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- JETZT WIRD DUSCHEN ZUR FANTASIEREISE
«Neptun», «Garten Eden» oder «Montan» heissen die farbenfrohe Duschvorhänge von KOLLEKTIV VIER. Die kunstvoll gestalteten Badetextilien mit passenden Tüchern und Teppichen nehmen uns mit auf eine Reise in kreative Welten und setzen Farbakzente in unserem Badzimmer. Das Schweizer Designstudio setzt auf qualitativ hochwertige Materialien wie biologische Baumwolle. KOLLEKTIV VIER besteht aus drei jungen Frauen, die ihre kreative Kraft aus ihrer Zusammenarbeit schöpfen. Sechs Hände arbeiten am gleichen Entwurf hin zum gleichen Ziel . www . kollektivvier.ch
- FOTOAUSSTELLUNG «LACHS-COMEBACK»
Eintauchen im grossen Stil: Ab dem 24. September sind im Basler Stadthaus die schönsten Bilder der Serie «Lachs-Comeback» des renommierten Süsswasser-Fotografen Michel Roggo im Grossformat zu bewundern. Die Aufnahmen zeigen einen Rhein, wie er auch in Basel bald wieder Realität sein könnte: Der Lachs kehrt zurück und belebt den hiesigen Fluss und seine Umgebung. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem WWF Schweiz und der Bürgergemeinde der Stadt Basel entstanden. Noch vor hundert Jahren war der Rhein der bedeutendste Lachsfluss Europas. Heute versperren Kraftwerke und andere Anlagen am Rhein die Rückkehr der Lachse von Grönland zu ihren ursprünglichen Laichplätzen in der Schweiz. Der WWF setzt sich für die Rückkehr des Lachses ein: Der heute fragmentierte Hauptstrom und auch seine Zuflüsse sollen wieder miteinander vernetzt werden, damit die Fische wieder flussauf- und -abwärts schwimmen und laichen können. Damit würde auch der Lebensraum anderer Arten im und ums Gewässer aufgewertet – wo der Lachs lebt, lebt der Fluss! Im Basler Stadthaus kann dank Michel Roggos Unterwasseraufnahmen in die Vision des wiederbelebten Flusses eingetaucht werden. Vom 24. September 2020 bis zum 12. Februar 2021 ist das Erdgeschoss des Basler Stadthauses sozusagen in ein Aquarium verwandelt. Der renommierte Fribourger Fotograf Michel Roggo (*1951) arbeitet seit 1987 erfolgreich als Naturfotograf und ist Mitglied des ILCP (International League of Conservation Photographers). Er gilt weltweit als Spezialist für Süsswasser-Aufnahmen und wurde mehrfach ausgezeichnet. Die Ausstellung kann vom 24. September 2020 bis zum 12. Februar 2021 im Stadthaus, dem Sitz der Bürgergemeinde an der Stadthausgasse 13 in Basel, besichtigt werden. Sie ist von Montag bis Samstag frei zugänglich.
- KUNSTTAGE BASEL: ANTWORT AUF DIE AKTUELLE KRISE
Die Kunsttage Basel finden vom 17. bis 20. September 2020 statt und bestehen aus übergreifend kommunizierten Ausstellungen und Veranstaltungen sowie Projekten im öffentlichen Raum von der Basler Innenstadt bis zum Dreispitz-Areal in Münchenstein. Kunstmuseum Basel Die gegenwärtige Situation hat existenzielle Folgen für die Gesellschaft. Sie hat unter anderem auch die Aufmerksamkeit für Kunst mit dringenden Fragen anderer Art überlagert. Ursprünglich eine individuelle Initiative, die auf die Dringlichkeit einer kollektiven und solidarischen Massnahme für die Region, das Publikum und die Kunst antwortete, entstanden innerhalb kürzester Zeit und dank dem besonderen Engagement zahlreicher Beteiligter aus Politik, Wirtschaft und Kunst die Kunsttage Basel. Die Kunsttage Basel sind ein breit abgestützter, temporärer Verbund von Museen, Kunst-Institutionen, Ausstellungsräumen und Galerien in Basel und Baselland. Ziel der gemeinsamen Aktivität ist, das Kulturleben der Region zu unterstützen und zu revitalisieren, die Öffentlichkeit zum Erleben von Kunst und Kultur in der Stadt und auf dem Land anzuregen sowie den Beitrag moderner und zeitgenössischer Kunst unter den gegenwärtigen Krisen-Bedingungen verstärkt in den Blick zu rücken. Der Grossteil der Ausstellungen und Veranstaltungen ist kostenlos. Bei kostenpflichtigen Ausstellungen und Veranstaltungen bestimmen die teilnehmenden Organisationen selbst über jeweilige Eintrittspreise. DAS MÖGLICHE IST UNGEHEUER – Werke im öffentlichen Raum Im Rahmen der Kunsttage Basel präsentiert ein speziell entstandenes Projekt zeitgenössische Kunstwerke lokaler, nationaler