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GALAPAGOS – EINES DER LETZTEN PARADIESE DER WELT

Der Archipel mit rund 130 kleinen, winzigen und grossen Inseln inmitten des Pazifischen Ozeans gehört zweifelsohne zu den schönsten Orten der Erde.


Galapagos-Riesenschildkröte; Foto: PR


Von Karin Breyer


Die Inselgruppe mit ihren vulkanischen Landschaften ist Teil von Ecuador und liegt unmittelbar am Äquator, 1000 km vom Festland entfernt. Die Strände gleichen puderweissen Oasen mit Korallen und Lavasteinsand, von Mangroven und wilden Felsklippen umrahmt. Abwechslungsreiche Mosaike von sattgrünen Regenwäldern bis zu zerklüfteten, pechschwarzen Lavafeldern und eine faszinierende Tierwelt machen sie zu einer Top-Destination für alle Naturbegeisterte. Aufgrund der geografischen Isolation konnte sich auf den Vulkaninseln über Jahrmillionen eine ausserordentliche Flora und Fauna entwickeln.


Traumziel für Naturfreunde

Die Inseln gehören seit 1978 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Hier sind die seltensten Arten der Welt in grosser Vielfalt beheimatet. Meeresechsen, flugunfähige Kormorane, Darwinfinken und viele Pflanzen wie die Scalesia-Bäume kommen nur auf den Inseln vor, das heisst sie sind endemisch. Bekannt gewordensind die Galapagosinseln insbesondere durch Charles Darwin, dessen Evolutionstheorie dort eine Reihe von Denkanstössen erhielt. Das naturalistische Erbe ist einzigartig. Beinahe der gesamte Archipel – sprich 97 Prozent der Fläche und 99 Prozent der umliegenden Gewässer – ist als Nationalpark ausgewiesen und steht unter strengem Naturschutz. Ökotourismus lautet das Schlüsselwort. Wer das Glück hat, diesen Garten Eden zu besuchen, gerät aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hier scheint die Zeit still zu stehen. Die ursprüngliche, weitgehend unberührte Natur empfängt einen mit einer grossen Umarmung.


Unterwegs auf dem Archipel

Bewohnt sind nur die Inseln Santa Cruz (grösste Insel mit Hauptstadt und vielseitigem Tourenangebot), San Cristóbal (ideal zum Relaxen und Entdecken), Isabela (hat die schönsten Strände), Baltra (mit Flughafen) und Floreana (still und charmant). Dort gibt es eine gute Mischung aus Hotels und Hostels, die Übernachtungen und Ausflüge anbieten. Es gibt verschiedene Arten, die entlegensten Winkel im Archipel zu bereisen. Wasserliebende Besucher entscheiden sich für eine Kreuzfahrt oder steigen an Bord einer umweltfreundlichen Yacht, aber auch ein Aufenthalt an Land ist gut möglich mit Inselhopping. Sehr zu empfehlen ist eine Kombination aus beidem.



Wildtiere und Highlights

Freilich kommen viele Besucher wegen der einzigartigen Tierbeobachtungen zu den Inseln. Nirgends sonst ist die Tierwelt so furchtlos, gesellig und zahm. Gleich einem Freilandlabor, erlebt man faszinierende Begegnungen und steht wilden Tieren unmittelbar gegenüber ... vom Naturwunder der Paarungstänze blaufüssiger Tölpel im Sand bis Seelöwenkolonien und dem Adrenalinschub beim Schnorcheln, Aug in Aug mit Riffhaien. Es ist das Zuhause der Riesenschildkröten, Landleguane, Flamingos, Pinguine und vieler Vogelarten. In den Küstengewässern tummeln sich Robben und Seebären, beim Schnorcheln und Tauchen begegnet man tropischen Fischen, Walen und Delfinen, Rochen und Haien. Die Liste liesse sich noch lange fortsetzen. Wem das noch nicht genug ist, kann Kajak fahren, eine Rad- oder Klettertour unternehmen, sich am Strand entspannen oder einfach loswandern. Unbedingt sehenswert: die Charles-Darwin-Forschungsstation auf Santa Cruz, die beste Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Galapagosinseln bietet.


Gut zu wissen Anreise: Flug ab Basel/Zürich nach Ecuador, ab Guayaquil oder Quito auf die Inseln Baltra oder San Cristóbal, von dort weiter mit Bus, Fähre oder Schnellboot.

Unterkunft: Pikaia Lodge, luxuriöse Öko-Lodge, oder Galapagos Safari Camp auf der Insel Santa Cruz. The Isabela Beach House oder Chez Manany Galapagos Eco Lodge auf der Insel Isabela in Puerto Villamil. Wichtig: Die Inseln dürfen nur unter Führung eines zertifizierten Reiseleiters erkundet werden. Dieser Service ist Teil des jeweiligen Pakets der Hotels oder Schiffe. Auf diese Weise wird die einzigartige Naturwelt geschützt.



Die Insel Bartolomé mit Pinnacle Rock; Foto: PR