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Aktualisiert: 17. März

Wie wir den Winterviren Adieu sagen können.



Von Patricia Rana

Entgiften bedeutet, den Körper von Giften und Schadstoffen zu befreien, ohne auf feste Nahrung verzichten zu müssen. Was wir damit erreichen? Wir schöpfen neue Energie. Bei all den neu aufkommenden Gemüsen und Früchten möchten wir die Jahreszeit nicht unbedingt mit Verzicht, sondern mit etwas mehr Achtsamkeit mit unserem Körper und seelischen Wohlergehen beginnen. Der negativ beladene Lastenmantel des Winters soll abgelegt werden und damit auch gewisse Gewohnheiten, die sich in der kalten Jahreszeit einge- schlichen haben. Schadstoffe können ihren Ursprung in verschiedenen Quellen wie Medikamente, umweltbelastete Nahrungsmittel, Fehlernährung und Stress haben. Unser Körper verfügt über ein gut funktionierendes Entgiftungssystem, dennoch können wir ihn bei seiner Arbeit unterstützen, indem wir unser Essverhalten etwas anpassen.


DETOX-TIPPS FÜR DEN FRÜHLING


Fichtennadeltee Fichten sind die Lunge des Waldes – sie wirken entgiftend, infektionshemmend und befreien im Akutfall die Atemwege. Löwenzahn Löwenzahn ist in der Erfahrungsheilkunde aufgrund seiner stoffwechselanregenden Wirkung eine wahre Entgiftungspflanze. Zaubern Sie sich darauseinen Salat. Schwarzkümmelöl Das Gold der Pharaonen gewinnt im Westen an Beliebtheit. Dies ist vermutlich auf seine spezielle Zusammensetzung zurückzuführen. Das kalt gepresste Öl unterstützt die Darmgesundheit, hemmt Entzündungen und boostert das Immunsystem. Zahlreiche Studien haben aufgezeigt, dass bei einer frühzeitigen Einnahme, Symptome einer Pollenallergie deutlich gelindert werden können. Kurkuma Die goldene Zutat soll gemäss der aktuellen Forschung vor Mutation gesunder Zellen schützen. Weiter wird dokumentiert, dass es bei entzündlichen Vorgängen wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Ayurveda und Chinesische Medizin verwenden die Pflanze seit Jahrtausenden in ganzheitlichen Rezepturen unter anderem, um den Blutfluss in den Gefässen zu verbessern. Aus ganzheitlicher Sicht empfiehlt es sich, die Pflanze als Ganzes zu verwenden, der Gelbwurz istmehr als nur Curcumin, das lediglich fünf Prozent der aktiven Pflanzenstoffe ausmacht. Der einjährige Beifuss wirkt antiviral, antibakteriell und immunstimulierend. Nicht nur in der Chinesischen Medizin bekannt, sondern auch in Afrika seit Jahrtausenden in der Volksmedizin eingesetzt, um unter anderem bei einer Malaria-Erkrankung zur Anwendung zu kommen. Die WHO hat im letzten Jahr Tests mit einem aus Madagaskar stammenden Malaria-Medikament, das unter anderem Artemisia enthält, durchgeführt. Man möchte herausfinden, ob die Pflanze bei SARS-CoV-2 wirksam sein könnte. Warum also nicht ihre bereits bekannte Wirkung nutzen und in Form eines Pflanzenwassers (sogenanntes Hydrolat) eine Kur machen. Rezept: Täglich 2 EL mit einem Liter Wasser mischen und dies über den Tag verteilt über einen Zeitraum von 40 Tagen trinken.

Nicht vergessen: Eine Entgiftung ist nur nachhaltig für den Körper, wenn man ihn danach mit einer gesunden und vitalen Ernährung unterstützt. Und genau dies bietet uns der Frühling: eine grüne Palette an vitalen Nährstoffen.

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