und internationaler Künstler*innen unterschiedlicher Generationen im öffentlichen Raum. Die Werke stellen eine Verbindung zwischen der Basler Innenstadt und dem Dreispitz-Areal in Münchenstein her. Das Projekt wird vom Verein Kunsttage Basel organisiert und gemeinsam von Elena Filipovic (Kunsthalle Basel), Ines Goldbach (Kunsthaus Baselland), Daniel Kurjaković (Kunstmuseum Basel) und Samuel Leuenberger (SALTS/Art Basel Parcours) kuratiert. Das Projekt erhält finanzielle Zuwendungen von Swisslos-Fonds Basel-Stadt und Swisslos-Fonds Basel-Landschaft, und wird organisatorisch von der Art Basel unterstützt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
- MIT DEM ECCO CHUNKY SNEAKER AUF NEUE HÖHEN
Der dänische Schuhhersteller ECCO präsentiert ein innovatives, leichtes, verspieltes Modell passend zum globalen Trend der Oversized Sneakers. Hergestellt mit ECCOs Wohlfühl-Technologien und fortschrittlichen Ledern, bringt der ECCO CHUNKY SNEAKER de n Oversized-Trend auf eine neue Ebene. Denn trotz seiner markanten, kräftigen Silhouette ist er überraschend angenehm leicht. Dieser Sneaker bietet ein fein abgestimmtes Gleichgewicht von Dämpfung und Rückfederung. Modernste Leder, die in ECCOs eigenen Premium-Gerbereien hergestellt werden, verleihen der ECCO CHUNKY SNEAKER -Kollektion zudem eine hochwertige, fortschrittliche Ästhetik. ECCO ist einer der grössten Schuhersteller weltweit, der Stil und Komfort gekonnt miteinander kombiniert. Der Erfolg von ECCO basiert vor allem auf der perfekten Passform der Produkte sowie dem Einsatz hochwertigster Lederwaren. ECCO besitzt und kontrolliert jeden Aspekt der Wertschöpfungskette: von der Gerberei und Schuhmanufaktur über den Wholesale bis hin zu den Retailaktivitäten. ECCO vertreibt seine Produkte in über 2.200 ECCO Stores sowie mehr als 14.000 Verkaufsstellen in über 90 Ländern. Das familiengeführte Unternehmen wurde 1963 in Dänemark gegründet und beschäftigt derzeit mehr als 21.000 Menschen weltweit. Weitere Informationen finden Sie hier.
- EINE HOMMAGE AN DIE SCHWEIZ
Das Schweizer Modehaus PKZ wirft mit der Herbstedition seines Magazins «INSIDE» einen positiven Blick in die Zukunft. Melanie Winiger und Pasquale Aleardi sind die Gesichter der aktuellen Kampagne. Mit dem Thema «Neue alte Werte» als Leitmotiv hat PKZ, das führende unabhängige Modehaus der Schweiz, eine ganz spezielle Ausgabe ihres Kundenmagazins «INSIDE» kreiert: Erstmals wurde die gesamte Ausgabe einzig mit Schweizer TV- und Medienpersönlichkeiten umgesetzt. Nebst Melanie Winiger und Pasquale Aleardi, welche die Herbst-Kampagne verkörpern, haben sich Bianca Gubser- Keyman, Michèle Krüsi, Sarina Arnold, Karina Berger, Thomas Russenberger, Silvia Affolter, Kevin Lütolf und Laurin Krausz für dieses einmalige Projekt engagiert. Die aktuelle Ausgabe versteht sich als Hommage an die Schweiz und rückt nebst Fashion- Highlights die Wurzeln und Traditionen der Schweiz in den Fokus. Werte, die seit jeher zur DNA des Schweizer Familienunternehmens gehören. «Wir sehen die Krise als Chance, umzudenken und wichtige Themen anzugehen», so PKZ-CEO Manuela Beer. Obwohl die letzten Monate auch für PKZ «eine Herausforderung waren», blicke man hoffnungsvoll in die Zukunft und nicht in den Rückspiegel. So hat das beliebte Schweizer Modeunternehmen die aktuell herausfordernde Zeit als Motivation für noch mehr Engagement und Herzblut genommen. Realisiert wurde das Magazin selbstverständlich in der Schweiz, die pittoreske Bundesstadt Bern diente dazu als Kulisse. Bern ist Sinnbild eines lebendigen Brückenschlags zwischen Schweizer Tradition, Internationalität und modernem Lifestyle – und daher ideal, um aktuelle Trends in Szene zu setzen. So präsentieren Melanie Winiger und Bianca Gubser-Keyman im prachtvollen Hotel Schweizerhof den Business-Look 2020: einzigartig feminin, verspielt, mit einem Touch «Seventies Glam» – während Pasquale Aleardi und Kevin Lütolf in der altehrwürdigen Burgerbibliothek und vor dem Bundeshaus zeigen, was entsteht, wenn «Upperclass Royalty» auf moderne Lässigkeit trifft. Entstanden ist eine einmalige Ausgabe für die Schweiz und ihre Menschen – nah, authentisch und echt.
