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«DER KLEINE BRÜLLI» – BILDERBUCH ÜBER VIELFALT


Einfach so sein dürfen, wie man ist – wer wünscht sich das nicht. Diesem Thema hat die Schweizerin Tina Olivia Seiler ihr erstes Kinderbilderbuch gewidmet. Hauptprotagonist ist ein kleiner Hase, der davon überzeugt ist, ein Löwe zu sein. Mit einfach verständlichen Texten und herzerwärmenden Illustrationen vermittelt «Der kleine Brülli» Kindern die Bedeutung von Diversität und Inklusion auf natürliche Weise und greift so aktuelle sozialpolitische Themen auf.

Der kleine Brülli ist ein Hase. Ein besonderer Hase, denn er denkt, er sei ein Löwe. Aufgewachsen auf einem Bauernhof muss er diesbezüglich mit vielen Vorurteilen kämpfen. Um zu beweisen, dass er wirklich ein Löwe ist, macht er sich zu seinen Artgenossen in den Zoo auf. Während seiner Reise macht er drei ganz ausserordentliche Bekanntschaften. Was sie verbindet: alle vier sind anders als ihre Verwandten und Freunde. Und jeder einzelne von ihnen weiss, wie es ist, nirgends wirklich dazu zu gehören. Gemeinsam und dank ihrer Freundschaft aber sind sie stark, denn in diesem Grüppchen darf jeder genau so sein, wie er ist und sein möchte. Den kleinen Brülli schon länger im Herz getragen Tina Olivia Seiler hat schon immer gerne geschrieben. Zu Beginn waren es Kurzgeschichten, es folgten Versuche für die Theaterbühne sowie zahlreiche Gedichte. Damit einher ging der Wunsch, Journalistin zu werden. Während dem Studium der Kommunikation und des Journalismus an der Zürcher Hochschule Angewandter Wissenschaften in Winterthur entschied sie sich dann aber doch für die Kommunikation. Die Liebe zum Schreiben sowie der Traum vom eigenen Buch blieb. «Dass es ein Kinderbilderbuch geworden ist, war hingegen nicht geplant und auch für mich eine Überraschung», erzählt die Autorin. Eine Geschichte über Diversität und Inklusion Der kleine Brülli erzählt auf spielerische Art und Weise von der Kraft der Freundschaft. Dank einfach verständlichen Texten und Illustrationen, die ans Herz gehen, werden Kindern aktuelle sozialpolitische Themen wie Diversität und Inklusion zugänglich gemacht. «Die Geschichte ist mir aus dem Herz geflossen. Das hat wohl damit zu tun, dass der kleine Brülli teilweise auch autobiografisch ist», erklärt Tina Olivia Seiler mit einem Augenzwinkern. «Dabei stand das Thema Diversität nicht von Anfang an im Zentrum; es hat sich erst nach Probelesungen mit Patenkindern und Kindern von Freunden herauskristallisiert.» Der kleine Brülli und seine drei Freunde entsprechen keinen Stereotypen und leben Toleranz. Sie brechen zwar unbewusst traditionelle Geschlechterrollen auf, in erster Linie aber zeigen sie, dass wir in unserer Unterschiedlichkeit alle Teil eines grossen, wunderbaren Ganzen sind. Weitere Informationen: www.bruelli.ch

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