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  • LES TROIS ROIS

    Managerinnen des Basler Grand Hotels im Gespräch Tanja Wegmann, Nicole Popp, Stephanie Sommer, Stephanie Staubli und Carmen Emig bekleiden unterschiedliche Funktionen im Management des «Les Trois Rois», einem der ältesten Stadthotels in Europa und dem derzeit einzigen 5-Sterne-Hotel am Rheinknie. Für BaslerIN geben sie einen kleinen Einblick in ihren Arbeitsalltag im Grand Hotel. Von Ulrike Zophoniasson Tanja Wegmann eröffnete 2006 als General Manager das aufwändig renovierte Grand Hotel. Nach einem neunjährigen Ausflug in eine andere Branche aus dem Luxussegment, kehrte sie im März 2018 in gleicher Funktion wieder nach Basel zurück. Heute ist sie Ge- neral Manager der «Grand Hotel Les Trois Rois SA», der neben dem Hotelbetrieb von gut 100 Zimmern und Suiten zwei Restaurants angegliedert sind – das «Cheval Blanc», das einer der raren Gourmettempel mit drei Michelinsternen der Schweiz ist, und die «Brasserie Les Trois Rois» – sowie die Blumenboutique «Fleurs des Rois». Nicole Popp ist seit Sommer 2017 Rooms Division Manager, Stephanie Sommer seit Juli 2021 Human Resources Manager, Stephanie Staubli seit vergangenem Herbst Administration & Quality Manager und Carmen Emig Banquet & Event Manager. Tanja Wegmann, es gibt nach wie vor wenige Frauen in ähnlichen Funktionen in der Ho- tellerie. Sie sind zum Beispiel eine von nur vier Frauen, die ein Swiss Deluxe Hotel leiten. Warum sind Frauen in Führungspositionen in der Hotellerie immer noch so eine Seltenheit, wie erklären Sie sich das? Und wie können Sie dies in Ihrem Umfeld beeinflussen? Führungspersonen in der Hotellerie werden oft sehr gefordert. Es braucht gute Ausdauer und Stressresistenz, lange Präsenzzeiten und einen flexiblen Arbeitsalltag. Abend- und Wochenendeinsätze sind nicht ungewöhnlich. Viele Frauen sehen in einer gewissen Pha- se ihres Lebens nach wie vor ihren Schwerpunkt in der Familie und verzichten dadurch auf eine solche fordernde berufliche Karriere. Inzwischen gibt es aber immer mehr neue Arbeitsmodelle mit grösserem Gestaltungsfreiraum, auch in Führungspositionen. In unserem Haus stehen wir der Frauenförderung sehr offen gegenüber und ich persönlich unterstütze berufliche Ambitionen von Frauen gern und coache mit Vergnügen junge Frauen bei ihren ersten Führungspositionen. Was sind die Führungsqualitäten, die eine Frau im Les Trois Rois mitbringen sollte? D ie wichtigste Qualität ist Authentizität, also der Mut und das Selbstbewusstsein zu sich selbst zu stehen. Eine Frau darf auch Frau sein, darf auch mal Emotionen oder Schwäche zeigen. Als Führungsperson muss man primär Menschen sowie sich selber mögen. Generell unterscheiden wir bei der Rekrutierung nicht nach Geschlecht, sondern nach Fähigkeiten, Charakter und Erfahrungsbereich. Eine weibliche Führungskraft im Les Trois Rois sollte eine leidenschaftliche Gastgeberin sein und mit Sozialkompetenz und Empa- thie als Vorbild und Leaderin ihr Team führen. Eine gute Kommunikatorin und Zuhörerin kann jederzeit auch in Krisenzeiten ihr Team motivieren, ohne den Gastfokus zu verlieren. Ich bin stolz auf meine Kolleginnen, denn sie haben alle ihren eigenen starken Charakter. Ihr lebhafter Betrieb mit ca. 150 Mitarbeitenden aus rund 40 Nationen wurde in den letz- ten zwei Jahren, wie alle Hotels von der Corona-Krise arg gebeutelt. Die letzte Zwangspause scheint das Hotel als Chance genützt zu haben, über die Bücher zu gehen. Wie haben Sie sich konkret auf die «Zeit danach» vorbereitet? Wi r haben in den letzten zwei Jahren intensiv gearbeitet. Wir mussten im operativen Bereich stets flexibel bleiben. So haben wir ein detailliertes Schutzkonzept erarbeitet, das wir laufend angepasst haben. Während der Schliessung wurden diverse Unterhaltsarbeiten im Hotel und an der Fassade sowie ein Refresh in der Brasserie vorgenommen. Wir haben ebenfalls neue Angebote entwickelt und uns auf lokale Partnerschaften fokussiert. An ein sehr positives Erlebnis erinnern wir uns im Les Trois Rois alle sehr gerne: das Soft-Opening im April 2021. Kurz vor der Wiedereröffnung durften alle Mitarbeitenden das Hotel als Gast erleben. Von einem Afternoon Tea, über einen Drink an der Bar und einem Dinner in der Brasserie bis hin zu einer spannenden Hausführung mit Geschichten zum Motto «Rich in History, Young at