top of page

Diese Website durchsuchen

708 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Changemaker: der Basler Concept Store für nachhaltige Mode

    Bei Changemaker hat jedes Produkt seine eigene Geschichte. Sie beginnt mit einer Passion für das Sinnvolle und handelt von fair entlöhnten Arbeiter*innen und von Kleinmanufakturen, die ihre Verantwortung gegenüber Umwelt und der Natur ernst nehmen. zVg: Changemaker Changemaker in Basel: fair und ökologisch einkaufen Hier ist jedes Produkt ist mit diversen Symbolen gekennzeichnet. So unter anderem das Symbol für «Organic» (nur Rohstoffe aus kontrolliert ökologischem und/oder biologischem Anbau), das Symbol «Recycling», «Hand Made» oder «Swiss Made» (Unterstützung regionaler Designer, lokaler Kleinmanufakturen und sozialer Einrichtungen). Changemaker hat einen Onlineshop sowie neun Läden – der in Basel befindet sich an der Marktgasse 16. Weitere Infos: www.changemaker.ch zVg. zVg. zVg.

  • Deck57 – Eine städtische Oase im Rheinhafen

    Das Deck57 im Rheinhafen vereint urbanes Flair, Drinks und argentinische Küche direkt am Wasser. zVg. Deck57 Deck57: Urbanes Flair und Drinks im Rheinhafen Das Deck57 ist ein Rückzugsort in Basel für Metropoliten, die urbanes und industrielles Flair auf dem Wasser suchen. Inmitten des Rheinhafens kommen Outdoor-Liebhaber, Drink- Experten, Sonnenanbeter und natürlich auch Freunde der argentinischen Küche voll auf ihre Kosten. Seien es Getränke mit exotisch anmutenden Namen, die stadtbekannten Signature-Burger mit südamerikanischem Rindsfilet von Acento Argentino, oder einfach ein Himbeersirup für unsere jüngsten Gäste. Den farbenprächtigsten Sonnenuntergang Basels gibt es als Supplément gratis obendrauf – umgeben von einer Atmosphäre aus Holz, Metall und Grünpflanzen. Westquaistrasse 19, 4057 Basel Donnerstag bis Samstag Bar ab 16h & Grill ab 18h www.deck57.ch