- PRISKA VON MARTIN – DIE VERGESSENE BILDHAUERIN
Ausstellung im Museum für Neue Kunst in Freiburg, bis zum 13. September 2020 Von Christiane Grathwohl Es gilt eine Künstlerin zu entdecken, die fast 40 Jahre weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Das Museum für Neue Kunst in Freiburg hat es sich zur Aufgabe gemacht für Abhilfe zu sorgen und nach dem langen Dornröschenschlaf, das Werk der Bildhauerin Priska von Martin wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Geboren wurde die Künstlerin 1912 in Freiburg und ihrer Geburtsstadt hat sie testamentarisch ihren künstlerischen Nachlass vermacht. Die längste Zeit ihres Lebens verbrachte sie in München, wo sie 1982 durch Freitod verstorben ist. Dort hat sie als eine der wenigen Frauen an der Akademie der Bildenden Künste in den dreißiger Jahren Bildhauerei studiert und dort hat sie ihren Mann und lange Zeit auch Lehrer, den Bildhauer Toni Stadler, kennengelernt. Er war 24 Jahre älter als sie und lebenslang erheblich erfolgreicher. Lange fühlte sie sich als seine Schülerin und erst mit zunehmenden Jahren hat sie sich freigeschwommen. Besonders mit den sensiblen Tierplastiken, die sie in den 1950er Jahren schuf, erhielt sie umfangreiche Anerkennung, so 1958, als sie mit dem Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München ausgezeichnet wurde. Pferde und Rentiere waren ihre bevorzugten Motive. Im Rentier hat sie ihren „Seelenbruder“ gesehen und das Pferd als ältester Begleiter des Menschen, war ihr von Kindesbeinen an vertraut. Der nahe Umgang, die Vertrautheit mit den Tieren in ihrer Kindheit und Jugend floss in ihre späteren, meist aus Wachs modellierten, kleinformatigen Reiterfiguren ein. Im Wachsausschmelzverfahren wurden die Skulpturen in Bronze gegossen, oft nur wenig geglättet und kaum mit der Punze nachbearbeitet. In den 60er Jahren folgte eine abstrakte Phase und eine Lust am Experimentieren. Die schablonenartigen „roten Mädchen“ entstanden, von denen heute nur noch Fotografien existieren. In ihrem letzten Lebensjahrzehnt wandte sie sich wieder dem Thema zu, das sie bereits als Studentin hauptsächlich bearbeitet hatte: der weibliche Körper. Als Kniefigur, mit und ohne Kopf, teilzerstört, mit Schrunden und Schrammen, aber auch in makelloser Glätte und Vollkommenheit. Im weiblichen Körper spiegelte sich für sie das ganze Spektrum der menschlichen Existenz. Die Verletzlichkeit und Verlorenheit ebenso, wie die Würde und Schönheit des Lebens. Neben den Skulpturen werden in der Ausstellung Papierarbeiten gezeigt, die Priska von Martin in grosser Bandbreite geschaffen hat. Farbintensive Zeichnungen, Collagen und Aquarelle, aber auch Atelieraufnahmen, Schnappschüsse, private Fotos und Kontaktabzüge, die sie teilweise als Arbeitsmaterialien verwendet hat, sind zu betrachten. So kann eine Künstlerin wiederentdeckt werden, die sich in der Männerdomäne der Bildhauerei – zu ihren Lebzeiten zwar im Hintergrund – aber dennoch mit eindringlicher Stimme bemerkbar gemacht hat. Es lohnt sich ihr Werk kennenzulernen, das ausserdem erstmalig in einem sehr gelungenen Katalog umfassend dokumentiert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.