Heart» haben wir die Mitarbeitenden auf das spezielle 5-Sterne-Erlebnis geschult und sensibilisiert. Abgerundet wurde das Programm mit einem Lunch- Gruss von Peter Knogl im Cheval Blanc. Ein einmaliges Erlebnis für alle, die hier arbeiten, das nur auf Grund der Betriebsschliessung überhaupt möglich war. Nicole Popp, Sie wurden im vergangenen Jahr vom Wirtschaftsmagazin Bilanz zur «Rooms Division Manager of the Year» ausgezeichnet. Was hat Sie nach Basel in das Grand Hotel gelockt? Als ich vor sieben Jahren selber einmal als Gast hier übernachtet habe, habe ich schon direkt, nachdem ich auf das Zimmer gekommen bin, zu meiner Begleitung gesagt: «Wenn hier eine Stelle frei werden sollte, würde ich mich sofort bewerben». Ein halbes Jahr später war es so weit – ich war auf der Suche nach einem Ortswechsel und das Les Trois Rois hatte zu der Zeit die Position als Front Office Manager ausgeschrieben. Direkt nach dem Vorstellungsgespräch bekam ich die Zusage und durfte ein paar Wochen später anfangen. Nach nur einem Jahr wurde ich zur Rooms Division Managerin befördert, die höchste Position in meinem Bereich. Der Slogan des Hauses «Rich in History, Young at Heart» hat mich seit meinem ersten Eindruck als Gast nicht mehr losgelassen. Ich darf diesen gast- freundlichen Spirit täglich leben und dabei ganz ich selber sein. Und mein Wunsch istes, dass sowohl unsere Gäste als auch meine Mitarbeiterinnen und Kollegen täglich aufs Neue genauso dieses nachhaltige Erlebnis erfahren, wie ich es damals erleben durfte. Stephanie Sommer, Sie sind im Les Trois Rois Personalleiterin, arbeiten in einer Kaderposition Teilzeit und das aus guten Gründen, denn Sie sind Mutter eines sechsjährigen Sohnes. Was schätzen Sie als Arbeitnehmerin am Les Trois Rois? Es war mir sehr wichtig, bereits beim ersten Vorstellungsgespräch ganz ehrlich meine Möglichkeiten und Erwartungen auf den Tisch zu legen, was offensichtlich auch meine zukünftigen Arbeitgeber schätzten. Das Les Trois Rois ist ein Haus mit grosser Geschichte und Tradition. Und zugleich ein moderner Arbeitgeber, der es mir ermöglicht, meinen Arbeitsalltag zeitlich so zu strukturieren, dass Beruf und Familie unter einen Hut passen. Das geht gerade in Kaderfunktionen nicht ohne einen gewissen Mehraufwand bei der Planung und nur mit einer guten Kommunikation innerhalb des Teams: Gute Absprachen betreffend Stellvertretung sowie Handlungsfähigkeit in dringenden Fällen sind da unerlässlich. Stephanie Staubli, Sie waren bereits von 2006 bis 2015 im Grand Hotel Les Trois Rois als «Revenue & Reservation Manager» angestellt und seit 2021 zurück im Grand Hotel als «Administration & Quality Manager». Was hat Sie dazu bewogen zurückzukehren? B ei der Hoteleröffnung im März 2006 hatte die Besitzerfamilie allen Mitarbeitenden per- sönlich einen Schlüssel mit deren eingravierten Initialen überreicht. Diese Geste hat sich mir tief eingeprägt – bis heute. Als sich dann im August 2021 für mich die Chance ergab, ins Les Trois Rois zurückzukehren und die Arbeit im Team unter Leitung von Tanja Wegmann fortzusetzen, habe ich nicht lange gezögert! Carmen Emig ist seit vergangenem Sommer «Banquet & Event Manager» im Les Trois Rois und war vorher bereits in anderen Häusern in Bankett- und Eventabteilungen tätig. Was fasziniert Sie an dieser Branche? Was reizt Sie speziell an der Arbeit im Les Trois Rois? Events finden oft an den Wochenenden statt – wie finden Sie den Ausgleich im Privatleben? E s ist immer etwas los! Jeder Event ist anders, da kann sich kaum Routine einschleichen. Und das ist das, was mich schon seit über fünf Jahren an diesem Beruf fasziniert. Die Anfragen im Les Trois Rois sind oft sehr anspruchsvoll. Ob Menuwünsche, Dekoration, Entertainment: Jedes Mal bin ich aufs Neue gefordert, kreative Lösungen zu entwickeln - und dies macht meinen Arbeitsalltag sehr spannend. Ebenfalls geniesse ich die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Menschen und Kulturen. Denn die Eventbranche braucht sehr viel Manpower - sei es in der Küche, dem Service, Technik oder Floristik, bzw. Eventdekoration. Mir macht es nichts aus, an Wochenenden zu arbeiten und dafür immer wieder auch unter der Woche frei zu haben, um meine privaten Angelegenheiten zu erledigen. In meiner Branche muss man Leidenschaft mitbringen: Das ist das A und O für eine gute Work-Life-Balance.