  • Wilder Kaiser: zwei Tiroler Luxushotels mit Familientradition

    Am Fusse des Wilden Kaisers in Tirol liegen zwei geschichtsträchtige Luxushotels mit bodenständiger Führung und einem grossen Herz für die Gäste – eine Reise zu «Kaiserhof» und «Stanglwirt». Das 5-Sterne-Superior-Hotel «Kaiserhof» mit Blick auf den Wilden Kaiser. Die Region Wilder Kaiser in Tirol Die Region Wilder Kaiser befindet sich in Österreich im Bundesland Tirol. Den Namen erhielt er vom Kaisergebirge, das aus zwei markanten Gebirgszügen besteht, dem Wilden Kaiser und dem Zahmen Kaiser. Um welchen Kaiser es sich dabei handelt, ist umstritten. Die einen sagen, es sei Karl der Grosse, andere sehen darin Franz I. oder Kaiser Max. Die Region Wilder Kaiser ist lediglich fünf Stunden von Basel entfernt und ist bequem erreichbar, da die Route zum grössten Teil aus Autobahnen besteht. Die vier Ortschaften des Wilden Kaisers — Ellmau, Going, Scheffau und Söll — liegen im Naturschutzgebiet direkt am südlichen Fuss des Gebirges. Aktivitäten Die Region hält das ganze Jahr über viele Aktivitäten bereit. Langlaufen und Skifahren im Winter sowie Fahrradfahren im Sommer. Wandern kann man während jeder Jahreszeit hervorragend. Die Schwierigkeitsgrade variieren von gemütlicher Spazierrunde bis zur steilen Tour, bei der viele Höhenmeter gesammelt werden. Auch mit den Gondelbahnen ist man sehr schnell in der Höhe und geniesst eine atemberaubende Kulisse. Familie und Entspannung Der Wilde Kaiser ist für familiäre Gemütlichkeit und sportlichen Genuss bekannt. Für Erholung und Energietanken sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Hotels und Restaurants bieten eine Vielzahl Wellness- und Gourmet-Angebote an. Auch für das Wohlbefinden der kleinen Gäste ist gesorgt: Ellmi's Kids Club, Schneepiraten Scheffau oder Nachtrodeln. Tiroler Kulinarik zVg. Ob man seinen Urlaub beim Wandern, auf der Skipiste oder im Handtuch in der Sauna verbringt, abends möchten alle wohlverdiente regionale Schmankerln geniessen. Und da das Tirol für seine Kulinarik über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist, gibt es auch am Wilden Kaiser ein breites Angebot an Verpflegungsmöglichkeiten von einfacher Kost bis zu Gault-Millau-Gerichten. Letzteres bietet beispielsweise das mit zwei Hauben gekrönte À-la-carte- Restaurant «Kulinarium» im Luxushotel «Kaiserhof» (Bild). In der legendären «Kuhstallstube» im 5-Stern-Hotel «Stanglwirt» kann man sein Abendessen mit Blick auf die Kühe geniessen, ermöglicht durch ein grosses Fenster zwischen Speisesaal und Stall. Übernachtung Wir haben zwei familiengeführte Hotels besucht: das 5-Sterne-Superior-Hotel «Kaiserhof» in Ellmau und das weitläufige 5-Sterne Bio- und Wellnessresort «Stanglwirt» in Going am Wilden Kaiser. Das 5-Sterne-Superior-Hotel «Kaiserhof» mit Blick auf den winterlichen Wilden Kaiser Das 5-Sterne-Superior-Hotel «Kaiserhof», geführt von der Familie Lampert, liegt auf einem Sonnenplateau über Ellmau und beherbergt eine Oase zum Ausruhen und Relaxen. Nach unserer Ankunft durften wir den Welcomedrink in der neugebauten Skybar mit traumhafter Aussicht auf den Wilden Kaiser geniessen. Aber nicht nur die Bar wurde neu gebaut. Die Familie Lampert hat dieses Jahr das Hotel in nur vier Monaten um- und neugebaut. Seit August 2020 erwarten die Gäste neue, grosse, lichtdurchflutete, moderne Zimmer und Suiten mit grossen Fensterflächen, Glasbalkonen und einem grandiosen Ausblick. Auch ein SPA-Turm «Adults-only» auf vier Etagen mit mehreren Panoramasaunen mit Aussicht auf die Bergwelt, eine Skylounge und ein ganzjährig beheizter 18 Meter langer Unlimited-Mountain-Rooftop-Pool wurde gebaut. Wer das Hotel im Winter besucht, kann die Skifahrer vom Pool aus beobachten, denn die Piste verläuft direkt neben dem Hotel. Der einmalige Ausblick vom Schwimmbecken aus auf die Berge ist grandios. Im Zuge des Umbaus entstand auch eine neue grosse Parkgarage, in der jeder Gast einen Garagenplatz hat. Die Erfolgsgeschichte vom «Kaiserhof» begann vor 25 Jahren, als Bianca und Günter Lampert den Betrieb übernahmen und mit 16 Zimmern starteten. Sie vertrauten auf die einzigartige Lage in der Natur mit Blick auf das Bergmassiv Wilder Kaiser und auf ihr besonderes Geschick im persönlichen und freundschaftlichen Umgang mit den Gästen. Bis heute kommen viele Besucher, die diese familiäre Atmosphäre zu schätzen wissen, regelmässig zurück. Im Laufe der Jahre wurde der «Kaiserhof» eines der besten 5-Sterne-Wellnesshotels in Österreich (vier Lilien im Relax Guide.) Nicht zuletzt dank des grossen Einsatzes des eingeschworenen Mitarbeiterteams. Bianca Lampert erinnert sich: «Wir ha- ben stets auf Innovation und regelmässige Investition gesetzt. Dabei haben wir unseren wichtigen familiären Charakter und die Nähe zum Gast nie verloren.» Bis heute kommt die Chefin persönlich zu den Gästen und begrüsst sie beim Abendessen oder hält eine kurze Rede am Abend beim Apéro. Uns haben nebst der Gastfreundschaft der Inhaberin Bianca Lampert und dem freundlichen und aufmerksamen Hotelpersonal die Speisen begeistert. Günter Lamperts Gault-Millau-haubengekrönte Küche vereint Grande Cuisine mit Tiroler Gaumenfreuden und regionalen Spezialitäten. Wem gutes Essen wichtig ist, wer sich inspirieren lassen und fantasievoll interpretierte Kreationen probieren möchte, ist hier genau richtig. Ob als externer Gast oder im Rahmen einer Gourmet-Verwöhnpension, man geniesst jeden der sechs Gänge aus der vielfach ausgezeichneten Küche mit feiner Käseauswahl und hausgemachten Chutneys. Wir waren von den Gaumenfreuden begeistert und können das Essen nur weiterempfehlen. Für die passende Weinbegleitung sorgte Karl Rotheneder, Österreichs Sommelier des Jahres 2007. Er stand uns mit seinem Fachwissen und sympathischen Art immer gerne zur Seite. Sein Tipp, der «Phantom», war unglaublich. Auch das Frühstücksbuffet (unser Favorit: Ei im Glas mit Kaviar und Kerbel) sowie das Nachmittagsbuffet mit Kaffee und Kuchen, Käsesorten und Sushi lässt keine Wünsche offen. Schlemmen ist hier erwünscht. Die Kaiserhof-Verwöhnleistungen haben auch in Sachen Beauty, Massagen und Fitness einiges zu bieten. Geführte Winter- und Schneeschuhwanderungen, ein abwechslungsreiches Aktivprogramm mit Yoga, Morning Stretch, Energiewanderung und Aqua-Fitness runden den Aufenthalt ab. Unser Fazit: Top-Lage, grandioser Ausblick, sehr schöne moderne Zimmer, sensationelles Essen und eine herzliche familiäre Atmosphäre. zVg. zVg. zVg. zVg. – Fotos oben: die neugebaute Skybar und der Unlimited-Mountain-Rooftop-Pool unten: modernes Zimmer mit Panoramablick und Sauna mit Aussicht auf die Bergwelt Der «Stanglwirt»: Wellness am Wilden Kaiser Aussenansicht des 5-Sterne Bio- und Wellnessresort «Stanglwirt» Das 5-Sterne Bio- und Wellnessresort «Stanglwirt» liegt in Going, genau drei Minuten von Ellmau entfernt. Das Luxushotel ist heute weit über die Grenzen Österreichs hinaus in ganz Europa und bis in die USA bekannt. Damit man die Seele des Hauses versteht, sollte man jedoch die Geschichte dahinter kennen. Denn der «Stanglwirt» ist viel mehr als nur ein Luxushotel. Das Motto «Daheim beim Stanglwirt» zieht sich durch das ganze Hotel. Sowohl die Architektur als auch die Zimmer und der Wellnessbereich strahlen eine familiäre Wärme aus, die bei einem Hotel in dieser Grösse eher ungewohnt ist. Diese Dimensionen erahnt man bereits, nachdem man die Eingangstüre passiert und die grosse Lobby betritt. Begrüsst und uns das Gebäude und die Gelände gezeigt hat die Marketingassistentin Katharina von der Thannen. Von ihr erfuhren wir Spannendes über die Geschichte des Hauses. Das heutige 5-Sterne-Hotel ist ein familiengeführter Betrieb mit einer über 400-jährigen Geschichte. Die Anlage ist so harmonisch in die Landschaft eingebettet, dass es kaum auffällt, wie weitläufig sie heute ist. Inhaber Balthasar Hauser war es stets sehr wichtig, dass das Hotel sich in die Landschaft einfügt. Hierfür hat er sogar die Dächer der Tennishallen begrünt. Auch einige Gebäude des Spa-Bereichs wurden obenrum begrast und somit in die Landschaft eingebettet. Ein herrliches Bild, wenn im Sommer die Schafe auf den «Dächern» grasen. Die Architektur jedes einzelnen Anbaus wurde dem ersten Gebäude, dem Traditionsgasthof «Stangl», angeglichen und im Stil eines Bauernhauses gestaltet. Auf diese Weise erhielt die Hotelanlage einen charmanten Dorfcharakter. Die Lobby/Hotelbar «auf der Tenne» weckt Erinnerungen an ein gemütliches Chalet, wo man sich wie in einem grossen Wohnzimmer mit Freunden trifft. Das Besondere ist die grosse Fensterfront, durch die man auf die Lipizzaner-Reithalle sieht. Katharina von der Thannen erzählte weiter, wie wichtig die Tiere für die Familie Hauser sind. Die Stallungen des privaten Lipizzaner-Gestüts beispielsweise wurden der Spanischen Hofreitschule in Wien nachempfunden. Reiten kann man hier auf Lipizzanern, die nicht nur die Herzen ambitionierter Reiter höher schlagen lassen. Für Kinder steht zudem der eigene Kinderbauernhof mit Tieren zum Streicheln und Staunen bereit. Insgesamt besitzt das Hotel 160 Tiere. Dies lässt erkennen, dass die Hoteliers nicht nur Unternehmer, sondern auch lei- denschaftliche Landwirte sind. Milcherzeugnisse, die im Hotel angeboten werden, wie Käse und Joghurt, stammen vom eigenen Bio-Bauernhof. Naturnah präsentieren sich auch die Zimmer des Hotels. Die liebevoll eingerichteten und in traditioneller Bauweise von Hand gefertigten Zimmer und Suiten sind durchwegs mit hochwertigen Naturmaterialien aus der Region ausgestattet. Die Möbel sind aus Vollholz, die Teppiche aus hochwertiger Schafwolle und sämtliche Bettdecken und Spannleintücher aus feinstem Leinen. Und auch hier findet man den Chaletstil in Wohlfühlatmosphäre wie- der. Einige der Suiten haben sogar eine Sauna auf der grossen Terrasse. Diverse weitere Saunen findet man im 12 000 Quadratmeter grossen Spa-Bereich. Darin befinden sich zudem Dampfbäder, Ruheräume, ein Schwimm- und Sprudelbecken sowie mehrere Aussenbecken. Auch ein Indoorpool und eine separate Kinderwasserwelt mit Pool-Kino und 120-Meter-Wasserrutsche warten auf die Gäste. Der Stanglwirt-Spa bietet Schönheitsbehandlungen, Massagen und sogar Medical-Beauty-Anwen- dungen von Schönheitsärztin Dr. Barbara Sturm auf Institutsniveau an, deren Behandlungen und Kosmetik in Hollywood als Geheimtipp gehandelt werden. Ausprobiert haben wir die Wave-Balance-Massage – eine Mischung aus Öl-, Lomi-Lomi- und Thai-Massage, durchgeführt auf einem Wasserbett. Wir waren begeistert und empfehlen sie gerne weiter. Unser Fazit: Beeindruckender Wellnessbereich, eine faszinierende Architektur innen wie aussen und eine wunderschöne Aussicht auf den Wilden Kaiser. Lesen Sie auch das Interview mit Maria Hauser, Junior-Chefin des Tiroler Luxushotels «Stanglwirt» und Tochter des Gründers Balthasar Hauser. Text: Dora Borostyan zVg. zVg. – Foto links: begrünte Dächer der Spa-Anlage, Foto rechts: das Felsenbad/Aussenpool zVg. zVg. – Foto links: die Luxussuite im Chaletstil, Foto rechts: die Lobby/Hotelbar «auf der Tenne» mit Sicht auf die Lipizzaner-Reithalle

