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WAS UNS CORONA ÜBER BEAUTY GELEHRT HAT

Was hat Corona mit Schönheit zu tun? Eigentlich gar nichts. Dennoch sind viele von uns in der Quarantäne (notgedrungen) zu Beauty-Profis geworden.




Von Tatiane Lara Schneiter


Die Monate März und April 2020 werden in unserem kollektiven Gedächtnis fest verankert sein. Der Lockdown hat uns alle an unsere Grenzen gebracht. Auch in Sachen Beauty. Plötzlich musste man sich beispielsweise die Haare selber färben oder schneiden. Als Kosmetikerin hatte ich das Glück viel selber machen zu können: regelmässige Masken auftragen, ein Peeling zubereiten und die Nägel schön pflegen.


Heute will ich nicht viel über Behandlungsabläufe schreiben, sondern mehr über praktische Tipps für den Alltag, damit wir für die nächste Auszeit bereit und gewappnet sind, und zwar mit einfachen Hausmitteln. Schon als Kind in Brasilien lernte ich von meiner Grossmutter, wie ich meine Haut mit einfachen Mitteln wirkungsvoll pflegen kann.


Beispielsweise mit einem Zuckerpeeling. Dazu braucht man 200 Gramm Zucker,

1–2 Esslöffel Honig. Das ganze zu einer Paste verrühren und in der Dusche auf die nasse Haut auftragen und einmassieren. Dann mit Wasser abspülen. Dieses Hauspeeling ist schnell und effizient und die Haut fühlt sich dabei sehr frisch an.


Fürs Gesicht verwendet man eine Honigmaske. Dazu trägt man eine dicke Schicht Honig, am besten Blütenhonig, auf das gesamte Gesicht (die Augen aussparen) auf. Das spendet viel Feuchtigkeit und revitalisiert die Haut.




Für die Haare eignet sich eine Avocadomaske. Dazu nimmt man die Hälfte einer Avocado und 1 Eigelb. Mit einer Gabel die Avocado zerdrücken und dann das Eigelb beifügen und vermischen. 10 Minuten auf dem Gesicht einwirken lassen.






Tipp: Das Eiweiss kann man beispielsweise zum Backen benutzen. In Brasilien haben wir es mit Zucker aufgeschlagen und es in kleinen Portionen in den Backofen geschoben.

Das gab feine Merengues zum Nachmittagskaffee. Mmm…






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