  • VOLTA ART FAIRS – DAS GEHEIMNIS DER KUNSTMESSE

    Kerstin Herd betreut als ausgebildete Kunst- und Eventmanagerin den Marketingbereich der neu organisierten VOLTA Messen. Francesca Starling verstärkt mit ihrer langjährigen Erfahrung im operativen Management von Kunstmessen das Team. Im Gespräch mit BaslerIN thematisieren sie die Bedeutung des Standorts Basel im internationalen Kunstgeschäft. Foto: Tim Lüdin Von Ulrike Zophoniasson Die Kunstmesse VOLTA entstand 2005 im Kielwasser der Art Basel. Seit 2019 gehört sie zu Ramsay Fairs aus London, die aktuell 16 Messen in 12 Ländern betreiben. Leiter der VOLTA Art Fairs in New York und Basel ist Kamiar Maleki, Sammler, Kurator, Direktor mit persischen Wurzeln, aufgewachsen in Mitteleuropa und auf allen Kontinenten aktiv. Kerstin Herd betreut diese Messen von Frankfurt am Main aus, Francesca Starling lebt und arbeitet in London: Der Kunsthandel ist ein wahrhaft weltumfassendes Geschäft. Wie wichtig ist für einen so internationalen Betrieb der Standort? Kerstin Herd: D er Kunstmarkt ist eine der traditionsreichsten und gleichzeitig dynamischsten Branchen der Kultur. Kaum ein Markt zeigt so häufig neue Richtungen auf und passt sich so schnell an neue Gegebenheiten an. Als Messe für zeitgenössische Kunst ist es unsere Aufgabe, auf die neuesten Trends und Entwicklungen zu reagieren und sie zugänglich und nahbar zu machen. Der Standort ist dabei elementar. Wenn zur gleichen Zeit an einem Ort die wichtigsten Vertreterinnen und Vertreter der Kunstwelt zusammentreffen, werden Trends manifestiert und wird die Kunstgeschichte von morgen geschrieben. Warum Basel? Kerstin Herd: VOLTA wurde von den Galeristen Kavi Gupta aus Chicago, Friedrich Loock aus Berlin und Ulrich Voges aus Frankfurt am Main gegründet. Damals gab es neben der Art Basel nur die Kunstmesse Liste, bei der Galerien ausstellen durften, die vor nicht mehr als fünf Jahren gegründet wurden. VOLTA bot jüngeren und mittelständischen Galerien eine Plattform, die ihnen die Teilnahme am Kunstmarktgeschehen ermöglichte. Basel als wichtigster Kunstmessestandort spielte damals wie heute eine zentrale Rolle. Wie abhängig ist VOLTA von der Art und vom Standort Basel? Francesca Starling: A rt Basel ist die wichtigste internationale Messe für zeitgenössische Kunst. Sammlerinnen, Kuratoren, Galeristinnen und Kunstschaffende aus der ganzen Welt kommen im Juni nach Basel und verwandeln die Stadt in eine Kunstmetropole. Art Basel ist in den vergan- genen 42 Jahren zu dem geworden, was es ist, weil es dieser Stadt und ihrer Bewohnerschaft bewusst ist, wie wichtig Kunst und Kultur sind – für sie persönlich und für die Stadt insgesamt. Die Art Basel ist für VOLTA ein Katalysator und damit von grosser Bedeutung. Wir schwimmen in ihrem Kielwasser, was Publikum und Frequenz betrifft, haben aber inhaltlich ein sehr eigenständiges Profil. VOLTA ist in der Kunstmesseszene in Basel etabliert und synergetisch mit der Stadt Basel verbunden. Könnte – oder möchte – VOLTA ohne das Messeflaggschiff Art in Basel bleiben? Kerstin Herd: Ei ner von Kamiars Leitsätzen ist: «Think global, act local.» VOLTA profitiert von den internationalen Gästen, die zur Art Basel anreisen. Zugleich haben wir zusammen mit un- seren Ausstellern in den letzten 17 Jahren ein treues Schweizer Publikum etabliert – aus Basel bis zur Region Zürich und Genf. Hinzu kommen Besucherinnen und Besucher aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien. Basel wird der wichtigste Standort für die MCH Group bleiben. Dennoch könnte VOLTA, gemeinsam mit den anderen Nebenmessen in Basel, heute auch ohne die Art Basel weiter existieren. Wir sind hier mit VOLTA gefestigt und darauf könnten wir unter einer Neuausrichtung aufbauen. Heisst: Basel profitiert von VOLTA und umgekehrt? Francesca Starling: Auf jeden Fall. Wir sehen VOLTA als Gefüge eines lokalen und internationalen Fundaments. An unserer diesjährigen Messe im Juni sind Galerien aus 25 verschiedenen Ländern vertreten, darunter einige, die sonst nicht in Basel vertreten wären. Viele von ihnen bringen ihre Gäste nach Basel, um die Messe und die Stadt zugleich zu entdecken. Acht Galerien unserer 69 Aussteller sind aus der Schweiz, drei davon direkt