  • Sommerdeko fürs Zuhause: so bleibt der Sommer länger drinnen

    Sommerdeko muss mit dem Ende der warmen Tage nicht verschwinden. Wer die Elemente der Terrassensaison – Naturmaterialien, warme Farben und florale Akzente – ins Haus holt, bewahrt sich das Sommergefühl auch bei kürzeren Tagen. Mit ein paar gezielten Handgriffen lässt sich die Sommersonne drinnen weiterscheinen. zVg. Sommerdeko aus der Gartensaison ins Haus holen Die Tage werden kürzer und wir halten uns weniger im Freien auf. Umso schöner ist es, die Sommersonne drinnen weiter scheinen zu lassen. Mit einigen einfachen Tricks holen Sie die Wärme wieder in Ihr Haus. Zuerst zügeln wir die Gegenstände, die ein Sommergefühl versprühen, vom Aussen- in den Innenbereich des Hauses. Einer der grossen Terrassentrends des Jahres waren Palmblattdruck und Seegraskörbe. Fast alle Inneneinrichtungsfirmen, von Supermärkten bis hin zu den grossen Kaufhäusern, hatten ihre eigene Version eines faltbaren Korbs, eines runden, gehäkelten Teppichs aus Jute und Kissen mit Palmblättern oder Ananas drauf. Diese Artikel sind es wert, sie noch einmal drinnen «scheinen» zu lassen. zVg. Weitere Ideen, um den Sommer länger festzuhalten Hier sind weitere Möglichkeiten, wie Sie das schöne Sommer-Feeling noch ein bisschen länger «konservieren» können. Legen Sie eine Schale mit frischen Zitronen und Limetten auf Ihren Tisch und aromatisieren Sie damit Ihr Wasser. Der Zitrusduft und die herrlichen Farben sind ein sofortiger Energieschub – und ebenso der Vitamin-Kick, den Sie durch das Trinken des Saftes erhalten. Benutzen Sie Strohkörbe als Lagerbehälter für alles, was Sie in Ihrem Haus haben. Auf diese Weise schaffen sie einen marokkanischen Markt in Ihren eigenen vier Wänden. Solche Körbe eignen sich für Zeitschriften, zusätzliche Decken, PET-Flaschensammlung, Gästehandtücher, Toilettenpapier, Sportausrüstung oder all Ihre Flip-Flops. Verwöhnen Sie sich mit frischen (farbenfrohen) Blumen – ein einfacher Trick, um das Haus lebendig und sommerlich zu halten. Der Duft frischer Blumen bringt auch Energie in Ihr Zimmer. Pink und Rosa sind immer noch starke Modefarben – bringen Sie sie in Ihr Zuhause. Hängen Sie ein paar Ihrer leichtesten/hübschesten Sommerkleider an die Tür Ihres Schlafzimmers, Ankleidezimmers oder an die Vorderseite Ihres Kleiderschranks. Diese werden Sie an warme Sommertage erinnern und die Erinnerungen werden Sie direkt dorthin zurückführen. Legen Sie einen Stapel Zeitschriften in Ihre Küche, auf dem Boden im Wohnzimmer oder auf Ihre Kommode. Reise- und Gartenmagazine sorgen für ein frisches Sommergefühl. Behalten Sie die sommerlich-bunten Kissen noch etwas länger, bevor Sie zu den Herbstfarben übergehen. Aqua, helles Olivgrün, Pfirsich und Rosa sind immer noch in Mode. Behalten Sie so viel Tageslicht wie möglich in Ihrem Haus. Die Verwendung von Spiegeln ist ein einfacher Trick, um das Licht, das natürlicherweise durch Ihre Fenster kommt, zu reflektieren. Auch sollten Sie von (schweren) Vorhängen absehen. Auch Kerzen können einen frischen Sommerduft in Ihr Zuhause bringen. Probieren Sie einige aus, um Ihre Favoritin zu finden. Ein paar Muscheln von einem früheren Urlaub oder hübsche Steine vom Strand können als Seifenschalen oder kleine Schmuckuntersetzer im Badezimmer verwendet werden, und bringen so viel Sommerluft in den Raum. Bleiben Sie also bei den hellen Farben, umgeben Sie sich mit Urlaubserinnerungen und frischen Dingen wie Blumen und Früchten – und plötzlich wird sich der Sommer viel länger anfühlen. Und wenn nötig, werfen Sie sich ein Blumenkleid über, legen Discomusik auf, machen sich einen schönen Erdbeercocktail und tanzen herum. So feiern Sie Ihre eigene Party in Ihrem eigenen Sommerhaus. Text: Jeanette Domeisen

  • Schatzsuche mit Basil: der City Treasure Hunt für Familien in Basel

    Die Schatzsuche mit Basil lädt Basler Familien zu einer spielerischen Entdeckungsreise durch die Stadt ein. Begleitet vom kleinen Baselstab Basil lösen Kinder knifflige Aufgaben und Rätsel, während sie Basel auf eigene Faust erkunden. Am Ende der Tour wartet zur Erinnerung eine kleine Urkunde. zVg: Basel Tourismus Der Ablauf der Schatzsuche mit Basil Mit dem City Treasure Hunt für Familien kann man Basel auf spielerische Art und Weise erkunden. Während eines spannenden Streifzugs durch die Stadt gilt es, knifflige Aufgaben zu lösen und Antworten auf unterschiedlichste Fragen zu finden. Begleitet werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei von Basil, dem kleinen Baselstab. Zu Beginn der Schatzsuche erhalten die Kinder eine tolle Umhängetasche geschenkt und am Ende gibt es zum Andenken eine Urkunde. Empfohlen für Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 14 Jahren. Praktische Informationen zur Tour Sprache Deutsch oder Englisch Dauer 1.5 - 2 Stunden Unterlagen Die Unterlagen müssen vorgängig in der Tourist Information im Stadtcasino abgeholt werden. Die Schatzsuche beginnt gegenüber beim Tinguely-Brunnen. Tourist Information Basel Tourismus 4001 Basel Telefon +41 61 268 68 68 Kosten Basispreis für 1 Erwachsener und 1 Kind CHF 25 Jedes weitere Kind CHF 15 Weitere Informationen: BASEL | CULTURE UNLIMITED

  • Maximalismus als Wohntrend: gross, grösser, am grössten

    Der neue Wohntrend heisst Maximalismus. Statt ordnen und reduzieren heisst es nun auftürmen und präsentieren. zVg. Wohnzimmer im Maximalismus-Stil Maximalismus: der Wohntrend für einen authentischen Stilmix Puristen, bitte wegschauen, denn der neue Wohntrend heisst Maximalismus. Statt ordnen und reduzieren heisst es nun auftürmen und präsentieren. Entgegen der ersten Vermutung geht es hierbei nicht um überteuerte Möbel und protzige Dekoration, sondern um einen authentischen Stilmix. Üppige Wanddekoration, viele Kissen, Vorhänge und Teppiche und dazu eine Vielfalt verschiedenster Materialien bestimmen diesen Trend.

