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  • Odilienberg: Wanderabenteuer zur mystischen Heidenmauer im Elsass

    Das Elsass ist bekannt für seine verträumte Landschaft, schmucke Winzerdörfer und viele Burgen. Über allem wacht seit dem 7. Jahrhundert, hoch oben auf dem Odilienberg (Mont Sainte-Odile), die Schutzpatronin des Elsass: die heilige Odilia. zVg. Kloster und Aussicht auf dem Odilienberg In grossen Kehren windet sich die Strasse vom malerischen Dorf Barr durch die leuchtend grünen Wälder auf 760 Meter Höhe. Hier, auf diesem lang­gstreckten Bergrücken, ist also das Reich der Odilia, weithin als Pilgerstätte, Ausflugsziel und Ort der Kraft bekannt. Da imponiert zuallererst die mächtige Klosteranlage auf roten Sandsteinfelsen, mit Basilika, Odilias Grab, Tränen- und Engelskapelle — ein geschichtliches und kulturelles Highlight. Bereits die Kelten und Römer haben Spuren hinterlassen. Das Areal mit Hotel, Café, Sonnenterrasse und zuhauf bilderbuchschönen Ecken und Winkeln lädt ausgiebig zum Verweilen und Geniessen. Fantastisch der Blick in die Ferne, da zeigen sich die Kämme der Vogesen, der Schwarzwald, mittendrin der Rhein und elsässische Dörfer, zuhinterst am Horizont erhebt sich das Strassburger Münster. Allerlei Geschichten ranken sich um den zauberhaften Ort und Odilia (ca. 660—720). Mit ihrem Namen werden viele Heilungen und Wunder verbunden, so soll einer Legende zufolge die Odilienquelle etwas unterhalb des Klosters Augenleiden lindern. Bis heute pilgern Menschen hierhin, benetzen ihre Augen mit dem Wasser oder trinken es und hoffen auf Heilung. Wandern auf dem Odilienberg: die Heidenmauer und mystische Pfade Der Odilienberg ist ein interessantes Wandergebiet. Links und rechts des Klosterportals geht’s runter zu einer Reihe hervorragend beschilderter Wanderwege. Sicher am Geheimnisvollsten ist der Gang entlang der elf Kilometer langen Heidenmauer, die sich um den Berg zieht — ein gigantischer Wall aus grossen, behauenen Steinblöcken, mehr als 300 000 an der Zahl, teils bis zu drei Meter hoch. Bis heute bleibt diese monumentale Mauer ein archäologisches Rätsel. Verschlungene Naturwege führen über weiche Erde und Wurzelgeflecht, unzählige riesige Steine liegen wild verstreut herum, türmen sich auf zu Steintoren und Hütern der Stille. Entlang des Pfades erheben sich immer wieder mächtige Felsen, als wären es lebendige Wesen. Sitzende Philosophen, Bären oder Naturgeister? Jedenfalls beflügeln sie die Fantasie. Hohe Buchen, Tannen und Birken bilden ein grün schimmerndes Blätterdach, vor Kraft nur so strotzend, irgendwie fühlt man sich im Zauberwald. Wunderschön ist der südliche Rundgang entlang der Mauer und Felswelten, zum Männelstein und weiter zur Druidengrotte mit den zyklopischen Steinen, von dort geht’s zurück zum Parkplatz. Wirklich verwunschen ist der Sentier des Merveilles, der Wunderpfad: Er lockt zu den Felsen der Riesen, an der Etichongrotte und den Tierskulpturen geht’s vorbei; irgendwann entdeckt man mit etwas Glück versteckt im Wald den Feenplatz, ein keltischer Kultplatz mit rätselhaften Schalensteinen. www.tourisme-obernai.fr/www.tourisme-alsace.com www.mont-sainte-odile.com/www.odilienberg-elsass.de Text: Karin Breyer

