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- SO SCHÖN KANN OUTDOOR-WEIHNACHTEN SEIN
In der aktuellen Situation gilt, sich mit Hygienemassnahmen aller Art zu schützen sowie genügend Abstand zu den Mitmenschen zu halten. Letzteres an Weihnachten eher schwierig? Nicht, wenn man die Feier ins Freie verlagert. Die Schweizer Weihnachtsklassiker wie Fondue Chinoise oder Raclette lassen sich auch bestens an der frischen Luft geniessen. Und statt Sekt und Champagner serviert man Glühwein, Punsch und heissen Tee. Mit Kerzen, Lichterketten verwandeln Sie zudem jeden noch so simplen Tisch in eine feierliche Tafel. Fackeln und Feuerschalen sorgen dabei nicht nur für Wärme, sondern auch für die nötige Waldweihnachtsstimmung. Eingehüllt in Kuscheldecken und einem Glühwein in der Hand steht einem unbeschwerten und sicheren Fest nichts mehr im Wege. Frohe Weihnachten! Fotos: Pinterest
- GESCHENKE KREATIV UND ÖKOLOGISCH VERPACKEN
Die Weihnachtsfeier hinterlässt nicht selten Berge von Geschenkpapier und Plastikverpackungen. Das muss nicht sein! Denn um einerseits auf die Umwelt zu achten und andererseits die Freude am Schenken zu bewahren braucht es lediglich kreative Ideen. Recyceltes Packpapier (zum Wiederverwenden) beispielsweise und nachhaltige Geschenkverpackungen aus Stoff sehen mit getrockneten Orangen, Blättern und Zweigen besonders schön aus. Fotos Pinterest Der Online-Anbieter URBANARA hat sich an der traditionellen japanischen Falttechnik Furoshiki versucht, bei der Stoffreste oder Textilstücke auf verschiedene Weisen geschickt gefaltet und geknotet werden und die Geschenke so in ein nachhaltiges und wiederverwendbares Gewand hüllen. Wunderschön! So wird Weihnachten für alle ein Genuss ohne Reue. Wiederverwendbare Geschenkverpackungen aus Stoff von URBANARA.
- ZUHAUSE IM HOME OFFICE
Wir geben Ihnen Wohn- und Dekoideen für ein entspanntes Arbeiten von zu Hause aus. Wir verbringen zurzeit sehr viel Zeit zu Hause. Die Zahl derer, die im Homeoffice arbeiten, steigt stetig. Ein gemütliches, schönes Heimbüro kann dabei viel zu unserer Konzentration und Produktivität beitragen. Visuelle Abwechslung, eine neue, harmonische Raumaufteilung und entspannte Funktionalität verkürzen die langen Tage von zu Hause und geben uns neuen Elan. Machen Sie eine kleine Pause und dekorieren Sie ein wenig um, sei es mit kleinen schmucken Deko-Objekten, einer bunten Porzellanschale mit frischen Früchten, einer neuen Tapete, einem bunten Plaid für die Kaffeepause oder einem neuen eleganten Office Interieur. Wer Ideen braucht, kann sich von der Hermès Maison-Kollektion inspirieren lassen, denn sie macht Lust auf das Spiel mit Formen, Farben und schönen Materialien. www.hermes.com
- HIER GIBT'S FONDUE UNTER DEM STERNENHIMMEL
Das Ristorante Casa verwandelt sich dieses Jahr in eine gemütliche Fondue-Hütte. Neben diversen Fondues, Trockenfleisch-plättli, Kürbissuppe und Raclette gibt es auch verschiedene Desserts und Sorbets zu geniessen. Das Highlight: Erleben Sie unvergessliche Momente beim Fondue-Essen unter dem Sternenhimmel, eingehüllt in kuscheligen Decken und mit einem wohlig warmen «Chriesisteisäckli». Geöffnet vom 29. Oktober 2020 bis 20. Februar 2 021. w ww.schwellenmaetteli.ch
- FONDUE AM FLUSS
Jetzt ist es wieder Zeit für ein Fondue direkt am Rhein. Die schöne Atmosphäre auf der Terrasse des Hotel Merian können Sie auch im Winter erleben. Das «Fondue am Fluss» hat vom November 2020 bis Februar 2021 geöffnet und verwöhnt seine Gäste mit Fleischplättli, Suppentopf, verschiedenen Fondue-Spezialitäten, Meringue und Schokoladenkuchen. All dies aus regionalen Produkten, denn nur aus guten Zutaten kann echter Genuss entstehen. Geniessen Sie den Abend im winterlich-gemütlichen Ambiente und geschützt vor den kalten Temperaturen. www.fonduea mfluss.ch