aus Basel. Schweizer Galerien sind mit einem Anteil von mehr als zehn Prozent vertreten. An der VOLTA machen wir lokale Galerien und hiesige Kunstschaffende einem internationalen Publikum zugänglich. Und was die Arbeit hinter den Kulissen betrifft, arbeiten wir mit vielen lokalen Partnern und Dienstleistern zusammen, mit Transportunternehmen, Standbauern, Security-Spezialisten, Druckereien, Reinigungsfirmen, Hotels, Restaurants. VOLTA hat sich in den 17 Jahren in Basel etabliert und spätestens in der Pandemie ist deutlich geworden, wie stark Dienstleistungsfirmen mit der Event-Industrie verbunden sind. Ohne die Unterstützung der Basler Unternehmen vor Ort könnten wir das, was wir tun, nicht tun. Apropos Pandemie: Konnte VOLTA diese Zwangspause nutzen und wenn ja, wie? Kerstin Herd: Wir haben in den letzten zwei Jahren sehr viel Mühe in VOLTA gesteckt und uns neu positioniert. Kamiar ist unheimlich viel gereist, hat Messen und Galerien in Kopenhagen, Wien, Madrid, Budapest, Abu Dhabi, Dubai, Mexiko, New York und Miami besucht, um neue Aussteller und Talente zu finden. Das Ergebnis wird im Juni auf der VOLTA in Basel zu sehen sein: Wir präsentieren Galerien aus 25 Ländern – die Messe war noch nie so international auf- gestellt. VOLTA wird das erste Mal die Kulturregion Saudi-Arabien in den Mittelpunkt stellen. Zusammen mit der ATHR Foundation und einem lokalen Kurator werden Arbeiten von Kunst- schaffenden gezeigt, die bisher noch nicht von einer Galerie vertreten waren und erstmals in Europa zu sehen sind. Francesca Starling: Wir versuchen immer wieder die Kunstmesselandschaft herauszufordern und über den Tellerrand zu blicken. So sind auch NFTs (ein digitales Gut, das ausschliesslich im digitalen Universum existiert) ein fester Bestandteil der präsentierten Medien. Und wir haben auch ganz junge Galerien mit dabei wie ARTPOWHER Contemporary aus Zürich, die sich 2020 gegründet hat, zum zweiten Mal an der VOLTA dabei ist und den Fokus auf weibliche und nicht-binäre Kunstschaffende legt. Und auch die Pariser Galerie ARTDIB, die sogar erst seit 2021 besteht und ihre erste internationale Messeteilnahme überhaupt hat. VOLTAs Grundpfeiler sind Discover, Connect, Collect – Entdecken, Verbinden, Sammeln – und dies soll in jeder neuen Messeedition sichtbar werden. Wir verschieben die Grenzen dessen, was als Norm für eine Messe gilt, zeigen, was frisch und originell ist. Wir möchten ein Gesamterlebnis für unser Publikum schaffen, es jedes Jahr aufs Neue begeistern. Kennen Sie den Messestandort Basel beide persönlich? Francesca Starling: M ein erster Besuch in Basel war vor ein paar Jahren im Hochsommer im Juli. Ich wusste sofort, dass ich die Stadt lieben würde. Den Vormittag verbrachte ich in Meetings und nachmittags hatte ich Zeit, die Stadt zu entdecken. Ein Spaziergang am Rhein, durch die Basler Altstadt, ein Besuch im Garten der Fondation Beyeler – eine willkommene Abkühlung an diesem heissen Tag. Seitdem war ich mehrmals hier und liebe den Geist und die Geschichte der Stadt, das Nebeneinander von Alt und Neu und das Gefühl, dass alle ein gemeinsames Ziel vereint: Basel zu einer grosssartigen Stadt zu machen, für Touristen wie Einheimische. Kerstin Herd: Seit Juni 2010 bin ich jedes Jahr für mehrere Wochen im Juni zur Messe in Ba- sel und auch regelmässig ausserhalb des Messetrubels. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Stadt im Juni verändert und zur Bühne der Kunst wird. Insbesondere, wenn mit der Kunst auch das Sommergefühl in die Stadt einzieht und man den Abend nach einem langen Messe- tag am Rhein ausklingen lassen kann. Aber Basel hat auch ausserhalb der Art-Woche so viel Kultur zu bieten – das vergessen viele, die nur zur Art kommen. Es gibt eine unheimliche Vielzahl von Museen und eine hohe Dichte an Ausstellungen namhafter Vertreterinnen und Vertreter der modernen und zeitgenössischen Kunst. Eines meiner Lieblingsmuseen ist das Tinguely Museum, das die Arbeiten von Jean Tinguely immer wieder in Bezug zu Werken zeitgenössischer Strömungen setzt. VERLOSUNG Wir verlosen exklusiv für unsere Mitglieder zehn Tickets für die VOLTA. Anmeldeschluss ist der 10. Juni 2022. Anmeldung unter redaktion@basler-in.ch mit dem Kennwort: VOLTA

