameraden, die reichhaltiges Essen vom königlichen Tisch gegessen hatten. In Daniel Kapitel 10 wird beschrieben, wie Daniel auf Fleisch und Wein verzichtet hat. Der Daniel-Plan Beim Daniel-Fas ten gibt es zehntägige Programme, aber auch solche, die 21 oder 40 Tage dauern. Der Daniel-Plan setzt auf eine pflanzenbasierte Kost. Erlaubt sind Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sowie Vollkornprodukte, Nüsse und Samen, Gewürze und Kräuter sowie Tofu. Fleisch, Fisch , Alkohol, Kaffee und Süssigkeiten (auch Honig) sind tabu. Auch auf stark verarbeitete Lebensmittel, Milchprodukte und Frittiertes sollte man verzichten. Wie bei jeder Fasten-Methode ist es wichtig, ausreichend Wasser (ca. acht Gläser am Tag) zu trinken. Es wird empfohlen, sich auf das Fasten langsam vorzubereiten, indem man bereits Tage davor leichter isst und den Kaffeekonsum herunterfährt.
- WARUM SPORT IM FREIEN SO GUT TUT
Aufgrund der aktuellen Situation müssen wir unser Fitnessprogramm wohl oder übel nach draussen verlagern. Eine gute Entscheidung, denn es gibt zahlreiche Gründe, uns an der frischen Luft sportlich zu betätigen. 1. Frische Luft ist gesund Es ist kein Geheimnis, dass frische Luft unser Sauerstoff-Speicher füllt und die Durchblutung ankurbelt. Sie hilft auch gegen Schlafprobleme, da das natürliche Tageslicht die innere Uhr stärkt und somit einen gesunden Schlafrhythmus ermöglicht. Durch die Bewegung im Freien entspannt sich der Körper zudem besser und findet abends leichter zur Ruhe. 2. Die Natur wirkt positiv auf unser Gemüt Nach einem stressigen Arbeitstag entspannt man sich am besten in der Natur. Bereits fünf Minuten reichen aus, um den Kopf freizukriegen. Während Sie durch den Wald joggen oder walken, sinken sowohl die Herzfrequenz, die Adrenalin-Ausschüttung und das Stresslevel. Die angespannten Muskeln lockern sich und Sie fühlen sich leicht und geschmeidig. 3. Die Abwehr wird gestärkt Wer sich den Elementen Kälte, Wind, Regen, Sonne regelmässig aussetzt, kann mit einer verbesserten Immunabwehr rechnen. Die Lungenkapazität steigt, der Blutdruck und das Risiko der Arterienverkalkung sinken. Japanische Forscher konnten sogar nachweisen, dass durch einen Spaziergang an frischer Luft körpereigene Killerzellen aktiviert werden, die Krebszellen fressen. Die gesteigerte Zellen-Aktivität soll sogar eine Woche lang anhalten. 4. Koordination und Geschicklichkeit werden verbessert Ein unregelmässiger Boden fordert die Muskulatur heraus. Steigungen und holprige Wege verbessern nicht nur die Geschicklichkeit, sondern stärken auch die stabilisierende Rumpfmuskulatur. Dies wiederum ist gut für die Haltung und gegen Rückenschmerzen. Unebene Untergründe bewirken zudem eine verstärkte Reizung der Fusssohlen und dadurch eine schnelle Anpassung des Gleichgewichtes. Motorik und Koordination werden verbessert. 5. Die Sinne werden stimuliert Eine abwechslungsreiche Umgebung sorgt für einen ständigen sensorischen Abgleich. Alle Sinne werden aktiviert, die Koordination verbessert. Das Resultat: mehr Geschick und effizientere Bewegungen.