- HOCH IN DEN BÄUMEN
In Mogelsberg in der Ferienregion Toggenburg, nahe St. Gallen steht der erste Baumwipfelpfad der Schweiz – ein einzigartiges Naturerlebnis auf Augenhöhe mit der Tier- und Pflanzenwelt. Der 500 Meter lange und barrierefreie Weg schlängelt sich vom Waldboden sanft hoch bis zu den Baumkronen. Die Aussichtsplattform erhebt sich über 50 Meter vom Boden. Von hier geniesst man einen weiten Blick über das ganze Neckertal und ins Appenzellerland. Weitere Infos: www .baumwipfelpfad.ch
- ABENTEUERLICHE KANUFAHRTEN
Auf den Wasserstrassen unterwegs sein und neue Gegenden entdecken, ist reizvoller als man denkt. Die Zeit steht ein wenig still, und man hat eine neue Perspektive auf die Umgebung. Ob auf einem See oder Fluss, vorbei an saftig grünen Wäldern, Biberspuren, malerischen Weinbergen, einem kleinen Hafen, romantischen Dörfern, durch reizvolle Berglandschaften und Schluchten. Ob man mehrere Tage am Stück unterwegs ist oder einen Tag als Ausflug herauspickt, man wird eindrückliche Natur- und Kulturlandschaften erfahren können. Weitere Infos: www.sc hweizmobil.ch
- RAUF AUFS VELO
Über 12ʼ000 Kilometer ausgeschilderte Velowege bietet die Schweiz – optimal für Ausflüge für Gross oder Klein, Jung oder Alt. Über 12ʼ000 Kilometer ausgeschilderte Velowege: allein diese Zahl ist beeindruckend. Doch was zählt, ist die Vielfalt. Wo sonst finden Tourenfahrer, Genussradler und E-Biker auf so kleinem Raum so viel landschaftliche und kulturelle Abwechslung wie in der Schweiz? Die Schweiz eignet sich daher optimal für Ausflüge für Gross oder Klein, Jung oder Alt. Hierzulande gibt es nämlich sowohl anspruchsvolle Routen wie auch solche, die mehrheitlich geradeaus führen und die mit geringer Anstrengung zu bewältigen sind. In der Schweiz sitzen alle fest im Sattel! Mehr infos auf www.mysw itzerland.com
- SOMMERGLÜCK AM SEE
Über 1500 Seen gibt es in der Schweiz. Grosse, kleine, kristallklare, türkisblaue, smaragdschillernde, umgeben von schönster Natur. Tauchen Sie diesen Sommer ein ins kühle Nass vor atemberaubender Kulisse. Hier finden Sie sechs Seen, voller Schönheit und Magie, zum Seele baumeln lassen und Musse- und Abenteuerzeit geniessen. Klöntalersee nähe Glarus Von Karin Breyer An diesen idyllischen Wasserwelten die Ferien zu verbringen, ist für jeden ein grosses Vergnügen. Familien, Ruhesuchende und Romantiker findengleichermassen ein schönes Plätzchen für erholsa- me Tage. Wer es wild mag, schlägt einfach sein Zelt auf. Bei Flims (GR): zwei der schönsten Seen der Schweiz Mitten in einer Waldlichtung, ganz still, mit Blick auf die Bündner Berge, ruht der märchenhafte Crestasee. Kristallklares Wasser und eine wilde Ufervegetation sind bezeichnend für den naturbelassenen Quellsee. Baden, auf einem Holzsteg die Seele baumeln lassen, sich der Schönheit der Natur hingeben, Grillieren, Boote mieten, am Kiosk vorbeischauen – all das ist möglich. Kurzum: ein türkisfarbenes Paradies für Kinder und Erwachsene. Gut zu erreichen per Postauto (von Flims bis Felsbach Crestasee) oder Auto, die letzte Viertelstunde toller Waldmarsch. Seegrösse: 5 ha. Weitere Infos: www.cres tasee.com Seinem Namen wird der Caumasee, nahe des Crestasees, mehr als gerecht: «See der Mittagsruhe.» In den schönsten Türkistönen glitzert der abgelegene Bergsee zwischen silbernen Weiden und tiefgrünen Nadelbäumen, dazwischen