  • BALOISE SESSION –EVERGREEN IM HAIFISCHBECKEN

    Seit Jahrzehnten behauptet sich das Festival Baloise Session im internationalen Musikgeschäft. Als Nischenplayer setzen CEO Beatrice Stirnimann und ihr Team auf Seriösität, Verlässlichkeit, persönliche Wertschätzung und nicht zuletzt auf viel Herzblut. Text: Ulrike Zophoniasson Miles Davis, Ray Charles, Liza Minnelli, Alice Cooper, Paul Anka, Elton John, Seal oder auch Jamiroquai, Grace Jones, Herbert Grönemeyer und viele weitere vergleichbar bekannte Musikgrössen konzertierten schon live im beschaulichen Basel. Und dies nicht etwa an Grossveranstaltungen, sondern in intimen Indoor-Konzerten, mit Clubtisch-Atmosphäre, Kerzenlicht und dichtem Kontakt zum Publikum. Dieses Kunststück gelingt seit 37 Jahren Beatrice Stirnimann und ihrem Team am alljährlichen Musikfestival Baloise Session. Wie kann man sich mit einem solchen Nischenprodukt im harten internationalen Musikbetrieb so lange so erfolgreich behaupten? Wenn man den heutigen Musikmarkt betrachtet, ist das in der Tat erstaunlich. Früher waren Musikveranstalter Musik liebende Enthusiasten. Heute ist der internationale Musikmarkt ein Milliardenbusiness, der von börsennotierten Konzernen wie Live Nation, AEG, DEAG und vielen mehr kontrolliert wird. Die Baloise Session als selbstständiges und Inhaber geführtes KMU schwimmt da in einem grossen Haifischbecken und muss sich alljährlich immer wieder neu beweisen. Das ist alles andere als einfach. Doch es ist wie in allen Märkten: Es gibt die Goliaths, aber es gibt auch Platz für kleine und feine Nischenprodukte wie uns, die gut funk- tionieren, wenn sie seriös und verlässlich arbeiten und sich von der Konkurrenz der grossen Masse unterscheiden. Notwendig ist auch, das Vertrauen aller Partner wie Sponsoren, Gönner, Musikagenten, Musikschaffenden und Lieferanten zu gewinnen und über all die Jahre zu erhal- ten. Ohne Sponsoren und Gönner gäbe es uns nicht. Sie alle helfen, unser Boutique-Festival durchzuführen. Kultur gibt es nur dank Geldgebern, die die Wichtigkeit der Kultur erkennen. Zudem braucht es viel Herzblut, Initiative, Optimismus, Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen, Haare auf den Zähnen, eine dicke Haut, Verlässlichkeit, Beharrlichkeit, ein Flair für Zahlen, Verhandlungsgeschick, Überzeugungskraft und einen grossen Glauben an das eigene Projekt. Und ein Team, das füreinander einsteht. Mein persönliches Mantra ist: Ein Nein ist keine Absage, sondern ein Ansporn, es zu einem späteren Zeitpunkt mit der gleichen Anfrage noch einmal zu probieren. Als Sie 2016 nach dem Tod Ihres langjährigen Geschäftspartners Matthias Müller die alleini- ge Leitung des Musikfestivals übernahmen, konnte dieses bereits auf 30 Jahre erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Belastung oder Ansporn? Es w ar beides. Es war zum einen eine grosse Belastung, Matthias durch seine Krankheit und den viel zu frühen Tod zu begleiten sowie einen besten Freund und Geschäftspartner zu verlieren. Ich hatte die Aufgabe, das Festival weiterzuführen, was wir vorher über 20 Jahre gemeinsam taten. Wir kannten uns gut, schätzten einander aufrichtig und konnten uns blind aufeinander verlassen. Es gibt noch heute Momente, in denen ich ihn vermisse. Aber gleichzeitig war und ist es auch ein grosser Ansporn. Das Festival existiert heute seit 37 Jahren, und es soll auch wei- tere 37 Jahre und noch länger bestehen bleiben. Ich musste nach Matthias’ Tod nicht zweimal überlegen, ob ich weitermache oder nicht, denn mein Herz hatte ich schon 1993 als Abend- helferin an das Festival verloren. Zudem durfte ich auf Steffi Werthmüller zählen, der auch einer der Gründer des Festivals war und seit dem Tod von Matthias als Verwaltungsratspräsident des Festivals amtet. Steffi ist das «rote Telefon» für alle möglichen Fragen, bei denen ich Unterstüt- zung benötige. Sein Herz schlägt genauso für das Festival wie meines. Er, das Festivalteam und ich, wir sind das Power-Team, das dafür sorgt, dass das Festival im Haifischbecken überleben kann. Und dann natürlich der Ansporn, so viele Top Acts wie möglich nach Basel zu bringen und so den Namen von Basel in die Welt hinauszutragen. Seit bald 30 Jahren arbeite ich nun für das Festival, und an Ansporn hat es mir in dieser ganzen Zeit noch nie gefehlt. Wohlfühlatmosphäre, Kerzenschein, Herzblut — das wären eigentlich dem Klischee zufolge typisch weibliche Spezialitäten. Und doch gibt es in diesem Genre kaum Managerinnen. Warum eigentlich? Ich kann es nicht erklären. Ausser vielleicht damit, dass man es wollen muss, sich ständig in ei- ner Männerwelt zu behaupten. Das kann sehr anstrengend sein. Aber auch sehr befriedigend, wenn es gelingt. In unserem Team mangelt es nicht an Frauen. Das ganzjährige Team besteht aus zehn Frauen und «nur» zwei Männern. Unsere Organisation ist also Frauenpower pur. Seit 2014 engagieren Sie sich in der Stiftung AMIE, die den Berufseinstieg junger Mütter un- terstützt. Warum? Ist es ein Versuch, Netzwerke zu stärken und auszubauen? Ne in, AMIE ist eine Herzensangelegenheit und mein Ausgleich zur manchmal doch zu sehr von Glamour, Geld und von Oberflächlichkeit getriebenen Musikbranche. AMIE gibt Frauen, die sehr früh Mutter geworden sind, eine Chance, auf eigenen Beinen zu stehen, einen Job zu finden, Kind und Beruf zu vereinen und sich aus der Abhängigkeit der Sozialhilfe zu befreien. AMIE schafft es, Frauen ein neues Leben zu geben. Das ist eine ganze andere Aufgabe, und es macht mich einfach glücklich, dabei mitzuhelfen und Frauen auf ihrem Lebensweg zu unterstützen. Die letzten zwei Jahre waren für alle Kulturbetriebe hart. Wie haben Sie diese Zwangspause erlebt und genutzt? Es war zwar eine Zwangspause für das Festival in der Event-Halle, aber trotzdem haben wir zwei Jahre Konzerte veranstaltet, dies aber in Form von Livestreams im Internet. 22 Monate haben wir jeden letzten Montag im Monat einen Livestream organisiert, mit Kunstschaffenden wie Stephan Eicher, Hecht, Milow, Bastian Baker, Sina, Steff la Cheffe, Anna Rossinelli und vielen mehr. Mit diesen Streams haben wir über acht Millionen Menschen erreicht, die einfach dankbar waren, dass trotz Kulturverbot Live-Musik geboten wurde. Während der zwei Lockdowns hatten wir teilweise bis zu 8000 Livestream-Gäste. Die Konzerte waren auch noch danach verfügbar, und somit wurde jedes Konzert 300'000 bis 350'000-mal angeklickt — ein Zeichen, dass Musik ein wichtiger Ausgleich in dieser schwierigen Zeit war. Wir haben somit gelernt, dass es auch in der grössten Krise Möglichkeiten gibt, seinen Job zu machen. Anders halt, aber trotzdem so, dass wir Menschen mit der Baloise Session glücklich machen konnten. Und Kunst- schaffende auch, denn die waren einfach nur froh darüber, auftreten zu können und dank der Basler Versicherungen und unseren Hauptsponsoren sogar eine Gage dafür zu erhalten. Nach zwei Jahren Entzug: Auf welche Höhepunkte im neuen Live-Programm können wir uns freuen? F ür uns wird das ganze Festival ein Höhepunkt, denn es kann wieder stattfinden. Darüber sind wir überglücklich. Es gibt zehn Abende mit unterschiedlichsten musikalischen Höhepunkten und Themenbereichen für jeden Abend: ROADS OF ROCK, STAR POETS, MADE IN HAM- BURG, MAGIC SEDUCTIONS, FEEL AGAIN, IRISH EMOTIONS, GRAMMY JAZZ und BRITISH POP TRADITION. So kann jeder Besucher seinen eigenen musikalischen Höhepunkt finden. Ich freue mich auf Elisa, die grandiose italienische Sängerin (MAGIC SEDUCTIONS am Samstag, 5. November), auf die Tedeschi Trucks Band (ROADS OF ROCK am Samstag, 29. Oktober), eine der aktuell musikalischsten Bands aus den Südstaaten der USA, sowie auf Holly Johnson von Frankie Goes To Hollywood (BRITISH POP TRADITION am Freitag, 11. November). Frankie Goes To Hollywood war meine Ikone in den 1980er-Jahren. Nach der Konzertreihe ist vor der Konzertreihe. Woher schöpfen Sie die Kraft, immer wieder mit frischem Elan in eine neue Saison zu starten und durchzuhalten? Kraft tanke ich mit Sport, ich liebe CrossFit, Langlaufen und Windsurfen an der Ostsee oder in Brasilien. Kraft tanke ich auch mit meinem Partner, vor allem, wenn wir mit unserem VW-Bus unterwegs sind. Und mit meiner Familie und Freunden, die für mich da sind, wenn das Festival vorbei ist und ich endlich wieder Zeit für sie habe.