  • Azoren – Atemberaubendes Naturparadies im Atlantik

    Schwarze Lavaküsten und Kegelvulkane, malerische Dörfer und geschichtsträchtige Städte, unberührte Landschaften und smaragdgrüne Kraterseen: Die neun Inseln der Azoren im atlantischen Meer sind ein buntes Kaleidoskop an Eindrücken. zVg. Azoren Azoren: Vulkanische Inselwelt mitten im Atlantik Vom freundlichen «Azorenhoch» hört man regelmässig im Wetterbericht, als Reiseziel sind die neun vulkanischen Inseln jedoch noch ein echter Geheimtipp. Etwa 1500 Kilometer vom portugiesischen Festland entfernt, auf Höhe Siziliens, ragen sie fantasievoll aus dem atlantischen Meer. Als hätte ein Künstler tief in den Farbtopf gegriffen und in den schönsten Farben und Formen neun kleine Welten erschaffen mit grün-blauen Landschaften, weiss leuchtenden Dörfern und herzlichen Menschen. Inselhopping — von Naturperle zu Naturperle – ist wohl die schönste Art, den 2346 km2 grossen Archipel näher zu erkunden. Per Fähre oder mit Propellermaschinen von SATA Air Açores kann man in Leichtigkeit von einer Insel zur andern hüpfen. In einzigartiger Weise darf sich die Natur auf der von Vulkanen ausgespuckten Erde entfalten. Zerklüftete Krater und Kegel ragen auf, Geysire und heisse Quellen sprudeln, wilde Wasserfälle ergiessen sich in Kraterseen. Zedern- und Lorbeerwälder setzen grüne Akzente. Aber auch kulturell sind die Inseln höchst interessant, wie die Städte und Dörfer zeigen. Aktivurlaubern steht auf den Azoren ein riesiges Angebot zur Verfügung: Wandern, Schwimmen, Tauchen, Segeln, Surfen, Golfen und Reiten bis hin zu eindrucksvollen Wal- und Delfinbeobachtungstouren beflügeln Körper und Geist. Für eine Azorenreise sollten Sie schon acht Tage einplanen — mit der leisen Ahnung, dass es ohnehin nicht das letzte Mal sein wird ... São Miguel, die «grüne Insel» Ein perfekter Ausgangspunkt ist São Miguel mit 140 000 Einwohnern die grösste Azoreninsel, nur circa sechs Flugstunden (via Lissabon) von der Schweiz entfernt. Inmitten der imposanten Vulkanlandschaft Sete Cidades verströmen die zwei leuchtenden Kraterseen, der eine grün, der andere blau, Magie pur. Im grünen Tal von Funas dampfen Fumarolen. Restaurantbesitzer nutzen die Thermalwärme und garen in Erdlöchern den berühmten Cozido (Eintopf). Zu einem Bad in heissen, rotbraunen Quellen lockt das Gartenparadies Parque Terra Nostra. Europas einzige Teeplantage befindet sich im Norden der Insel. Unbedingt einplanen: die Kulturstadt Ponta Delgada, die als touristisches Zentrum der Azoren gilt. zVg. Parque Terra Nostra, São Miguel zVg. Teeplantage, São Miguel zVg. Ponta Delgada, São Miguel Faial, die «blaue Insel» Man fühlt sich augenblicklich wohl hier in dem blau und fliederfarbenen Hortensienparadies. Das charmante Horta mit dem quirligen Yachthafen ist erste Adresse für Atlantiküberquerer. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Caldeira im Zentrum der Insel. Der Krater, in den letzten 400.000 Jahren geformt durch zahlreiche Eruptionen, immer wieder unterbrochen von Perioden der Ruhe, verfügt über einen einem Durchmesser von etwa 2 Kilometern. Sehenswert sind auch der imposante Vogelfelsen Morro de Castelo Branco sowie die Vulkanlandschaft an der Ponta dos Capelinhos, die einer spektakulären Mondlandschaft gleicht. Durch die Aschewüste zu wandern, ist atemberaubend. zVg. Faial Pico, die «Insel der Walbeobachter» Sie ist nicht nur die Insel der Berge — es gibt über 100 Vulkankegel —, sondern auch die der 129 Höhlen. Der Pico-Vulkan, mit 2351 Metern höchster Berg Portugals, bietet ein rund sechsstündiges Wandervergnügen. Das Hochland ist kaum nutzbar und hier hat sich der ursprüngliche Lorbeerwald erhalten. Die Küste dagegen ist relativ flach, dafür schroff und geprägt von schwarzen Lavamassen mit bizarren Formen und scharfen Kanten. Rund um die Insel liegen reizende Ortschaften, die alle einen eigenen Hafen haben oder Meerzugang; Orte im Inselinnern sucht man vergeblich. Im Norden und im Westen wird Wein angepflanzt. Neben dem schweren Rotwein wird auch der teure Verdelho produziert. Das ursprüngliche Weingebiet ist von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet worden. Im schwierigen Gelände ist kein Maschineneinsatz möglich und die Weinbauern sind gefordert; es ist alles Handarbeit. Der Wein wird oft noch vor Ort gekeltert. Es werden auch süffige Schnäpse aus Feigen, Pflaumen und Brombeeren gebrannt. Pico ist auch ein guter Ort, um Delfine und Wale zu sehen. Wale spielen hier eine wichtige Rolle: Noch bis 1983 wurde der riesige Meeressäuger mit einfachsten Mitteln gejagt. Heute können die faszinierenden Tiere auf einem Bootsausflug beobachtet werden. zVg. Pico Terceira, die «Insel der Höhlen» Wie schon ihr Name (terceira = dritte) sagt, war dies die dritte Insel des Archipels, die entdeckt wurde, obwohl sie zu Beginn Ilha de Jesus Cristo genannt wurde. Ihre Besiedlung begann im fünfzehnten Jahrhundert, seitdem hat sie sich, besonders wegen ihrer geografischen Lage, stetig entwickelt. Was aber Terceira so besonders macht, ist der grossartige Kontrast zwischen der natürlichen Schönheit dieser Vulkaninsel und der bewundernswerten Arbeit des Menschen im historischen Zentrum von Angra do Heroísmo. Diese Renaissance-Stadt und UNESCO-Weltkulturerbe gilt als die schönste Stadt der Azoren. Die Bucht von Angra gewann nicht nur als interne Handelsstation für die auf den übrigen Inseln produzierten regionalen Produkte grosse Bedeutung, noch wichtiger wurde sie als internationaler Zwischenstopp für Schiffe, die zwischen Europa, Amerika und Indien verkehrten. Von Alto da Memória oder dem Aussichtspunkt Monte Brasil aus betrachtet, ist das historische Zentrum von Angra do Heroísmo ein Zeugnis für die Könige und Adligen, die hier durchkamen und eine schöne Architektur hinterlassen haben, die sich über ein feines Gewebe aus Strassen, Gässchen, Kirchen, Palästen, Herrenhäusern, Baudenkmälern, Plätzen und Gartenanlagen erstreckt, das bis zum heutigen Tag erhalten geblieben ist. Wer auf Terceira weilt, sollte unbedingt auch die aus erstarrtem Lava geformten Höhlen besuchen. Algar do Carvão, der knapp 100 Meter tiefe Vulkanschlot, bietet eine der schönsten Möglichkeiten, sicher ins Inselinnere abzutauchen. Entstanden ist der Schlot vor etwa 2000 Jahren bei einem Ausbruch des Vulkans Pico do Carvão. Ein Teil der Lava floss wieder in die Magmakammer zurück und erstarrte dabei relativ rasch. So entstand ein offener Lavakamin, der an den Wänden von Stalagmiten und Stalaktiten charakterisiert wird. Eisenoxide bereichern die Steinformationen zudem mit einem roten Farbenspiel. zVg. Algar do Carvão, Terceira Graciosa, die «weisse anmutige Insel» Graciosa wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt. Sie ist die zweitkleinste und flachste Insel des Archipels. Trachit, ein Vulkangestein, das mit der Zeit eine weisse Farbe annimmt, wird häufig als Baumaterial verwendet. Die Siedlungen Pedras Brancas, Serra Branca, Barro Branco verdanken diesem Stein ihren Beinamen. Der Kraterkessel Caldeira da Graciosa ist Graciosas eindrucksvollste Landschaft. Die elliptische Caldeira entstand bei einem nachträglichen Einsturz des Kraters. Diese vulkanische Depression ist der Mittelpunkt eines alten Vulkans und gleichzeitig die kleinste zentral gelegene Vulkanformation der Azoren. Ob man zur Furna da Maria Encantada aufsteigt oder durch einen Tunnel den Krater betritt, in beiden Fällen erblickt man den weiten Kessel mit seiner üppigen Vegetation. Japanische Sicheltannen, Akazien, Tannenbäume und krausblättriger Klebsame wurden hier angepflanzt und bedecken die grünen Hänge des Kraters. Sie bilden einen wunderbaren Kontrast zur übrigen Pflanzenwelt der Insel. Die imponierende Vulkangrotte Furna do Enxofre (Schwefelgrotte) befindet sich im Inneren des Kraters. Sie ist eine Höhle mit einem gewaltigen Gewölbe von zirka vierzig Metern Höhe. In das Innere und zum Boden der Grotte gelangt man durch einen Turm, der Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde, und über eine Wendeltreppe mit 183 Stufen. Die Höhle wird als die Kathedrale der azorischen Vulkane bezeichnet. In ihrem Inneren befinden sich ein See und eine Schlammfumarole. Der typische Schwefelgeruch rechtfertigt den Namen und erinnert an den vulkanischen Ursprung. Die Caldeirinha de Pêro Botelho ist der einzige Algar der Azoren mit einer Tiefe von 37 Metern. 1964 erkundete Os Montanheiros, eine Gesellschaft zur Erforschung vulkanischer Phänomene, diesen Vulkantrichter. Dieser Algar ist aber nur erfahrenen und gut ausgerüsteten Kletterern zu empfehlen. Der Pico Timão ist einer der grössten Schlackenkegel der Insel Graciosa, der mit der Ponta Lagoa – Arrochela beim letzten Vulkanausbruch vor zirka 2000 Jahren entstand. Die felsige und zerklüftete Küste der Insel birgt einzigartige Landschaften. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die hohen und schroffen Steilhänge der Serra Branca und der Ponta da Restinga, die zu den leicht erhöhten Küsten der Buchten von Vitória, Folga, Barra und Porto Afonso abfallen. Vom einzigen Sandstrand der Insel kann man die Felseninsel Ilhéu da Praia sehen. Dieser grün bewachsene Fels ist Nistplatz des einzigen endemischen Meeresvogels der Azoren des «painho-das-tempestades-de-monteiro». So wurde dieser Platz zum besonders geschützten Vogelschutzgebiet, zur «Zona de Protecção Especial», erklärt. Ponta da Barca ist der höchste auf den Azoren liegende Leuchtturm. Von ihm hat man einen grandiosen Blick auf den Ozean und auf eine vom Meer geformte Felseninsel, die Ilhéu da Baleia. Sie sieht aus wie ein Wal und ist ein Wahrzeichen der Insel Graciosa. Und wenn die Sonne über dem steinernen Wal untergeht, wünscht man sich nirgendwo anders hin. zVg. Ilhéu da Baleia, Graciosa Santa Maria, die «Sonneninsel» Santa Maria ist bis heute die kleine Schwester der Nachbarinsel São Miguel geblieben. Die Weinberge erinnern an eine steile Treppe, wie von Riesen erbaut. Schlanke weisse Schornsteine, erbaut von den ersten Siedlern, die aus dem Süden Portugals hierher kamen. Seiten eines Geschichtsbuches, das in Vila do Porto und in Vila dos Anjos geschrieben wurde und das schon Columbus bei der Rückkehr von seiner ersten Reise aus Amerika gelesen hatte. Schönheiten, die die sympathische, von der Sonne verwöhnte Insel Santa Maria zu bieten hat. Mit seinen tiefen Buchten, die die Küste prägen, hat Santa Maria die schönsten Strände der Azoren und die meisten Sonnenstunden. Durch die Strömungen, speziell in den Sommermonaten, sind die Buchten mit weissem Sand übersäht. Die Wellen sind eine Herausforderung für Surfer. Hochseeangeln, Segeln und Tauchen sind weitere Attraktionen für den sportlichen Gast. Diejenigen, die ruhige und erholsame Ferien bevorzugen, können sich an der idyllischen Landschaft, dem Kontrast zwischen grünen Berghängen und kahlen Hochebenen und dem geruhsamen Rhythmus des ländlichen Lebens erfreuen. Daneben kann man bei Spaziergängen die Buchen, Reste der ursprünglichen Vegetation und die Terrassen der grossen muschelförmigen Bucht von São Lorenzo bewundern. Vila do Porto, Santo Espirito, Anjos und São Pedro sind reizvolle Stationen für Ausflüge, bei denen man Kirchen, Klöster und Festungenaus der Vergangenheit besichtigen kann. In den Ferien auf Santa Maria kann man sich an frischem Fisch und wohlschmeckenden Muscheln und Meeresfrüchten erfreuen. Auch sollte man nicht versäumen, die traditionellen Desserts zu geniessen. Ein Stück des regionalen Kunsthandwerks als Erinnerung mag helfen, den Abschiedsschmerz beim Verlassen der Insel zu lindern. zVg. Santa Maria São Jorge, die «Wander- und Surfinsel» São Jorge gleicht entgegen allen anderen acht Azoreninseln einer langen Nadel. Eine unvorstellbare Vielfalt an Grüntönen bedeckt Täler und Berge, wohin man auch blickt. Der Blick auf die bergige Nachbarinsel Pico, die Ruhe weiträumiger Landschaften, nur unterbrochen vom Zwitschern der Vögel und vom Schrei des Milans: Das ist São Jorge, das gigantische Schiff aus Stein, das hier auf ewig im Meer verankert liegt. Die Insel ist kaum touristisch erschlossen. Ein Ferienort für den engen Kontakt mit der Natur. Ein Pfad windet sich zwischen Wiesen und Wäldchen bis hinauf in die Höhen der Serra do Topo. Ein anderer führt zum Fajã de Santo Cristo, ein Stück Land mit einem kleinen See, dicht am Meer. Spaziergänge und Wanderungen auf den zahlreichen Wegen von São Jorge, die noch heute von den Bauern, die dort ihre Äcker bestellen und ihre Kühe auf den grünen Wiesen weiden lassen, genutzt werden. In Manadas findet man die Kirche Ingeria Santa Barbara. Mit ihrer geschnitzten Zedernholzdecke zählt sie zu den schönsten Barockkirchen der Azoren. Wie weisse Farbtupfer verteilen sich die kleinen Dörfer in der ländlichen Umgebung entlang dem See und an den Steilhängen. Hier und dort haben sich kleine Betriebe angesiedelt, in denen die Milch der Kühe zu vortrefflichen Käsesorten verarbeitet wird, die den Auftakt zu einer gehaltvollen Mahlzeit bilden. Wanderungen durch São Jorge sind immer Entdeckungsreisen: Bezaubernde, unberührte Landschaften; Wolldecken auf alten Webstühlen, gewoben nach traditionellen Mustern; der von einem Vulkanausbruch halb verschüttete Turm einer alten Kirche. Der Wunsch, die verlorene Ruhe wiederzufinden, lässt viele immer wieder hierher zurückkehren. São Jorge hat eine Küstenlinie von 128 Kilometern. Am besten kann man in Fajã da Caldeira do Santo Cristo baden sowie an wenigen anderen Orten. zVg. São Jorge Flores, der «schwimmende Garten» Flores ist ursprüngliche, überwältigende Natur: Hügel und Berge, die steil zum Meer abfallen; der blaue Spiegel der sieben Kraterseen, die wie in Grün gefasste Edelsteine anmuten; Natur im ewigen Rauschen der Wasserfälle. Und natürlich die unendliche Blumenvielfalt, die die Insel mit allen Farben überzieht und der sie ihren Namen verdankt. Monatelang blüht es in allen Farben. Die Schönheit der Insel lädt ein zu Spaziergängen zwischen Hortensien, deren Blau die Insel prägt. Natürlich gibt es noch viel mehr zu sehen: Von Seespiegeln in der Tiefe der grün bewachsenen Krater bis zu den gigantischen Basaltprismen der Felsen von Bordões. Und immer wieder der Horizont über dem Land und dem Meer, der Gesang der Vögel und die vielfältige Pflanzenwelt. Dem Besucher bieten sich viele Möglichkeiten, seine Ferien zu gestalten: Das fischreiche Meer lädt zwischen den bunten Felsen zum Tauchen ein. Man kann in den Bergbächen Forellen angeln oder in den von der See ausgehöhlten Felsschwimmbecken baden. Die Orte Santa Cruz und Lajes, die im 15. Jahrhundert gegründet wurden, oder die malerischen Dörfer wie Fajãzinha oder Fazenda das Lajes tief im Tal oder in den Bergen, heissen den Besucher willkommen. Aktivurlaub oder Erholung – ein Aufenthalt auf Flores, der Insel inmitten der Natur, ist immer besonders erholsam. Einige empfehlenswerte Badeorte sind Fajã de Lopo Vaz, Lajes das Flores, Fajã Grande oder am Wasserfall des Ribeira das Casas. zVg. Flores Corvo, die «kleinste Insel» Klein, aber fein: Das gilt für Corvo, die kleinste Insel der Azoren. Sie misst gerade einmal 17 km2 und zählt rund 400 Einwohner. Sie leben in der Inselhauptstadt Vila Nova do Corvo. Tourismus im eigentlichen Sinne gibt es kaum. Ein urtümliches Dorf, ein Hafen und ein kleiner Flughafen, mehr gibt es auf Corvo nicht. Das macht aber gerade den Reiz dieser Insel aus. Corvo zählt zu den isoliertesten Plätzen Europas; hier kennt jeder jeden. Dementsprechend ruhig ist es auf dem Eiland. Vieh- und Landwirtschaft ist auch heute noch die Einnahmequelle der Corviten und angebaut wird Gemüse, Mais und Melonen. Man lebt von dem, was man hat und tauscht gegenseitig auch mal Waren und Lebensmittel. Die Küche ist rustikal und einfach. Gekocht wird, was auf den beiden Inseln Flores und Corvo produziert wird und dazu deftige Fleischgerichte. Auf Corvo ist alles anders: kein Stau, keine Ampeln, kein Einkaufszentrum. Und doch lässt Corvo keinen Besucher unberührt, denn hier legt man Wert auf Traditionen. Auf Corvo ist der gut aufgehoben, der sich eine kleine Auszeit von der Industrialisierung gönnen und sich einfach an der Natur und Ungezwungenheit der Bevölkerung erfreuen möchte. Text: Karin Breyer zVg. Corvo zVg. Corvo