- SO SCHÖN KANN OUTDOOR-WEIHNACHTEN SEIN
In der aktuellen Situation gilt, sich mit Hygienemassnahmen aller Art zu schützen sowie genügend Abstand zu den Mitmenschen zu halten. Letzteres an Weihnachten eher schwierig? Nicht, wenn man die Feier ins Freie verlagert. Die Schweizer Weihnachtsklassiker wie Fondue Chinoise oder Raclette lassen sich auch bestens an der frischen Luft geniessen. Und statt Sekt und Champagner serviert man Glühwein, Punsch und heissen Tee. Mit Kerzen, Lichterketten verwandeln Sie zudem jeden noch so simplen Tisch in eine feierliche Tafel. Fackeln und Feuerschalen sorgen dabei nicht nur für Wärme, sondern auch für die nötige Waldweihnachtsstimmung. Eingehüllt in Kuscheldecken und einem Glühwein in der Hand steht einem unbeschwerten und sicheren Fest nichts mehr im Wege. Frohe Weihnachten! Fotos: Pinterest
- GESCHENKE KREATIV UND ÖKOLOGISCH VERPACKEN
Die Weihnachtsfeier hinterlässt nicht selten Berge von Geschenkpapier und Plastikverpackungen. Das muss nicht sein! Denn um einerseits auf die Umwelt zu achten und andererseits die Freude am Schenken zu bewahren braucht es lediglich kreative Ideen. Recyceltes Packpapier (zum Wiederverwenden) beispielsweise und nachhaltige Geschenkverpackungen aus Stoff sehen mit getrockneten Orangen, Blättern und Zweigen besonders schön aus. Fotos Pinterest Der Online-Anbieter URBANARA hat sich an der traditionellen japanischen Falttechnik Furoshiki versucht, bei der Stoffreste oder Textilstücke auf verschiedene Weisen geschickt gefaltet und geknotet werden und die Geschenke so in ein nachhaltiges und wiederverwendbares Gewand hüllen. Wunderschön! So wird Weihnachten für alle ein Genuss ohne Reue. Wiederverwendbare Geschenkverpackungen aus Stoff von URBANARA.
- ZUHAUSE IM HOME OFFICE
Wir geben Ihnen Wohn- und Dekoideen für ein entspanntes Arbeiten von zu Hause aus. Wir verbringen zurzeit sehr viel Zeit zu Hause. Die Zahl derer, die im Homeoffice arbeiten, steigt stetig. Ein gemütliches, schönes Heimbüro kann dabei viel zu unserer Konzentration und Produktivität beitragen. Visuelle Abwechslung, eine neue, harmonische Raumaufteilung und entspannte Funktionalität verkürzen die langen Tage von zu Hause und geben uns neuen Elan. Machen Sie eine kleine Pause und dekorieren Sie ein wenig um, sei es mit kleinen schmucken Deko-Objekten, einer bunten Porzellanschale mit frischen Früchten, einer neuen Tapete, einem bunten Plaid für die Kaffeepause oder einem neuen eleganten Office Interieur. Wer Ideen braucht, kann sich von der Hermès Maison-Kollektion inspirieren lassen, denn sie macht Lust auf das Spiel mit Formen, Farben und schönen Materialien. www.hermes.com
- HIER GIBT'S FONDUE UNTER DEM STERNENHIMMEL
Das Ristorante Casa verwandelt sich dieses Jahr in eine gemütliche Fondue-Hütte. Neben diversen Fondues, Trockenfleisch-plättli, Kürbissuppe und Raclette gibt es auch verschiedene Desserts und Sorbets zu geniessen. Das Highlight: Erleben Sie unvergessliche Momente beim Fondue-Essen unter dem Sternenhimmel, eingehüllt in kuscheligen Decken und mit einem wohlig warmen «Chriesisteisäckli». Geöffnet vom 29. Oktober 2020 bis 20. Februar 2 021. w ww.schwellenmaetteli.ch
- FONDUE AM FLUSS
Jetzt ist es wieder Zeit für ein Fondue direkt am Rhein. Die schöne Atmosphäre auf der Terrasse des Hotel Merian können Sie auch im Winter erleben. Das «Fondue am Fluss» hat vom November 2020 bis Februar 2021 geöffnet und verwöhnt seine Gäste mit Fleischplättli, Suppentopf, verschiedenen Fondue-Spezialitäten, Meringue und Schokoladenkuchen. All dies aus regionalen Produkten, denn nur aus guten Zutaten kann echter Genuss entstehen. Geniessen Sie den Abend im winterlich-gemütlichen Ambiente und geschützt vor den kalten Temperaturen. www.fonduea mfluss.ch
