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DIE WUNDERWELT DER MECHANISCHEN MUSIK

Aktualisiert: März 20

Peter Rohrer ist leidenschaftlicher Sammler von mechanischen Musikinstrumenten. In seinem Privatmuseum in Kleinbasel zeigt er sie stolz den Besuchern.



Von Connie Radavero

Mit dem Geld, das er bei seinem ersten Job nach der Ausbildung zum Chemie-Assistenten gespart hatte, kaufte sich Peter Rohrer vor 50 Jahren sein erstes Instrument: ein Klavier-Orchestrion. Seitdem sammelt er diese antiken Kostbarkeiten: mechanische Musikinstrumente aus aller Welt von 1760 bis 1975. Als er in seinem Haus keinen Platz mehr für die wertvollen Stücke hatte, gründete er 2007 die «Wunderwelt der mechanischen Musik» – ein kleines Privatmuseum, in dem er seine Exponate ausstellt.


Sobald man dieses zauberhafte zweistöckige Gebäude in seinem Hinterhof mitten in Kleinbasel betritt, fühlt man sich in eine wunderbare musikalische Welt versetzt, ähnlich derjenigen der Salons Fin de Siècle. Rund 80 Instrumente aus der Schweiz, Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und Russland erwachen zum Leben, wenn Rohrer sie durch Drehen einer Handkurbel oder Einwurf einer Münze bedient. Die Drehorgeln, Drehorgel- und Papierstreifen-Klaviere, Piano-Orchestrien und Piccollos sind alle exquisit restauriert und perfekt spielbar. Es gibt sogar eine Souchette, eine grosse Serinette (man sagt auch Vogelorgel dazu). Jedes einzelne Instrument mit seinem individuellen Repertoire hat eine besondere Geschichte zu erzählen. Peter Rohrer kennt sie alle und erzählt sie begeistert mit leuchtenden Augen. Sobald der Lockdown vorbei und die aktuelle Lage sich gebessert hat, können Sie eine private Führung buchen. Peter Rohrer wird Sie gerne durch sein kostbares Museum führen. Es ist ein Erlebnis, das Sie nicht vergessen werden!


Weitere Informationen finden Sie unter www.museumbasel.ch.

Museum Basel, Claragraben 37, 4058 Basel


Peter Rohrer inmitten seiner kostbaren mechanischen Instrumente.


Connie Radavero testet ein Walzenklavier

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