  • Ledermantel kombinieren: die schönsten Looks für den Herbst

    Der Ledermantel gehört aktuell zu den IT-Pieces der Saison – schwerer im Fall, mit Prägungen und Nieten verziert oder in veganer Ausführung. Wer seinen Ledermantel kombinieren möchte, findet von elegant bis rockig-lässig zahlreiche Wege, dem Look eine persönliche Note zu verleihen. Celine Ledermantel kombinieren: das IT-Piece der Herbstsaison Der Ledermantel gehört im Moment zu den IT-Pieces der Stunde. In den Herbstkollektionen 2019 zeigen sich die Ledermäntel schon auf dem Laufsteg schwerer. Geflochtenes Leder bei Bottega Veneta, Kroko-Prägung auf kräftigem Orange bei Marni, gesteppt und mit Nieten verziert bei Alexander McQueen. Wer kein Leder tragen möchte, kann heute auch auf die vegane Variante zugreifen. Stella Mc Cartney, Vorreiterin in Sachen nachhaltiger Luxusmode, präsentiert für den Herbst/Winter 2019/20 gleich mehrere Mäntel aus veganen Leder-Alternativen. Ledermantel im Alltag: drei Looks zum Nachstylen Zu hohen, eleganten Stiefeln und einer edlen Tasche kombiniert, wirkt der Ledermantel edel und elegant. Mit flachen Boots und einer lässigen Tasche entsteht ein rockig-lässiger Auftritt. Eine besonders moderne Art der Kombination ist der Athleisure-Look: Trackpants und coole Sneaker machen den Auftritt perfekt. Stella McCartney Ledermantel-Inspiration von den Laufstegen Wer seinen Ledermantel kombinieren möchte, findet weitere Inspiration in den aktuellen Kollektionen von Zimmermann, Fendi, Cedric Charlier und Simone Rocha. Zimmermann Fendi Cedric Charlier Simone Rocha