- WISSENSWERTES ÜBER DAS KÄSEFONDUE
Die Geschichte des Fondues ist Jahrhunderte alt und seine Faszination ebenso. Ein Fondue (aus frz. fondue, «geschmolzen», von fondre) ist ursprünglich ein Gericht aus geschmolzenem Käse, das aus den Westalpen — der französischen Schweiz, Savoyen und dem Piemont — stammt. Die Geschichte des Fondues ist Jahrhunderte alt. Die Sennen in den Alpen waren damals stark von der Umwelt abgeschnitten. Die Grundnahrungsmittel, die dort produziert werden konnten, waren Brot und Käse. Aus manchen Erzählungen geht hervor, dass Mönche, die in der Fastenzeit keine feste Nahrung zu sich nehmen durften, Käse geschmolzen und so ihren Hunger gestillt haben, ohne die Fastenregel zu brechen. In der Schweiz ist die Meinung weit verbreitet, der Friedensschluss mit der soge- nannten Milchsuppe im ersten Kappelerkrieg sei der Ursprung des Fondues. Die genaue Herkunft des Käsefondues ist somit unklar. Sowohl die Schweiz als auch Savoyen in Frankreich, wo es als Fondue Savoyarde als Landespezialität bekannt ist, erheben Anspruch auf den Ursprung des Fondues. Das Käsefondue als Schweizer Nationalgericht gibt es erst seit den 1950er-Jahren. Erst mit der Aufnahme des Gerichtes in die Armeekochbücher wurde das Fondue in der ganzen Schweiz bekannt. Die Wehrmänner brachten das Rezept aus dem Militärdienst in die Familien. Bis heute ist das Fonduekochen in vielen Haushalten eine reine Männersache. Das erste Fertigfondue wurde 1955 auf den Markt gebracht. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde in der Schweiz eine breit angelegte Werbekampagne unter dem motto «figugegl» geführt. Dabei han- delte es sich nicht um ein neues Modewort, sondern um die Abkürzung von «Fondue isch guet und git e gueti Luune». Zudem konnte man in beinahe jeder Käserei komplette Sets mit Caquelon, Rechaud und Gabeln für eine bescheidene Gebühr mieten. Heute ist dieser Service überflüssig, da in den meisten Schweizer Haushalten ein komplettes Set verfügbar ist. Das klassische Käsefondue wird in der Schweiz in zahlreichen regionalen Variationen genossen. Erwähnenswert sind hier das Appenzeller Fondue, welches nicht aus einer Mischung, sondern ausschliesslich aus Appenzeller Käse zubereitet wird. Im Kanton Freiburg wird ein Fondue nur aus der Käsesorte Freiburger Vacherin mit mindestens zwei, wenn nicht drei Reifungsgraden genossen, manchmal auch Vacherin und Greyerzer zu gleichen Teilen. In Genf mischt man zwei Teile Greyerzer und einen Teil Raclettekäse. Die Ostschweizer bevorzugen eine Käsemischung aus gleichen Teilen Greyerzer, Appenzeller und Tilsiter. Bei uns in der Region Basel bevorzugt man eine Mischung aus gleichen Teilen Greyerzer, Vacherin und Appenzeller. VERLOSUNG Exklusiv für die Leserinnen von BaslerIN verlosen wir 2 Fondueessen für je 2 Personen inkl. Vorspeise, Dessert vom Tag, 5 dl Wein, 1 Flasche Mineralwasser und Kaffee/Espresso. Geniessen Sie ab dem 5. November 2020 bis 20. Februar 2021 wieder besondere Momente im gemütlich dekorierten Winterpavillon direkt am Fluss auf der Terrasse vom Sorell Hotel Merian. Weitere Infos auf: www .fondueamfluss.ch An meldung unter: redaktion@basler-in.ch Kennwort: Käsefondue Anmeldeschluss: 11. Dezember 2020 Wir wünschen Ihnen viel Glück!