tun sich kleine Inselchen hervor, also ideal für eine Siesta. Wer mag, isst was Feines im Restaurant. Ein stilles Paradies für Familien, Wanderer, Erholungssuchende, Wasserratten. Ab Flims Waldhaus führt ein gemütlicher ca. halbstündiger Spaziergang durch den Wald (problemlos auch mit Kinderwagen). Abkürzung (dann in nur 10 Minuten): mit der kostenlosen Standseilbahn. Seegrösse: 10 ha. Weitere Infos: www.caumasee .ch Der Caumasee im Herzen des Flimserwaldes Klöntalersee (GL): Baden vor majestätischer Bergkulisse Der ursprüngliche Natursee, 850 m ü. M., ist durch einen Bergsturz entstanden und zählt zu den älte- sten Speicherseen der Schweiz. Ein Traum für Na- turliebhaber, die hier ein Bad, eine Umrundung oder das Grillieren geniessen wollen. Oder Surfen, Fischen, Tauchen mögen. Die Kulisse ist gigantisch: Im See spiegeln sich die imposanten Berge des Glärnischmassivs und wuchtige Felsen. Der ruhige Bergsee ist idealer Ausgangspunkt für Wander-, Kletter- und Biketouren. Glückspilze zelten auf den umliegenden Campingplätzen (Vorauen und Günt- lenau) und können sich schon frühmorgens an der fantastischen Aussicht erfreuen. Im Hotel Rhodan- nenberg, direkt am See, kann man vorzüglich über- nachten und speisen. Seegrösse: 3,3 km2. Weitere Infos: www.kloental.com Die drei grossen Jurarandseen: Bieler-, Neuenburger- und Murtensee Ungeheures Flair verströmt der 40 km2 grosse Bielersee an der deutsch-französischen Sprachgrenze. Hier kann man Wassersport aller Art geniessen, eine Umrundung (zu Fuss, mit dem Velo oder Inlineskates) mit Blick auf die Rebhänge bleibt unvergesslich. Ein Bummel durchs charmante Biel mit den reizen- den Cafés und guten Restaurants und viel Kultur ist ein Muss. Rund um den kleinsten, den Murtensee (23 km2), eingebettet zwischen dem mittelalterlichen Städtchen Murten und der «Riviera Fribourgeoise» mit ihren Rebhängen, finden sich zuhauf verträumte Badestrände und tolle Campingplätze. Reizend auch der Neuenburgersee (218 km2), an dessen Nordwestufer sich das mittelalterlich ge- stimmte Neuenburg schmiegt – und besonders zum Flanieren einlädt. Segeln, Surfen, Rudern, Baden – hier ist so vieles möglich. Eine besondere Art, das Drei-Seen-Land kennenzulernen, ist an Bord eines Schiffes. Steigen Sie ein und entdecken Sie atem- beraubende Naturschauspiele bei der Fahrt von Murten nach Neuenburg durch den Broyekanal und auf dem Zihlkanal bis nach Biel. Während das Schiff sich durch das kristallklare Wasser der drei Seen pflügt, darf der Blick in die Ferne schweifen über Weinberge, Rebdörfer, Gemüsefelder. Weitere Infos: www.bielersee.ch Drei-Seen-Schifffahrt auf dem Bieler- und Murtensee
- ÜBER LESUNGEN, PAKETE UND CORONA
Hinter den Kulissen mit Carmen Stocker, Marketingleiterin des Basler Kulturhauses Bider & Tanner. Von Carmen Stocker Mir kommt es vor, als ob es erst gestern gewesen wäre: Im November 2018 feierten wir mit zahlreichen Gästen unser 20-jähriges Jubiläum. In Zeiten von Corona, in denen an derartige Feierlichkeiten leider nicht zu denken ist, erinnere ich mich sehr gerne daran zurück. Die Geschichte von Bider & Tanner begann im Frühsommer 1998, als meine Eltern, Jens und Franziska Stocker, die beiden Basler Buchhandlungen «Bider» (in der Steinenvorstadt) und «Tanner» (an der Streitgasse) am verkehrsgünstigen Bankenplatz unter einem Dach zusammenführten. Ich