- WISSENSWERTES ÜBER DAS KÄSEFONDUE
Die Geschichte des Fondues ist Jahrhunderte alt und seine Faszination ebenso. Ein Fondue (aus frz. fondue, «geschmolzen», von fondre) ist ursprünglich ein Gericht aus geschmolzenem Käse, das aus den Westalpen — der französischen Schweiz, Savoyen und dem Piemont — stammt. Die Geschichte des Fondues ist Jahrhunderte alt. Die Sennen in den Alpen waren damals stark von der Umwelt abgeschnitten. Die Grundnahrungsmittel, die dort produziert werden konnten, waren Brot und Käse. Aus manchen Erzählungen geht hervor, dass Mönche, die in der Fastenzeit keine feste Nahrung zu sich nehmen durften, Käse geschmolzen und so ihren Hunger gestillt haben, ohne die Fastenregel zu brechen. In der Schweiz ist die Meinung weit verbreitet, der Friedensschluss mit der soge- nannten Milchsuppe im ersten Kappelerkrieg sei der Ursprung des Fondues. Die genaue Herkunft des Käsefondues ist somit unklar. Sowohl die Schweiz als auch Savoyen in Frankreich, wo es als Fondue Savoyarde als Landespezialität bekannt ist, erheben Anspruch auf den Ursprung des Fondues. Das Käsefondue als Schweizer Nationalgericht gibt es erst seit den 1950er-Jahren. Erst mit der Aufnahme des Gerichtes in die Armeekochbücher wurde das Fondue in der ganzen Schweiz bekannt. Die Wehrmänner brachten das Rezept aus dem Militärdienst in die Familien. Bis heute ist das Fonduekochen in vielen Haushalten eine reine Männersache. Das erste Fertigfondue wurde 1955 auf den Markt gebracht. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde in der Schweiz eine breit angelegte Werbekampagne unter dem motto «figugegl» geführt. Dabei han- delte es sich nicht um ein neues Modewort, sondern um die Abkürzung von «Fondue isch guet und git e gueti Luune». Zudem konnte man in beinahe jeder Käserei komplette Sets mit Caquelon, Rechaud und Gabeln für eine bescheidene Gebühr mieten. Heute ist dieser Service überflüssig, da in den meisten Schweizer Haushalten ein komplettes Set verfügbar ist. Das klassische Käsefondue wird in der Schweiz in zahlreichen regionalen Variationen genossen. Erwähnenswert sind hier das Appenzeller Fondue, welches nicht aus einer Mischung, sondern ausschliesslich aus Appenzeller Käse zubereitet wird. Im Kanton Freiburg wird ein Fondue nur aus der Käsesorte Freiburger Vacherin mit mindestens zwei, wenn nicht drei Reifungsgraden genossen, manchmal auch Vacherin und Greyerzer zu gleichen Teilen. In Genf mischt man zwei Teile Greyerzer und einen Teil Raclettekäse. Die Ostschweizer bevorzugen eine Käsemischung aus gleichen Teilen Greyerzer, Appenzeller und Tilsiter. Bei uns in der Region Basel bevorzugt man eine Mischung aus gleichen Teilen Greyerzer, Vacherin und Appenzeller. VERLOSUNG Exklusiv für die Leserinnen von BaslerIN verlosen wir 2 Fondueessen für je 2 Personen inkl. Vorspeise, Dessert vom Tag, 5 dl Wein, 1 Flasche Mineralwasser und Kaffee/Espresso. Geniessen Sie ab dem 5. November 2020 bis 20. Februar 2021 wieder besondere Momente im gemütlich dekorierten Winterpavillon direkt am Fluss auf der Terrasse vom Sorell Hotel Merian. Weitere Infos auf: www .fondueamfluss.ch An meldung unter: redaktion@basler-in.ch Kennwort: Käsefondue Anmeldeschluss: 11. Dezember 2020 Wir wünschen Ihnen viel Glück!
