• BASLERIN

DIE UNSICHERHEIT DES MENSCHLICHEN DASEINS

Aktualisiert: 12. Jan.

Die Kunsthalle Basel zeigt Werke aufstrebender Künstler*innen, die sich mit Fragestellungen zur Klimakrise, zur ungleichen Verteilung von Naturressourcen, zur Dringlichkeit, tradierte Geschichten neu zu betrachten und zur Unsicherheit des menschlichen Daseins beschäftigen.



Pedro Wirz

Enviromental Hangover 21.1.–1.5.2022







Für seine bislang grösste Ausstellung entwirft Pedro Wirz (* 1981) eine immersive Installation, angefüllt mit Skulpturen, die sich gleichermassen an organischem Material als auch an der Konsumwelt bedienen. In ihrer Gesamtheit transformieren sie das Interesse des brasilianisch-schweizerischen Künstlers an Kulturgeschichte, Wissenschaft, Handwerk und Folklore zu einem Kommentar über unsere aktuelle Umweltkrise, welcher fantastisch und zugleich ernüchternd ist.



Alia Farid 11.2.–22.5.2022




Alia Farid (* 1985) befasst sich mit Kolonialgeschichten, kulturellen Ritualen sowie den sozialen Aspekten von Architektur. Für ihre erste institutionelle Präsentation in der Schweiz wird die kuwaitisch-puertoricanische Künstlerin eine monumentale Installation neuer Kunstwerke gestalten, welche unterschiedliche Orte in Beziehung zueinander bringt und dafür stellt sie sich in ihrer Fantasie eine Art von Trans-Regionalismus (ein über Regionen hinaus reichendes Handeln) vor, welcher die von Menschenhand gezogenen nationalstaatlichen Grenzen Lügen straft.



Michael Armitage

You, Who Are Still Alive 20.5.–4.9.2022






Eine ehrgeizige Werkgruppe aus neuen Gemälden des in Kenia geborenen Künstlers Michael Armitage (* 1984) wird im Zentrum seiner ersten Schweizer Ausstellung stehen. Seine launenhafte, üppig geschichtete, figurative Malerei bezieht sich sowohl auf vergangene und aktuelle Ereignisse, auf Erinnerung und Mythologie, als auch auf Popkultur und kunsthistorische Referenzen. Das führt zu eindringlichen und provokanten Reflexionen über Politik, Geschichte, zivilen Ungehorsam sowie Menschlichkeit.



Berenice Olmedo

10.6.–18.9.2022



Häufig konzentriert sich Berenice Olmedo (* 1987) auf die am meisten zurückgewiesenen und verletzlichsten Mitglieder in der Gesellschaft, seien es streunende Hunde oder körperlich beeinträchtige Personen. Ausgehend von diesem Anliegen wird die mexikanische Künstlerin in ihrer bisher grössten Einzelausstellung in Europa ein neues Projekt entwickeln, das aus ihren Untersuchungen zu unterschiedlichen technologischen Verbesserungen des menschlichen Körpers künstlerischen Ausdruck gewinnen wird.