- WINTERDORF SANDOASE
Auch diesen Winter verzaubert die Sandoase das Dreiländereck mit einem märchenhaften Winterdorf. Tauchen Sie ein in ein einzigartiges winterliches Ambiente umgeben von Palmen und Sand und geniessen Sie ein leckeres Fondue oder einen heissen Tataren-Hut. Das Winterdorf ist ab dem 12. November jeden Abend ab 18 Uhr geöffnet. Den Winter hindurch wartet von Donnerstag bis Samstag ein fantastisches 5-Gang-Menu mit magischer Aussicht im Pop-up-Restaurant Reykjavík auf die Gäste. www.sandoase.ch
- WILDER KAISER
Eine Reise nach Tirol zu zwei geschichtsträchtigen Luxushotels mit bodenständiger Führung und einem grossen Herz für die Gäste. Das 5-Sterne-Superior-Hotel «Kaiserhof» mit Blick auf den Wilden Kaiser. Von Dora Borostyan Die Region Wilder Kaiser befindet sich in Österreich im Bundesland Tirol. Den Namen erhielt er vom Kaisergebirge, das aus zwei markanten Gebirgszügen besteht, dem Wilden Kaiser und dem Zahmen Kaiser. Um welchen Kaiser es sich dabei handelt, ist umstritten. Die einen sagen, es sei Karl der Grosse, andere sehen darin Franz I. oder Kaiser Max. Die Region Wilder Kaiser ist lediglich fünf Stunden von Basel entfernt und ist bequem erreichbar, da die Route zum grössten Teil aus Autobahnen besteht. Die vier Ortschaften des Wilden Kaisers — Ellmau, Going, Scheffau und Söll — liegen im Naturschutzgebiet direkt am südlichen Fuss des Gebirges. Aktivitäten Die Region hält das ganze Jahr über viele Aktivitäten bereit. Langlaufen und Skifahren im Winter sowie Fahrradfahren im Sommer. Wandern kann man während jeder Jahreszeit hervorragend. Die Schwierigkeitsgrade variieren von gemütlicher Spazierrunde bis zur steilen Tour, bei der viele Höhenmeter gesammelt werden. Auch mit den Gondelbahnen ist man sehr schnell in der Höhe und geniesst eine atemberaubende Kulisse. Familie und Entspannung Der Wilde Kaiser ist für familiäre Gemütlichkeit und sportlichen Genuss bekannt. Für Erholung und Energietanken sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Hotels und Restaurants bieten eine Vielzahl Wellness- und Gourmet-Angebote an. Auch für das Wohlbefinden der kleinen Gäste ist gesorgt: Ellmi's Kids Club, Schneepiraten Scheffau oder Nachtrodeln. Tiroler Kulinarik Ob man seinen Urlaub beim Wandern, auf der Skipiste oder im Handtuch in der Sauna verbringt, abends möchten alle wohlverdiente regionale Schmankerln geniessen. Und da das Tirol für seine Kulinarik über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist, gibt es auch am Wilden Kaiser ein breites Angebot an Verpflegungsmöglichkeiten von einfacher Kost bis zu Gault-Millau-Gerichten. Letzteres bietet beispielsweise das mit zwei Hauben gekrönte À-la-carte- Restaurant «Kulinarium» im Luxushotel «Kaiserhof» (Bild). In der legendären «Kuhstallstube» im 5-Stern-Hotel «Stanglwirt» kann man sein Abendessen mit Blick auf die Kühe geniessen, ermöglicht durch ein grosses Fenster zwischen Speisesaal und Stall. Übernachtung Wir haben zwei familiengeführte Hotels besucht: das 5-Sterne-Superior-Hotel « Kaiserhof» i n Ellmau und das weitläufige 5-Sterne Bio- und Wellnessresort «S tanglwirt» i n Going am Wilden Kaiser. Das 5-Sterne-Superior-Hotel «Kaiserhof» mit Blick auf den winterlichen Wilden Kaiser Das 5-Sterne-Superior-Hotel «Kaiserhof» , geführt von der Familie