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DER MANOR KUNSTPREIS 2023 GEHT AN GINA FOLLY

Die Bilder, Skulpturen und Installationen der in Basel und Paris lebenden Künstlerin Gina Folly thematisieren vielschichtig die Beziehungen von Mensch und Natur.



Gina Folly beschäftigt sich in ihrem Werk mit Fotografie, wobei sie das Medium durch ihre Wahl neuer Formate, Materialien und Präsentationsformen erweitert. Der fotografische Blick dient ihr als Ausgangspunkt, mittels dem sie Umfelder und Erlebnisse analysiert und reflektiert. Ihre Bilder, Skulpturen und Installationen thematisieren vielschichtig die Beziehungen von Mensch und Natur. Dabei handeln ihre Arbeiten von Situationen, Orten und Objekten, anhand derer die Künstlerin unsere alltäglichen Vorstellungen von Durchlässigkeit und Abgrenzung, Natürlichkeit und Künstlichkeit oder von privatem und öffentlichem Raum befragt.

Gina Folly (*1983 in Zürich) absolvierte 2014 ihren Master in bildender Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Von 2013 bis 2020 betrieb sie den Kunstraum Taylor Macklin in Zürich. Mit dem Manor Kunstpreis sind eine Ausstellung und eine Publikation verbunden. Die Ausstellung ist für Februar 2023 im Kunstmuseum Basel | Gegenwart geplant.


Ausgewählte Einzelausstellungen von Gina Folly 2021 Fondation Fiminco, Paris 2019 Jahresaussenprojekt Kunsthaus Baselland Ausgewählte Gruppenausstellungen und Preise 2021 Fondation Pernod Ricard, Paris 2021 CAC Synagogue de Delme 2019 Swiss Institue, New York 2018 Swiss Emerging Artist Prize, Société Générale 2017 Christina Spoerri Preis

Manor Kunstpreis Seit 40 Jahren fördert der Manor Kunstpreis junge Schweizer Künstlerinnen und Künstler im Bereich der visuellen Kunst: Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst und Installationen. Er gilt als einer der wichtigsten Förderpreise des zeitgenössischen Kunstschaffens in der Schweiz. Er wurde 1982 von Philippe Nordmann ins Leben gerufen, um jungen Schweizer Kunstschaffenden eine Plattform zu bieten. Er wird von einer Fachjury jährlich in sechs Schweizer Städten verliehen, wobei sich Aarau, Basel, Biel, Chur, Genf, Lausanne, Luzern, Lugano, Schaffhausen, Sitten, St. Gallen und Winterthur im Zweijahresrhythmus abwechseln.



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