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EIN KLEINES BUCH MIT GROSSER WIRKUNG

Aktualisiert: 16. Dez 2020

Das Bilderbuch «Vivi mit den lila Haaren» bringt Kindern auf spielerische Art und Weise bei, Anderssein als Normalität anzusehen und an sich zu glauben.


Dass es Mobbing in der Schule und in der Arbeitswelt gibt, ist seit längerer Zeit bekannt und gut belegt. Neue Studien zeigen jedoch, dass Ausgrenzung bereits in den Kindergärten vorkommt. Schon die Kleinsten unserer Gesellschaft werden nicht selten aufgrund ihrer Herkunft, Sprache, Religion oder ihres Aussehens ausgegrenzt. Die Opfer werden aus einer Gruppe ausgeschlossen, verlieren die Freude am Kindergarten und fühlen sich zunehmend hilflos. Dass Aufklärung und Sensibilisierung Not tun, ist unumstritten. Diese erzieherische Arbeit sollte aber so früh wie möglich, von Eltern und Erzieher*innen gleichermassen begonnen werden, damit Diskriminierung keine Chance hat.


Das Bilderbuch Vivi mit den lila Haaren von Rea Elmiger und Yana Ray bringt Kindern auf spielerische Art und Weise bei, Anderssein als Normalität anzusehen. Die Kinder werden zudem aufgefordert, auch mal Nein sagen zu dürfen. Denn nur wer seine eigenen Grenzen kennt, kann ein starkes Selbst- wertgefühl entwickeln. Das A und O im Kampf gegen Mobbing.


Die Geschichte:

Vivi ist ein ganz normales Mädchen. Eigentlich. Wären da nicht ihre auffallend lila Haare. Doch genau diese sind es, die ihre Eltern zum Strahlen bringen. Sie sind glücklich, ein solch einzigartiges Kind zu haben. Vivis Kindergarten-Kameraden finden ihre Haare aber gar nicht einzigartig, eher randenfarbig. Sie hänseln Vivi und lachen sie aus. Zum Glück ist da noch ihre Sandkasten-Freundin Milla. Fest entschlossen, Vivi aufzuheitern, greift Milla zur Schere, um ihr die lästigen Haare abzuschneiden. In diesem Moment jedoch geschieht etwas Wundersames...

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