Lampert, liegt auf einem Sonnenplateau über Ellmau und beherbergt eine Oase zum Ausruhen und Relaxen. Nach unserer Ankunft durften wir den Welcomedrink in der neugebauten Skybar mit traumhafter Aussicht auf den Wilden Kaiser geniessen. Aber nicht nur die Bar wurde neu gebaut. Die Familie Lampert hat dieses Jahr das Hotel in nur vier Monaten um- und neugebaut. Seit August 2020 erwarten die Gäste neue, grosse, lichtdurchflutete, moderne Zimmer und Suiten mit grossen Fensterflächen, Glasbalkonen und einem grandiosen Ausblick. Auch ein SPA-Turm «Adults-only» auf vier Etagen mit mehreren Panoramasaunen mit Aussicht auf die Bergwelt, eine Skylounge und ein ganzjährig beheizter 18 Meter langer Unlimited-Mountain-Rooftop-Pool wurde gebaut. Wer das Hotel im Winter besucht, kann die Skifahrer vom Pool aus beobachten, denn die Piste verläuft direkt neben dem Hotel. Der einmalige Ausblick vom Schwimmbecken aus auf die Berge ist grandios. Im Zuge des Umbaus entstand auch eine neue grosse Parkgarage, in der jeder Gast einen Garagenplatz hat. Die Erfolgsgeschichte vom «Kaiserhof» begann vor 25 Jahren, als Bianca und Günter Lampert den Betrieb übernahmen und mit 16 Zimmern starteten. Sie vertrauten auf die einzigartige Lage in der Natur mit Blick auf das Bergmassiv Wilder Kaiser und auf ihr besonderes Geschick im persönlichen und freundschaftlichen Umgang mit den Gästen. Bis heute kommen viele Besucher, die diese familiäre Atmosphäre zu schätzen wissen, regelmässig zurück. Im Laufe der Jahre wurde der «Kaiserhof» eines der besten 5-Sterne-Wellnesshotels in Österreich (vier Lilien im Relax Guide.) Nicht zuletzt dank des grossen Einsatzes des eingeschworenen Mitarbeiterteams. Bianca Lampert erinnert sich: «Wir ha- ben stets auf Innovation und regelmässige Investition gesetzt. Dabei haben wir unseren wichtigen familiären Charakter und die Nähe zum Gast nie verloren.» Bis heute kommt die Chefin persönlich zu den Gästen und begrüsst sie beim Abendessen oder hält eine kurze Rede am Abend beim Apéro. Uns haben nebst der Gastfreundschaft der Inhaberin Bianca Lampert und dem freundlichen und aufmerksamen Hotelpersonal die Speisen begeistert. Günter Lamperts Gault-Millau-haubengekrönte Küche vereint Grande Cuisine mit Tiroler Gaumenfreuden und regionalen Spezialitäten. Wem gutes Essen wichtig ist, wer sich inspirieren lassen und fantasievoll interpretierte Kreationen probieren möchte, ist hier genau richtig. Ob als externer Gast oder im Rahmen einer Gourmet-Verwöhnpension, man geniesst jeden der sechs Gänge aus der vielfach ausgezeichneten Küche mit feiner Käseauswahl und hausgemachten Chutneys. Wir waren von den Gaumenfreuden begeistert und können das Essen nur weiterempfehlen. Für die passende Weinbegleitung sorgte Karl Rotheneder, Österreichs Sommelier des Jahres 2007. Er stand uns mit seinem Fachwissen und sympathischen Art immer gerne zur Seite. Sein Tipp, der «Phantom», war unglaublich. Auch das Frühstücksbuffet (unser Favorit: Ei im Glas mit Kaviar und Kerbel) sowie das Nachmittagsbuffet mit Kaffee und Kuchen, Käsesorten und Sushi lässt keine Wünsche offen. Schlemmen ist hier erwünscht. Die Kaiserhof-Verwöhnleistungen haben auch in Sachen Beauty, Massagen und Fitness einiges zu bieten. Geführte Winter- und Schneeschuhwanderungen, ein abwechslungsreiches