war damals mit meinen gerade mal neun Jahren «schon voll dabei». Im Laufe der Zeit ist der Kundenzuspruch derart gewachsen, dass wir unser Sortiment stetig erweiterten und die Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern auf mittlerweile knapp 2000 Quadratmeter vergrössern konnten. Mit der Übernahme von Musik Wyler 2009 bauten wir die grösste noch unabhängige Buchhandlung der Schweiz zum Kulturhaus aus, das mit dem Einzug der SBB-Stadtfiliale und der TCS-Kontaktstelle jüngst auch zu einem Kompetenzzentrum für den privaten und öffentlichen Verkehr geworden ist. Ebenso stieg die Anzahl an Mitarbeitenden auf rund 50 – davon die meisten gelernte Buchhändlerinnen und -händler. Bei uns sind «die Kundinnen und Kunden Gäste»; wir gehen auf die individuellen Kundenbedürfnisse ein und kennen unsere Stammkundschaft beim Namen. Ich bin einerseits in der Marketing- und Kommunikationsabteilung tätig, in der ich unter anderem die hausinternen Veranstaltungen aufgleise. Andererseits arbeite ich an der Vorverkaufsstelle und leite die Musikabteilung. Für gewöhnlich betrete ich morgens gegen 8.30 Uhr das Geschäft. Entweder mache ich den Verkaufstresen bereit oder ich beginne den Arbeitstag im Büro mit E-Mails checken, gefolgt von diversen administrativen Aufgaben und Sitzungen. Wenn ich im Laden eingeteilt bin, erledige ich zwischendurch verschiedene kleine Dinge. Beispielsweise bestelle ich die in der Tagespresse besprochenen Bücher, CDs und DVDs und räume die neu eingetroffene Ware in die Regale ein. Wenn ich abends bei einer Buchvernissage auf der Bühne stehe, bin ich immer froh, wenn ich nachmittags nochmals kurz nach Hause gehen kann, um mich für den Auftritt auch mental vorzubereiten. Gegen 18 Uhr gehe ich wieder ins Geschäft und helfe beim Aufbau. Wir verwandeln das Kulturhaus in ein kleines Theater. Das hat immer etwas Magisches. Spätestens jetzt beginnt es in mir zu kribbeln und die Vorfreude steigt. Um 19.30 Uhr beginnt die Veranstaltung. Gegen 23 Uhr kehre ich erschöpft, aber überglücklich nach Hause und falle dann bald ins Bett. Denn am anderen Tag muss ich wieder früh auf der Matte stehen. Die Coronakrise hat nicht nur unseren Veranstaltungsplan auf Eis gelegt, sondern auch den gesamten Arbeitsalltag auf den Kopf gestellt. Während des Lockdowns (17. März bis 10. Mai 2020) mussten unsere Ladenräumlichkeiten für die Kundschaft geschlossen bleiben. Wir nahmen jedoch weiterhin Bestellungen telefonisch, per E-Mail und über unseren Webshop entgegen. Die bestellten Artikel haben wir unseren Kundinnen und Kunden portofrei nach Hause geschickt. In kürzester Zeit sind wir von einer stationären zu einer Versandbuchhandlung herangewachsen. Vor dem Lockdown hatten wir täglich rund 100 Pakete verschickt. Nun waren es 800 bis 1000 Päckchen pro Tag. Die Kundinnen und Kunden konnten ihre Bestellungen ab 27. April 2020 auch im benachbarten Blumengeschäft Au Bouquet abholen. Diese externe Abholstation war bei der Kundschaft sehr beliebt. Die Kundinnen und Kunden haben uns in dieser schweren Zeit auch viel Rückhalt gegeben. Ich bin sehr glücklich, dass wir am 11. Mai 2020 unser Geschäft mit den vorgeschriebenen Hygiene- und Schutzmassnahmen des BAG wieder öffnen konnten und unsere Kundinnen und Kunden wieder persönlich begrüssen und beraten dürfen. So macht die Arbeit am meisten Spass!