  • KUNST IM ABRISSHAUS:

    Veränderung vormals 14, Reopening 12.02.23-26.03.23 Die Villa öffnet erneut ihre Türen. Die Ausstellung zeigt über 20, von Sarah Liz Walbeck künstlerisch gestaltete Räume, mit Bildern und Installationen. Zusätzlich erwarten euch inspirierende Events von ca. 30 Gastkünstler/-innen gestaltet. Mehr Infos unter: https://www.sarah-walbeck.com/veränderung-vormals-14

  • STYLISCHE VALENTINSTAGS-LOOKS

    by C&A Love Is in the Air! Ob beim romantischen Date mit dem Boyfriend oder beim ausgelassenen Mädelsabend – in deinen neuen Lieblingspieces fühlst du dich immer wunderschön. Verspielte Pullover, angesagte Denim-Styles und raffinierte Accessoires sind dein Perfect Match für selbstbewusste Valentinstags-Looks.

  • ZERRISSENE MODERNE

    Die Basler Ankäufe «entarteter» Kunst (Letzte Tage!) Die Sammlung von Werken der klassischen Moderne im Kunstmuseum Basel gehört zu den berühmtesten ihrer Art. Dabei ist sie vergleichsweise spät entstanden. Im Sommer 1939 – kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs – gelang es dem damaligen Direktor des Hauses, Georg Schmidt (1896–1966), 21 Meisterwerke zu erwerben. Diese waren 1937 im Zuge der nationalsozialistischen Kulturpolitik als «entartet» diffamiert und zwangsweise aus deutschen Museen entfernt worden. Das Reichspropagandaministerium ging davon aus, einen Teil der Werke gegen Devisen ins Ausland verkaufen zu können. Deshalb gelangten ausgewählte, für «international verwertbar» erachtete Kunstwerke über verschiedene Kanäle auf den Markt. Die Ausstellung Zerrissene Moderne beleuchtet diesen wichtigen Moment der Basler Sammlungsgeschichte in allen Facetten. Zudem widmet sie sich der künstlichen Zersplitterung der modernen Kunst durch den kulturpolitischen Gewaltakt des NS-Regimes. Denn die Selektion in «verwertbare» und alternativ dem Vergessen oder der Zerstörung anheim gegebene Kunst hat bis heute Auswirkungen auf die Museumssammlungen in aller Welt. Die sowohl kunsthistorisch wie historisch angelegte Ausstellung vermittelt unerwartete Geschichten von Menschen, Werken und Handel.

  • BUBBLES SAVING LIVES

    SapoCycle und Permamed spannen zusammen, um Menschen in Not zu unterstützen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Foto v.l.n.r.: Peter Bönzli (Mitglied der Geschäftsleitung Permamed), Christian Lutz (CEO Permamed), Noële Auclair-Riva (Leitung Galenik Permamed), Dorothee Schiesser (Gründerin und Präsidentin von SapoCycle), Connie Radavero (Kommunikation Manager SapoCycle), Tobias Lutz (Stv. CEO Permamed) und Evelyn Hersberger (Marketing und Kommunikation Manager Permamed) Permamed und SapoCycle gehen eine neue Partnerschaft ein, um Menschen in Not zu unterstützen und gleichzeitig auch die Umwelt zu schonen. Die Zusammenarbeit beginnt im April 2021 und beinhaltet ein einzigartiges Recycling-Programm für gebrauchte Seifen aus der Schweizer Hotellerie. Permamed, das unabhängige Schweizer Familienunternehmen im Pharmabereich aus der Region Basel, ist seit über 40 Jahren in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von pharmazeutischen Spezialitäten, insbesondere in der Dermatologie tätig. SapoCycle ist eine gemeinnützige Non-Profit-Organisation, die gebrauchte Hotelseifen einsammelt, fachgerecht aufbereitet und die recycelten Seifen an bedürftige Menschen in der Schweiz und im Ausland kostenlos zur Verfügung stellt. Weitere Informationen: www.lubexantiage.ch www.sapocycle. org Lesen Sie auch unsere Beiträge über SapoCycle und über Permamed.