Aktivprogramm mit Yoga, Morning Stretch, Energiewanderung und Aqua-Fitness runden den Aufenthalt ab. Unser Fazit: Top-Lage, grandioser Ausblick, sehr schöne moderne Zimmer, sensationelles Essen und eine herzliche familiäre Atmosphäre. Fotos oben: die neugebaute Skybar und der Unlimited-Mountain-Rooftop-Pool unten: modernes Zimmer mit Panoramablick und Sauna mit Aussicht auf die Bergwelt Aussenansicht des 5-Sterne Bio- und Wellnessresort «Stanglwirt» Das 5-Sterne Bio- und Wellnessresort «Stanglwirt» liegt in Going, genau drei Minuten von Ellmau entfernt. Das Luxushotel ist heute weit über die Grenzen Österreichs hinaus in ganz Europa und bis in die USA bekannt. Damit man die Seele des Hauses versteht, sollte man jedoch die Geschichte dahinter kennen. Denn der «Stanglwirt» ist viel mehr als nur ein Luxushotel. Das Motto «Daheim beim Stanglwirt» zieht sich durch das ganze Hotel. Sowohl die Architektur als auch die Zimmer und der Wellnessbereich strahlen eine familiäre Wärme aus, die bei einem Hotel in dieser Grösse eher ungewohnt ist. Diese Dimensionen erahnt man bereits, nachdem man die Eingangstüre passiert und die grosse Lobby betritt. Begrüsst und uns das Gebäude und die Gelände gezeigt hat die Marketingassistentin Katharina von der Thannen. Von ihr erfuhren wir Spannendes über die Geschichte des Hauses. Das heutige 5-Sterne-Hotel ist ein familiengeführter Betrieb mit einer über 400-jährigen Geschichte. Die Anlage ist so harmonisch in die Landschaft eingebettet, dass es kaum auffällt, wie weitläufig sie heute ist. Inhaber Balthasar Hauser war es stets sehr wichtig, dass das Hotel sich in die Landschaft einfügt. Hierfür hat er sogar die Dächer der Tennishallen begrünt. Auch einige Gebäude des Spa-Bereichs wurden obenrum begrast und somit in die Landschaft eingebettet. Ein herrliches Bild, wenn im Sommer die Schafe auf den «Dächern» grasen. Die Architektur jedes einzelnen Anbaus wurde dem ersten Gebäude, dem Traditionsgasthof «Stangl», angeglichen und im Stil eines Bauernhauses gestaltet. Auf diese Weise erhielt die Hotelanlage einen charmanten Dorfcharakter. Die Lobby/Hotelbar «auf der Tenne» weckt Erinnerungen an ein gemütliches Chalet, wo man sich wie in einem grossen Wohnzimmer mit Freunden trifft. Das Besondere ist die grosse Fensterfront, durch die man auf die Lipizzaner-Reithalle sieht. Katharina von der Thannen erzählte weiter, wie wichtig die Tiere für die Familie Hauser sind. Die Stallungen des privaten Lipizzaner-Gestüts beispielsweise wurden der Spanischen Hofreitschule in Wien nachempfunden. Reiten kann man hier auf Lipizzanern, die nicht nur die Herzen ambitionierter Reiter höher schlagen lassen. Für Kinder steht zudem der eigene Kinderbauernhof mit Tieren zum Streicheln und Staunen bereit. Insgesamt besitzt das Hotel 160 Tiere. Dies lässt erkennen, dass die Hoteliers nicht nur Unternehmer, sondern auch lei- denschaftliche Landwirte sind. Milcherzeugnisse, die im Hotel angeboten werden, wie Käse und Joghurt, stammen vom eigenen Bio-Bauernhof. Naturnah präsentieren sich auch die Zimmer des Hotels. Die liebevoll eingerichteten und in traditioneller Bauweise von Hand gefertigten Zimmer und Suiten sind durchwegs mit hochwertigen Naturmaterialien aus der Region ausgestattet. Die Möbel sind aus Vollholz, die Teppiche aus