  • Mosaik Trittsteine selber machen: Bastelidee für den Garten

    Der Garten wird wieder zum Lebensmittelpunkt für Gross und Klein. Wer mit Kindern, Freunden und Nachbarn gemeinsam draussen kreativ werden möchte, kann Mosaik Trittsteine selber machen – aus Beton, bunten Mosaiksteinen und Glasmurmeln entstehen so persönliche Hingucker für Garten oder Terrasse. zVg. Mosaik Trittsteine selber machen: ein Sommerprojekt für die ganze Familie Wenn die Natur erblüht und die warmen Sonnenstrahlen unser Gemüt erfreuen, verlagert sich unser Leben nach draussen. Im Freien wird gespielt, gelacht und gegessen. Eine gute Gelegenheit, um unseren Garten oder unsere Terrasse gemeinsam mit den Kindern, Freunden und Nachbarn kreativ zu gestalten. Besonders die Kleinen mögen es, Ihr Umfeld mit allen Sinnen zu erfassen. Sehen, riechen, hören, tasten, schmecken, fühlen — es gibt wohl keine Sinneswahrnehmung, die über die Natur nicht stimuliert werden kann. Deshalb ist es ratsam, bereits die Kleinsten in die Outdoor-Aktivitäten miteinzubeziehen. Sei es das Bepflanzen von Gemüsebeeten oder das Säen von Blumen — für Kinder gibt es nichts Aufregenderes, als im feuchten Matsch herumzustochern und dabei das Treiben der Regenwürmer und Insekten zu beobachten. Im Rahmen unseres diesjährigen Familienprojekts haben wir Trittsteine aus Mosaik gebastelt und somit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Trittsteine dienen uns als Schutz vor dem gelegentlichen Sumpf im Garten und sind gleichzeitig wunderbare Hüpfsteine für die Kinder. Sie können aber auch als optische Abgrenzung im Gemüsegarten oder einfach nur als Blickfang eingesetzt werden. zVg. zVg. zVg. So gelingen die Mosaik-Trittsteine: Anleitung Schritt für Schritt Zuerst einen geeigneten Ort im Garten aussuchen. Dieser sollte gross genug sein, damit man sich beim kreativen Schaffen nicht in die Quere kommt. Den Arbeitsbereich mit einer grossen Folie bedecken, um Zementpulver und Betonspritzer aufzufangen. Das Herstellen des Betons sollte unbedingt ein Erwachsener übernehmen, denn der Zement ist nicht ungefährlich für die Augen und zudem hautreizend. Beim Abfüllen deshalb am besten eine Schutzbrille tragen. Die auf der Verpackung angegebene Menge Zement in einen Eimer füllen und mit Wasser mischen. Das Mischverhältnis muss stimmen, damit der «Brei» weder zu wässrig noch zu brüchig wird. Die Masse danach mit dem (Holz-)Stab gut umrühren und in die Pflanzenuntersetzer füllen. Wichtig ist, den Beton relativ rasch zu verzieren, da er schnell aushärtet. Beim kreativen Teil sind alle Hände gefragt: Mosaiksteine, Glasmurmeln und/oder Kieselsteine auf die Masse legen und sanft hineindrücken. Ob in Schneckenform, nach grafischen Mustern oder einfach nur wild durcheinander — beim Gestalten der Fantasie freien Lauf lassen. Die Kunstwerke nun ca. zwei Tage an der Luft aushärten lassen, um eine maximale Belastbarkeit zu erreichen. Die Trittsteine danach vorsichtig aus den Untersetzern lösen und im Garten platzieren. Für einen schönen Glanz die Mosaiksteine mit etwas Pflanzenöl einreiben. Für zwölf Trittsteine braucht es: Zement 2 kg Schaufel Rührstab grosse Abdeckfolie (ca. 2 x 3 m) Eimer grosse Giesskanne voll Wasser Pflanzenuntersetzer 12 Stk. Diverse Mosaiksteine, Glasmurmeln und/oder Kieselsteine Pflanzenöl 1 EL altes Tuch Für die Erwachsenen zusätzlich: Paar Gummihandschuhe Schutzbrille Text: Andrea Elmiger