  • PKZ Women Basel: das Geheimnis hinter dem Erfolg der Filiale

    PKZ Women Basel an der Falknerstrasse ist eine wichtige Adresse für mode- und trendbewusste Frauen in der Innenstadt. Store Managerin Rachel Keller, seit über 20 Jahren für das Schweizer Modehaus PKZ tätig, erzählt, was hinter dem Erfolg der Filiale steht: ein Rundum-Service aus Beratung, Events und echter Leidenschaft für Mode. zVg: PKZ PKZ Women Basel: eine Adresse für mode- und trendbewusste Frauen Mit seiner knapp 2000 Quadratmeter grossen Ladenfläche an bester Innenstadtlage an der Falknerstrasse 19 ist der PKZ WOMEN Store in Basel eine wichtige Adresse für mode- und trendbewusste Frauen. Dabei stellen Store Managerin Rachel Keller, die seit über 20 Jahren für das traditionsreiche Schweizer Modehaus PKZ tätig ist, und ihr passioniertes Team die Kundinnen in den Mittelpunkt. Ihr Motto: «Die Kundin ist Königin» wird tatsächlich noch gelebt und ist im PKZ WOMEN nicht nur eine Floskel. Rachel Kellers Rezept: Beratung, Events und Leidenschaft für Mode Die leidenschaftliche Geschäftsführerin Rachel Keller hatte die PKZ-Vision von Anfang an aufgenommen, als sie damals die Chance hatte, PKZ WOMEN aufbauen und realisieren zu dürfen. Sie wollte ein Modehaus für Frauen erschaffen, wo die Frauen betreut und verwöhnt werden. PKZ WOMEN sollte nicht nur ein Modefachgeschäft werden, sondern in den Frauen die Leidenschaft für Mode wecken. Dafür war Rachel Keller nichts zu schade und sie entwickelte einen Rundum-Service mit einem aussergewöhnlichen Einkaufserlebnis und mit Wohlfühlfaktor. Dieser Rundum-Service beinhaltet nebst höchster Beratungsqualität auch viele Events und Aktivitäten wie die PKZ Fashion Night mit 600 geladenen Gästen, den VIP Event inklusive Fashion Shows, Apéro und Aktivitäten während des Events, die Beauty Saturdays für die Kundinnen inklusive Hair & Make-up-Service oder die Cupcake&Coffee Events. Bei allem spielt Mode immer eine grosse Rolle. Passion for Fashion eben! Aber auch Personal Shopping, Styling-Beratung und ein Home Delivery für die gekauften Sachen gehören zu den Annehmlichkeiten von PKZ. Also alles, was das Herz begehrt und die Frau sich nur wünschen kann. Für Rachel Keller und ihr Team sind Fachkompetenz und Kreativität von höchster Priorität. Sie möchte, dass ihre Kundinnen Freude und Spass haben beim Shopping und auch danach, wenn sie die Kleider tragen. «Ich nehme mir immer viel Zeit, um auf die Wünsche der Kundinnen im Einzelnen einzugehen. So kann ich schnell erkennen, was Ihre Vorstellung ist und worin sie sich wohlfühlen. Denn ein Outfit soll eine Geschichte erzählen und eine Persönlichkeit veredeln.» Diese Leidenschaft für Mode besass Rachel Keller schon immer. «Ich hatte immer ein Faible für Mode. Selbst in meiner Freizeit trage ich den neusten Fashion Style. Diese Leidenschaft hat man, oder man hat sie nicht.» Und wenn man Rachel Keller fragt, was sie an ihrem Job am meisten liebt, ist die Antwort immer dieselbe: «Die Möglichkeit zu haben, jede Frau glücklich zu machen.» zVg: PKZ Der Store: Renovation, Marken und Herbstmode PKZ Women Basel wurde 2017 komplett renoviert. Helle Rosé- und Nudetöne, edle Möbel, Teppiche und Holzböden aus hochwertigen und femininen Materialien verleihen der Filiale einen warmen und gleichzeitig auch modernen Charakter. Und zum Verweilen und Verschnaufen laden im ganzen Geschäft Lounge- und Sitzecken ein. Wohl einzigartig in Basel ist die grosse Auswahl an Ball- und Party-Kleidern, mit denen an festlichen Anlässen modische Highlights gesetzt werden können. Im exklusiven Premiumbereich vertraut die Filiale auf namhafte Designer-Marken wie Emporio Armani, Akris Punto, Hugo Boss, Windsor, Luisa Cerano, Marc Cain und viele mehr. Mit Trend-Labels wie AllSaints, das den rockigen Brit-Chic verkörpert, oder Reiss, zu dessen Fans Catherine, die Herzogin von Cambridge, zählt, lassen sich ebenso einzigartige wie unwiderstehliche Looks kreieren. Wer es hingegen casual, schlicht aber modeorientiert mag, wird bei Top-Marken wie Marc O’Polo, Opus, Olsen, Cinque und Paul Kehl fündig. Perfekt abgestimmt werden kann jedes Outfit sogleich auch mit den passenden Accessoires und Schuhen, die es in den verschiedenen Corners zu entdecken gibt. Der Kreativität sind so auf über vier Etagen keine Grenzen gesetzt. Grenzenlos und generationsübergreifend ist auch die Herbstmode von PKZ WOMEN. Die Looks mit ihren Retro-Inspirationen, Mix&Match-Kombinationen, Midi-Längen bei Kleidern und Röcken verzaubern Damen jeglichen Alters. PKZ WOMEN Basel Falknerstrasse 19, Basel Mo—Mi 10—18.30 Uhr Do/Fr 10—20 Uhr und Sa 10—18 Uhr

  • Vanessa Hartog: Basler Model zwischen Laufsteg und Gymnasium

    Vanessa Hartog ist erfolgreiches Basler Model und gewissenhafte Gymnasiastin zugleich. Die bald 19-Jährige spricht mit BaslerIN über Castings und Prüfungen, neu gefundenes Selbstbewusstsein und ihre Vorbilder von der Mutter bis zum Modezar. zVg. Vanessa Hartog: von Basel auf die internationalen Laufstege Ein 17-jähriges Mädchen interessiert sich fürs Modeln, meldet sich bei einer Agentur an und ein halbes Jahr später präsentiert sie zum ersten Mal auf dem Laufsteg Kleiderkollektionen — an einer Chanel-Modeschau unter der Leitung von Karl Lagerfeld in der Hamburger Elbphilharmonie. Das klingt ein bisschen wie ein Märchen, ist aber real. Genauso real wie die grossgewachsene junge Frau, die freundlich lächelnd dasitzt. Sie heisst Vanessa Hartog, kommt aus Basel und erzählt mit ansteckender Begeisterung von ihrem Job. Und zwar in sehr schönem Hochdeutsch. Sie ist in Basel geboren, verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens hier, zog mit ihrer Familie nach Warschau und kam als 15-Jährige wieder zurück ans Rheinknie. Baseldeutsch habe sie früher gesprochen, es aber verlernt, sagt sie etwas verlegen, denn bei ihr zu Hause — die Mutter stammt aus Polen, der Vater aus Holland — wird seit eh und je Hochdeutsch gesprochen. «Im Ausland bin ich aber für alle die Schweizerin.» zVg: 100% Management Beeindruckender Karl Lagerfeld Und dort war sie oft in den letzten anderthalb Jahren. Denn für die grossen Namen wie Valentino, Dior und Chanel ist Vanessa Hartog regelmässig auf Modeschauen zu sehen – vornehmlich in den Schulferien, denn die Schule geht für sie vor. In diesem Sommer war sie zum Beispiel für Chanel in Griechenland, für eine Show mit dem legendären Karl Lagerfeld. «Er wirkte trotz seines Alters unglaublich fit und beeindruckend», erzählt sie mit leuchtenden Augen. zVg: 100% Management Vom Flughafen direkt zur Schule Was sagen die Eltern der Gymnasiastin, die wochenweise alleine in eine fremde Stadt verreist? Wieder das herzliche Lachen. «Sie sind meine zweiten Booker», sagt sie und erzählt, dass ihre Eltern sie stets unterstützen, solange die schulischen Leistungen nicht darunter leiden. Nach einem Flug mitten in der Nacht geht es dann auch schon mal direkt vom Flughafen in die Schule. zVg: 100% Management «Man weiss nie, wann es vorbei ist.» Natürlich ist Basel eher Kultur- als Modestadt, doch sie habe schon ein paarmal gestaunt, wie cool sich bereits 13-Jährige hier anziehen, sagt Vanessa. Ihre grossen Vorbilder sind neben ihrer Mutter, die sie stilistisch stets bestärkt hat, Modezaren wie eben Karl Lagerfeld. Dass eine Modelkarriere flüchtig sein kann, ist ihr bewusst: «Man weiss nie, wann es vorbei ist.» Bis dahin geniesst sie jede Show, jedes Casting und jeden Moment auf dem Laufsteg. Text: Michèle Faller Vanessa wurde entdeckt von: Enzio M. Management Booking für Vanessa: 100% Management