  • GEGEN PLASTIKMÜLL IN DEN WELTMEEREN

    Das Frische-Duschgel und das Pflege-Shampoo von Nature Box bestehen aus 100% kaltgepressten Ölen und kommen ohne Parabene und künstliche Farbstoffe aus. Die Flasche besteht zu 100% aus recyceltem Plastik, 50% davon ist sog. Social Plastic , gesammelt an Strand und Land. Das Sozial-Unternehmen Plastic Bank hat sich zum Ziel gesetzt, insb. in Ländern ohne öffentliche Recycling-Systeme den Plastikmüll und somit Ocean Plastic (Plastik in den Weltmeeren) zu bekämpfen und gleichzeitig die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung mit geringem Einkommen zu verbessern. Dazu wurden verschiedene Sammelzentren errichtet, in denen Menschen gesammelten Plastikmüll gegen z.B. Geld eintauschen können. Dieses Plastik wird sortiert und zu Social Plastic verarbeitet, das als Bestandteil der Verpackung eingesetzt werden kann. Weitere Infos: www.plasticbank.com

  • DREI POWERFRAUEN IM EINSATZ FÜR LUBEX ANTI-AGE

    Aus dem Hause Permamed in Therwil resultierte 2008 die erfolgreiche Anti-Aging-Marke Lubex anti-age. Eine Erfolgsgeschichte. v.l.n.r: Nadine Burri (Online Marketing & Communication Manager), Noële Auclair-Riva (Head Development) und Irène Ingold (Marketing Manager). © Foto: Jehona Abrashi Bereits im letzten Jahr wurde über eines der letzten, unabhängigen familiengeführten Basler Pharmaunternehmen in der BaslerIn berichtet, das 2019 sein 40-jähriges Bestehen feierte. Heute schauen wir hinter die Kulissen und stellen drei Mitarbeiterinnen vor, die für Lubex anti-age mit viel Know-how und Herzblut täglich im Einsatz sind. Das erste Präparat der Permamed, eine medizinische Waschemulsion, bildete das Fundament und die damit verbundene dermato logische Kompetenz des Unternehmens. So ist es Christian Lutz und einem Basler Dermatologen 1979 gelungen, das damals vorherrschende Seifenverbot aufzubrechen. Seit bald 25 Jahren formuliert Noële Auclair-Riva mit ihrem Team in der Galenischen Entwicklungsabteilung bei Permamed neue Produkte. «Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zugreise von Paris nach Basel im Jahr 2008 zusammen mit Christian und Tobias Lutz. Wir waren auf der Rückreise von einem dermatologischen Kongress und hatten viele Inspirationen, Formulierungsideen und Konzepte im Gepäck. Es war die Initialzündung, die Dermatologie und Schönheitsmedizin miteinander zu kombinieren – eine neue dermokosmetische Anti-Aging-Wirkbehandlungslinie selber zu entwickeln.» Mittlerweile besteht die Lubex anti-age-Linie aus über 20 Wirkbehandlungen und hat sich im Schwei- zer Markt erfolgreich etabliert. Die Hautalterung beginnt bereits mit 20 Jahren. Irène Ingold meint: «Es ist praktisch nie zu früh, mit hochwertigen Anti-Aging-Präparaten die Haut zu verwöhnen. Für unsere Konsumentinnen und Konsumenten haben wir drei hauttypspezifische Tages- und Nacht-Wirkbehandlungen sowie Augen-Treatments wie auch diverse Spezial-Wirkbehandlungen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse im Angebot. Deren Wirksamkeit wird laufend in klinischen Studien untersucht und belegt.» Auf die Frage, was Nadine Burri an ihrem Job besonders mag, meint sie: «Die Begeisterung, die unsere Kundinnen Lubex anti-age entgegenbringen, ist grandios. Es sind die schönen Gespräche, der Austausch rund um unsere Präparate – das macht Freude.» Folgen Sie Lubex anti-age noch heute auf Instagram oder Facebook (@lubexantiage). Lubex anti-age Wirkbehandlungen sind: – Ohne Konservierungsmittel, ohne allergene Parfumstoffe und ohne Tierversuche – 100 % Swissness – Auch für die empfindliche Haut geeignet – Klinisch getestet Lubex anti-age unterstützt die Krebsliga Schweiz: Beim Verkauf jeder Lubex anti-age-Packung geht ein Franken an die Krebsliga Schweiz für die Brust- krebsprävention. Sie möchten Lubex anti-age kennenlernen? Senden Sie eine E-Mail an n.burri@permamed.ch mit Ihrem Alter, Hauttyp und Adresse. Sie erhalten von uns Mini-Treatments zum Testen. Gültig für Personen mit Wohnsitz Schweiz, solange Vorrat. Christian Lutz (Gründer und CEO Permamed) mit Sohn Tobias Lutz (Mitglied der Geschäftsleitung) im Gespräch mit Noële Auclair-Riva. © Foto: Jehona Abrashi

  • SIND SIE SCHON BASLERIN?