hochwertiger Schafwolle und sämtliche Bettdecken und Spannleintücher aus feinstem Leinen. Und auch hier findet man den Chaletstil in Wohlfühlatmosphäre wie- der. Einige der Suiten haben sogar eine Sauna auf der grossen Terrasse. Diverse weitere Saunen findet man im 12 000 Quadratmeter grossen Spa-Bereich. Darin befinden sich zudem Dampfbäder, Ruheräume, ein Schwimm- und Sprudelbecken sowie mehrere Aussenbecken. Auch ein Indoorpool und eine separate Kinderwasserwelt mit Pool-Kino und 120-Meter-Wasserrutsche warten auf die Gäste. Der Stanglwirt-Spa bietet Schönheitsbehandlungen, Massagen und sogar Medical-Beauty-Anwen- dungen von Schönheitsärztin Dr. Barbara Sturm auf Institutsniveau an, deren Behandlungen und Kosmetik in Hollywood als Geheimtipp gehandelt werden. Ausprobiert haben wir die Wave-Balance-Massage – eine Mischung aus Öl-, Lomi-Lomi- und Thai-Massage, durchgeführt auf einem Wasserbett. Wir waren begeistert und empfehlen sie gerne weiter. Unser Fazit: Beeindruckender Wellnessbereich, eine faszinierende Architektur innen wie aussen und eine wunderschöne Aussicht auf den Wilden Kaiser. Lesen Sie auch das Interview mit Maria Hauser, Junior-Chefin des Tiroler Luxushotels «Stanglwirt» und Tochter des Gründers Balthasar Hauser. Foto links: begrünte Dächer der Spa-Anlage, Foto rechts: das Felsenbad/Aussenpool Foto links: die Luxussuite im Chaletstil, Foto rechts: die Lobby/Hotelbar «auf der Tenne» mit Sicht auf die Lipizzaner-Reithalle
- IM GESPRÄCH MIT MARIA HAUSER
Die Junior-Chefin des Tiroler Luxushotels «Stanglwirt» und Tochter des Gründers Balthasar Hauser über ihre Kindheit und das Glück des Gebens. Von Dora Borostyan Maria Hauser ist seit ihrer Kindheit in der Hotelbranche eingebunden. Der Slogan des Hotels, «daheim beim Stanglwirt», bezieht sich nicht nur auf die Herzlichkeit der Gastgeber, sondern kann durchaus buchstäblich verstanden werden. Es war und ist immer noch das Zuhause der Familie Hauser. Maria Hauser ist dort aufgewachsen und ihre Eltern woh- nen heute noch da. Der Vater, Balthasar Hauser, wurde im Haus geboren und hat jetzt sein Büro im damaligen Schlafzimmer seiner Eltern, das auch sein Geburtszimmer war. Damals, als Maria Hauser noch ein Kind war, hatte der Stanglwirt überschaubare 20 Mitarbeiter (heute sind es 320). Die Mutter Magdalena Hauser kümmerte sich um die Zimmer, die Gästebetreuung, die Wäsche und die Zimmermädchen. Ihre drei Kinder konnte sie so immer dabeihaben. Sie wuchsen im Hotel auf, spielten mit den Gästen und den Kindern der Mitarbeiter, das war ganz normal. «Es war eine sehr behütete und bereichernde Kindheit, auch wenn wir an den Sonntagen keine Ausflüge wie an- dere Familien machen und nur in der Zwischensaison in die Ferien fahren konnten», erinnert sich Maria Hauser. Das Hotel war von Anfang an in erster Linie ein Bauernhof. Die Eltern sind Landwirte und Wirtsleute mit Herz und Seele. Im Moment leben 160 Tiere auf dem Hof. Ihre fleissige und bodenständige Art haben Magdalena und Balthasar Hauser ihren Kindern weitergegeben. «Ich betrachte das heute als sehr wertvoll. Diese Bodenhaftung und Demut ist wichtig, wenn man in einem 5-Sterne-Luxushotel aufwächst, wo man mit Kindern der Gäste in Berührung kommt, die alles bekommen, da sie im Urlaub sind», so Maria Hauser. Es sei eine Herausforderung