  • Im Gespräch mit Anna Rossinelli

    Anna Rossinelli über die Plattensammlung ihrer Mutter, Partybesuche und deren Auswirkungen und ihre Vorliebe für ausgesuchte, aber nicht unbedingt neue Kleidungsstücke. Foto: Jen Ries Anna Rossinelli und ihr neues Album «White Garden» Schwungvollen Schrittes betritt sie das Café, an den Füssen goldene Stiefeletten, auf dem Kopf eine Strickmütze und im Gesicht ein strahlendes Lächeln. Sie setzt sich, be- stellt einen Tee und blickt erwartungsvoll. Am 18. Januar haben Anna Rossinelli und ihre Bandkollegen Manuel Meisel und Georg Dillier die jüngste CD «White Garden» herausgebracht, die direkt auf Platz eins der hiesigen Albumcharts eingestiegen ist. Drei Jahre sind seit dem letzten Album vergangen und es gibt viel zu berichten. Zum Bespiel über den namengebenden weissen Garten. «Für uns steht er für einen Neubeginn.» Während ein realer Garten meist sehr bunt sei, müsse dieser noch ein wenig bemalt werden. Er sei wie die Leere nach einer langen Beziehung, aber auch ein Garten, der neu erkundet werden möchte, wo man Neues herausfinde. Wo ein Durch- einander von Gefühlen herrsche, aber auch viel Freude und neu zu entdeckende Lebenslust. «Es ist ein guter Ort.» Liebe und andere Empfindungen Das ist ein bemerkenswerter Einstieg, denn ungezwungen erwähnt die Künstlerin, dass die lange, zu Ende gegangene Beziehung die eigene mit dem Bassisten Georg Dillier ist. Die neuen Songs kreisten so eindeutig um die Themen Schmerz, Alleinsein, Single- Sein und sich neu Verlieben — es sei unmöglich gewesen, so zu tun, als gehe es hier um jemand anders, erklärt sie die Offenheit bezüglich der schmerzlichen Erfahrung. Und ergänzt: «Die positive Nachricht: Liebe kann sich zwar verändern, aber was man für den Menschen empfindet, verschwindet nicht. Wir wollen immer noch füreinander da sein, denn die Musik ist unser Leben und eine Liebe, die wir teilen.» So viel im Leben passiert ist, hat sich auch in der Musik getan, die etwas wilder als früher daherkommt. Es gibt rockige Songs wie «Run» und einige elektronisch ange- hauchte. Dafür mitverantwortlich seien häufige Partybesuche gewesen, stellt Anna Ros- sinelli grinsend fest. So widerspiegle «Feel it» etwa die Stimmung um vier Uhr morgens beim Heimstraucheln. Mit «Two Hearts In My Chest» und «Heroine» kommen aber auch Melancholie und Zerrissenheit zum Ausdruck. «Die Plattentaufe findet am 16. März im Parterre in Basel statt», freut sich die Frontfrau der Band, «unsere erste überhaupt!» Fest steht auch der Auftritt am 29. Juni am «Summerstage Basel» im Park im Grünen. Die Tour durch die Schweiz folgt dann im Herbst. Von der Kindheit zum Eurovision Song Contest Zur Musik hat Anna Rossinelli schon früh gefunden. Vor allem wegen der Platten, die ihre Mutter hörte — Mani Matter, Aretha Franklin, Dire Straits. Bald begann Klein-Anna mitzusingen. «Mami machte Videos von mir — ganz ernst und mit einer Banane oder Lampe als Mikrofon.» In der Schule besuchte sie Klassen mit Musikschwerpunkt, sang ab 15 in der Schülerband «Cocaburra» und merkte trotz anfänglich lähmender Büh- nenangst: «Musik gibt mir Kraft.» Mit 23 kam die Strassenmusik, wo sie von David