- WINTERDORF SANDOASE
Auch diesen Winter verzaubert die Sandoase das Dreiländereck mit einem märchenhaften Winterdorf. Tauchen Sie ein in ein einzigartiges winterliches Ambiente umgeben von Palmen und Sand und geniessen Sie ein leckeres Fondue oder einen heissen Tataren-Hut. Das Winterdorf ist ab dem 12. November jeden Abend ab 18 Uhr geöffnet. Den Winter hindurch wartet von Donnerstag bis Samstag ein fantastisches 5-Gang-Menu mit magischer Aussicht im Pop-up-Restaurant Reykjavík auf die Gäste. www.sandoase.ch
- IM GESPRÄCH MIT MARIA HAUSER
Die Junior-Chefin des Tiroler Luxushotels «Stanglwirt» und Tochter des Gründers Balthasar Hauser über ihre Kindheit und das Glück des Gebens. Von Dora Borostyan Maria Hauser ist seit ihrer Kindheit in der Hotelbranche eingebunden. Der Slogan des Hotels, «daheim beim Stanglwirt», bezieht sich nicht nur auf die Herzlichkeit der Gastgeber, sondern kann durchaus buchstäblich verstanden werden. Es war und ist immer noch das Zuhause der Familie Hauser. Maria Hauser ist dort aufgewachsen und ihre Eltern woh- nen heute noch da. Der Vater, Balthasar Hauser, wurde im Haus geboren und hat jetzt sein Büro im damaligen Schlafzimmer seiner Eltern, das auch sein Geburtszimmer war. Damals, als Maria Hauser noch ein Kind war, hatte der Stanglwirt überschaubare 20 Mitarbeiter (heute sind es 320). Die Mutter Magdalena Hauser kümmerte sich um die Zimmer, die Gästebetreuung, die Wäsche und die Zimmermädchen. Ihre drei Kinder konnte sie so immer dabeihaben. Sie wuchsen im Hotel auf, spielten mit den Gästen und den Kindern der Mitarbeiter, das war ganz normal. «Es war eine sehr behütete und bereichernde Kindheit, auch wenn wir an den Sonntagen keine Ausflüge wie an- dere Familien machen und nur in der Zwischensaison in die Ferien fahren konnten», erinnert sich Maria Hauser. Das Hotel war von Anfang an in erster Linie ein Bauernhof. Die Eltern sind Landwirte und Wirtsleute mit Herz und Seele. Im Moment leben 160 Tiere auf dem Hof. Ihre fleissige und bodenständige Art haben Magdalena und Balthasar Hauser ihren Kindern weitergegeben. «Ich betrachte das heute als sehr wertvoll. Diese Bodenhaftung und Demut ist wichtig, wenn man in einem 5-Sterne-Luxushotel aufwächst, wo man mit Kindern der Gäste in Berührung kommt, die alles bekommen, da sie im Urlaub sind», so Maria Hauser. Es sei eine Herausforderung gewesen, die Kinder so zu erziehen, dass sie nicht verwöhnt wurden. «Meine Mutter hat das mit Bravour gemacht, mit einer liebevollen Strenge. Ich kann mich erinnern, als ich ein neues Fahrrad wollte, sollte ich den Zimmermädchen beim Abstauben helfen. Und obwohl ich ihnen wahrscheinlich eher im Weg stand, habe ich gelernt, dass ich nicht alles bekam, was