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YOUNG STAGE STARTET INS NEUE FESTIVAL-JAHR

Die 12. Ausgabe des Internationalen Circus Festivals YOUNG STAGE ist für den 14. bis 18. Mai 2021 geplant. Ein Schutzkonzept wird zusammen mit Basel-Stadt erarbeitet, damit die Shows in DAS ZELT sowie die Open-Airs in der Basler Innenstadt stattfinden können. Eine neue Webseite unterstützt die Aufbruchstimmung.

YOUNG STAGE hisst die Segel und nimmt Fahrt auf für die 12. Ausgabe des Internationalen Circus Festivals 2021. Dieses wurde im Mai 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Neu ist das Festival vom 14. bis 18. Mai 2021 geplant. Festivaldirektorin Nadja Hauser sagt: «Es ist Zeit, dass wir vorwärts schauen und Verantwortung übernehmen. Wir werden alles dafür tun, dass wir den jungen, internationalen Artisten in Basel wieder eine Plattform geben können und unsere Besucher ihre bereits für Mai 2020 gekauften Tickets dann endlich einlösen können. Die globale Artistenwelt leidet enorm unter der Corona-Krise. Seit März geht weltweit gar nichts mehr, Artisten haben keine Jobs und somit kein Einkommen, können sich nirgends präsentieren und nur unter schwierigen Bedingungen trainieren. Deshalb ist es dringend nötig, dass unser Festival wieder stattfindet.»

Schutzkonzept für alle Bereiche des Festivals ist in Arbeit

Aktuell ist das YOUNG STAGE Team damit beschäftigt, ein Schutzkonzept in Zusammen-arbeit mit dem Kanton Basel-Stadt zu erarbeiten. Einerseits für die Shows in DAS ZELT, andererseits auch für die Open-Air Events in der Innenstadt. Der operative Leiter und «Corona-Chef» Beat Läuchli meint: «Die Situation ist generell eine grosse Herausforderung, aber wir möchten nicht weiter abwarten. Es ist ab Oktober wieder möglich, unter strengen Auflagen grössere Veranstaltungen durchzuführen. Wenn diese Auflagen im Detail klar sind, können wir diese pragmatisch umsetzen. Unsere Shows im Zelt haben knapp 1’000 Sitzplätze, diese Grösse ist gemäss aktuellen Kenntnissen mit einer Maskenpflicht gut zu handhaben.»

Die Open-Air Veranstaltungen haben bei der letzten Austragung 2019 mehrere tausend Besucher angezogen. «Da müssen wir uns Gedanken machen, wie wir den Besucherstrom lenken oder eingrenzen», so Läuchli. «Eine weitere Challenge sind unsere Künstler, die aus vielen verschiedenen Ländern anreisen. Auch da spielen wir mehrere Szenarien durch. Nötigenfalls werden wir unser Konzept und das Artistenbooking kurzfristig anpassen müssen. Aber all dies ist viel besser als weiterhin nichts zu tun.»

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