Klein für den Eurovision Song Contest entdeckt wurde und es mit ihrer Band bis ins Finale schaffte. «Mit Musik hat der Contest nicht so viel zu tun — aber es war eine Megaerfahrung, die ich nicht missen will.» Seit der zweiten CD «Marylou Two» komponierten sie alles selber. «Wir fanden immer mehr zu uns selber und bei ‚White Garden‘ bastelten wir wirklich so lange, bis wir hundertprozentig zufrieden waren», sagt die junge Frau mit diebischer Freude. Leben von der Musik Heute kann die Sängerin — was sie sich nie hätte träumen lassen — von der Musik leben. «Bescheiden, aber ja», sagt sie. Alle drei gingen aber auch noch anderen Jobs nach. Sie selber betreibt seit drei Jahren mit einer Freundin das «Kiöskli» im Rheinbad St. Johann, was ihr grosse Befriedigung verschaffe. «Läufts nicht so gut?» Den Spruch habe sie dort schon ein paar Mal gehört. «Wenn ich gerade ein total geiles Album herausgegeben habe, dann läuft es für mich gut», sagt sie mit Nachdruck. «Ich mache ja nicht in erster Linie Musik, um Geld zu verdienen, sondern weil sie rausmuss!» Spezielle Stücke und Bühnenoutfits Am Hals der Sängerin baumelt ein Kettchen mit einem glänzenden Medaillon. Sind ihr Mode und Kleider wichtig? «Ja», sagt sie nach kurzem Überlegen lächelnd: «Ich ziehe mich gerne an — jeden Tag anders.» Schmuck sei für sie oft eine Erinnerung an Länder oder Menschen und auch bei den Kleidern stehe der emotionale Wert im Vordergrund. «Ich suche gerne in Brockis oder auf dem Flohmi ein spezielles Stück.» Der Gedan- ke, dass ein Schmuckstück schon in den 40er-Jahren getragen wurde, gefällt ihr. Auch qualitativ Hochstehendes aus Baumwolle oder Seide haben es ihr angetan. Trotzdem dürfe es nicht zu viel werden. «Geh nicht da rein!», sage sie sich manchmal selbst, «du brauchst kein T-Shirt!» Wenn es zu viele würden, gebe sie die Kleider wieder in Umlauf. Bei einem Auftritt darf es festlich sein. «Aber ich gehe als Anna auf die Bühne und verkleide mich nicht», stellt sie klar. Auf der letzten Tour habe sie meist ein Glitzerkleid getragen, was es bei der kommenden sei, stehe noch nicht fest. «Der Vorteil eines Büh- nenoutfits: Man muss nicht überlegen, was man anziehen soll.» Fitness, Freizeit und ein Wunschduett Beim Thema äussere und innere Form darf auch das Stichwort Fitness nicht fehlen. Kurzes Stirnrunzeln. Ins Fitnesscenter oder Joggen gehe sie nicht. «Ich bin keine Sportskanone.» Doch sie sei ein aktiver Mensch, wohne im dritten Stock und fahre viel Velo. Yoga mache sie auch ein bisschen. «Das sollte ich aber mehr machen. Man wird ja auch nicht jünger. Und auf der Bühne hüpfe ich doch ordentlich rum!» In ihrer Freizeit jasst Anna Rossinelli gern oder kocht ein schönes Essen für Gäste. «Freunde treffen ist eigentlich mein Hobby.» Und mit wem würde sie am liebsten ein Duett singen? «Mit Freddie Mercury hätte ich gerne ein Duett gesungen — und einen Teller Spaghetti gegessen!», kommt die sofortige Antwort. «Er interessiert mich als Sänger und als Mensch. Meine Mutter hörte ihn früher immer — er ist auch eine Kindheitserinnerung.» Infos zur Tour durch die Schweiz: www.annarossinellimusic.com Text: Michèle Faller Albumcover «White Garden»