ich wollte, ohne dafür etwas zu tun. Das gab mir ein gutes Gefühl.» Auf diese Weise hat ihre Mutter einen spielerischen Zugang gefunden, um zu zeigen, dass nichts einfach vom Himmel fällt. Das versucht auch Maria Hauser ihren eigenen Kindern weiterzugeben, was nicht immer leicht ist, zumal das Hotelangebot für Kinder noch vielfältiger ist als früher. Es gibt einen Shop mit einer Kinderspielzeugecke, die Kinderwasserwelt mit Pool-Kino und 120-Meter-Wasserrutsche, die Ponys und den Kinderbauernhof. Sie versucht den Kindern Grenzen zu setzen, denn sie müssen lernen, dass sie beispielsweise nicht jeden Tag Schwimmen gehen dürfen. Maria Hauser ist auch wichtig, dass die Kinder auch lernen, zu geben. Und auch im Betrieb halten sich alle an den Leitsatz von Balthasar Hauser: «Das Glück des Lebens ist das Glück des Gebens.» Die Hotelier-Familie möchte weniger Unternehmer und mehr Gastgeber sein. «Natürlich müssen wir auch Geschäftsleute sein, damit das Rad läuft, aber das Geben ist mindestens so wichtig in der Hotelbranche», weiss die Junior-Chefin. Gemeinsam mit ihren Geschwistern, der Hotel-Direktorin Trixi Moser und dem Direktor F&B Daniel Campbell ist sie für alle operativen Aufgaben im Stanglwirt zuständig. Maria Hauser hat früh gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Nach ihrer Tourismus-Ausbildung ging die damals 20-Jährige nach Australien und absolvierte ein Studium in Tourism and Hospitality Industry in Sydney. Danach arbeitete sie als Special-Eventma- nagerin in einem 5-Sterne-Betrieb in Kalifornien, USA. Nach fünf Jahren im Ausland kam sie wieder zurück ins Tirol und hat als Direktionsassistentin angefangen. Sie wollte sich zuerst einarbeiten, in das Arbeitsfeld des Marketings und der PR hineinwachsen. Danach hat sie sich im Betrieb Schritt für Schritt immer mehr eingebracht. Sie hat den Stangl-Shop aufgebaut und den Beauty-Bereich im Wellness und Spa ausgebaut und vor acht Jahren die renommierte Schönheitsärztin Dr. Barbara Sturm an Bord geholt. Für die Zukunft hat die Familie noch viele innovative Ideen. Auch wenn wir im Moment in einer herausfordernden Zeit lebten, sei es wichtig, sich auf das Positive zu konzentrieren, ist sich Maria Hauser sicher. «Der Stanglwirt hat eine über 400-jährige Geschichte. Unsere Vorfahren haben Weltkriege, Inflation und Wirtschaftskrisen überstanden und nie aufge- geben. Es ist jetzt wichtig, die Ärmel aufzukrempeln, flexibel zu sein und sich neue kreative Konzepte zu überlegen.» Lesen Sie auch den Bericht über die Region Wilder Kaiser im Tirol. Familie Hauser v.l.n.r.: Maria Hauser, Balthasar Hauser, Magdalena Hauser, Elisabeth Hauser und Johannes Hauser
- WIESO NICHT MAL EINEN TAG IM BETT VERBRINGEN?