  • Zypriotische Weine: seltene Tropfen für Basels Sterne-Restaurants

    Zypriotische Weine erobern Basels Sterne-Restaurants: Auf einer der ältesten Weinregionen der Welt, mit über 5000 Jahren Weinbautradition und reblausfreien Rebbergen bis auf 1500 Meter über Meer, entstehen seltene, exklusive Tropfen aus rund 20 bis 25 autochthonen Rebsorten. Die Weinhandlung Paphos-Weine aus Muttenz bringt diese raren zypriotischen Weine zu Basler Geniesserinnen und Geniessern. zVg: Paphos-Weine Zypriotische Weine: 5000 Jahre Tradition im Rebberg Zypern ist eine der ältesten Weinregionen der Welt, man glaubt es kaum, aber Weinproduktion gibt es dort seit über 5000 Jahren. Die Rebberge erstrecken sich bis auf rund 1500 Meter über Meer und gehören damit zu den höchsten Europas. Die Insel ist die einzige Weinregion Europas, die reblausfrei ist und alle Reben wachsen mit ihren Originalwurzeln im kargen Lava- und Kalkboden. Hier finden sich rund 20 bis 25 autochthone Rebsorten, die nur in Zypern vorkommen. Dank dem hervorragenden Klima muss sogar weniger Chemie als in den Bio-Rebgebieten der Schweiz eingesetzt werden. Wer die zypriotischen Winzer in die Rebberge begleitet, spürt ihren Enthusiasmus und sieht in ihren Augen die Begeisterung für ihre Arbeit. Diese motivierten Winzer der Insel revolutionieren Zyperns Weinwelt. Es ist keine Frage: Der Weinbau auf der drittgrössten Insel des Mittelmeeres befindet sich im Steigflug nach oben. zVg: Paphos-Weine Paphos-Weine GmbH: Zypriotische Weine aus Muttenz Auf diese zypriotischen Kellereien haben sich auch Yvonne und Bernhard Furler spezialisiert. Ihre 2006 gegründete Weinhandlung Paphos-Weine GmbH in Muttenz führt die besten Weine der neuen Winzergeneration und importiert zudem sortenreines Bio-Olivenöl. Weinliebhaberinnen finden in der Weinhandlung Paphos-Weine nur seltene, exquisite und exklusive Weine, von denen die Kellereien nur je 3000 bis 20 000 Flaschen abfüllen. Es handelt sich um rare und hochwertige Sorten, wie die Weissweine Xynisteri, Promara, Spourtiko und die Rotweine Maratheftiko, Yiannoudi und Mavro, die den mediterranen Charme, die Struktur und Frische in sich vereinen. Die Geschichte von Yvonne und Bernhard Furler ist die Geschichte einer Gruppe junger, verrückter Winzer, die sich aufmachten, um die wertvollen einzigartigen Rebsorten auf Zypern zu retten. Sie wollen die Menschen in der Schweiz dafür begeistern, was die Winzer mit ihrer Rückbesinnung auf die echten Werte der Weinregion Zyperns und mit ihrer Liebe zum einzigartigen Terroir geschaffen haben. zVg: Paphos-Weine Zypriotische Weine geniessen: Restaurants in Basel und Baselland In Basel und Baselland findet man diese exklusiven, aussergewöhnlichen und speziellen zypriotischen Weine in Sterne-Restaurants wie dem «Teufelhof», dem «Roots» in Basel und in der «Osteria Tre» im Hotel Bad Bubendorf. Aber auch in anderen sehr guten Restaurants wie im «Rubino» und im «Zum Tell» können die seltenen Weine gekostet werden. Paphos-Weine GmbH Stettbrunnenweg 55 4132 Muttenz www.paphosweine.ch