  • Leiterwägeli an der Fasnacht: entspannt unterwegs mit dem Nachwuchs

    Ein Leiterwägeli macht den Weg zum Fasnachtsumzug für Familien mit kleinen Kindern deutlich entspannter. Wie aus einem geschenkten alten Wagen ein bunt bemaltes «Piratenschiff» wurde – und worauf Eltern bei der Kinderfasnacht sonst noch achten sollten. zVg: Andrea Elmiger Leiterwägeli: die Rettung für die Kinderfasnacht Als meine Kinder noch Babys waren, hatte ich mit Veranstaltungen in grösseren Menschenmengen keine Probleme. Ich band die Kleinen mit einem Tragetuch auf die Brust oder setzte sie in eine Rückentrage. Dort konnten sie das Geschehen aus sicherer Höhe und in Mamas Nähe betrachten. Herbstmesse, Weihnachtsmärkte, Fasnacht: alles kein Problem. Wenn sie nicht mehr mochten, schliefen sie einfach unbemerkt ein. Sogar den Gehörschutz erduldeten sie ohne zu meckern. Einige Jahre später wollte ich die «drey scheenschte Dääg» im Jahr am liebsten an mir vorbeiziehen lassen. Obwohl meine Töchter sich liebend gerne als Waggis, Pirat oder Meerjungfrau verkleideten und sich auf die Kinderfasnacht freuten, hiess es jedesmal bereits nach einer Viertelstunde in der Menge: «Mama, treisch mi bitte.» Ich verneinte natürlich. Abgesehen von den erzieherischen Massnahmen, wie hätte ich gleichzeitig einen mit Proviant, Windeln und Ersatzkleidern schwerbepackten Rucksack, ein mit Räppli gefülltes Säckli UND ein dreijähriges Kind tragen können? Unmöglich. Wie machen das bloss die anderen? Vom alten Wagen zum bunt bemalten «Piratenschiff» Die Lösung kam auf vier Rädern in Form eines Geschenkes. Die Freundin der Freundin meiner Schwägerin wollte ihr Leiterwägeli nicht mehr und suchte eine Abnehmerin. Ich nahm es liebend gerne für Gartenarbeiten, für den Transport von Weihnachtsbäumen und nicht zuletzt für die Fasnacht. Es war ein eher altes Modell aus Holz, schien aber recht robust zu sein. Wir malten Totenköpfe, Säbel und Schatzkarten drauf und bestückten es mit einer Piratenfahne. Weiche Sitzpolster und Kissen machten den Leiterwagen schliesslich zum «Luxusgefährt». Die Spannung war gross, als wir unser «Captain William Kid» zum ersten Mal aus dem Hafen liessen. Vollbeladen mit Getränken, Räppli und mit zwei bis zu den Ohren grinsenden Fasnächtlern steuerte ich das Vehikel über Tramschienen, Trottoirs und Müllberge aller Art. Und das Wägeli hielt, was es versprach. Zugegeben, unser Wagen hat breite Luftreifen, was auf unebenem Gelände von Vorteil ist. Dennoch rüttelt es manchmal sehr stark, weshalb die Kleinsten zur Sicherheit mit einem Sicherheitsgurt angeschnallt werden sollten. Meine Piraten fanden das fasnächtliche Treiben so spannend, dass sie alles um sich herum vergassen. Und siehe da, plötzlich war das Piratenschiff von draussen wesentlich interessanter als von drinnen. Dääfeli sammeln kann man ja schliesslich nicht im Sitzen ... zVg: Andrea Elmiger Die wichtigsten Tipps für eine gelungene Kinderfasnacht Die Ohren schützen Eine Guggenmusik kann schon mal 100 bis 114 Dezibel laut sein. Bei einem Baby unter acht Monaten kann dies bereits nach 15 bis 30 Minuten zu einer irreversiblen Schädigung des Hörvermögens führen. Mit Telefonnummer versehen Trotz aller Vorsicht können kleine Kinder im Getümmel verloren gehen. Schreiben Sie Ihre Handynummer auf die Hand Ihres Kindes oder auf ein Armband. Richtig schminken Kinderhaut ist sehr empfindlich. Damit es kein böses Erwachen gibt, sollten Eltern beim Kauf der Schminke darauf achten, dass sie hochwertig und hautverträglich ist. Vor dem Schminken empfiehlt es sich, das Gesicht mit einer Hautcreme einzucremen. Zum Abschminken Babyöl oder eine milde Seife verwenden. Entspannt unterwegs sein Für den Transport der Kleinsten eignet sich eine Tragevorrichtung am besten (Tuch oder Babytrage). Grössere, die zwar schon gut zu Fuss sind, sich aber gerne unbemerkt davonschleichen, sind mit einer Kinderleine («Rössligschirr») gut aufgehoben. Kinder jeglichen Alters lieben es zudem, in einem Leiterwagen durch die Menge gezogen zu werden. Dort können sie sich ausruhen oder stärken. Klug schichten Bei der Bekleidung gehen Sie am besten nach dem Zwiebelprinzip vor: Ziehen Sie Ihrem Kind mehrere Schichten übereinander an. So können Sie seine Kleidung schnell je nach Aussen- und Innentemperatur variieren. Text: Andrea Elmiger