Die Tage werden kürzer, die Abende länger – die perfekte Jahreszeit also, um es sich zu Hause gemütlich zu machen, ein spannendes Buch zu lesen oder einen guten Film zu schauen. Eine witzige Komödie in guter Gesellschaft bewirkt mehr, als wir denken, denn Lachen macht glücklich und vertreibt die Sorgen. Wer lacht, lebt länger und ist zudem gesünder, da Lachen sich positiv auf das Immunsystem auswirkt. Statistisch gesehen lachen oder lächeln Erwachsene jedoch nur etwa fünf bis zehnmal am Tag, Kinder dagegen bis zu 400-mal. Während des Lachens werden von Kopf bis Bauch zahlreiche Muskeln bewegt, siebzehn allein im Gesicht. Sogar Stresshormone können durch ein herzhaftes Lachen abgebaut werden. Verantwortlich dafür ist das Glückshormon Endorphin, das bei einem intensiven, wiederholten Lachen auf Hochtouren produziert wird. Als Folge dieses Hormonkicks hebt sich die Stimmung und man verspürt ein Glücksgefühl. Auch Kuscheleinheiten und Berührungen haben einen positiven Einfluss auf unseren Körper. Der Leipziger Haptikforscher Dr. Martin Grunwald hat diesen Zusammenhang untersucht und erhielt messbare Resultate. Seine EEG-Untersuchungen zeigten, dass beim Kuscheln die Herzfrequenz abnimmt, die Atmung wird flacher, wir finden Ruhe. Dabei entstehen positive Emotionen, wir fühlen uns wohler. Für dieses wohlige Gefühl verantwort- lich ist unter anderem das Hormon Oxytocin. Es stärkt den Zusammenhalt und macht uns einfühlsam. Aggressionen werden gedämpft, Stress und Angst reduziert. Streicheleinheiten sorgen aber auch dafür, dass der Botenstoff Serotonin zum Ein- satz kommt. Dieser löst im Gehirn Glücksgefühle aus. Leider kuscheln wir viel zu wenig. Primaten haben einen durchschnittlichen Körperkontakt von anderthalb Stunden pro Tag. Menschen über 30 Jahren und in einer festen Partnerschaft oft nicht mal fünf Minuten. Das ist schade, denn Untersuchun- gen haben gezeigt, dass Menschen, die lange Zeit ganz ohne Körperkontakt auskommen müssen, so- wohl in ihrem seelischen als auch in ihrem körperlichen Wohlbefinden stark beeinträchtigt sein können. Also machen Sie es sich gemütlich, kuscheln Sie Ihre Liebsten und lachen Sie drauf los. Komödien gibt es wie Sand am Meer, Sie finden bestimmt Ihre Favoritin. Und haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie den Tag mal im Bett verbringen!
- EUROPA-PARK
Für die Winterzeit hat sich der Europa-Park in Rust besonders herausgeputzt. Schneeflocken wirbeln durch die Luft, unendliche viele Lichterketten funkeln, rund 3000 Tannenbäume säumen die Wege. Es duftet nach Glühwein und gebrannten Mandeln. Ein Fest für alle Sinne! Von Karin Breyer Glanz überall. Gerade in der kalten Jahreszeit ist die Sehnsucht gross nach magischen Momenten. Auch diesen Winter verzaubert der Europa-Park mit spannenden Attraktionen und Programmen. Ob Alt oder Jung – für jeden Besucher wartet ein besonderes Highlight, das die Augen zum Leuchten bringt. Bes- tens einstimmen auf Weihnachten können Sie sich bei einem Bummel durch den festlich dekorierten Weihnachtsmarkt nahe des Historischen Schlossparks Balthasar. Altes Handwerk wird vorgestellt, im Badhaus herrscht fröhliches Treiben, eine alpenländische Krippe ist zu bestaunen, Kinder drehen im Holzkarussell freudig ihre Runden. Wenn es dunkel wird, lodern Feuerstellen und in den Nachthimmel züngeln Fackeln. Romantik