- ERLEBEN SIE SCHÖNSTE WANDERTAGE IN DER NATUR
Es ist noch nicht so klar, was in diesem Sommer möglich ist. Aber das Tor zur Natur steht in jedem Fall offen, ebenso kristallklare Luft und Traumausblicke. Von Karin Breyer Zu den vielbesungenen Giessbachfällen Das reizende Chaletdorf Iseltwald ist Ausgangspunkt dieser Uferweg-Idylle. Mal ganz nah, mal etwas weiter entfernt flanieren Sie entlang des Brienzersees. Wie ein Juwel funkelt er, von türkisblau bis smaragdgrün, der grosse Bergsee mit reinem Gletscherwasser. Der Gang durchs lockere Uferwäldchen mit seinen knorrigen Stämmen ist ungeheuer erfrischend, es geht über Stock und Stein und Wurzeln, in leichtem Auf und Ab, mit bezaubernden Licht- und Schattenspielen. Bald vagabundieren Sie durch eine besonders starke Landschaft: zu den einst weltberühmten Giessbachfällen. In schönsten Kaskaden hüpfen und fliessen und stürzen sie silbern schäumend in 14 Stufen über 500 Meter in den Brienzersee. Ein wildromantischer Fussweg führt mitten durch den Kraftort. Majestätisch thront das his-torische Grandhotel Giessbach aus dem Jahre 1873 hoch über dem glitzernden See. Welch romantischer Ort zum Ausruhen und Auftanken jenseits des Alltags! Zurück nach Iseltwald geht’s auf gleichem Wege. Evtl. krönender Abschluss: die 45-minütige Schifffahrt von Iseltwald nach Interlaken. Route: Iseltwald (566 m ü. M.) – Giessbachfälle (680 m ü. M.) – Grandhotel Giessbach – Iseltwald, Wanderzeit: 3 Std., Strecke: 11 km, Wanderung: leicht, An-/Rückreise: mit dem Postauto nach/ab Iseltwald Die Giessbachfälle Emmental. Wanderland. Wunderland Wer durchs malerische Emmental wandert, kommt um den Dichter Jeremias Gotthelf (1797–1854) nicht herum. Für ihn ist es eines der schönsten Täler und «lieblichsten im Schosse der Schweiz, mit seinen glit- zernden Häusern, den appetitlichsten Bauernhäusern der Schweiz. Vielleicht der ganzen Welt.» Das vor Kraft strotzende und sanft hüglige Emmental besticht mit Weitblicken, in den Weiden grasen Emmentaler Kühe, ein prachtvolles Emmentaler Haus samt üppigem Garten reiht sich in den Dörfern ans andere. Von Grünenmatt ist es nicht weit nach Trachselwald, bereits aus der Ferne zeigt sich majestätisch das sehenswerte Schloss, das eindrücklich die Geschichte der Täufer und Emmentaler Bauernkriege bezeugt. Auf reizenden Naturwegen durchstreifen Sie stille Wälder, Wiesen und Ackerland, bis Sie Lützelflüh erreichen. Dort eröffnete 2012 das Gotthelf-Zentrum, der perfekte Ort, dem legendären Dichterpfarrer und Vielschreiber nachzuspüren. Route: Grünenmatt (623 m ü. M.) – Trachselwald (685 m ü. M.) – Schloss Trachselwald (758 m ü. M.) – Haretegg (835 m ü. M.) – Sumiswald (700 m ü. M.) – Schufelbüel- neuhus (789 m ü. M.) – Egg/Schulhaus (821 m ü. M.) – Lützelflüh (582 m ü. M.), Wanderzeit: 4 Std., Strecke: 14 km, Wanderung: leicht. Anreise: mit dem Zug nach Grünenmatt, Rückreise: mit dem Zug ab Lützelflüh Schloss Trachselwald Auf den Spuren des Mystikers Bruder Klaus Der Bruderklausenweg von Stans nach Flüeli Ranft führt mitten durch die malerische Luzerner Landschaft: Satte grüne Matten und Wiesenhänge, Wälder, in sanftem Auf und Ab geht’s durch ein buntes Landschaftsmosaik. Immer wieder fällt der Blick auf glitzernde Seen, zum Greifen nah die Berge, allen voran Pilatus, Stanserhorn, Rigi, Sachsler Berge. Just auf diesem Weg ritt 1481 in einer Dezembernacht der Pfarrer Heimo Amgrund in den Ranft und übermittelte der Tagsatzung in Stans den Rat von Bruder Klaus, der Frieden brachte ... Der sonnenexponierte Weg führt an Kapellen vorbei. Im traumhaft gelegenen Kloster Bethanien, auch mit Restaurant, können Sie eine Rast einlegen, bevor der Abstieg beginnt zum Ranft tief unten in der Melchaaschlucht. 