  • Apparatologie-Kosmetikerin in Basel: Ruth Fernandez im Porträt

    Ruth Fernandez ist Apparatologie-Kosmetikerin in ihrer Klinik DERMOLUX L.A.B. in Basel, wo sie mit hochentwickelten Apparaten für Lifting, Anti-Aging und Bodyforming arbeitet. zVg. Apparatologie-Kosmetikerin in Basel Ruth Fernandez ist Apparatologie-Kosmetikerin in Basel. In ihrer Klinik wird, wie der Name schon sagt, mit hochentwickelten Apparaten gearbeitet. Sie bietet Dienstleistungen wie die Modellierung des Körpers, Faltenglättung im Gesicht, Behandlung von dermatologischen Krankheiten wie Akne und Narben sowie dauerhafte Haarentfernung an. Dabei setzt sie nicht auf herkömmliche Verfahren wie Nadel und Spritze, sondern auf nicht invasive wie Laser- und Lichtspektrometrie, Ultraschall, Radiofrequenz, Vakuum und das neue innovative Hyaluron-Pen-Verfahren. Die gelernte Dentalhygienikerin kam nach ihrer medizinischen Ausbildung aus Bilbao in die Schweiz. Fortan arbeitete sie als Filialleiterin in der Modebranche. Schon damals war es ihr eine Herzensangelegenheit, die Kunden zu verschönern und ihnen mehr Selbstsicherheit zu geben. Vor rund vier Jahren beschloss sie, ihr medizinisches Wissen mit ihren Erfahrungen im Dienstleistungssektor zu verbinden. So wagte sie sich auf einen neuen Berufszweig und eignete sich Kenntnisse in der Apparatologie-Kosmetik an. Wichtig ist hier nebst dem Beherrschen von hochkomplexen Apparaten ein fundiertes medizinisches Wissen über die Haut. Da jede Haut anders reagiert und anders behandelt werden muss, kann es bei falscher Bedienung der Apparate zu Verletzungen oder sogar Verbrennungen kommen. Geduld und Feinfühligkeit sind Eigenschaften, die eine Apparatologie-Kosmetikerin mitbringen sollte. Die Kundinnen kommen zu einem Schönheitstherapeuten, um Rat zu holen. Als Branchenexperte ist es sehr wichtig, gut zuzuhören und die Wünsche der Kundinnen genau definieren zu können. Zudem ist, wie in vielen anderen Berufen auch, eine stetige Weiterbildung unerlässlich. Geräteschulungen und Networking-Events dienen dazu, sich weiterzuentwi- ckeln, um den Kundinnen die bestmögliche Therapie anbieten zu können. An solchen Anlässen erhält die Kosmetikerin einen Einblick in neue Techniken und Verfahren, lernt neue Produkte und Industriepraktiken kennen. DERMOLUX L.A.B. heisst die Klinik von Ruth Fernandez in Basel, die sich vor allem auf Lifting, Anti-Aging und Bodyforming spezialisiert hat. Vor jeder Behandlung wird eine eingehende Analyse und je nach gewünschtem Ergebnis und verfügbarem Budget ein Behandlungsprogramm erstellt. Die gebürtige Spanierin legt viel Wert darauf, dass sie nur zertifizierte Geräte benutzt, die regelmässig gewartet und gepflegt werden und deren Nutzen wissenschaftlich belegt ist. Entsprechend hoch sind die Investitionen. Längerfristig jedoch rechnen sich diese, und das nicht nur finanziell, sondern auch anhand zufriedener und wiederkehrender Kundinnen. Für Start-up-Unternehmerinnen, die die Startinvestition für eine ausgerüstete, zentral gelegene Klinik nicht aufbringen können, stellt Ruth Fernandez gelegentlich freie Behandlungsplätze zur Verfügung. Anfragen werden schriftlich entgegengenommen und müssen nebst einer kurzen Vorstellung des Start-up-Unternehmens die entsprechenden Fähigkeitszeugnisse beinhalten. Text: Ella Rupp Kontakt Ruth Fernandez DERMOLUX L.A.B Zentrum für Lifting, Antiaging und Bodyforming Steinenvortadt 25 4052 Basel 061 271 00 76 info@dermolux.ch www.dermolux.ch

  • Zucker: Fluch oder Segen für die Gesundheit?