pur. * Was gibt es Passenderes, als im Winter in die Welt isländischer Mythen einzutauchen? Der «WODAN – Timburcoaster» lädt Wagemutige zu einer spekta- kulären Fahrt ein. * Riesenspass im Schnee bietet für die Kleinen die Eislauffläche auf dem Rafting See im Skandinavischen Themenbereich und in der Kinderskischule. * Wer sich den illuminierten Europa-Park von oben ansehen möchte, steigt in das 55 Meter hohe Rie- senrad Bellevue und geniesst den traumhaften Blick, am besten bei Dunkelheit. * Das Show-Highlight des Jahres, die neue Dinner-Show: eine fantastische Kombination aus grosser Unterhaltung, Show und hochkarätiger Akrobatik, dazu ein exquisites Vier-Gänge-Menü. Der Höhepunkt des Abends: die Verleihung des Ed-Awards, den begehrten Preisen für die besten Künstler ihres Fachs. Es ist ein Preis des Publikums. Den Besuch können Sie abrunden mit einer traumhaften Über- nachtung in einem der sechs Vier-Sterne-Hotels – ein Angebot «Dinner& Dream». * New York Sunday Brunch: Hier können Sie ausgiebig ein Stück New Yorker Lebensart geniessen mit einem klassisch kultigen Trendgericht, inkl. Champagner. Am besten mit einem Lieblingsmenschen. Infos: Tel. +49(0)7822 8605678. * Glamouröser Jahreswechsel: In märchenhafter Atmosphäre, im 1442 erbauten Schloss Balthasar können Sie das in vieler Hinsicht ungewöhnliche, auch herausfordernde Jahr 2020 ausklingen lassen bzw. 2021 fulminant einläuten. Mit besonderen Silvester- Arrangements. Infos und Anmeldung: Tel. +49(0)7822 8605678. Der winterlich gestimmte Europa-Park hält noch viele weitere Überraschungen bereit! Folgende Eintrittspreise gelten für die komplette Wintersaison: Erwachsene: 50 Euro pro Person, Kinder: (4–11Jahre): 42 Euro pro Person, Infos und weitere Attraktionen unter: w ww.europapark.de
- EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN BEI SUTTER BEGG
Sutter-Begg-CEO Katharina Barmettler-Sutter über Frauen-Power und sommerliche Weihnachtsvorbereitungen. Frauen haben beim Sutter Begg schon früh eine wichtige Rolle gespielt. Als die Urgrosseltern von Sutter Begg-CEO Katharina Barmettler-Sutter das Unternehmen vor über 100 Jahren gründeten, erhielten sie im gleichen Jahr auch Nachwuchs: Im Gründungsjahr 1911 kam die Grossmutter der heu- tigen CEO zur Welt. Sie war die erste prägende Frau im Betrieb. Denn nachdem sie mit ihrem Mann die Geschäftsleitung übernommen hatte, lancierte sie das Filialgeschäft. Sie eröffnete laufend weitere Sutter Begg-Filialen und legte so den Grundstein für den heutigen Erfolg. «Ich erinnere mich gerne an meine Grossmutter: Sie hatte eine sehr herzliche, aber auch strenge Art – bei den Verkäuferinnen achtete sie immer auf perfekt sitzende Frisuren. Generell faszinieren mich engagierte, starke Frauen. Wie beispielsweise Michelle Obama oder die Triathletin Daniela Ryf», erzählt Katharina Barmettler-Sutter. Beruflich schätze sie eine gute Mischung der Geschlechter. Bei ihren Mitarbeitenden-Teams beobachte sie immer wieder, dass die besten Ergebnisse erzielt werden, wenn keine reinen Männer- oder Frauen-Teams eingesetzt werden. «Wenn wir heute bei einer offenen Stelle sowohl eine passende Kandidatin als auch einen passenden Kandidaten haben, entscheiden wir ganz bewusst so, dass beim Team der Geschlechter-Mix stimmt. Natürlich schaffen wir das nicht immer. Wir sind letztlich auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt angewiesen. Und dort ist es nun mal so, dass im Verkauf mehr Frauen und in der Produktion – vor allem im Bereich Bäckerei und Konditorei – mehr Männer tätig sind.» Dass sie bis vor Kurzem keinen einzigen Mann in der Geschäftsleitung hatten, war für sie überhaupt keine Besonderheit. Es hatte sich einfach so ergeben, als Katharina Barmettler-Sutter ihren Vorgänger als Geschäftsleiterin abgelöst hatte. «Eine rein weibliche Geschäftsleitung wäre zu Zeiten meiner Urgrosseltern noch undenkbar gewesen. Zum Glück leben wir heute in anderen Zeiten», weiss die Baslerin zu schätzen. Dennoch spielten sie seit Längerem mit dem Gedanken, der Produktion in der Geschäftsleitung eine stärkere Stimme zu geben. Im vergangenen September war es dann so weit: Die Unternehmensspitze ernannte den Produktionsleiter Beat Stohler zum neuen Geschäftsleitungsmitglied. Und damit endete die Ära der reinen Frauen-Geschäftsleitung. «Das ist ganz okay so. Denn wie gesagt, muss die Mischung stimmen. Ganz wie bei einem guten Brotteig», sagt Katharina Barmettler-Sutter mit einem Lächeln. «Dr Basler Wiehnachts-Begg» – Weihnachten beginnt beim Sutter Begg bereits im Sommer. Juni Das Innovationsteam trifft sich zur ersten Sortiments- planung: Welche Produkte kommen neu dazu und stehen im Mittelpunkt? Welche Farben bestimmen das kommende Weihnachtsgeschäft? Nach dieser Besprechung zwischen der CEO, dem Produktions- leiter und der Leiterin des Verkaufsinnendienstes entstehen erste Produktmuster. September Das Innovationsteam legt das Festtagssortiment fest, inklusive Mengen- und Preisangaben. Zudem regt es Marketingmassnahmen an. Anfang Oktober Die Bäckerinnen und Bäcker legen Rosinen und Beeren in Rum ein. Diese benötigen sie später für die Christstollen. Ende Oktober Die Grättimänner-Produktion rollt an. Ihren Höhepunkt erreicht sie in der Nacht auf den 6. Dezember. Beim Sutter Begg entstehen jährlich insgesamt rund 95 500 Stück – in Handarbeit. November/Dezember Nicht nur die Mitarbeitenden der Bäckerei arbeiten auf Hochtouren. Auch jene in der Confiserie und in der Konditorei sind jetzt gefordert: Es entstehen Weihnachtsgutzi, Christstollen (jeweils in der Weihnachtswoche) und Schokoladenkreationen in unter- schiedlichsten Varianten. Alleine für die Basler Bruns- li werden 100 kg Schokolade verarbeitet – auch hier: in Handarbeit. Dezember Bereits vor Weihnachten entstehen in der Confiserie Silvesterprodukte wie zum Beispiel das Marzipanglücksschweinchen. Und mit dem Ende der Weihnachtsproduktion am 26. Dezember in der Filiale im Bahnhof SBB startet bereits am 27. Dezember die Saison der Fastenwähen.
- NEUERÖFFNUNG: BISTRO IN DER «BROCKART»
Die Brockenstube «Brockart» an der Allschwilerstrasse 49 in Basel beherbergt nun auch ein Bistro, wo man es sich drinnen wie draussen gemütlich machen kann. In der «Brockart» geniessen die Gäste inmitten alter Schätze handgefertigte Leckereien lokaler Manufakturen. Das täglich frische Angebot reicht von Croissants, Zimtschneggen, Silser-Brötchen, Don Chocolato über Vegiweggen und Fruchtwähen bis Skavderkugel und Magenbrot. Zum Trinken gibt es Kaffee, Tee, Limonade, Wein und Bier, alles aus der Region. Die sogenannte Gastronomie mit Bühnenbild ist von Dienstag bis Freitag, von 9 bis 18 Uhr geöffnet. www.brock-art.ch