gewesen, die Kinder so zu erziehen, dass sie nicht verwöhnt wurden. «Meine Mutter hat das mit Bravour gemacht, mit einer liebevollen Strenge. Ich kann mich erinnern, als ich ein neues Fahrrad wollte, sollte ich den Zimmermädchen beim Abstauben helfen. Und obwohl ich ihnen wahrscheinlich eher im Weg stand, habe ich gelernt, dass ich nicht alles bekam, was ich wollte, ohne dafür etwas zu tun. Das gab mir ein gutes Gefühl.» Auf diese Weise hat ihre Mutter einen spielerischen Zugang gefunden, um zu zeigen, dass nichts einfach vom Himmel fällt. Das versucht auch Maria Hauser ihren eigenen Kindern weiterzugeben, was nicht immer leicht ist, zumal das Hotelangebot für Kinder noch vielfältiger ist als früher. Es gibt einen Shop mit einer Kinderspielzeugecke, die Kinderwasserwelt mit Pool-Kino und 120-Meter-Wasserrutsche, die Ponys und den Kinderbauernhof. Sie versucht den Kindern Grenzen zu setzen, denn sie müssen lernen, dass sie beispielsweise nicht jeden Tag Schwimmen gehen dürfen. Maria Hauser ist auch wichtig, dass die Kinder auch lernen, zu geben. Und auch im Betrieb halten sich alle an den Leitsatz von Balthasar Hauser: «Das Glück des Lebens ist das Glück des Gebens.» Die Hotelier-Familie möchte weniger Unternehmer und mehr Gastgeber sein. «Natürlich müssen wir auch Geschäftsleute sein, damit das Rad läuft, aber das Geben ist mindestens so wichtig in der Hotelbranche», weiss die Junior-Chefin. Gemeinsam mit ihren Geschwistern, der Hotel-Direktorin Trixi Moser und dem Direktor F&B Daniel Campbell ist sie für alle operativen Aufgaben im Stanglwirt zuständig. Maria Hauser hat früh gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Nach ihrer Tourismus-Ausbildung ging die damals 20-Jährige nach Australien und absolvierte ein Studium in Tourism and Hospitality Industry in Sydney. Danach arbeitete sie als Special-Eventma- nagerin in einem 5-Sterne-Betrieb in Kalifornien, USA. Nach fünf Jahren im Ausland kam sie wieder zurück ins Tirol und hat als Direktionsassistentin angefangen. Sie wollte sich zuerst einarbeiten, in das Arbeitsfeld des Marketings und der PR hineinwachsen. Danach hat sie sich im Betrieb Schritt für Schritt immer mehr eingebracht. Sie hat den Stangl-Shop aufgebaut und den Beauty-Bereich im Wellness und Spa ausgebaut und vor acht Jahren die renommierte Schönheitsärztin Dr. Barbara Sturm an Bord geholt. Für die Zukunft hat die Familie noch viele innovative Ideen. Auch wenn wir im Moment in einer herausfordernden Zeit lebten, sei es wichtig, sich auf das Positive zu konzentrieren, ist sich Maria Hauser sicher. «Der Stanglwirt hat eine über 400-jährige Geschichte. Unsere Vorfahren haben Weltkriege, Inflation und Wirtschaftskrisen überstanden und nie aufge- geben. Es ist jetzt wichtig, die Ärmel aufzukrempeln, flexibel zu sein und sich neue kreative Konzepte zu überlegen.» Lesen Sie auch den Bericht über die Region Wilder Kaiser im Tirol. Familie Hauser v.l.n.r.: Maria Hauser, Balthasar Hauser, Magdalena Hauser, Elisabeth Hauser und Johannes Hauser
- SILVESTER STYLING: BITTE SCHÖN AUFFÄLLIG
Die diesjährige Mode auf den Laufstegen galt den Superlativen. Opulente Silhouetten und prunkvolle Stoffe garantieren einen grandiosen Auftritt. Wo immer Sie Ihre Feiertage verbringen werden, lassen Sie es modisch krachen!