    Noch nie gab es in der Menschheitsgeschichte ein solches Überangebot an Zucker: In 80 Prozent der Lebensmittel ist heute Zucker vorhanden. Vor der Industrialisierung, also vor mehr als 200 Jahren, assen die Menschen durchschnittlich nur etwa 15 Gramm Zucker pro Tag, heute sind es 100 bis 150 Gramm. zVg. Wie viel Zucker ist noch gesund? 2015 gab die WHO die neue Richtlinie heraus, die Tagesmenge Zucker auf 25 Gramm zu reduzieren. Das sind ungefähr sechs Teelöffel Zucker oder sechs Würfelzucker. Ein Grossteil des Zuckers, den man Tag für Tag aufnimmt, befindet sich jedoch in verar- beiteten Lebensmitteln, die gar nicht als süss ange- sehen werden, wie zum Beispiel Ketchup, Salatsau- cen, Nudeln, Fertiggerichten aus dem Supermarkt oder ein Burger. Ein sogenannter «gesunder» Fruchtjoghurt hat circa 13 Würfelzucker. Noch kriti- scher sind Limonaden. Allein 2,5 Deziliter Cola ent- halten mit 27 Gramm mehr Zucker, als man am Tag konsumieren sollte. Die gesundheitlichen Folgen von zu viel Zucker Zucker ist ein hervorragender Geschmacksträger sowie ein gutes Konservierungsmittel und kommt daher in der Lebensmittelherstellung häufiger vor,als man denkt. Auch Brot, Teigwaren, Chips, Streich- käse, Wurstwaren etc., also Produkte, die eigentlich gar nicht süss im Geschmack sind, beinhalten Zu- cker. Aber Zucker im Übermass erhöht die Entzündungen im Darm, was wiederum verschiedene wei- tere Krankheiten auslöst. Denn 80 Prozent des Immunsystems befinden sich im Darm. Und wennder Darm krank wird, wird auch der Mensch krank. Der Körper braucht zur Verwertung von Kohlenhyd- raten (also von Zucker) Vitamine und Mineralstoffe. Wenn man ein natürliches Lebensmittel, also bei- spielsweise eine Frucht zu sich nimmt, benutzt der Körper die Vitamine und die Mineralstoffe der Frucht, um den Zucker verwerten zu können. Bei pu- rem Zucker, wie Haushaltszucker, die in industriell hergestellten Fertiggerichten vorkommen (Schoko- lade, Weissbrot, Pizza etc.), werden keine bis fast keine Mineralstoffe und Vitamine mitgeliefert. Das Ergebnis: Der Körper ist gezwungen, die Vitalstoffe aus dem körpereigenen Reservoir zu holen und beu- tet sich mit der Zeit selber aus. Die Folgen sind: ein schwaches Immunsystem, Konzentrationsschwäche, Abgeschlagenheit, schwache Nerven und Depression. Zucker verschlechtert auch die Durchblutung, führt zu Bluthochdruck, verursacht Lern- und Konzentrationsstörungen und schwächt die männliche Potenz. Zucker lässt ausserdem das Gehirn schrumpfen und führt zu Demenz und Alzheimer. Zucker macht süchtig Zucker wirkt wie Alkohol auf den Organismus, nur der Rausch bleibt aus. Fructose bewirkt die gleichen chemischen Vorgänge, inklusive Krankheiten, wie Ethanol, das im Alkohol vorhanden ist. Diverse Stu- dien haben gezeigt, dass Zucker genau wie alle an- deren Drogen zu einem Suchtmittel werden und abhängig machen kann. Nach vier Wochen andau- erndem Zuckerkonsum konnten Wissenschaftler eindeutige Veränderungen an den Gehirnen von Ratten feststellen. Veränderungen, die auch beim Konsum von harten Drogen wie Heroin und Kokain vorkommen. FAZIT: Der Körper braucht zwar Kohlenhydrate, aber keinen industriell hergestellten Zucker, um in Schwung zu kommen.

  • Schlank werden: diese drei Gewohnheiten wirken wirklich

    Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Kernen ist Grundlage für einen gesunden Körper, Geist und eine gesunde Seele. Zudem gibt es drei wichtige Dinge, die man unbedingt beachten sollte, wenn man einen schlanken Körper sowie leuchtende und straffe Haut haben möchte. zVg. Schlank werden beginnt mit viel Flüssigkeit Wasser ist lebensnotwendig, denn der Körper besteht mehrheitlich aus Wasser und der menschliche Stoffwechsel funktioniert nur, wenn dem Körper ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Ein Mangel führt u.a. zu Gewichtszunahme, trockener, fahler Haut und schlaffem Bindegewebe. Wichtig: nur Wasser und einige Teesorten wie Kräutertee, Früchtetee, Rooibostee und Gewürztees wie Ingwertee oder Zimttee zählen als Flüssigkeits- zufuhr. Also genug (ca. 2 Liter) und vor allem das Richtige trinken. Am besten gleich am Morgen nach dem Aufstehen auf leeren Magen 5 dl Tee zu sich nehmen. Eiweiss als Baustein für Haut und Muskeln Eiweisse, auch Proteine genannt, sind elementare Bausteine von Menschen, Tieren und Pflanzen. Ohne Eiweisse ist kein Leben möglich, denn im Gegensatz zu Fetten und Kohlenhydraten können nur Eiweisse im Körper Neues entstehen lassen. Nur sie sind in der Lage, neue Zellen, Enzyme, Hormone etc. zu bauen. Eiweisse unterstützen demnach nicht nur den Muskelaufbau, sondern sind auch verantwortlich für schöne Haare und Haut, straffes Bindegewebe und helfen beim Abnehmen. Proteine sind u.a. in Nüssen, Kernen und Samen, Quinoa, Amarant, Buchweizen, Spirulina-Algen, Hülsenfrüchten, Miso, Tofu, Sprossen, Kartoffeln, Eiern, Fisch und Fleisch zu finden. Ausreichend Schlaf für einen gesunden Stoffwechsel Im Schlaf zirkuliert das Stresshormon Cortisol, das die Immunabwehr bremst, nur noch reduziert durch den Körper. Ausserdem schütten wir nachts Wachstums- hormone aus, die Haut wird während des Schlafs regeneriert und gestrafft, Muskeln werden aufgebaut, die Verdauung wird reguliert. Wer also genug schläft, wirkt jünger, frischer, ist gesünder, entspannter und schlanker. Denn Schlafmangel macht dick, da er das Hungerhormon Ghrelin freisetzt und damit gleichzei- tig die Konzentration des Sättigungshormons Leptin verringert. Das führt insgesamt dazu, dass das Gehirn verstärkt Hunger und vermindert Sattheit signalisiert, wenn wir nicht genügend schlafen. Je nach Person sind zwischen sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht nötig, damit all diese Funktionen optimal ab laufen können.

