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  • BASLERIN

DAS NEUE FRAU- UND MAMASEIN

«Welche Art Mutter möchte ich sein?» Diese Frage beschäftigt Frauen seit Generationen. Unsere Kolumnistin Myriam Born geht auf Antwortsuche.



Text: Myriam Born

Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf, wenn Sie sich im Spiegel ansehen? Wenn Sie Mütter im Business-Outfit mit tobenden Kindern beobachten oder Ihre Liebsten ihre Sachen nicht wegräumen? All diese Fragen lösen in jedem von uns andere Gedanken, Gefühle und Reaktionen aus. Manche berühren uns, andere triggern uns, und wiederum andere lassen uns kalt. Doch warum ist das so, und warum denken wir, was wir denken? Schon nach kurzer Recherche zu diesem Thema landet man bei den frühkindlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Normen. Sprich: bei unserem Umfeld. Das, was uns vorgelebt und gesagt wurde, wo wir aufgewachsen sind und wie man mit uns als Kind umgegangen ist, prägt uns in dem, was wir über die Welt, die Menschen und über uns selbst denken. All diese Prägungen sind in unserem Unterbewusstsein abgespeichert, was wiederum als eine Art Datenbank fungiert. Diese Datenbank bildet die Basis unserer Gedanken und beeinflusst somit unsere Gefühle, Entscheidungen und Handlungen.

Vereinfacht gesagt, kann man also behaupten, dass für die Welt, in der wir leben, alle menschlichen Datenbanken zusammen verantwortlich sind. Ob dies gut oder schlecht ist, möchte ich nicht bewerten. Aber wozu ich gerne einladen möchte, ist, sich zu trauen, folgende Fragen zu stellen: Wie gehe ich mit mir um, mit meinem Partner, meinem Kind, den Tieren? Wie fühle ich mich dabei, entspricht das meinen Werten mit dem, was ich wirklich glauben und denken will? Falls nicht, kann man sich fragen, wie man sich stattdessen fühlen möchte und was für ein Mensch, eine Vorgesetzte oder Mama man aus dem Herzen heraus sein will. Diese Fragen schaffen Klarheit und decken auf, wo man seine Herzenswahrheit noch nicht lebt. Das wiederum führt einem ins Unterbewusstsein und wirft Licht auf Prägungen, Erlebnisse, Glaubenssätze, Muster und energetische Blockaden, die noch im Schatten und im Unbewussten liegen, uns aber an einem Weitergehen hindern. Indem man sich Schritt für Schritt von diesen Blockaden und Limitierungen befreit und in die Klarheit

kommt, wird man zur Meisterin der eigenen Gedanken und gewinnt an Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Man ist nicht mehr eine Marionette seiner Gedanken, der Meinungen und Ablenkungen von aussen, sondern denkt und gestaltet bewusst und aktiv sein Leben.

Das bringt Freude und Erfüllung mit sich. Weil dieser Weg nicht ganz einfach ist, habe ich es zu meinem Beruf gemacht, möglichst viele Frauen in diesem Prozess der Befreiung und Veränderung mit fundierten Methoden und viel Leichtigkeit, Wissen und

Freude zu unterstützen. www.born2inspire.ch

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