    Werden Sie Teil unserer wachsenden Community und profitieren Sie von vergünstigten Workshops, Kursen und Events. Bei diversen Veranstaltungen geniessen BaslerIN- Mitglieder ein Vorrecht bei Ticketvergaben, den Reservierungen etc. Auch können sie an den Verlosungen teilnehmen, die wir mit unseren Partnern regelmässig durchführen. Unterstützen Sie das Projekt BaslerIN mit einem Mitgliederbeitrag von 25 Schweizer Franken im Jahr. Mehr zur Mitgliedschaft finden Sie unter: www.b asler-in.ch.

  • HOCHZEIT – DIE BESTEN ANGEBOTE DER REGION

    Am schönsten Tag im Leben möchte man, dass alles perfekt ist. Das Kleid soll entzücken, die Frisur verzaubern, das Deko einladen und das Essen umhauen. Wir haben einige Anbieter aus der Region aufgelistet, die Ihr Fest der Liebe zu einem unvergesslichen Anlass machen. FOTOGRAFIE – BASEL Claudia Fellino ist eine Hochzeitsfotografin aus Basel. Ob vom grossen Tag oder nach der Hochzeit ihre modernen, stilvollen und authentischen Bilder mit dem Fashion-Look und dem gewissen Etwas begeistern jedes Brautpaar. www.claudiafellino-fotografie.ch BLUMEN – BUBENDORF Krönen Sie den schönsten Tag in Ihrem Leben mit floralem Handwerk. Debora Graf vom BLUMENATELIER in Bubendorf gestaltet mit viel Liebe zum Detail individuelle florale Designkonzepte für Ihre Hochzeit. www.blumenatelier-bubendorf.ch BEAUTY – ALLSCHWIL VALERIA MEIER verleiht mit ihrer eigenen Wimpernkollektion jeder Hochzeit einen Hauch von Schönheit und Eleganz. Sie ist zudem Make-up-Artistin, Hairstylistin und Stylistin und hat somit das Rundum-Paket für jede Braut. ww w.valeriameiereyelashes.com BRIDAL CONCEPT STORE – LAUFEN Nicole Strasser und ihr Geschäft «two souls» steht für coole und moderne Brautkleider und Zweiteiler mit lässigen Schnitten und Liebe zum Details. Jede Braut findet hier ihren persönlichen Bridal Look, in dem sie sich selbst widerspiegelt. Von modernen Looks fürs Standesamt über schlichte Brautmoden-Eleganz bis hin zum bezaubernden Prinzessinnen-Kleid. «two souls» begeistert alle, die Brautmode fernab des Mainstream suchen. www.tw o-souls.ch LOCATION – SCHLOSS BINNINGEN Der Bund fürs Leben verlangt nach unvergesslicher Kulisse – Schloss-ambiente! Im Hintergrund bereiten emsige Köche und aufmerksame Gastgeber die Bühne für den unvergesslichen Start in die gemeinsame Zukunft. In den Räumen des Schlosses, im Hotel, im Park, überall finden sich Orte der Begegnung für eine vollkommene Hochzeitsfeier.

  • HAARWERKSTATT BASEL ERÖFFNET WEBSHOP

    Andrea Blick und Susanna Piccarreta erweitern ihr Sortiment an Kopfbedeckungen für Menschen mit speziellen Bedürfnissen und verkaufen diese nun auch online. Vor rund drei Jahren haben die beiden ausgebildeten Maskenbildnerinnen Andrea Blick und Susanna Piccarreta ihre Haarwerkstatt Basel eröffnet – die Perückenmacherei an der Holbeinstrasse 47. Was 2018 mit einem Haarspendetag erfolgreich begann, hat sich mittlerweile, trotz Corona, sehr gut etabliert. Womit für die Haarwerkstatt nun der Zeitpunkt gekommen ist, ihr Angebot zu erweitern und mit einem Webshop leicht zugänglich zu gestalten – und dies schweizweit. Ihr Angebot richtet sich an Menschen, die beispielsweise aufgrund von Alopezie oder Chemotherapie unter Haarausfall leiden. «Mit unserer Arbeit wollen wir Betroffene dabei unterstützen, ein Stück Lebensqualität zurückzugewinnen», erklären die Inhaberinnen. Unter www.haarwerkstatt-basel.ch/shop findet sich neu ein breites Sortiment an hochwertigen und stilvollen Kopfbedeckungen für Menschen mit speziellen Bedürfnissen: Der übersichtlich gestaltete Webshop umfasst eine exklusive Auswahl an Mützen, Beanies und Wickelturbanen – ergänzt durch spezielle Naturhaarbürsten und ausgesuchtes Make-up. Die insgesamt gut 80 Produkte sind nicht nur mehrheitlich nachhaltig und ressourcenschonend hergestellt, sondern sie bieten auch einen äusserst hohen und wandelbaren Tragekomfort. Zudem überzeugt die Kollektion, die überwiegend lokal in Kleinstserien entworfen und produziert wird, mit durchdachten Designs und ihren qualitativ hochstehenden Materialien. Da Haarersatz eine persönliche Beratung und individuelle Anpassung erfordert, sind Perücken und Haarteile nicht Teil des Webshop-Angebotes der Haarwerkstatt Basel. Diese bieten Andrea Blick und Susanna Piccarreta nach wie vor ausschliesslich vor Ort an – so wie auch weitere Kopfbedeckungen, Augenbrauen und Unterstützung beim Abrechnungsvorgang mit der AHV/IV. Haarwerkstatt Basel – die Perückenmacherei Andrea Blick, Susanna Piccarreta Holbeinstrasse 47 4051 Basel w ww.haarwerkstatt-basel.ch

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