  • Designer-Tasche aus Basel: die Limited Edition von Petra Huber und BaslerIN

    Fair, tragbar und langlebig: Die Designer-Tasche aus Basel, entstanden aus der Zusammenarbeit der Modedesignerin Petra Huber mit dem Magazin BaslerIN, wurde in Basel designt, gedruckt und produziert. Foto: Dora Borostyan «Slow Fashion» statt «Fast Fashion» und alles aus Basel – heisst die Devise! In einer kreativen Zusammenarbeit zwischen dem Label «Feb2nd» der Basler Modedesignerin Petra Huber und dem Magazin BaslerIN entstand eine helle, frische Limited-Edition-Tasche. Die weisse Schultertasche in schlichtem Design hat zwei überdeckte Innentaschen, die genügend Platz für Kleingegenstände bieten. Die praktische Tasche besteht aus einem Canvas, welcher ihr einen festen und formstabilen Look verleiht. Das Material ist zu 100% aus Bio-Baumwolle, die GOTS zertifiziert ist. Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist ein weltweit angewendeter Zertifizierungsstandard, der die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern sowie fairen Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie garantiert. Petra Huber und ihr Label «Feb2nd» Während ihrer Bachelorarbeit zur Dipl. Technikerin HF Textil/Fashion Design & Technology an der Schweizerischen Textilfachschule in Zürich hat die Baslerin sich mit dem Thema «Fair Fashion» beschäftigt und sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem Modelabel faire und nachhaltige Mode zu entwickeln. Mehr zu Petra Huber finden Sie in einem weiteren Bericht. Eine Designer-Tasche aus Basel für Fashionistas und Designerliebhaber Ein zeitloses Design, hohe Qualität und eine materialgerechte Verarbeitung garantieren Langlebigkeit, die Fashionistas, Designerliebhaber und Frauen, die Nachhaltigkeit und faire Verhältnisse suchen, gleichermassen begeistern. Dieses Must-Have-Designer-Stück wird jede Kundin lange zufrieden stellen. Gehören auch Sie zu den ersten Baslerinnen, die diese einmalige Designer-Tasche besitzen. Folgen auch Sie Ihren Träumen, seien Sie kreativ und einzigartig mit einem klaren Statement auf Ihren Schultern! Lea aus Basel Sonja aus Berlin Bea aus Basel Liz aus Basel Deborah aus Basel Pascale aus Paris Die Limited-Edition-Sommertasche bestellen Die LIMITED-EDITION-SOMMERTASCHE (limitiert auf nur 30 Stück) kann unter www.rancoonbooks.com bestellt werden.

  • Sommer-Gadgets für den Mann: praktische Begleiter für die warme Jahreszeit

    Für den Sommer gibt es zahlreiche praktische Gadgets, die den Alltag erleichtern – etwa das Victorinox Pioneer Alox Limited Edition. Die Bildergalerie zeigt eine Auswahl an Sommer-Gadgets für den Mann, die einst im BaslerIN-Magazin vorgestellt wurden.

  • Overall-Trend: der vielseitige Look von Stella McCartney bis zum Alltag

    Der Overall ist ein vielseitiges Kleidungsstück für verschiedenste Anlässe, wie ihn unter anderem Stella McCartney auf dem Laufsteg zeigte. Die Bildergalerie zeigt eine Auswahl der schönsten Overall-Modelle, die einst im BaslerIN-Magazin vorgestellt wurden.

  • Taschentrends: Mini- und Mikro-Bags im Fokus

    Klein aber fein heisst die Devise der aktuellen Taschentrends: Mini- und Mikro-Bags standen im Frühling/Sommer 2019 im Fokus der Modewelt. Die Bildergalerie zeigt eine Auswahl der schönsten Taschenmodelle, die einst im BaslerIN-Magazin vorgestellt wurden.

  • Federn-Trend: Federn als modisches Statement

    Federn setzen als modisches Statement ein auffälliges Zeichen – etwa in einem Look der Brock Collection. Die Bildergalerie zeigt eine Auswahl der schönsten Modelle mit Federn, die einst im BaslerIN-Magazin vorgestellt wurden.

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