20 Jahre verbrachte Bruder Klaus in der Einsiedlerzelle, die zu bestaunen ist. Nur 10 Minuten, und Sie sind in Flüeli, wo das Geburts- und Wohnhaus des Mystikers zu besichtigen ist. Route: Stans (451 m ü. M.) – Halten (528 m ü. M.) – Maichäppeli (630 m ü. M.) – St. Antoni (706 m ü. M.) – Kloster Bethanien (800 m ü. M.) – St. Niklausen (772 m ü. M.) – Ranft (645 m ü. M.) – Flüeli (728 m ü. M.), Wanderzeit: 4 Std. 50 Min., Strecke: 16 km, Wanderung: leicht Anreise: mit dem Zug nach Stans, Rückreise: mit dem Postauto ab Flüeli-Ranft (Dorf) Kloster Bethanien Im Herzen der Freiberge Auf dieser Wanderung begegnen Sie dem unverwechselbaren Charme der Freiberge. Sanft und wild zugleich und etwas rau ist die jurassische Landschaft, von spezieller Schönheit getragen. Ausgangspunkt ist das geschichtsträchtige kleine Dorf Bellelay mit der ehemaligen Prämonstratenserabtei, wo vor über 800 Jahren erstmals die weithin bekannten Mönchsköpfe, die „ Tête de Moine“, hergestellt wurden; heute lüftet das Maison de la Tête de Moine alle Geheimnisse über diesen vollmundigen, würzigen Käse... Hinterm Lebensmittelladen steigen Sie auf, durch lichte Wäldchen, stilles parkähnliches Gelände und die juratypischen Wytweiden mit den majestätisch ausladenden Tannen. Auf aussichtsreichem Höhenzug nähern Sie sich Les Genevez und Le Prédame, eine Besonderheit: die alte Kastanien-Allee bei Les Joux. Die Freiheit und Stille der Freiberge lässt sich auf dem gewellten Weg nach La Theurre förmlich einatmen. Höhepunkt ist der Moorsee Etang de la Gruère, der verträumt in einer Mulde liegt und in 45 Minuten umrundet werden kann. Route: Bellelay (931 m ü. M.) – Les Genevez (1061 m ü. M.) – Le Prédame (1050 m ü. M.) – Les Joux – La Theurre (1000 m ü. M.) – Etang de la Gruère (998 m ü. M.), Wanderzeit: 3,5 Std., Strecke: 12 km, Wanderung: leicht, Anreise: mit dem Postauto nach Bellelay, Rückreise: mit dem Postauto ab La Theurre Etang de la Gruère Auf alten Pilgerwegen nach Fischingen In Steg, seit Jahrhunderten ein bekannter Pilgerort, beginnt die Wanderung ins Klosterdorf Fischingen – ein landschaftlich besonders reizvoller Abschnitt auf dem Jakobsweg. Der anderthalb stündige kurvige Aufstieg zum Hörnli beglückt mit fabelhafter Sicht aufs Tösstal und Glarner Alpen, lichten Buchenwäldern, sonnigen Höhenzügen. Auf dem Hörnli lässt es sich bestens verweilen im urchigen Berggasthaus, der Blick fällt auf die Innerschweizer Alpen, das Schnebelhorn, den Schauenberg bis zum Säntis, ja, das ganze Zürcher Oberland. Auch der Abstieg macht ungemein glücklich: das hügelige Hochland, die weite Landschaft, die sich mit Wäldern abwechselt. Silberbüel, Chaltenbrunnen, Allenwinden sind Stationen. Schon bald erhebt sich die imposante, lachsrosa schimmernde Klosteranlage Fischingen. Gehen Sie rein – ein Juwel in der Kirche: das Grab der heiligen Idda von Toggenburg. Gerade Wanderer und Pilger finden dort Unterstützung, ist doch die Heilige unter andrem für das Wohl der Füsse zuständig. Schmerzende Füsse hält man in die Nische in ihrem Grab ... Route: Steg (695 m ü. M.) – Tanzplatz (970 m ü. M.) – Hörnli (1133 m ü. M.) – Silberbüel (990 m ü. M.) – Chaltenbrunnen (922 m ü. M.) – Allenwinden (916 m ü. M.) – Au (691m ü. M.) – Fischingen (625 m ü. M.), Wanderzeit: 3 Std., Strecke: 10 km, Wanderung: leicht, Anreise: mit dem Zug nach Steg, Rückreise: ab Fischingen (Kloster) mit dem Postauto Kloster Fischingen