  • Lissabon: Kultur, Kunst und coole Läden in Portugals Hauptstadt

    Lissabon, die auf sieben Hügeln gebaute Hauptstadt Portugals, verzaubert mit einem unwiderstehlichen Charme und eignet sich hervorragend für ein (verlängertes) Wochenende voller Kultur, Kunst und cooler Läden. zVg. Lissabon entdecken: Altstadt, Baixa und die Strassenbahn 28E Kosmopolitisch und gleichermassen entspannt zeigt sich die Stadt an der Atlantikküste. Es ist die historische Altstadt, welche die Einzigartigkeit und Beliebtheit Lissabons begründet. Baixa, Chiado und das verwinkelte Ausgehviertel Bairro Alto, sie wurden nach dem schweren Erdbeben im 18. Jahrhundert nach alten Grundrissen aus der mau-rischen Zeit neu aufgebaut. Häuser mit Azulejos — jene bunten Keramikfliesen, die wunderschön Fassaden überziehen — steile Treppen und lebendige Street Art zieren die Viertel. Vielleicht ist es am Schönsten, zu Fuss den Schmelztiegel der Kulturen zu erobern, es geht durch schmale Gassen und breite Alleen, an prächtigen (Barock-)Bauten vorbei. Da locken Museen und jede Menge cooler Design-Shops, Boutiquen, Plattenläden und Cafés. Entdecken Sie die alten Carmo-Klosterruinen und den kuriosen Aufzug Elevador de Santa Justa. Das Herz der City schlägt am grossen Rossio-Platz, bekannt für das kunstvolle Wellenmosaik. Oben auf den Hügeln eröffnen sich auf den unzähligen Miradouros (Aussichtspunkte) atemberaubende Blicke auf das rote Dächermeer, stolze Kirchtürme und die Lebensader Tejo. Wer eine Auszeit vom Bergauf- und Bergabgehen braucht – die «Stadt der sieben Hügel» ist wörtlich zu verstehen–, steigt kurzerhand in die weltberühmte Strassenbahn 28E, die eindrücklich durch die ganze Altstadt rattert. Es ist DAS Erlebnis, die Originalwagen aus den 1930er-Jahren bringen Ihnen in kürzester Zeit alle sehenswerten Stadtteile näher. Quartier Alfama: Fado und Blick auf die Kathedrale Lassen Sie sich ein auf das magische Gassenlaby-rinth im ältesten Viertel, im Alfama, verlieren Sie sich, irgendwie findet sich schon der richtige Weg. Unbedingt sehenswert: die Festung Castelo de São Jorge und die Kathedrale Sé. Der Tag könnte in einer authentischen Fadobar enden, zum Beispiel in der «Coração de Alfama», im «Herz der Alfama». Hier lässt sich der melancholische portugiesische Musikstil (Fado) live erleben, geniessen Sie dabei den kulinarisch berühmten Bacalhau (Stockfisch). zVg. Lissabon Quartier Belém: Kloster und Puddingtörtchen Und dann gilt es noch durch das malerische Belém am Nordufer des Tejo zu flanieren mit seinen unzähligen Highlights. Markant erheben sich u. a. der Torre de Belém und das Kloster Mosteiro dos Jerónimos (UNESCO-Welterbe). Im Café Pastéis de Belém gibt es die besten Lissabonner Puddingtörtchen – diese muss man unbedingt probieren. Vermutlich verlassen auch Sie die faszinierende Metropole ein wenig wehmütig mit dem Gefühl, nicht genug gesehen zu haben. zVg. Lissabon Shopping in Lissabon: von der Rua Augusta bis zur Príncipe Real Haupt-Shoppingmeile ist die Rua Augusta in Baixa. Charmante kleinere Läden, Galerien und Buchläden gibt's im Chiado-Viertel. Aussergewöhnliche Geschäfte finden Sie im Hipsterviertel Príncipe Real (wie das Luxuskaufhaus Embaixada und LX Factory – ein angesagter Shop-Komplex auf altem Fabrikgelände). Die Rua Garett gilt als teuerste Einkaufsmeile Portugals und ist teilweise eine Fussgängerzone. Vor allem Modemarken sind hier angesiedelt. Das Colombo Shopping Center ist das grösste Einkaufszentrum Portugals. zVg. LX Factory Ausgehen in Lissabon: Bairro Alto und Docas de Santo Amaro In den engen Gassen des Bairro Alto reihen sich verschiedenste Bars und Clubs aneinander. Von traditionellen Tascas, in denen Fado gespielt wird, bis zu trendigen neuen Club-Bars, alten und neuen Kneipen ist alles dabei. Dieses Stadtviertel ist auch Zentrum der Lissabonner Hip Hop, Gothic, Jazz aber auch Schwulen und Lesben Szene. Deren Bars und Läden macht das Bairro Alto ziemlich hip und bunt. Das zweite Paradies für Nachtschwärmer sind die Docas de Santo Amaro, die schick renovierten Lagerhäuser am Yachthafen, direkt unter der grossen Hängebrücke (Ponte de 25 abril) über dem Tejo. Dort sind die angesagtesten Clubs der Stadt, gemischt mit Restaurants und Pubs. zVg. Lissabon Bairro do Avillez: Gourmet-Viertel von Starkoch José Avillez zVg. Bairro do Avillez Im spannenden Stadtteil Chiado hat der Starkoch José Avillez ein neues Gourmet-Wunderland geschaffen, das gleich vier spannende Konzepte unter einem Dach vereint. In einer alten Halle auf über 1000m² hat er ein komplettes Gastroareal eröffnet und dieses, ganz bescheiden, gleich als sein Stadtviertel tituliert – BAIRRO DO AVILLEZ. Patéo ist der spektakuläre Innenhof mit einem großen Schiff in Mittelpunkt, passend dazu geben hier fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte den Ton an. Die Mercearia (dt. kleiner Lebensmittelladen) schlägt bescheidenere Töne an, doch auch hier sind die feilgebotenen Käse, Charcuterie-Spezialitäten und eingelegten Delikatessen erste Klasse. In der Taberna lächeln die Schweinchen von der bemalten Fliesenwand, eine Hommage an die berühmten azulejos, die man an vielen Fassaden Portugals findet. Auch die Küche hält sich daran, typisch portugiesisches neu und witzig zu interpretieren. Hervorragenden portugiesischen Wein, gibt es in allen Outlets dieses beeindruckenden Gastrotempels. CEIA im Boutique-Hotel Santa Clara 1728 Foto: Nelson Garrido Das Restaurant CEIA – das Wort «Ceia» steht für «Abendessen» – befindet sich im Boutique-Hotel Santa Clara 1728, nahe der Altstadt von Lissabon. Küchenchef ist Pedro Pena Bastos, bekannt durch seine Küche, die er im Esporão im Alentejo kochte. Die meiste Zeit seiner Karriere hat der junge Koch damit verbracht, komplexe Aromen auf den Teller zu bringen. Im Ceia sind es 14 simple Gerichte, die mit Produkten auskommen, deren Ursprung der Koch kennt und er im Zyklus mit der Natur abstimmt. CEIA ist nur abends von Mittwoch bis Samstag geöffnet. Das Dinner kostet rund 100 Schweizer Franken, mit Weinbegleitung 50 Franken mehr. Rooftop-Bars: SILK, TOPO und PARK zVg. PARK Das SILK ist Rooftop-Restaurant und Club zugleich. Das Japanisch-Mediterranes Menü begeistert nicht nur urbane Hippster. Auf der stilvoll eingerichteten Terrasse mit Blick über Lissabon lässt man den (Arbeits)tag gerne ausklingen. Weitere Rooftop-Bars mit tollen Cocktails sind das TOPO und der PARK. PARK ist ein besonderer Ort, der eine 180 Grad Aussicht über die Stadt bietet: Ponte 25 Abril, Igreja Santa Caterina, der Fluss Tejo. Vor allem zum Sonnenuntergang ist man hier an einem schönen Ort. Am Nachmittag kann man sich hier wunderbar für ein oder zwei Gläschen hinsetzen, am Abend verwandelt sich PARK in einen Club und es ertönt immer lautere Musik aus den Lautsprechern. Miradouro de Santa Catarina: Sonnenuntergang mit Ausblick zVg. Lissabon Auf der Aussichtsplattform «Miradouro de Santa Catarina» am Rande von Bairro Alto, gibt es fast jeden Abend Live-Musik und portugiesisches Bier dazu. Nur wenige Lissabonner kennen den Miradouro de Santa Catarina, aber fast alle kennen die Adamastor-Statue. Sie ist ein Anziehungspunkt für junge Leute, die sich hier an lauen Abenden versammeln und bis tief in die Nacht hinein Musik spielen, reden und das eine oder andere Bier trinken. Der Ausblick ist überwältigend. Man überblickt die ganze Tejomündung, die Brücke 25 de Abril und die Dächer der Gemeinde São Paulo. Es gibt zwar auch einen kleinen Park, besonders einladend ist jedoch die große Terrasse. Die riesige Adamastor-Statue stellt die mythische Figur des Poeten Camões dar und symbolisiert das Kap der Stürme. Falls Sie nicht wissen, wo dieses Kap liegt, lassen Sie sich gesagt sein, dass dies der alte Name des Kaps der guten Hoffnung ist, an dem viele portugiesische Caravellen Seebruch erlitten. Nachdem der Umseglung des Kaps durch Bartolomeu Dias verlor der Adamastor seinen Schrecken und ist heute eine angenehme Begleitung, wenn man am Miradouro von Santa Catarina den Sonnenuntergang beobachtet. Kultur und Kunst in Lissabon: der Flohmarkt Feira da Ladra zVg. Lissabon Eine ganz tolle Abwechslung zur üblichen Shoppingtour durch Lissabon bekommen Schnäppchenjäger jeden Dienstag und Samstag geboten. Die Feira da Ladra ist der wohl schönste und grösste Flohmarkt der Stadt. Der Trödelmarkt hoch oben im Stadtteil Graça bietet eine sagenhafte Vielfalt und allerlei Dinge, die man mehr oder weniger gebrauchen kann. Die Feira da Ladra nimmt den gesamten Campo de Santa Clara ein. Ein gigantischer Platz, der sich hinter der Kirche São Vicente da Fora in Richtung Pantheon erstreckt. Die besten Museen in Lissabon zVg. Museen, die sich wirklich lohnen: Museu Calouste Gulbenkian (Werke aus aller Welt über verschiedene Kunstepochen hinweg), Museu Nacional do Azulejo (Sammlung der traditio-nellen Azulejos), Museu Coleção Berardo (zählt zu Europas Spitze, Kunst des 20. Jahrhunderts), Museu Nacional de Arte Antiga (Nationalgalerie Portugals). Übernachten in Lissabon: The Lumiares Hotel & Spa In Lissabon gibt es viele kleine und liebevoll eingerichtete Boutique-Hotels. The Lumiares Hotel & SPA ist ein wunderbares Hotel mitten in der Altstadt an bester Lage. Aus der Bar auf der Dachterasse hat man einen 180° Umblick in die Stadt und auf den Fluss. zVg. The Lumiares Hotel & Spa Boutique Hotel Memmo Príncipe Real zVg. Memmo Príncipe Real Das Boutique Hotel Memmo Príncipe Real liegt etwas im Verborgenen, dabei erfreut es sich durchaus einer beneidenswerten Lage. Man erreicht es über einen engen Durchgang, besser einen kleinen Tunnel, der zu einem geheimen Aussichtspunkt mit atemberaubendem Blick auf die Stadt führt. Zudem ist dies ein idealer Ausgangspunkt, um eines der bezauberndsten Viertel von Lissabon zu erkunden. Gleichsam schwerelos auf der Hügelspitze ruhend, ist dieses 41-Zimmer-Etablissement das erste Fünf-Sterne-Boutique-Hotel, das in diesem Teil der Stadt, sicherlich einem der trendigsten Viertel Lissabons, eröffnet wurde. Obwohl die nähere Umgebung das Flair eines Wohnviertels verströmt, bietet sie zugleich beste Einkaufsmöglichkeiten. Residierten in unmittelbarer Nachbarschaft einst Mitglieder des Königshauses, so ist derselbe weisse Kalkstein, der für die historischen Gebäude, Paläste, Statuen und Plätze der Stadt so vielfach Verwendung fand, bis heute das vorherrschende Baumaterial im Memmo Príncipe Real. Hier vereinen sich klassisches und zeitgenössisches Design zu einem zeitlosen, kosmopolitischen und von Ruhe geprägten Ambiente. Auch dank des tadellosen Services steht einem ungetrübten und authentischen Lissabon-Erlebnis in diesem Hause nichts im Wege. Lisbon Cheese & Wine Suites zVg. Lisbon Cheese & Wine Suites Wer gerne in einem Bed&Breakfast übernachtet, wählt am besten die Lisbon Cheese & Wine Suites. Sie liegen im angesagten Viertel Santos in Lissabon und bieten ein einzigartiges Erlebnis in einer eleganten und sorgfältig eingerichteten Unterkunft. Zahlreiche traditionelle portugiesische Restaurants laden in der Umgebung zu einem Besuch ein. Verschiedene Bars, in denen Sie entspannen und abends bei Getränken verweilen können, sind ebenfalls vorhanden. Die wichtigsten Attraktionen der Stadt wie die Viertel Chiado und Bairro Alto, die Parkanlage Jardim do Príncipe Real und der Bahnhof Lissabon Cais do Sodré sind im Umkreis von 1,5 km erreichbar. 262 Boutique Hotel zVg. 262 Boutique Hotel Das 262 Boutique Hotel befindet sich in einem lebhaften Ausgehviertel von Lissabon, nur wenige Schritte vom hippen Viertel Cais do Sodré und 600 m vom Altstadtviertel Chiado entfernt. Den Praça do Comércio erreicht man in 7 Gehminuten. Von dort ist der Triumphbogen der Rua Augusta auf der einen und der Tejo auf der anderen Seite zu sehen. Die Unterkunft befindet sich in einem historischen Lissaboner Gebäude ohne Aufzug. Im hauseigenen Restaurant kann man mittags und abends Gerichte mit frischem Fisch und Meeresfrüchten geniessen. Eine breite Auswahl an Bars und Restaurants befinden sich im Umkreis weniger Gehminuten, einschliesslich des Time Out Markets. Text: Karin Breyer

bottom of page